Europa

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Pfeil 1 start metapedia.png Für die Figur aus der griechischen Mythologie, siehe Europa (Mythologie)

Europa

Topographie Europas

Fläche 10.180.000 km²
Bevölkerung 739 Millionen (Mitte 2009)[1]
Bevölkerungsdichte 65 Einwohner/km²
Länder ca. 50
Sprachfamilien Indogermanisch
Finno-Ugrisch
Turksprachen
Baskisch
Nordwestkaukasische Sprachen
Nordostkaukasische Sprachen
Zeitzonen UTC (Island) bis UTC+4 (Rußland)

Im heutzutage oft gebräuchlichen und engen Sinne wird Europa als ein geographischer Begriff genommen und bezeichnet die große, reichgegliederte westliche Halbinsel des eurasischen Großkontinents, welche nach dieser Definition im Osten meist durch den Kaukasus begrenzt wird. Europa ist nicht mit dem Zentralstaatprojekt Europäische Union (EU) zu verwechseln.

Inhaltsverzeichnis

Geschichtliche Kerndefinition

Hauptartikel: Europäische Geschichte
Politische Übersicht von Europa zu Beginn des 20. Jahrhunderts
Politische Übersicht von Europa in einem deutschen Lehrbuch (1942)
Europa in seinen derzeitigen politischen Grenzen, Anfang des 21. Jahrhunderts

Im eigentlichen Sinn definiert sich Europa jedoch als einziger der Kontinente ganz offensichtlich nicht aus seiner geographischen Lage oder Beschaffenheit, sondern nahezu ausschließlich aufgrund seiner kulturellen und – dem zugrundeliegend – seiner rassischen Gemeinsamkeit, d. h. aus seiner gemeinsamen Schnittmenge eines – mehr oder weniger – germanisch (nordisch) geprägten Menschenschlages und dessen Leistungen auf kulturellem Gebiet.

Europa besteht somit in seinem Kern aus Germanien und Skandinavien; diese waren in geschichtlicher Zeit das Ursprungsgebiet des kulturellen Aufstiegs einer Reihe ursprünglich aus diesem Raum abgewanderter, verwandter weißer Völker.

Kulturelle Definition

Als Ursprung des kulturellen Bewußtseins Europas gilt im wesentlichen das – zu jener Frühzeit rassisch nordisch geprägte – griechische Volk, welches zu den indogermanischen Stämmen gezählt wird und in seiner Beschaffenheit nicht mit dem heutigen, völlig andersartigen neugriechischen Volk verwechselt werden darf. In diesem Sinne sowie im Bewußtsein des damaligen hellenischen Volkes war Europa allerdings territorial noch weitgehend auf den griechischen Herrschaftsbereich im Gebiet des südöstlichen Mittelmeerraumes beschränkt. So bezeichnete das Wort Europa etwa bei Homer nur das mittelgriechische Festland im Gegensatz zum Peloponnes und zu den Inseln, später wurde die Geltung des Namens ausgeweitet auf die nördliche Mittelmeer- und Schwarzmeerküste bis zum Don mit unklaren Grenzen im Norden.

Dieses antike europäische Bewußtsein dehnte sich dann später durch das Römische Reich, welches sich als ein vielfach in kultureller Folge und Tradition zur alten griechischen Macht stehendes Imperium betrachtete, auf ein größeres Gebiet aus: Gallien, Germanien und Britannien (heutiges England bis zur schottischen Grenze) kommen in der römisch-antiken Vorstellung hinzu. Die Römer zogen dabei allerdings auch bereits eine kulturell-geographische Trennlinie, indem sie ihre nordafrikanischen und kleinasiatischen Gebiete gewöhnlich nicht mehr zu Europa zählten.

Im frühen Mittelalter haben dann die Wikinger den Horizont Europas weiter nach außen verschoben, indem sie an dessen damaligen Randgebieten neue Städte wie Dublin, York und Kiew gründeten sowie auch Staaten, nicht nur die Normandie, das normannische Reich in Süditalien und vor allem im Osten das schon damals weiträumige Rußland (bzw. die Kiewer Rus, welche von den Rus, den skandinavischen Nordmännern, ihren Namen hat), sondern durch Neubesiedlung auch Island und Grönland.

