Eisenhower, Dwight David

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Dwight David Eisenhower (1952)

Dwight „Ike“ David Eisenhower (Lebensrune.png 14. Oktober 1890 in Denison, Texas; Todesrune.png 28. März 1969 in Washington D.C.) war ein amerikanischer Politiker (Republikanische Partei). Er war der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa und wurde nach dem Krieg 34. Präsident der VSA (1953–1961).

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Dwight David Eisenhower wurde am 14. Oktober 1890 in Denison (Texas) als Sohn einer Bauernfamilie deutschen Ursprungs (die Eisenhauers sind 1741 ausgewandert) geboren. Er besuchte die High School in Abilene/Kansas und trat 1911 in die Militärakademie West Point ein,[1] die er als Leutnant verließ. Im August 1914 wurde er Oberleutnant in einem texanischen Infanterie-Regiment und war 1916/17 als Ausbilder an der mexikanischen Grenze (Streifzüge der „Pancho Villa“) stationiert. Weitere Ausbildungsaufträge führten ihn 1917/18 nach Fort Oglethorpe und Fort Leavenworth, Kansas. Verdienste erwarb sich Eisenhower als Kommandeur der Panzerausbildungsschule in Camp Colt, in der die ersten amerikanischen Panzerbesatzungen (ohne eigene Panzer!) ausgebildet wurden, die sich jedoch an der Westfront bewährten. Hierfür erhielt er die „Distinguished Service Medal“. Im Ersten Weltkrieg war er bei der Infanterie. Im Oktober 1918 wurde Eisenhower zum Oberstleutnant ernannt.

1930 wurde Eisenhower, der 1926 eine Generalstabsschule als Bester absolviert hatte, von Generalstabschef MacArthur als Spezialassistent zum Aufbau der Panzertruppen herangezogen. Als MacArthur 1935 auf die Philippinen ging, um die neue philippinische Armee aufzubauen, nahm er Eisenhower mit. Als Stabschef MacArthurs leitete er den Aufbau der philippinischen Luftwaffe (bis 1940).

Obwohl er lange Zeit nur Major gewesen war, machte er im Zweiten Weltkrieg einen schnellen Aufstieg: In rascher Folge wurde Eisenhower Stabschef der 3. Division, des 9. Armeekorps und der 3. Armee, schließlich Chef der Operationsabteilung des Generalstabes. Am 24. Juni 1942 ging er als Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen in Europa nach London, wo er die amerikanischen Streitkräfte für den Krieg in Afrika und Europa organisierte.

Am 8. November 1942 erfolgte die Landung alliierter Truppen unter Eisenhowers Oberbefehl in Marokko und Algerien. Nach Abschluß des Feldzuges in Nordafrika im Mai 1943 landeten die Eisenhower unterstellten Streitkräfte am 10. Juli in Sizilien. Am 3. September 1943 kapitulierte Italien.

VS-Präsident Dwight D. Eisenhower und Winston Churchill unterhalten sich am 1. September 1959 während einer Dinnerparty in London. Hinter dem Sofa steht der britische Feldmarschall Bernard Law Montgomery. Die Briten erwähnten Rommels Leistungen als Kriegsführer – Churchill bezeichnete seinen einstigen Gegner als „sehr geschickt und wagemutig“ und nannte Rommel einen „großen General“.

Am 18. Dezember 1943 wurde Eisenhower zum Alliierten Oberbefehlshaber für die Operation Overlord, die Invasion in Frankreich, ernannt. Am 5. Juni 1944 gab er den entscheidenden Befehl. Unter Eisenhowers Führung lief dann der Feldzug in Europa ab, der am 8. Mai 1945 mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht endete, die Eisenhower in Reims entgegennahm. Eisenhower war kein überragender Feldherr, aber ein guter Koordinator, der das Zusammenspiel der Kommandeure und verschieden ausgebildeter und ausgerüsteter Einheiten möglich machte.[2] (→ Kriegsverbrechen der Alliierten im Zweiten Weltkrieg)

Von Mai bis November 1945 führte Eisenhower den Oberbefehl über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland und verband damit das Amt des Militärgouverneurs. Dann berief ihn Präsident Truman als Generalstabschef nach Washington, wo ihn 1947 General Bradley ablöste. Er wurde Präsident der Columbia University in Neu York und schrieb das Buch „Kreuzzug in Europa“ (1947).

