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Europa
Aus Metapedia
Für die Figur aus der griechischen Mythologie, siehe Europa (Mythologie)
Europa
| Fläche | 10.180.000 km² |
|---|---|
| Bevölkerung | 739 Millionen (Mitte 2009)[1] |
| Bevölkerungsdichte | 65 Einwohner/km² |
| Länder | ca. 50 |
| Sprachfamilien | Indogermanisch Finno-Ugrisch Turksprachen Baskisch Nordwestkaukasische Sprachen Nordostkaukasische Sprachen |
| Zeitzonen | UTC (Island) bis UTC+4 (Russland) |
Im heutzutage oft gebräuchlichen und engen Sinne wird Europa als ein geographischer Begriff genommen und meint die große, reichgegliederte westliche Halbinsel des eurasischen Großkontinents, welche nach dieser Definition im Osten meist durch den Kaukasus begrenzt wird.
Inhaltsverzeichnis |
Kerndefinition
Im eigentlichen Sinn definiert sich Europa jedoch als einziger der Kontinente ganz offensichtlich nicht aus seiner geographischen Beschaffenheit, sondern nahezu ausschließlich aufgrund seiner kulturellen und - dem zugrundeliegend - seiner rassischen Gemeinsamkeit, d.h. aus seiner gemeinsamen Schnittmenge eines - mehr oder immerhin weniger - germanisch (nordisch) geprägten Menschenschlages und dessen Leistungen auf kulturellem Gebiet.
Europa besteht somit in seinem Kern aus Germanien und Skandinavien und dieser war in geschichtlicher Zeit das Ursprungsgebiet des kulturellen Aufstiegs einer Reihe, ursprünglich aus diesem Raum abgewanderter, verwandter weißer Völker.
Kulturelle Definition
Als Ursprung des kulturellen Bewußtseins Europas gilt im wesentlichen das - zu jener Frühzeit rassisch nordisch geprägte - griechische Volk, welches zu den indogermanischen Stämmen gezählt wird und in seiner Beschaffenheit nicht mit dem heutigen - völlig andersartigen - neugriechischen Volk verwechselt werden darf. In diesem Sinne sowie im Bewußtsein des damaligen hellenischen Volkes war Europa bzw. der europäische Gedanke allerdings territorial noch weitgehend auf den griechischen Herrschaftbereich im Gebiet des südöstlichen Mittelmeerraumes beschränkt.
Dieses antike europäische Bewußtsein dehnte sich dann später durch das Römische Reich, welches sich als der kulturelle Nachfolger der alten Griechen betrachtete, auf ein größeres Gebiet aus. Die Römer zogen dabei allerdings auch bereits eine geographische Trennlinie, indem sie ihre nordafrikanischen und kleinasiatischen Gebiete gewöhnlich nicht mehr zu Europa zählten.
Europa als heutiger Kulturraum
Gerne wird heute auch versucht, die Türkei zu Europa zu zählen, da sie zu einem Anteil von unter fünf Prozent auf dem europäischen Kontinent liegt. Das dortige Gebiet weist inzwischen jedoch sowohl eine völlig andere Kultur als auch eine andere rassische Beschaffenheit gegenüber dem heutigen Europa auf, womit man es als im wesentlichen nicht-europäisch betrachten kann. Da Europa sich nicht geographisch, sondern kulturell sowie ethnisch definiert, gilt dieses Problem der Enteuropäisierung mittlerweile, angesichts bewußt betriebener Masseneinwanderung nichteuropider Rassen nach Ende des Zweiten Weltkrieges, auch für zunehmend mehr Staatsgebiete innerhalb des (noch) europäischen Raumes. So verliert z.B. Frankreich zunehmend seine Zugehörigkeit zu Europa, so wie schon andere Völker - wie z.B. Albanien - diese bereits in früherer Zeit weitgehend verloren haben.
