Steinmeier, Frank-Walter

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Frank-Walter Steinmeier (2008)

Frank-Walter Steinmeier (Lebensrune.png 5. Januar 1956 in Detmold, Nordrhein-Westfalen) ist ein ehemaliger Funktionär der BRD-Blockpartei SPD und Shoaist. Von 2006 bis 2009 sowie erneut vom 17. Dezember 2013 bis zum 26. Januar 2017 leitete er das Auswärtige Amt der BRD. Seit dem 19. März 2017 steht er als nicht vom Volk gewählter Bundespräsident – und als solcher ohne nennenswerte staatliche Befugnisse – dem bundesdeutschen Besatzungskonstrukt als Repräsentant vor.[1]

Frank-Walter Steinmeier beim shoaistischen Bußritual in Yad Vashem (2017)

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Herkunft

Frank-Walter Steinmeier wurde am 5. Januar 1956 als Sohn des Tischlers Walter Steinmeier in Detmold-Brakelsiek / Kreis Lippe geboren. Seine 1945 aus Breslau geflohene Mutter Ursula war als Forstarbeiterin tätig. Steinmeiers jüngerer Bruder Dirk erlernte das Schlosserhandwerk.

Schule und Studium

Steinmeier besuchte die Grundschule in Schieder-Schwalenberg und anschließend bis 1974 das Neusprachliche Gymnasium in Blomberg. Schon als Schüler trat er den Jungsozialisten bei. Nach dem Wehrdienst in der Bundeswehr studierte er (entgegen dem ursprünglichen Berufswunsch Architekt) von 1976 bis 1982 Rechtswissenschaft, seit 1980 zusätzlich Politologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In dieser Zeit gehörte er gemeinsam mit Brigitte Zypries zur Redaktion der linken Quartalszeitschrift „Demokratie und Recht“ des Pahl-Rugenstein-Verlags und forderte u. a. eine „Diskussion über eine linke Verfassungsinterpretation“.

Posten

Schröders Büroleiter

Steinmeier war in Niedersachsen 1993/94 Leiter des persönlichen Büros des Ministerpräsidenten Gerhard Schröder sowie von 1996 bis 1998 Staatssekretär und Leiter der Staatskanzlei. Er wurde im November 1998 Staatssekretär im Bundeskanzleramt und im Juli 1999 dessen Leiter.[2]

Interesse an Rußland

RIA Novosti zitierte am 30. September 2008 aus einem Artikel der russischen Zeitung „Ogonjok“, in dem behauptet wurde, daß Frank-Walter Steinmeier quasi der Erfinder der rußlandfreundlichen Politik Gerhard Schröders gewesen sei:[3]

„Steinmeier ist nicht nur Schröders Liebling, er ist auch seit mehreren Jahrzehnten dessen treue rechte Hand. Übrigens war es kein anderer als Steinmeier, der seinem Chef eine besondere, vertrauliche Haltung zu Rußland vorschlug. Schröder fing bereits als niedersächsischer Ministerpräsident an, Unterstützung bei russischstämmigen Wählern, die in Deutschland bereits mehr als drei Millionen zählen, zu suchen. Diese Politik wurde aktiv von Steinmeier gefördert.“

Außenminister

Im November 2005 übernahm Steinmeier in der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD unter der ersten Bundeskanzlerin Angela Merkel das Amt des Bundesministers für Auswärtige Angelegenheiten (2005–2009) und war,[4] nachdem Franz Müntefering von seinen Ämtern zurückgetreten war, von November 2007 bis Oktober 2009 Stellvertreter des Bundeskanzlers (umgangssprachlich: Vizekanzler). Am 17. Dezember 2013 wurde Steinmeier erneut die Leitung des Auswärtigen Amtes übertragen (Kabinett Merkel III); am 26. Januar 2017 trat er zurück, um sich zum Bundespräsidenten wählen zu lassen. Sein Nachfolger wurde Sigmar Gabriel.