Am 19. Dezember 1950 berief der NATO-Rat in Brüssel Eisenhower als Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa. Er schuf in Paris das NATO-Hauptquartier, das SHAPE, und leitete die erste Aufbauphase.

Am 11. April 1952 legte Eisenhower sein Amt nieder, um den Job als Präsidentschaftskandidat der Republikaner aufzunehmen. Mit 33 Millionen Stimmen gewann er am 4. November 1952 die 442 Elektoren von 39 Staaten, während der demokratische Gegenkandidat Stevenson mit 26 Millionen Stimmen sich nur 89 Elektoren sichern konnte. Anschließend begab sich Eisenhower nach Korea, wo damals Waffenstillstandsverhandlungen geführt wurden.

Wichtige Ereignisse in der ersten Amtsperiode Eisenhowers sind die Einstellung der Feindseligkeiten in Korea am 27. Juli 1953, der Abschluß des Stützpunktabkommens mit Spanien im September und die Verkündung seines Planes zur Gewährleistung der Verwertung der Atomenergie für friedliche Zwecke im Dezember 1953 vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. 1954 konnte sich Eisenhower nicht entschließen, dem französischen Hilfeansuchen nachzugeben und einige Bombengeschwader in das damalige Indochina zu entsenden, wo dann die französische Katastrophe in Dien Bien Phu zum Rückzug Frankreichs aus Vietnam führte. Am 21. Juli 1954 folgte der Abschluß des Waffenstillstandes in Indochina und im September darauf die Gründung der Organisation des Südostasienpaktes, der SEATO.

Im Januar 1955 sicherte sich der Präsident die Unterstützung des Kongresses für die Verteidigung von Taiwan. Im Juli 1955 nahm Eisenhower an der Genfer Konferenz teil und trat dort mit seinem Plan gegenseitiger Luftüberwachung hervor. Im September 1955 und im Juni 1956 erlitt Eisenhower Herzkrisen, von denen er sich jedoch erholte. In der zweiten Präsidentenwahl am 6. November 1956 siegte Eisenhower noch eindrucksvoller als 1952 über Stevenson. Er erhielt 26.480.315 gegen 19.432.713 Stimmen (57,7:42,3 %) und errang in 41 der 48 Staaten die klare Mehrheit.

Diesen Erfolg führten Beobachter auf seine Haltung während der Suez-Krise zurück. Eisenhower verurteilte das Vorgehen Großbritanniens und Frankreichs und setzte das diplomatische Gewicht der Vereinigten Staaten für den Abbruch der Intervention und den Rückzug der Israelis ein. In gleicher Weise verurteilte er das sowjetische Vorgehen in Ungarn. Was ihm die späteren Jahre der Präsidentschaft als Gegenspieler Nikita Chruschtschows abverlangten, leistete gedanklich vornehmlich sein Außenminister John Foster Dulles mit seiner Strategie der „Eindämmung“.

Am 5. Januar 1957 verkündete Eisenhower seine sogenannten „Eisenhower-Doktrin“ für den Mittleren Osten. Sie sollte die Staaten des Mittleren Ostens zum Widerstand gegen die politische Offensive der Sowjetunion ermuntern, stieß aber auf wenig Gegenliebe. Bei den Rassenunruhen von Little Rock/Arkansas (Bürgerrechtsfrage) setzte er Bundestruppen ein.

Die nach ihm benannte Doktrin ersetzte die von seinem Vorgänger bevorzugte Eindämmung des Kommunismus durch die Androhung von massiven Vergeltungsschlägen, insbesondere im Fall einer Bedrohung eines nahöstlichen Landes.

