Endsieg

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Plakatwand mit Durchhalteparolen in Rumänien (Nordsiebenbürgen, August 1944)

Endsieg bezeichnet einen Sieg, der trotz aller Rückschläge und Widrigkeiten letztlich dennoch errungen werden wird. Seit den Weltkriegen wird der Begriff hauptsächlich von deutschfeindlichen Kräften in verhöhnender und auf die Schwächung der Moral der Deutschen abzielende Weise benutzt. So gab bspw. der Jude Karl Kraus 1918 einer defätistischen Glosse den ironischen Titel „Vor dem Endsieg.“[1]

Erläuterung

Während des Ersten Weltkrieges richtete der deutsche Kaiser Wilhelm II. am 1. August 1917 eine Grußbotschaft an das Deutsche Heer, an die Kaiserliche Marine und an die Schutztruppen, in der es u. a. hieß:

„Das dritte Kriegsjahr ist zu Ende. Die Zahl unserer Gegner ist gestiegen, nicht aber ihre Aussicht auf den Enderfolg. Rumänien habt Ihr im Vorjahre niedergeworfen. Das russische Reich erbebt jetzt von neuem unter Euren Schlägen. Beide Staaten haben ihre Haut für fremde Interessen zu Markte getragen und sind am Verbluten. In Mazedonien habt Ihr den feindlichen Anstürmen machtvoll getrotzt. In gewaltigen Schlachten im Westen seid Ihr die Herren der Lage geblieben. Fest stehen Eure Linien, die die teure Heimat vor den Schrecken und Verwüstungen des Krieges bewahren. Auch Meine Marine hat große Erfolge errungen, sie hat den Feinden die Herrschaft zur See streitig gemacht und bedroht ihren Lebensnerv. Fern der Heimat hält eine kleine deutsche Truppe deutsches Kolonialland gegen vielfache Übermacht. Auf Eurer und unserer treuen Bundesgenossen Seite werden auch im nächsten Kriegsjahr die Erfolge sein. Unser wird der Endsieg bleiben. Bewegten Herzens danke Ich Euch in Meinem und des Vaterlandes Namen für das, was Ihr auch in dem letzten Kriegsjahr geleistet habt. In Ehrfurcht gedenken wir dabei der tapferen Gefallenen und Verstorbenen, die für des Vaterlandes Größe und Sicherheit dahingegangen sind. Der Krieg geht weiter, er bleibt uns aufgezwungen. Wir kämpfen für unser Dasein und unsere Zukunft mit stahlharter Entschlossenheit und nie wankendem Mut. Mit wachsender Aufgabe wächst unsere Kraft. Wir sind nicht zu belegen; wir wollen siegen. Gott der Herr wird mit uns sein.“[2]

In den 1920ern verwendete Adolf Hitler den Begriff zweimal in seinem Werk „Mein Kampf“, und zwar einmal in Bezug auf das Weltjudentum:

Als ich so durch lange Perioden menschlicher Geschichte das Wirken des jüdischen Volkes forschend betrachtete, stieg mir plötzlich die bange Frage auf, ob nicht doch vielleicht das unerforschliche Schicksal aus Gründen, die uns armseligen Menschen unbekannt, den Endsieg dieses kleinen Volkes in ewig unabänderlichem Beschlusse wünsche?“[3]

und ein anderes Mal in Bezug auf den Marxismus:

Und das waren weiter die gigantischen Massendemonstrationen, diese Hunderttausend-Mann-Aufzüge, die dem kleinen armseligen Menschen die stolze Überzeugung einbrannten, als kleiner Wurm dennoch Glied eines großen Drachens zu sein, unter dessen glühendem Atem die verhaßte bürgerliche Welt dereinst in Feuer und Flammen aufgehen und die proletarische Diktatur den letzten Endsieg feiern werde.“[4]

Während des Zweiten Weltkrieges war die Hoffnung auf den Endsieg des Deutschen Reiches im Endkampf um Deutschland verbreitet und diente dem Durchhalten gegen den Ansturm der brandschatzenden, plündernden, massenmordenden und vergewaltigenden feindlichen Horden. Auch in Todesanzeigen und Trauerkarten von Soldaten wurde der feste Glaube des Gefallenen an den Endsieg betont.

Siehe auch

Fußnoten