Erst in der Neuzeit setzte sich langsam die Vorstellung des „Europas vom Atlantik bis zum Ural“ durch. Trotz dieser geographischen und etymologischen Unklarheiten ist von allem Anfang an deutlich, daß Europa den Raum einer ganz besonderen nur dort lokalisierten geschichtlich-kulturellen Leistung bezeichnet. Das blieb so auch nach dem Untergang der antiken Welt im christlichen Mittelalter, in dem das Zentrum des Kontinents in den Norden wanderte.

Europa als heutiger Kulturraum

Seitens der egalitären Propaganda wird häufig die Türkei zu Europa gezählt, da sie – nach geographischem Begriff – zu einem Anteil von unter fünf Prozent auf dem europäischen Kontinent liegt. Das dortige Gebiet weist inzwischen jedoch sowohl eine völlig andere Kultur als auch eine andere rassische Beschaffenheit gegenüber dem heutigen Europa auf, womit man es als im wesentlichen nicht-europäisch betrachten kann. Da Europa sich nicht geographisch, sondern im wesentlichen kulturell sowie ethnisch definiert, gilt dieses Problem der Enteuropäisierung mittlerweile, angesichts bewußt betriebener Masseneinwanderung nichteuropider Rassen nach Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg geworden war, auch für zunehmend mehr Staatsgebiete innerhalb des (noch) europäischen Raumes. So verliert z. B. Frankreich zunehmend seine Zugehörigkeit zu Europa, so wie schon andere Völker – wie z. B. Albanien – diese bereits in früherer Zeit weitgehend verloren haben.

Ein anderes Problem stellt sich bei Rußland, das seinen größeren geographischen Teil zwar in Asien hat, kulturell jedoch deutlich mehr Überschneidungen mit Europa aufweist und in seiner gesamten rassischen Zusammensetzung die ungefähre Mitte zwischen den beiden Kontinenten einnimmt.

Bei verschiedensten öffentlichen Veranstaltungen werden gelegentlich auch Israel, Georgien, Armenien sowie Aserbaidschan zu Europa gerechnet, obwohl diese vier Länder sowohl aufgrund ihrer vorderasiatischen Kultur als auch ihrer rassischen Zusammensetzung unzweifelhaft nicht zum europäischen Kulturraum zählen.

Die „europäische Einigung“

Die Idee eines vereinten Europas geht auf die Reichsidee zurück. In dieser Tradition, wenn auch verbunden mit aus der Rasseerkenntnis gezogenen Schlußfolgerungen, war es die Vision der Nationalsozialisten, den europäischen Raum, soweit möglich, in einem einheitlichen (germanischen) Reich zu einen. Diese Einigung sollte aber im wesentlichen nicht durch eine bloße Eroberung, sondern durch eine zunehmende Orientierung der Völker dieses Raumes am großdeutschen Reich als kulturellem Kristallisationspunkt geschehen.

Noch in Anlehnung an die Reichsidee erklärte der CDU-Abgeordnete Adolf Süsterhenn am 20. Oktober 1948:

„Der Begriff des Reiches, wie er 1000 Jahre in der deutschen Geschichte gelebt hat, war der Begriff eines übernationalen, eines europäischen Gebildes. Es war die Bezeichnung für das christliche Abendland. Und wenn der Begriff ‚Reich’ einmal in die moderne Sprache der gegenwärtigen Politik übersetzt sein sollte, müßte das, was man damals ‚Reich’ nannte, heute europäische Union oder europäische Föderation nennen.“

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts – nach Ende des Zweiten Weltkrieges – wurde diese Idee immer weiter pervertiert, bis hin zur Doktrin einer zentralbürokratisch gelenkten, aus ehemals souveränen Staaten und Völkern entstehenden Staatsplutokratie mit eurasisch-negroider Bevölkerung (→ Paneuropa). Diese Pervertierung der ursprünglichen Reichsidee fand ihren Ausdruck in der heutigen „Europäischen Union“ (EU), in der die BRD zwar den fiskalischen „Zahlmeister Europas“ stellt, aber weder dem deutschen noch auch irgendeinem anderen europäischen Volk ein Existenzrecht zugesprochen wird, sondern – im Gegenteil – die europäischen Völker durch stetig betriebene außereuropäische, fremdländische Masseneinwanderung einer (mittlerweile massenmedial schon offen propagierten) Überfremdungs- und Umvolkungspolitik ausgesetzt sind.