Eine neuerliche Erkrankung im November 1957 ließ die Kritik an Eisenhowers persönlicher Amtsführung besonders laut werden. Es wurde ihm vorgeworfen, er habe Amerika mehr verwaltet als geführt, was zu außen- und innenpolitischen Versäumnissen geführt habe (damaliger Vorsprung der Sowjets auf dem Gebiet der Weltraumfahrt, laue Führung in der Bürgerrechtsfrage, Zurückhaltung gegenüber notwendigen sozialen Reformen, Mangel an Modernisierungsbestrebungen innerhalb der Republikanischen Partei usw.).

Nach der Entlassung seines Beraters Adams (23. September 1958) und dem Tode Außenminister Dulles’ (24. Mai 1959) schaltete sich Eisenhower mehr als früher in die Politik ein, u. a. beim Chruschtschow-Besuch (15.–27. September 1959) in Amerika (Camp David). Im Hinblick auf die vereinbarte Gipfelkonferenz unternahm Eisenhower Reisen: im August 1959 in die westeuropäischen Länder, ab dem 4. Dezember 1959 Weltreise nach Rom, Ankara, Karatschi, Kabul, Neu-Delhi, Teheran, Athen, Tunis, Paris, Madrid und Rabat, im Februar 1960 Reise nach Brasilien, Argentinien, Uruguay und Chile.

Der Abschuß des spionierenden (CIA) U-2-Flugzeugs über Rußland und Chruschtschows Haltung in Paris, die im Mai 1960 zum Scheitern der Gipfelkonferenz führte, zerstörte Eisenhowers Vorstellung, als Friedensbringer aus dem Präsidentenamt zu scheiden. Chruschtschow lehnte bei dieser Gelegenheit auch den geplanten Besuch Eisenhowers in die UdSSR im Juni 1960 ab. Nach einem Staatsbesuch in Lissabon kehrte Eisenhower nach Washington zurück. Mitte Juni 1960 mußte er einen geplanten Besuch in Japan angesichts der antiamerikanischen Demonstrationen dort absagen.

Vor der UNO-Vollversammlung im September 1960, an der auch Chruschtschow teilnahm, schlug Eisenhower ein Fünf-Punkte-Programm für Frieden und Freiheit in Afrika vor. Die wachsende Bedrohung der Freiheit West-Berlins, die Kongo-Krise, der Nervenkrieg mit Kuba im Herbst 1960 und die gefährliche Lage in Laos waren die letzten Probleme der Regierung Eisenhower, der vergeblich sein persönliches Prestige in die Waagschale warf, um seinem langjährigen engen Mitarbeiter Richard Nixon den Weg ins „Weiße Haus“ zu ebnen.

Am 9. November 1960 wurde der demokratische Kandidat John F. Kennedy zum neuen Präsidenten gewählt. Eisenhower übergab am 20. Januar 1961 die Regierungsgeschäfte und zog sich auf seine Farm bei Gettysburg zurück. In seiner Abschiedsrede als Präsident warnte er 1961 vor den Gefahren einer Dominanz des militärisch-industriellen Komplexes in der VS-Politik.

Im März 1961 wurde Eisenhower der Rang eines Fünfsternegenerals wieder zuerkannt, auf den er verzichtet hatte, als er für die Präsidentschaft kandidierte. In die aktive Politik griff der immer wieder von schweren gesundheitlichen Krisen befalle Eisenhower in seinen letzten Lebensjahren nicht mehr ein. Nominierung und Wahl Richard Nixons zum Präsidenten der VSA im Herbst 1968 nahm Eisenhower mit Genugtuung auf. Die Heirat eines seiner Enkel mit Nixons jüngerer Tochter fügte der politischen Freundschaft der beiden Männer das familiäre Band hinzu.

Am 28. März 1969 starb Eisenhower im Alter von 78 Jahren im Washingtoner Walter-Reed-Krankenhaus. Die starke Beteiligung ausländischer Staatsmänner bei den Trauerfeierlichkeiten in Washington, unter ihnen auch General de Gaulle, bezeugte das Ausmaß des Ansehens, das Eisenhower genoß. Eisenhower wurde in Abilene, Kansas, im Familienkreis und im Beisein Nixons beigesetzt.

