Europa
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Europa ist an sich ein rein geographischer Begriff: Er meint die westliche Halbinsel des eurasischen Großkontinents. Diese war in geschichtlicher Zeit Raum des kulturellen Aufstiegs einer Reihe verwandter weißer Völker.
Die Vorstellung einer politischen oder gar kulturellen Einheit Europas wird von Ideologien wie dem Christentum oder dem Liberalismus dazu missbraucht, künstliche Großräume zu schaffen und gewachsene Kulturen imperialistisch zu vernichten. Heute ist Europa die verschleiernde und beschönigende Bezeichnung für einen Lehnsstaat der "Westlichen Wertegemeinschaft" und des internationalen Kapitalismus. Anstelle der Schaffung einer widernatürlichen "EU" ist es erklärtes politisches Ziel des europäischen Nationalismus, die Völker des europäischen Subkontinents in ihrer Eigenart und Besonderheit zu erhalten. In ihren angestammten anthropologischen und kulturellen Gemeinsamkeiten sollten die europäischen Völker in schöpferischen Wettbewerb treten. Ein Europa der Völker bzw. Nationen wird als Kraftzentrum gegen ideologisch wie biologisch raumfremde Kräfte angestrebt. Ein "Europa der Bosse und Bonzen" nach Maastricht ist das Gegenteil dessen, was Nationalisten wollen.