Polenreise

Von 1999 bis 2005 war Steinmeier Chef des Bundeskanzleramtes. Er war während des ersten Halbjahres 2007 auch Präsident des Rates der Europäischen Union (EU).

Im April 2008 fuhr er in seiner Eigenschaft als Außenminister der BRD nach Polen, genauer in das deutsche Gebiet Posen. Die „Deutsche Welle“ und „welt.de“ berichteten:

„Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat einen zweitägigen Polen-Besuch begonnen. Zunächst traf er seinen polnischen Kollegen Radoslaw Sikorski in dessen Privathaus in Chobielin bei Bromberg. […] Fast alle polnischen Zeitungen folgten denn auch dem Werben des Außenministeriums und druckten Bildstrecken der Ehepaare Steinmeier/Büdenbender und Sikorski/Applebaum im wohlgestalteten Gutshof des polnischen Außenministers. Die Boulevardzeitung ‚Fakt‘ zeigte die beiden Minister in schallendem Gelächter auf dem Sofa, die ‚Rzeczpospolita‘ bei einer unbekümmerten Unterhaltung im Garten – wobei sich nur der Pole eine Krawatte umgebunden hatte. Unterhalten hätten sich Steinmeier und Sikorski locker über alle internationalen Probleme zwischen Afghanistan und Simbabwe, berichteten die polnischen Medien.“

Stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender

Ab Oktober 2007 (Parteitag in Hamburg) war Steinmeier stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei. In dieser Funktion führt er das Amt des Vorsitzenden nach Kurt Becks Rücktritt am 7. September 2008 bis zum Sonderparteitag zur Neuwahl eines Vorsitzenden kommissarisch aus.

Am 7. September 2008 schlug das SPD-Präsidium Steinmeier als Kanzlerkandidat der SPD für die Bundestagswahl 2009 vor.

Vorbereitungen für 2009

Im Sommer 2007 trat Frank-Walter Steinmeier, dessen Familie in Berlin-Zehlendorf wohnte, dem SPD-Ortsverein Kirchmöser in Brandenburg bei, vermutlich um als Bundestagskandidat des recht sicheren SPD-Wahlkreises ein Sprungbrett für eine Kanzlerkandidatur 2009 zu bekommen. Im Herbst 2008 wurde Steinmeier zum Kanzlerkandidaten der SPD für die Bundestagswahl 2009 bestimmt.[5] Am 1. November 2008 sicherte sich Frank-Walter Steinmeier die SPD-Kandidatur im Bezirk Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II.[6]

Bundestagswahl 2009

Eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei auf Bundesebene schloß Steinmeier aus. Bündnisse in den Ländern – wie zuvor von Parteichef Franz Müntefering gefordert – seien dagegen vorstellbar.[7]

„Kompetenzteam“

Mit seinem sogenannten „Kompetenzteam“, das er am 30. Juli 2009 vorstellte und dem Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt wegen ihrer Dienstwagenaffäre vorerst nicht angehörte, setzte Steinmeier auf „junge politische Talente“ sowie „die erfolgreichen Ministerinnen und Minister der Bundesregierung“. Vor allem betonte er, daß ebenso viele Frauen wie Männer seinem Schattenkabinett angehören.

„Deutschland-Plan“

Steinmeier kündigte im August 2009 an, in den kommenden Jahren vier Millionen neue Arbeitsplätze zu schaffen. Er wolle in den nächsten zehn Jahren Vollbeschäftigung schaffen. Die meisten Arbeitsplätze sollten seinem Plan zufolge durch die Förderung „grüner“ Technologien entstehen. Der Staat solle künftig bevorzugt klima- und umweltfreundliche Produkte bestellen. Beabsichtigt sei auch die Gründung einer „Software-Hochschule“. Zwischen Politik, Wirtschaft und Künstlern wollte Steinmeier einen „Kreativpakt“ schließen, der sich auch um den besseren Schutz des geistigen Eigentums im Weltnetz kümmern sollte.