Zitate

  • Der scheidende VS-Präsident Eisenhower warnte in seiner Abschiedsrede am 17. Januar 1961:
„Wir in den Regierungsräten müssen uns vor unbefugtem Einfluß – beabsichtigt oder unbeabsichtigt – durch den militärisch-industriellen Komplex schützen. Das Potential für die katastrophale Zunahme fehlgeleiteter Kräfte ist vorhanden und wird weiterhin bestehen. Wir dürfen es nie zulassen, daß die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet. Wir sollten nichts als gegeben hinnehmen. Nur wachsame und informierte Bürger können das angemessene Vernetzen der gigantischen industriellen und militärischen Verteidigungsmaschinerie mit unseren friedlichen Methoden und Zielen erzwingen, so daß Sicherheit und Freiheit zusammen wachsen und gedeihen können.“
  • "Whatever General Eisenhower knows about economics," says a Republican member of the Council who participated with Eisenhower in a 1949 Council study on European recovery, "he learned at the study group meetings." Another participant in the same group recalls that "Eisenhower came with a vague predilection in favor of building up Europe. When he left, European aid was a ruling conviction."[3]

Familie

Dwight David Eisenhower war mit Geneva, geborene Doud, verheiratet und hatte zwei Söhne, von denen einer früh starb. Der Sohn John Sheldon wurde Offizier.

Werke

Buch „Kreuzzug in Europa“ (1947). 1963 bzw. Ende 1965 kam Eisenhowers zweibändiger Rechenschaftsbericht über seine Präsidentenjahre unter dem Titel „The White House Years – A Personal Account“ mit den beiden Bänden „Mandate for Change“ und „Waging Peace“ heraus. Der erste Band fand bessere Kritiken als der zweite, dem überwiegend allzu nüchterne Darstellung bescheinigt wurde. Beide Bände sind auch in deutscher Übersetzung „Die Jahre im Weißen Haus 1953–56“, „Wagnis für den Frieden“) 1964 bezw. 1966 erschienen. Eisenhower schrieb ferner „Peace with justice“ (1961).

Filmbeitrag

Eisenhowers Warnung vor dem „militärisch-industriellen Komplex“

Verweise

Achtung 2.png Bitte beachten Sie zu den aufgeführten Verweisen auch diesen Warnhinweis!


Fußnoten

  1. The Synagogue of Satan: Eisenhower wird in dem Jahrbuch der graduierenden Klasse von 1915 von der West Point Military Academy als „furchtbarer schwedischer Jude“ bezeichnet.
  2. The Synagogue of Satan: Auch das Buch „Other Losses (Andere Verluste)“ von Historiker James Bacque enthüllt die schockierende Behandlung der Deutschen Kriegsgefangenen durch die Alliierten, welche natürlich unter der direkten Instruktion des Juden Eisenhower, damals Supreme Commander of Allied Forces, standen und zeigt schockierende Enthüllungen von einem früheren Leutnant in der 101 st Airborne Division. Dieser Leutnant, welcher zu dem Posten Senior Historian, United States Army aufsteigen und als Colonel Ernest F. Fisher, PhD in Pension gehen würde, schrieb das folgende in seinem Vorwort zu Bacques Buch: „Beginnend im April 1945 vernichten die Armee der Vereinigten Staaten und die französische Armee ungefähr eine Million Männer, davon die meisten in amerikanischen Camps [...] Eisenhowers Haß, durch die Linse einer fügsamen militärischen Bürokratie, produzierte einen Horror von Todeslagern, der mit nichts anderem in der amerikanischen Geschichte vergleichbar ist [...] ein enormes Kriegsverbrechen.“ Es würde später aufgedeckt werden, daß mehr als neun Millionen Deutsche, sowohl Soldaten als auch Zivilisten, als Resultat einer Politik der Hungersnöte und Vertreibung, welche durch die alliierten Streitkräfte in den ersten fünf Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges betrieben wurde, starben. Dies würde den Tod von Gefangenen auf der Straße und jener in alliierten Camps beinhalten, wo Essenlieferungen verboten waren, und wo Kinder versklavt wurden.
  3. School for Statesmen, by Joseph Kraft


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