Albrecht, Felix

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Felix Albrecht mit seiner zweiten Ehefrau in der Nachkriegszeit

Felix Albrecht (Lebensrune.png 6. Juli 1900 in Darmstadt; Todesrune.png 27. Juni 1980 in Berlin) war ein deutscher Betriebsingenieur, Graphiker, Illustrator zahlreicher Werke, Kunst- und Kriegsmaler, Mitglied der DNVP, alter Kämpfer der NSDAP und Offizier der SS, zuletzt SS-Hauptsturmführer der Reserve der Waffen-SS.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Meine Ehre heißt Treue“; Werk Albrechts aus der Kampfzeit.

Felix Albrecht, Sohn eines Hochschulassistenten, besuchte die Volksschule in Mittweida/Sachsen, und anschließend das Realgymnasium in Chemnitz bis zur Untersekunda. Er meldete sich 1917 als Kriegsfreiwilliger beim Deutschen Heer im Ersten Weltkrieg und wurde 1919 als Feldwebel in Wien entlassen. Ab 1919 besuchte er das Technikum Mittweida und von 1925 bis 1927 die Staatliche Hochschule für bildende Künste in Berlin. Seit 1927 stellte er für Dr. Joseph Goebbels Entwürfe für Postkarten und Wahlplakate her. Er wurde Mitglied der NSDAP am 27. Mai 1927, Mitglied der SA und ab April 1930 Mitglied der SS, seit 1936 zugehörig zur 75. SS-Standarte.

Am 7. September 1944 wurde er zum SS-Hauptsturmführer der Reserve befördert. Nach der Schlacht um Wien war er von Mai 1945 bis 1949 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.

Kurzbiographie

„Deutschlands große Führer“
Albrecht, Felix geb. 6.7.1900 in Darmstadt, verh. (nach erster Ehe 1922) seit 6.7.1935 mit Erna Albrecht, geb. Friedel (geb. 7.6.1918 in Berlin), Sohn Karl Albrecht, geb. 3.6.1936 in Berlin; 1906 Besuch der Volksschule in Mittweida/Sachsen; anschließend des Realgymnasiums in Chemnitz bis zur Untersekunda; nach freiwilliger Meldung im 1. WK (im April 1919 als Feldwebel in Wien entlassen) Besuch des Technikum Mittweida ab 1919 und später (1925-1927) der Hochschule für bildende Künste in Berlin; Ingenieur, Grafiker, Kunstmaler, Kunstfachberater in Berlin; 1921 erste Anstellung als Konstrukteur bei der Fa. Moll A.G. Oberlichtenau (Automobile), gründete nach eigenen Angaben am 5. März 1922 das „Atelier Albrecht“, gemeinsam mit dem Klavierbauer Hans Seidel; nach der Trennung von dem Teilhaber am 1.1.1924 verzog A. am 1.2.1924 als Automobil-Ingenieur in der Fa., Karl A. Klein nach Berlin; 1925–1928 Besuch der Hochschule für bildende Künste; seit 1927 stellte er für Dr. Goebbels Postkarten-Entwürfe und Wahlplakate her; Mitglied der NSDAP seit dem 27. Mai 1927 (Neuantrag im Juni 1929 mit Wirkung vom 1.11.1929), Mitglied der SA; Mitglied der SS (seit dem 17.4.1930, zugehörig zur 75. SS-Standarte seit dem 1.4.1936); ab Februar 1935 geht das vormalige Atelier Albrecht in der Reichsleitung der NSDAP, Abtl. Hauptamt für Volkswohlfahrt auf und führte in fünf Räumen in Berlin SO 36, Maybachufer mit 12 Angestellten seine Arbeit weiter; zahlr. Arbeiten für Reemtsma-Bilderarbeiten; am 7.9.1944 zum SS-Hauptsturmführer der Reserve befördert; Entwerfer von Markenblocks („Die Welt sieht auf Berlin“ und „Wehrmacht 1945“), die er im Auftrag des SS-Hauptamtes im Januar 1945 hergestellt haben will, die aber nie mehr zur Ausgabe kamen; Mai 1945–1949 russische Gefangenschaft, August 1949 Rückkehr nach Berlin; 1958 stellte A. von seinen Bleistiftzeichnungen aus dem Jahre 1945 klischeereife Vorlagen her, von denen dann private Drucke gefertigt wurden, die seine Frau und er an den Handel verkauften und bei Auktionsfirmen als „Original amtliche Essays“, hergestellt 1945 in Wien, einlieferten; am 7.2.1964 erhebt der Generalstaatsanwalt von Berlin Anklage gegen ihn und seine Frau wegen fortgesetzten Betrugs, da diese Drucke nur private Machwerke darstellen, die 1958 erst entstanden sind und somit die Käufer allesamt getäuscht wurden; es kommt aber nicht zu einer Verurteilung, sondern ihm wird wegen einer Ordnungswidrigkeit eine Geldstrafe von 500 Mark auferlegt.[1]

Tod

Felix Albrecht verstarb 1980 in Berlin.

Familie

Albrecht heiratete in zweiter Ehe, nach erster Ehe 1922, am 6. Juli 1935 Erna Albrecht Friedel. 1936 wurde der gemeinsame Sohn Karl geboren.

