Führung

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Generalstab der preußischen Armee

Durch Führung wird steuernd und richtungsweisend auf das Handeln von Menschen und im weiteren Sinne auch von Tieren eingewirkt. Bei einem demokratischen oder kooperativen Führungsstil existieren Ziele und es kommt darauf an, daß die Geführten für die gesetzten oder gemeinsam formulierten Ziele motiviert werden, so daß ein gemeinsamer Erfolg angestrebt wird. Meistens findet Führung im Rahmen einer hierachisch gegliederten Organisation statt, wonach die aktuellen Ziele in Form von Aufträgen im Rahmen der Gesamtzielsetzung von einer Führungsebene auf die nächstuntere angeordnet werden. Beispiele für solche Hierarchiestufen wären: Trupp, Gruppe, Zug, Staffel, Kompanie, Bataillon, Regiment, Brigade, Division, Korps, Ministerium beim Militär. Die mit der Führungsaufgabe befasste Person hat in einer konkreten Situation Entscheidungen zu treffen und beachtet hierbei eine Vielzahl von Vorschriften, Gesetzen und eigene Erfahrungen. Aus der getroffenen Entscheidung wird der Auftrag an die Gruppe der Geführten abgeleitet, wobei ein Koordinierungsbedarf besteht, der unterschiedliche Einzelaufgaben vorsieht, die dann in der Gesamtheit das Erreichen des Zieles gewährleisten sollen. Dieser aktuelle Vorgang ist eingebettet in die ständige Weiterbildung und Unterstützung der Mitarbeiter, so daß Vertrauen in die Führungskompetenz des führenden Vorgesetzten entsteht. Führung ist so letzten Endes eine Arbeit unter anderen und wird meistens von den Mitarbeitern angemahnt, wenn alles nur „laissez faire“ läuft.

Zitate

  • Politische Gleichheit ist nicht nur eine Torheit, sondern ein Traum. Es ist müßig zu erörtern, ob sie existieren solle, denn sie kann nie existieren. Was immer der geschriebene Text der Verfassung sein mag, die Menge wird immer Führer haben, die sie sich nicht selbst gewählt hat. Wenn die Menschen wollen, mögen sie den Anschein politischer Gleichheit verfechten, aber die einzige Folge wird sein, daß sie schlechte Führer haben werden.“ - Robert Cecil Lord Salisbury

Literatur

  • Hans Brauße:
  • Carl August Emge: Ideen zu einer Philosophie des Führertums. In: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie, Bd. XXIX (29), 1935/36, S. 175 ff.; und Ausgabe im Verlag für Staatswissenschaft und Geschichte, Berlin 1936.
  • Otto Koellreutter: Der deutsche Führerstaat. Tübingen, 1934
  • Robert Michels: Masse, Führer, Intellektuelle. Politisch-soziologische Aufsätze 1906-1933, Frankfurt a.M. und New York 1987

Netzverweise

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