Entnazifizierung
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Die Entnazifizierung war eine Zielsetzung und ein Maßnahmenbündel der Alliierten nach ihrem Sieg über das nationalsozialistische Deutschland, die ab Juli 1945 umgesetzt wurden. Nach dem Potsdamer Abkommen sollten die deutsche und österreichische Gesellschaft, Kultur, Presse, Ökonomie, Jurisdiktion und Politik von allen Einflüssen des Nationalsozialismus befreit werden. Dies sollte im Zusammenhang einer umfassenden Demokratisierung und Entmilitarisierung geschehen.
Für Deutschland verabschiedete der Alliierte Kontrollrat in Berlin ab Januar 1946 eine Vielzahl an Entnazifizierungsdirektiven, mittels derer man bestimmte Personengruppen definierte und anschließend einer gerichtlichen Untersuchung zuführte.
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[bearbeiten] Entnazifizierungslager
Mehr als 500.000 deutsche Zivilisten wurden nach 1945 von den Alliierten oft völlig zu Unrecht in sogenannten "Entnazifizierungslagern" eingesperrt.
[bearbeiten] Siehe auch
[bearbeiten] Verweise
- Hans-Joachim von Leesen: Recht der Sieger statt Völkerrecht (JF 24/05 10. Juni 2005)
[bearbeiten] Literatur
- Kathrin Meyer : Entnazifizierung von Frauen: Die Internierungslager der US-Zone Deutschlands 1945-1952