Ein anderes Problem stellt sich bei Rußland, das seinen größeren geographischen Teil zwar in Asien hat, kulturell jedoch deutlich mehr Überschneidungen mit Europa aufweist und in seiner gesamten rassischen Zusammensetzung die ungefähre Mitte zwischen den beiden Kontinenten einnimmt.
Bei verschiedensten öffentlichen Veranstaltungen werden gelegentlich auch Israel, Armenien sowie Aserbaidschan zu Europa gerechnet, obwohl diese drei Länder sowohl aufgrund ihrer vorderasiatischen Kultur als auch ihrer rassischen Zusammensetzung unzweifelhaft nicht zum europäischen Kulturraum zählen.
Die „europäische Einigung“
Die Idee eines vereinten Europas geht auf die Reichsidee zurück. In dieser Tradition, wenn auch verbunden mit aus der Rasseerkenntnis gezogenen Schlußfolgerungen, war es die Vision der Nationalsozialisten, den europäischen Raum, soweit möglich, in einem einheitlichen (germanischen) Reich zu einen. Diese Einigung sollte aber nicht durch Eroberung, sondern durch eine zunehmende Orientierung der Völker dieses Raumes am großdeutschen Reich als kulturellem Kristallisationspunkt geschehen.
Noch in Anlehnung an die Reichsidee erklärte der CDU-Abgeordnete Adolf Süsterhenn am 20. Oktober 1948: „Der Begriff des Reiches, wie er 1000 Jahre in der deutschen Geschichte gelebt hat, war der Begriff eines übernationalen, eines europäischen Gebildes. Es war die Bezeichnung für das christliche Abendland. Und wenn der Begriff ‚Reich’ einmal in die moderne Sprache der gegenwärtigen Politik übersetzt sein sollte, müßte das, was man damals ‚Reich’ nannte, heute europäische Union oder europäische Föderation nennen.“
In der neueren Zeit wurde diese Idee zunehmend pervertiert zu der Doktrin einer zentralbürokratisch gelenkten, aus ehemaligen souveränen Staaten bestehenden Plutokratie. Diese Pervertierung der ursprünglichen Reichsidee fand ihren Ausdruck in der heutigen Europäischen Union, in der die BRD zwar den „Zahlmeister Europas“ spielt, aber kaum etwas zu sagen hat.
Artikel aus dem staatspolitischen Lexikon
| | Folgender Text stammt aus dem kleinen staatspolitischen Lexikon. Der Text entspricht der Druckfassung. |
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Europa ist im Unterschied zu „Abendland“ kein präziser politischer Begriff. Das hat seine Ursache darin, daß die positive Besetzung zu einer allgemeinen Bezugnahme auf Europa geführt hat, die kaum genaue Zuordnungen erlaubt. Allen diesen Auffassungen ist gemeinsam, daß sie eine Identität Europa nicht auf die Zeit seiner christlichen Prägung beschränkt sehen wollen, sondern sowohl das vorchristliche – antike – wie auch das nachchristliche – aufgeklärte – Europa zur Geltung bringen möchten. Letztes Ziel entsprechender Bemühungen ist immer die Einigung Europas. Allerdings wirft die Ungeklärtheit der geographischen Grenzen schon die ersten schwerwiegenden Probleme auf. So erklärt sich das Gegeneinander von Klein-Europäern (West-, Mittel- und Nord- Europa) und Großeuropäern (Klein- Europa, dazu noch Ost- Europa, eventuell unter Einbeziehung der angrenzenden Gebiete, selbst dann, wenn diese ethnisch, kulturell und religiös so weit entfernt sind wie die Türkei). Neben die Schwierigkeit, Europa über seine äußeren Konturen zu bestimmen, tritt dann die traditionelle Vielgestaltigkeit. Soweit man nicht einfach – wie das bis in die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts