Freiheitliche Partei Österreichs

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Freiheitliche Partei Österreichs
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Heinz-Christian Strache 02092008.jpg
Partei­vorsitzender Heinz-Christian Strache
General­sekretär Herbert Kickl,
Harald Vilimsky
Stell­vertretende Vorsitzende Harald Stefan,
Norbert Hofer,
Mario Kunasek,
Johann Gudenus,
Manfred Haimbuchner
Gründung 3. November 1955
Gründungs­ort Wien
Haupt­sitz Wien
Jugend­organisation Ring Freiheitlicher Jugend Österreich (RFJ)
Farbe(n) blau
Parlamentsmandate 40 von 183
Staatliche Zuschüsse etwa 12,5 Millionen (2014)[1]
Mitglieder­zahl etwa 50.000 (2014)
Weltnetzseite www.fpoe.at

Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) ist eine nationalkonservative-deutschnationale Partei in Österreich, die im österreichischen Nationalrat vertreten ist.

Inhaltsverzeichnis

Gründung

Die FPÖ wurde am 7. April 1956 in Wien gegründet und ging hauptsächlich aus dem Verband der Unabhängigen (VdU), einem Sammelbecken für ehemalige Nationalsozialisten und Heimatvertriebene, hervor.

Wirken

„Jerusalemer Erklärung“

FPÖ-Spitzen Heinz-Christian Strache und Andreas Mölzer hatten im Dezember 2010 eine Reise nach Israel unternommen[2] und dort, mit Vertretern von anderen „Rechtsparteien“ aus BRD (Die Freiheit), Belgien (Vlaams Belang), Schweden (Schwedendemokraten), eine „Jerusalemer Erklärung“ verabschiedet, die eine Einheit zwischen dem Widerstand gegen die Islamisierung Europas und der uneingeschränkten Solidarität mit Israel proklamiert.[3]

Da jedoch die seit Ende des Zweiten Weltkrieges (nach Wegfall des deutschen Widerstandes) in Angriff genommene Umvolkung Europas – und als Begleiterscheinung hiervon mithin auch die beklagte Islamisierung – von gerade jenen weltpolitischen Kräften zu verantworten ist, die in unmittelbarer weltanschaulicher Nähe zu Israel und sonstigen jüdischen Einflußbereichen stehen, stellt sich die Frage, in wieweit die an dieser Erklärung beteiligten Parteien tatsächlich noch als national und ihren jeweiligen europäischen Völkern verbunden zu betrachten sind.

Zitat

  • „Es gibt das real existierende Brüssel. Und da ist es wirklich so, daß alle, von den Portugiesen bis zu den Esten, von den Schweden bis zu den Sizilianern, die nimmt man nicht so wahr, weil sie wirklich 1,60 zum Teil nur groß sind, alle über uns lachen, über die Deutschen und Österreicher. Wir sind die einzigen, die bei einem Termin einigermaßen pünktlich sind. Wir sind die einzigen, die um 9 schon arbeiten und nicht erst um 11. Und es ist wirklich so: Es ist eine Frage auch des gestalterischen, des Arbeitsethos, was aus diesem Europa wird: Entweder sind wir ein Negerkonglomerat, totales Chaos, sage ich jetzt bewußt brutal politisch nicht korrekt. Wo das Chaos sich vermehrt, wo Massenzuwanderung, wo institutionelles Chaos, wo wirre Konzerninteressen (sind), Konzerninteressen sind ja auch irrational, sind ja auch wirr. Sie müssen sich vorstellen, was diese Masse dort, diese Bande an Lobbyisten anstellt. Das sind ja die meisten Vollidioten. Das sind ja nicht kühl kalkulierende Wirtschaftsstrategen. Und was diese Partie anstellt, was die aus Europa macht, das ist ja ein Chaos.“Andreas Mölzer vom deutschnationalen Flügel der FPÖ im Februar 2014 im Wiener Palais Epstein

Wahlergebnisse

Entwicklung seit 2000

Nachdem durch die Regierungsbeteiligung der FPÖ in den Jahren 2000 bis 2005 eine Reihe schlechter Wahlergebnisse eingefahren wurde, stellen Beobachter seit der Spaltung des dritten Lagers in FPÖ und BZÖ sowie unter Führung Heinz-Christian Straches wieder eine Aufwärtsbewegung fest. Lediglich in Kärnten, wo das BZÖ die bestimmende freiheitliche Kraft blieb, war die FPÖ einer gewaltigen Niederlage anheim gefallen.

Das Kärntner BZÖ spaltete sich allerdings im Jahre 2009 vom Bundes-BZÖ ab und gilt nun unter dem Namen FPK als kärntnerische Schwesterpartei der FPÖ.

Wahl zum EU-Parlament 2014

Bei der Wahl zum EU-Parlament 2014 am 25. Mai 2014 wurde die FPÖ mit knapp 20 Prozent der Wahlstimmen (2009: 15,32 %) hinter der ÖVP und der SPÖ drittstärkste Partei in Österreich.

Landeswahlen 2015

Nachdem die FPÖ im Mai 2015 bei den Wahlen in den BRÖ-Bundesländern Burgenland und Steiermark erhebliche Stimmenzugewinne verzeichnen konnte, gestanden Vertreter der BRÖ-Blockparteien ein, daß es „kein weiter so“ geben könne. Schließlich nahm die SPÖ im Burgenland erstmals in ihrer Geschichte Koalitionsverhandlungen mit der FPÖ auf.[4] Am 5. Juni 2015 verkündeten SPÖ und FPÖ gemeinsam eine neue Landesregierung zu stellen.[5]

Am 27. September kam die Freiheitliche Partei mit etwas mehr als 30 % zu ihrem höchsten Wahlergebnis in Oberösterreich. Dieses Wahlergebnis wurde in der BRÖ-Systempresse als „Erdrutschsieg“ bezeichnet. Bei der Landtagswahl 2015 in Wien erreichten die Freiheitlichen mit fast 31% ihr bestes Wahlergebnis in der Geschichte Wiens. Mit den daraus resultierenden 34 Mandaten erreichte die FPÖ die Sperrminorität für Verfassungsänderungen und stellt zudem den Vizebürgermeister in Person von Johann Gudenus.

Derzeitige Wahlergebnisse und Abgeordnetenzahlen

Galerie

Siehe auch

Literatur

  • Lionel Baland: Jörg Haider le phénix : Histoire de la famille politique libérale et nationale en Autriche, Paris, Éditions des Cimes, coll. « Politica » 2012, ISBN 979-10-91058-02-5

Verweise

Fußnoten

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