Mitgliedschaften (Auswahl)

  • 27. Mai 1927 Eintritt in die NSDAP (NSDAP-Nr.: 62.499)
  • 17. April 1930 offizieller Eintritt in die SS (SS-Nr.: 2.596)

Beförderungen

  • Weihnachten 1930 Ehrensturmführer der freiwilligen SS
  • 6. Dezember 1931 SS-Sturmführer
  • 9. November 1933 SS-Obersturmführer
    • 1934 Kunstfachberater im Hauptamt für Volkswohlfahrt der NSDAP
  • 9. September 1934 SS-Sturmhauptführer
    • Stab/7. Reserve-Standarte (nach anderen Quellen 7. SS-Reiterstandarte)
    • 1. April 1936 75. SS-Standarte
    • 1938 Anstellung im Hauptamt für Volkswohlfahrt der NSDAP
    • 1941 Angehöriger des Offizierskorps der SS-Kraftfahrschule Wien
  • 7. September 1944 SS-Hauptsturmführer der Reserve
  • 9. November 1944 SS-Hauptsturmführer der Reserve der Waffen-SS
    • Weltanschaulicher Erziehungsführer (Abteilung VI) der Kraftfahrtechnischen Lehranstalt SS (SS-KRL) in Wien-Schönbrunn

Auszeichnungen (Auszug)

Werke (Auswahl)

Kunst

Literatur

Deutschland erwacht – Werden, Kampf und Sieg der NSDAP.jpg
  • Felix Albrecht / Fritz Heege: Der krumme Schneider. Ein Spiel in drei Aufzügen, Eduard Bloch Verlag, Berlin 1929
  • Kalif Storch – Komisch-romant. Spiel nach Wilhelm Hauffs Märchen, Lieb & Thiesen Verlag, Berlin 1930
  • Deutschlands große Führer – Bismarck, Hindenburg, Hitler und ihr Werk, Eduard Bloch Verlag, Berlin 1934
  • Die Orgel. Ein altdeutsches Spiel in 3 Aufzügen, Eduard Bloch Verlag, Berlin 1937
  • Morgendämmerung. Gedicht in 2 Teilen, Schmitz Pfeiffer-Wedemeyer Verlag, Hannover 1938

Illustrationen

Dekorationen auf Bücher, Abbildungen, Buchschmuck, Illustrationen, Zeichnungen von Felix Albrecht:

  • Walter Flex Die Bauernführer. Trauerspiel aus dem Bauernkriege in vier Aufzügen, Eduard Bloch Theaterverlag, 1923. Buchschmuck von Felix Albrecht
  • Ottilie Fleer: Wanderfreuden. Acht Reigen nach bekannten Melodien von O.Fleer. Eduard Bloch Theaterverlag, ca. 1930. Mit Buchschmuck von Felix Albrecht
  • Georg Blumensaat / Oskar Freund: Die lustige Schuloper – Wir bauen uns ein Auto und fahren in die Welt, Eduard Bloch Verlag, Berlin 1932. Mit Zeichnungen von Felix Albrecht
  • Friedrich Carl Rentsch-Roeder: Halbmast – Ein Heldenbuch der SA. und SS. Erste Folge. Den Toten der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei zum Gedächtnis, Verlag Braune Bücher, Berlin 1932. Umschlagzeichnung von Felix Albrecht.
  • Wilfried Bade / Heinrich Hoffmann: Deutschland erwacht – Werden, Kampf und Sieg der NSDAP, Cigaretten-Bilderdienst Verlag, Altona-Bahrenfeld 1933. Einband mit dem Buchschmuck von SS-Obersturmführer Felix Albrecht.
  • Heinrich Hoffmann: Wie die Ostmark ihre Befreiung erlebte – Adolf Hitler und sein Weg zu Großdeutschland, Zigarettenfabrik in Österreich, Wien 1939. Einband mit dem Buchschmuck von SS-Obersturmführer Felix Albrecht.
  • Seine Kroner. Die Singschar. 10 Volkslieder / 12 Volkslieder, bearbeitet zur Begleitung mit 2 Geigen, Flöte und laute nach Wahl, Eduard Bloch Verlag, Berlin. Die Bilder zeichnete Felix Albrecht.
  • Lucie Sckelr: Fürs kleine Volk – Sechs Kinderlieder-Tänze, Eduard Bloch Verlag, Berlin 1928. Illustrationen von Felix Albrecht.
  • Robert Adolf Stemmle: Hans Dampf. Eine Märchenkomödie in vier Bildern, Eduard Bloch Theaterverlag, Berlin 1932. Illustrationen von Felix Albrecht.
  • Ein deutscher Bauer schreibt an eine deutsche Hausfrau, Zentral Verlag, Berlin 1934. Umschlagillustration von Felix Albrecht.
  • Felix Riemkasten: Ein Kind lebt in die Welt hinein, Brunnen Verlag, Berlin 1934. Mit Zeichnungen von Felix Albrecht
  • Leni Emmerich:: Steppke fährt aufs Land – Eine Feriengeschichte aus der Kinderlandverschickung der NSV, Verlag NSDAP Reichsleitung. Hauptamt für Volkswohlfahrt Berlin, o.J. [1939]. Mit Illustrationen von Felix Albrecht
  • Udo Vietz: Lachen ist gesund – Ein fröhlicher Leitfaden durch den Bunten Abend mit Ansagen, heiteren Vorträgen, Versen und Sketschen – auch ein Vortragsbuch, Eduard Bloch Verlag, Berlin / Wiesbaden 1951. Mit Zeichnungen von Felix Albrecht
  • Burkhard Hering: Ärmelstreifen Afrikakorps, Schimmelbusch Verlag, Bonn 1957. Mit Zeichnungen von Felix Albrecht

Fußnoten

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