durchaus üblich war – vom »Kontinent des weißen Mannes« ausgeht, sondern eine kulturelle Einheit postuliert, muß schon entschieden werden, ob man das Europäische entweder enger an die Merkmalsreihe Römisch-Katholisch, dann Römisch-Katholisch-Protestantisch bindet oder eine innere Einheit des westlichen und des östlichen Christentums postuliert, die letztlich alle romanischen, germanischen, slawischen und baltischen Völker umfassen würde. Weiter bedarf einer Klärung, wie es überhaupt zum »Europäischen Sonderweg« (Rolf Peter Sieferle) kommen konnte – das heißt dem Übergang von einer agrarischen Zivilisation zu einer modernen –, der Durchsetzung des »faustischen Geistes« (Oswald Spengler) und der dadurch eingeleiteten »Europäisierung der Welt« (Hans Freyer). Während die meisten Anhänger des Europagedankens vor allem die friedenstiftende Funktion hervorheben und auf die Erfahrung der mörderischen »Bruderkriege« – von der Glaubensspaltung bis zu den Weltkriegen – verweisen, hat sich daneben eine zweite Gruppierung gebildet, die die ökonomischen Vorzüge einer engeren Verbindung innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums betont. Diese beiden Flügel der Europabewegung hatten nach 1945 den stärksten Einfluß auf die Entwicklung hin zur »Europäischen Union«. Dabei traten ideelle Erwägungen fast ganz in den Hintergrund, sieht man einmal von der antikommunistischen Frontstellung ab. Das erklärt sich auch daraus, daß jede Betonung einer europäischen Identität als Gefährdung der transatlantischen Bündnisbeziehungen verstanden und solcher »Gaullismus« etwa in Westdeutschland mit Sorge gesehen wurde. Später stand einer klareren Identitätsbildung die Vorstellung entgegen, daß die Betonung des spezifisch Europäischen »intolerant« wirke, was mit dem liberalen Zeitgeist unvereinbar schien. Solche Ängstlichkeit in der Beantwortung entscheidender Fragen erklärt auch, warum das Problem der inneren Ordnung Europa kaum je wirklich zur Kenntnis genommen wurde. Zwar gibt es einen breiten Konsens in bezug auf eine föderale Ordnung, aber faktisch einen immer stärker werdenden bürokratischen Zentralismus. Unklar ist weiter, wie das Prinzip der Volkssouveränität zum Ausgleich gebracht werden kann mit Steuerungsprozessen, die unkontrolliert und unkontrollierbar vonstatten gehen, und was eigentlich »Supranationalität« im Politischen bedeutet. Nur Außenseiter haben es gewagt, der offiziellen Undeutlichkeit die schärfer gezeichnete Vorstellung von einem »europäischen Imperium« entgegenzusetzen, das in Anknüpfung an das römische oder das mittelalterliche deutsche Reich, den Kontinent bis an die Grenzen Rußlands zusammenfassen und so die Grundlage einer neuen Großmacht bilden könnte. Derartige Konzepte fanden zwar nach dem Zusammenbruch des Ostblocks eine größere Resonanz, konnten aber bis dato keinen politischen Einfluß im direkten Sinn ausüben. Manchmal ist hier eine Berührung mit »eurasischen« Ideologien festzustellen, in denen die Auffassung vertreten wird, daß ein funktionierender imperialer Großraum unter heutigen Bedingungen nicht auf Europa beschränkt werden dürfe, sondern das asiatische Rußland mit umfassen müsse. Häufig verbinden sich derartige Anschauungen mit der Hoffnung auf eine kulturelle und religiöse Regeneration durch den »unverbrauchten« slawischen Osten. |
Zitate zu Europa