Artikel aus dem staatspolitischen Handbuch

Satellitenaufnahme Europas

Quelle Folgender Text stammt aus dem Staatspolitischen Handbuch, Band 1: Begriffe.

Europa ist im Unterschied zu „Abendland“ kein präziser politischer Begriff. Das hat seine Ursache darin, daß die positive Besetzung zu einer allgemeinen Bezugnahme auf Europa geführt hat, die kaum genaue Zuordnungen erlaubt. Allen diesen Auffassungen ist gemeinsam, daß sie eine Identität Europa nicht auf die Zeit seiner christlichen Prägung beschränkt sehen wollen, sondern sowohl das vorchristliche – antike – wie auch das nachchristliche – aufgeklärte – Europa zur Geltung bringen möchten. Letztes Ziel entsprechender Bemühungen ist immer die Einigung Europas. Allerdings wirft die Ungeklärtheit der geographischen Grenzen schon die ersten schwerwiegenden Probleme auf. So erklärt sich das Gegeneinander von Klein-Europäern (West-, Mittel- und Nord- Europa) und Großeuropäern (Klein- Europa, dazu noch Ost-Europa, eventuell unter Einbeziehung der angrenzenden Gebiete, selbst dann, wenn diese ethnisch, kulturell und religiös so weit entfernt sind wie die Türkei).

Neben die Schwierigkeit, Europa über seine äußeren Konturen zu bestimmen, tritt dann die traditionelle Vielgestaltigkeit. Soweit man nicht einfach – wie das bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts durchaus üblich war – vom »Kontinent des weißen Mannes« ausgeht, sondern eine kulturelle Einheit postuliert, muß schon entschieden werden, ob man das Europäische entweder enger an die Merkmalsreihe Römisch-Katholisch, dann Römisch-Katholisch-Protestantisch bindet oder eine innere Einheit des westlichen und des östlichen Christentums postuliert, die letztlich alle romanischen, germanischen, slawischen und baltischen Völker umfassen würde. Weiter bedarf einer Klärung, wie es überhaupt zum „Europäischen Sonderweg“ (Rolf Peter Sieferle) kommen konnte – das heißt dem Übergang von einer agrarischen Zivilisation zu einer modernen –, der Durchsetzung des „faustischen Geistes“ (Oswald Spengler) und der dadurch eingeleiteten „Europäisierung der Welt“ (Hans Freyer).

Während die meisten Anhänger des Europagedankens vor allem die friedenstiftende Funktion hervorheben und auf die Erfahrung der mörderischen „Bruderkriege“ – von der Glaubensspaltung bis zu den Weltkriegen – verweisen, hat sich daneben eine zweite Gruppierung gebildet, die die ökonomischen Vorzüge einer engeren Verbindung innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums betont. Diese beiden Flügel der Europabewegung hatten nach 1945 den stärksten Einfluß auf die Entwicklung hin zur „Europäischen Union“. Dabei traten ideelle Erwägungen fast ganz in den Hintergrund, sieht man einmal von der antikommunistischen Frontstellung ab. Das erklärt sich auch daraus, daß jede Betonung einer europäischen Identität als Gefährdung der transatlantischen Bündnisbeziehungen verstanden und solcher Gaullismus etwa in Westdeutschland mit Sorge gesehen wurde. Später stand einer klareren Identitätsbildung die Vorstellung entgegen, daß die Betonung des spezifisch Europäischen „intolerant“ wirke, was mit dem liberalen Zeitgeist unvereinbar schien.

Solche Ängstlichkeit in der Beantwortung entscheidender Fragen erklärt auch, warum das Problem der inneren Ordnung Europa kaum je wirklich zur Kenntnis genommen wurde. Zwar gibt es einen breiten Konsens in bezug auf eine föderale Ordnung, aber faktisch einen immer stärker werdenden bürokratischen Zentralismus. Unklar ist weiter, wie das Prinzip der Volkssouveränität zum Ausgleich gebracht werden kann mit Steuerungsprozessen, die unkontrolliert und unkontrollierbar vonstatten gehen, und was eigentlich „Supranationalität“ im Politischen bedeutet.