Kritik

Kritiker warfen der SPD vor, die Menschen immer zu Wahlkampfzeiten mit Versprechen überschüttet zu wollen („durchsichtiges Ablenkungsmanöver“ ein „Akt der Verzweiflung“). Der Vorsitzende der CSU-Mittelstands-Union, Hans Michelbach, kritisierte die Arbeitsplatzversprechen: „Mit ihrer Planwirtschaft erreicht die SPD vielleicht vier Millionen Arbeitslose mehr bis 2020, aber bestimmt keinen einzigen zusätzlichen Arbeitsplatz.“ Steinmeier versuche deshalb mit vollmundigen Versprechen für die ferne Zukunft, „von der offenkundigen wirtschaftspolitischen Inkompetenz seiner Partei in der Gegenwart“ abzulenken.[8] „Die Wähler werden sich zu Recht fragen: Wenn der SPD so tolle Ideen einfallen, warum hat sie die in elf Jahren Regierens nicht umgesetzt?“[9]

Er versuchte, aus einer hoffnungslosen Position[10] noch das Beste zu machen. Doch gegen Angela Merkel hatte ihr Vize und Außenminister als SPD-Kanzlerkandidat keine Aussicht. Erschwerend kam für ihn hinzu, daß er als Miterfinder der ungeliebten Schröderschen Reformen in den eigenen Reihen viele Gegner hatte. So landete der Ostwestfale mit der SPD zur Bundestagswahl bei demütigenden 23 Prozent. Dennoch konnte er sich noch am Wahlabend zumindest das Amt des Fraktionsvorsitzenden und Oppositionsführers im Bundestag sichern. Nach diplomatischen Höhen hatte er nun die undankbare Rolle als zweiter Mann[11] in der Partei hinter dem neuen Parteichef Sigmar Gabriel.

Nach der Wahlniederlage wurde Steinmeier am 29. September 2009 zum Fraktionsvorsitzenden seiner Partei gewählt.

Im August 2010 wurde in den Medien Steinmeiers Nierenspende an seine Frau zum Thema gemacht, danach titelte die Bild: „Steinmeier immer beliebter“ und mutmaßte, er könnte noch einmal zur Kanzlerwahl antreten.

Bundestagswahl 2013

Die SPD wollte 2013 den Kanzler stellen. Steinmeier: „Wir spielen auf Sieg, nicht auf Platz“. Man wolle nicht als Juniorpartner in einer großen Koalition landen. „Wir wollen die Regierung von vorn führen. [...] Rot-Grün, das ist die Koalition der Zukunft.“[12]

2016 kritisierte er Donald Trump und dessen Präsidentschaftskandidatur.[13] Er bezeichnete Trump als „Haßprediger“. Im August 2016 wollte Steinmeier eine Luftbrücke zur IS-Hochburg nach Aleppo einrichten.

Antrittsrede als Bundespräsident

Steinmeier zeigte bereits bei seiner Antrittsrede deutlich, daß er nicht gedenkt, als Präsident des deutschen Volkes zu agieren. Zunächst lobte er Joachim Gauck für seinen antideutschen Kurs, um anschließend verdeckt gegen PEGIDA, die AfD und den VS-Präsidenten Donald Trump zu hetzen. Er rief zur Verteidigung der Demokratie auf und hielt es für nötig, sich in die inneren Angelegenheiten der Türkei einzumischen und allen Ernstes Rechtsstaatlichkeit einzufordern. Zudem forderte er die Freilassung des in der Türkei inhaftierten notorischen Deutschenhassers Deniz Yücel. Dem eigenen Volk widmete er kein einziges Wort.[14]

Am 7. Mai 2017 besuchte Steinmeier die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Israel.

Leistungen

Verhinderung der Rückkehr von Kurnaz

An der entscheidenden Sitzung zur Rückkehr des Türken Murat Kurnaz in die BRD aus Guantanamo nahm Frank-Walter Steinmeier teil, obwohl vorher dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKGr) das Gegenteil dargestellt wurde. Eine besonders schwere Schuld an diesem bundesdeutschen Medienskandal leugnet Steinmeier nach wie vor.