- „Europa ist die Kultur. Es gibt zahlreiche Formen von Kultur. Aber die europäische Kultur ist die einzige, die einen absoluten Wert und eine universale Bedeutung besitzt.“ - Gonzague de Reynold
- „Europa war einmal auf den südlichsten Teil der griechischen Halbinsel beschränkt. Dann war Europa der Bereich der italienischen Macht. Wenn Rußland in diesem Krieg erliegt, wird Europa bis dahin reichen, wo die nordisch-germanische Siedlung im Osten aufhört.“ - Adolf Hitler[3]
- „Gewöhnt sich der Europäer daran, daß er nicht gebietet, so werden anderthalb Generationen genügen, damit der alte Kontinent und nach ihm die ganze Welt in sittliche Trägheit, geistige Unfruchtbarkeit und allgemeine Barbarei versinken. Nur das Bewußtsein zu führen und Verantwortung zu tragen, und die Zucht, die daraus entspringt, können die Seelen des Abendlandes in Spannung halten.“ - José Ortega y Gasset
- „Man sieht, daß alle Zeiten und alle Länder sehr wohl die Quelle der Moralität erkannt haben, nur Europa nicht; woran allein der foetor Iudaicus[4] schuld ist, der hier alles und alles durchzieht“ - Arthur Schopenhauer[5]
- „Ich habe das Wort ‚Europa‘ immer im Munde derjenigen Politiker gefunden, die von anderen Mächten etwas verlangten, was sie im eigenen Namen nicht zu fordern wagten.“ Otto von Bismarck[6]
Literatur
- Hans Freyer: Weltgeschichte Europas [1948], zuletzt Darmstadt 1969;
- Gerd-Klaus Kaltenbrunner: Europa, 3 Bde, Sigmaringendorf 1985-1987;
- Gerd-Klaus Kaltenbrunner (Hrsg.): Europa – Weltmacht oder Kolonie?, Herderbücherei Initiative, Bd 25, Freiburg i.Br. 1978;
- Walter Post: Hitlers Europa. Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft 1940-1945 (Mit einem Geleitwort von Otto Scrinzi), Verlag Druffel & Vowinckel, 448 S., ISBN 978-3-8061-1213-9
- Denis de Rougemont (Hrsg.): Europa. Vom Mythos zur Wirklichkeit, München 1962;
- Rolf Peter Sieferle: Der Europäische Sonderweg. Ursachen und Faktoren, der europäische sonderweg, Bd 1, Stuttgart 2000;
- Leopold Ziegler: Der europäische Geist, Darmstadt 1929.
- Karl Fischer: Die Wehrmacht. Um die Freiheit Europas! (PDF-Datei)
- Russell Grenfell: Bedingungsloser Hass - Die deutsche Kriegsschuld und die Zukunft Europas (1954); PDF-Datei
Film
http://www.youtube.com/watch?v=LYTOfNzV45k&feature=related /Geschichte Europas
Siehe auch
Verweise
- Beschreibung Europas, Meyers Konversations-Lexikon, 1888
- Sezession, Heft 26, Oktober 2008, Themenheft: Europa
- Für eine identitäre Strategie in Europa (Prof. Dr. Pierre Vial)
- Politisches Lexikon: Europa
Fußnoten
- ↑ Datenreport 2010 der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (PDF)
- ↑ Hinweis: Mit der falschen Einordnung des geographisch-europäischen Teils des türkischen Staatsgebiets als „kulturräumlich“ zu Europa gehörig.
- ↑ In: Monologe im Führerhauptquartier - die Aufzeichnungen Heinrich Heims, herausgegeben von Werner Jochmann, Wilhelm Heyne Verlag, München 1980, ISBN 3-453-01600-9 (Aufzeichnung vom 02.11.1941, Seite 124)
- ↑ foetor Iudaicus = „Jüdischer Gestank“. Gemeint ist hierbei der durch das Alte Testament gegebene jüdische Einfluß auf das Christentum.
- ↑ Arthur Schopenhauer: Über die Grundlage der Moral, S. 786 oben. In: Kleinere Schriften. Band III (Suhrkamp 1986 ISBN 3-518-09737-7)
- ↑ zitiert auf: Otto Pflanze: „Bismarck: Der Reichskanzler“, S. 152 (eingeschränkte Voransicht auf Google-Bücher