Nur Außenseiter haben es gewagt, der offiziellen Undeutlichkeit die schärfer gezeichnete Vorstellung von einem „europäischen Imperium“ entgegenzusetzen, das in Anknüpfung an das römische oder das mittelalterliche deutsche Reich, den Kontinent bis an die Grenzen Rußlands zusammenfassen und so die Grundlage einer neuen Großmacht bilden könnte. Derartige Konzepte fanden zwar nach dem Zusammenbruch des Ostblocks eine größere Resonanz, konnten aber bis dato keinen politischen Einfluß im direkten Sinn ausüben.

Manchmal ist hier eine Berührung mit „eurasischen“ Ideologien festzustellen, in denen die Auffassung vertreten wird, daß ein funktionierender imperialer Großraum unter heutigen Bedingungen nicht auf Europa beschränkt werden dürfe, sondern das asiatische Rußland mit umfassen müsse. Häufig verbinden sich derartige Anschauungen mit der Hoffnung auf eine kulturelle und religiöse Regeneration durch den „unverbrauchten“ slawischen Osten.

Ein neuerer (unverbindlicher) Vorschlag zur geographischen Einteilung des europäischen Raumes[2]

Zitate zu Europa

  • „Europa ist die Kultur. Es gibt zahlreiche Formen von Kultur. Aber die europäische Kultur ist die einzige, die einen absoluten Wert und eine universale Bedeutung besitzt.“ — Gonzague de Reynold
  • „Europa war einmal auf den südlichsten Teil der griechischen Halbinsel beschränkt. Dann war Europa der Bereich der italienischen Macht. Wenn Rußland in diesem Krieg erliegt, wird Europa bis dahin reichen, wo die nordisch-germanische Siedlung im Osten aufhört.“Adolf Hitler[3]
  • „Denn, meine Abgeordneten, was ist Europa? Es gibt keine geographische Definition unseres Kontinents, sondern nur eine volkliche und kulturelle. Nicht der Ural ist die Grenze dieses Kontinents, sondern immer jene Linie, die das Lebensbild des Westens von dem des Ostens trennt.“Adolf Hitler: Rede vom 11. Dezember 1941
  • „Heute wissen wir, daß es wahrscheinlich ein Europa nicht mehr geben würde. So ist der Kampf, den wir damals führten, nur scheinbar ein Kampf im Inneren um die Macht gewesen. In Wirklichkeit war es doch ein Kampf bereits damals um die Erhaltung Deutschlands und im weitesten Sinn des Wortes ein Kampf um die Erhaltung Europas.“ — Adolf Hitler zum Unternehmen Barbarossa, Rede vom 8. November 1942
  • „Gewöhnt sich der Europäer daran, daß er nicht gebietet, so werden anderthalb Generationen genügen, damit der alte Kontinent und nach ihm die ganze Welt in sittliche Trägheit, geistige Unfruchtbarkeit und allgemeine Barbarei versinken. Nur das Bewußtsein zu führen und Verantwortung zu tragen, und die Zucht, die daraus entspringt, können die Seelen des Abendlandes in Spannung halten.“José Ortega y Gasset
  • „Ich habe das Wort ‚Europa‘ immer im Munde derjenigen Politiker gefunden, die von anderen Mächten etwas verlangten, was sie im eigenen Namen nicht zu fordern wagten.“Otto von Bismarck[6]

Siehe auch

Literatur

Verweise

Filme

Geschichte Europas in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (→ Zweiter Dreißigjähriger Krieg)

Fußnoten

  1. Datenreport 2010 der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (PDF)
  2. Hinweis: Mit der falschen Einordnung des geographisch-europäischen Teils des türkischen Staatsgebiets als „kulturräumlich“ zu Europa gehörig.
  3. In: Monologe im Führerhauptquartier – die Aufzeichnungen Heinrich Heims, herausgegeben von Werner Jochmann, Wilhelm Heyne Verlag, München 1980, ISBN 3-453-01600-9 (Aufzeichnung vom 2.11.1941, Seite 124)
  4. foetor Iudaicus = „Jüdischer Gestank“. Gemeint ist hierbei der durch das Alte Testament gegebene jüdische Einfluß auf das Christentum.
  5. Arthur Schopenhauer: Über die Grundlage der Moral, S. 786 oben. In: Kleinere Schriften. Band III (Suhrkamp 1986 ISBN 3-518-09737-7)
  6. zitiert in: Otto Pflanze: Bismarck: Der Reichskanzler, S. 152 (eingeschränkte Voransicht auf Google-Bücher
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