Störung des Betriebsfriedens

Ein Mitarbeiter, der Frank-Walter Steinmeier auf den möglichen Mißbrauch von VS-Steuerprivilegien beim Behördensponsoring hingewiesen hatte, wurde von Frank-Walter Steinmeier suspendiert.[15]

„Integrationssong“ mit türkischem Haß-Rapper

Steinmeier nahm mit dem türkischen Haß-Rapper Muhabbet einen sogenannten „Integrationssong“ mit dem Titel „Deutschland“ auf. Anläßlich der Aufnahme des Liedes mit Steinmeier erhob die jüdische Journalistin des Hessischen Rundfunks Esther Schapira schwere Vorwürfe gegen Muhabbet. In einem Fernsehinterview für die Tagesthemen sagte sie am 12. November 2007, Muhabbet habe nach der Preisverleihung am 20. Oktober 2007 für ihren Film gegenüber ihr und ihrem Kollegen Kamil Taylan über die Ermordung Theo van Goghs geäußert, daß van Gogh noch Glück gehabt habe, daß er so schnell gestorben sei.[16] Er hätte ihn in den Keller gesperrt und gefoltertt. Dann soll Muhabbet hinzugefügt haben, daß auch Ayaan Hirsi Ali den Tod verdiene. Taylan bestätigte die Darstellung Schapiras. Um sein öffentliches Ansehen nicht zu beschädigen, ließ Muhabbet die Äußerungen dementieren.

Muhabbet steht den extremistischen Grauen Wölfen nahe. In einem „Plädoyer für eine deutsch-türkische Universität“ bezeichnete Steinmeier Muhabbets Texte als „deutschsprachige Poesie“ und nannte den Haß-Rapper in einem Atemzug mit Mozart und Goethe.

Positionen

Frank-Walter Steinmeier ist gegen eine deutsche Leitkultur, diese sei ein „untaugliches Bollwerk“.[17]

Agenda 2010

SPD-Kanzlerkandidat und Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier hielt auch im Bundestagswahlkampf 2009 an der Agenda 2010 fest. „Ich werde nicht davon abrücken, dass die Agenda 2010 eine notwendige und im Ergebnis richtige Politik war.“ Ohne diese Reformpolitik gäbe es kaum Spielräume, sich der heutigen Krise entgegenzustemmen. „Wahr ist allerdings auch, dass es uns zwischen 2003 und 2005 nicht in dem erforderlichen Maße gelungen ist, die Notwendigkeit dieser Reformen in die Köpfe und Herzen der Menschen, auch meiner Partei zu bringen.“ sagte Steinmeier weiter.[18]

Verstetigung der Hochfinanz

Steinmeier sprach sich im Januar 2012 erneut für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer aus: „Ohne die Besteuerung der Finanzmärkte geht es nicht.“ Er erwarte, daß die deutsche Regierung hier innerhalb der EU eine treibende Kraft sei.[19] Auch verlangte er eine Aufstockung des Euro-„Rettungsfonds“ ESM. Der geplante dauerhafte Rettungsfonds im Umfang von 500 Milliarden Euro (Stand Januar 2012) sei „zu knapp gestrickt“.[20]

Gegen den Nationalstaat

Steinmeier warnte im April 2012 vor einem Wiedererstarken der Nationalstaaten in Europa. Die politischen Eliten in der Europäischen Union hätten in der Wirtschaftskrise aus taktischen Gründen zu häufig Ressentiments geschürt, anstatt auf die Zweifel der Bürger mit geeigneten Argumenten einzugehen.[21]

Gegen Rechts

Steinmeier begrüßte am 23. Dezember 2014 die Gegendemonstrationen gegen die PEGIDA-Kundgebungen in Dresden sowie die Forderung nach einer „offenen Gesellschaft“.[22]

Steinmeier agierte am 25. Januar 2015 gegen die PEGIDA-Bewegung – Zitat: „Bei uns wird unterschätzt, welchen Schaden die fremdenfeindlichen und rassistischen Sprüche und Plakate der PEGIDA schon jetzt angerichtet haben. [...] Ich werde ständig darauf angesprochen. [...] Umso wichtiger ist es, daß wir klar und deutlich sagen: PEGIDA spricht nicht für Deutschland.“[23] „Warum ziehen die PEGIDA-Organisatoren ausgerechnet mit dem Thema ‚Asyl‘ in den Kampf? Es ist eben einfacher, mit dem Schlagwort ‚Asyl‘ verunsicherte Menschen zu mobilisieren als mit komplizierten Themen wie fehlender Infrastruktur oder alternder Gesellschaft.[24]

Zitate

  • „Die Ereignisse von Tröglitz sind eine Schande. [...] Wir sollten nicht überrascht sein, daß auch bei unseren Partnern in der Welt mit großer Sorge registriert wird, wenn in Deutschland Flüchtlingsunterkünfte brennen, und daß genau verfolgt wird, wie die deutsche Gesellschaft darauf reagiert.“[25]
  • „Deutschland steht vor dem Hintergrund seiner Geschichte in einer einzigartigen Beziehung zu Israel und trägt besondere Verantwortung für die Existenz und Sicherheit des jüdischen Staates. Das ist Kern unseres Selbstverständnisses und stets die Grundlage unserer Beziehungen mit Israel und unserer Politik in der Region.“[26]
  • „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen. Wer glaubt, mit symbolischen Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses mehr Sicherheit zu schaffen, der irrt. Wir sind gut beraten, keine Vorwände für eine neue, alte Konfrontation frei Haus zu liefern.“[27][28]
  • „Unfassbare Schuld haben wir Deutsche auf uns geladen. Hier an diesem Ort wird Erinnerung ganz Schmerz, Trauer und Scham. In Verantwortung für das, was geschehen ist, stehen wir fest an der Seite Israels und arbeiten für eine gemeinsame Zukunft.“[29]

BRD-Referenzen und Auszeichnungen

Mitgliedschaften / Ämter

Bewerbungsgesellschaft München 2018 GmbH (Kurat.), Aktion Deutschland Hilft e. V. (Kurat.vors.), Deutschland – Land der Ideen e. V. (Präs.mitgl.), Rudolf-Pichlmayr-Stiftung (Vorst.mitgl.). In der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) wird Frank-Walter Steinmeier neben Hans-Ulrich Klose als Vize-Präsident unter Präsident Ulrich Hartmann, Aufsichtsratsvorsitzender der E.ON AG, geführt. Bei seiner Kanzlerkandidatur 2009 setzte Steinmeier auf wirtschaftliche Beratung durch den McKinsey-Mann Markus Klimmer, der zum engeren Freundeskreis Klaus Wowereits zählen soll.[30] Ehrenmitglied in der Jüdischen Gemeinde Thessaloniki[31]

Familie

Steinmeier ist seit 1995 mit der Verwaltungsrichterin Elke Büdenbender verheiratet. Das Paar hat eine Tochter (Lebensrune.png 1996) und wohnt in Berlin-Zehlendorf. Im August 2010 spendete Steinmeier seiner Ehefrau eine Niere und zog sich für einige Wochen aus der Politik zurück.

Filmbeiträge

Steinmeier singt mit Islamisten und Zionisten
Steinmeier will „Neue Weltordnung[32]
COMPACT 6/2014 – Der Kriegsminister – Wie Steinmeier den Frieden verrät

Literatur

Verweise

Karikaturen

Fußnoten

  1. Steinmeier war von SPD und CDU bereits 2016 als Kandidat für den BRD-Bundespräsidentenposten ins Auge gefaßt worden, um Joachim Gauck nachzufolgen. Erwartungsgemäß wurde er zu dessen Nachfolger gewählt.
  2. Steinmeier stieg in der Folge bis 2005 als wichtigster politischer Vertrauter Gerhard Schröders bis zum Kanzleramtsminister mit Verantwortung für die BRD-Geheimdienste auf.
  3. „Ogonjok“ – Schach der Königin (übersetzt am 30. September 2008 von RIA Novosti), Sputnik, 15. September 2008
  4. Nach dem Wechsel Gerhard Schröders aus der Politik zur Ostsee-Rohrleitungs-Tochter von Gasprom, E.ON und Wintershall wurde Frank-Walter Steinmeier im Jahr 2005 als Bundesminister des Auswärtigen in Angela Merkels Kabinett berufen.
  5. Im Oktober 2008 nominierte ihn die SPD auf einem Sonderparteitag zum Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2009.
  6. Niels Nagel: Von Islamabad nach Brandenburg, Tagesschau, 1. November 2008
  7. Steinmeier schließt ein rot-rotes Bündnis aus, Die Welt, 27. Dezember 2008
  8. „Die Menschen erwarten konkrete Vorschläge“: Guttenberg tadelt Steinmeiers Job-Versprechen, netzeitung.de, 2. August 2009
  9. Mannheimer Morgen, ov-online.de, 3. August 2009
  10. Showdown der sanften Populisten, Die Zeit, 21. April 2009
  11. SPD – Steinmeier wird Oppositionsführer, Die Zeit, 27. September 2009
  12. Sagte Steinmeier auf dem „Zukunftskongreß“ seiner Partei in Berlin. Er sei sicher, daß Schwarz-Gelb auch in den Augen der meisten Deutschen abgewirtschaftet habe und deshalb 2013 keine Mehrheit mehr bekomme.
  13. Kritik an US-Präsidentschaftskandidat – Steinmeier nennt Trump „Hassprediger“, Der Tagesspiegel, 4. August 2016
  14. Steinmeiers Antrittsrede im Wortlaut, Süddeutsche Zeitung, 22. März 2017
  15. Behörden-Sponsoring – Steinmeier ließ Kritiker suspendieren, Stern, 25. Januar 2007
  16. „Deutschland“-Song-Vorstellung in den ARD-Tagesthemen vom 12. November 2007
  17. „Ziel ist, die Arbeit in die Regionen zu delegieren“, Deutschlandradio Kultur, 29. Juni 2007
  18. Steinmeier bekennt sich zur Agenda 2010, Deutscher Depeschendienst, 10. April 2009
  19. dapd, 24. Januar 2012
  20. sagte Steinmeier der „Welt am Sonntag“ 29. Januar 2012.
  21. sagte Steinmeier nach einem Bericht der Nachrichteagentur dapd am 16. April 2012 auf einer Veranstaltung der parteinahen Friedrich-Ebert-Stiftung zum 90. Geburtstag des SPD-Urgesteins Egon Bahr in Berlin. In Ungarn seien beispielsweise „Grundrechte geschliffen“, in Frankreich und Dänemark sei leichtfertig die EU-Freizügigkeit in Frage gestellt worden, kritisierte der SPD-Politiker. Dies sei ein „gefährliches Spiel mit dem europäischen Feuer“. Bahr dagegen betonte die nach wie vor wichtige Rolle der Nationalstaaten als „Bastionen der Demokratie und Bewahrer der Bürgerrechte“. Der Nationalstaat werde zwar schwächer, bleibe aber unentbehrlich.
  22. Steinmeier bei „Spiegel online“: „Die überwältigende Mehrheit der Deutschen ist der Meinung, daß Menschen bei uns Zuflucht vor Bürgerkrieg finden sollen. [...] Es geht darum, mit Überzeugung, Leidenschaft und Vernunft für unsere offene Gesellschaft aufzustehen. [...] Ja, ich kann verstehen, daß die Unordnung in der Welt vielen Menschen Angst macht. Aber die Antwort darauf kann nicht Abschottung und Hetze sein.“
  23. Einen Dialog mit den PEGIDA-Organisatoren lehnt Steinmeier entschieden ab. Er rede mit Menschen, die enttäuscht seien, Sorgen hätten und sich benachteiligt fühlten – aber er habe keine Lust, mit den selbst ernannten Funktionären zu sprechen. Ihn nerve diese Attitüde von PEGIDA, die behauptet, man dürfe in Deutschland nicht alles sagen oder niemand würde einem zuhören. Solche Behauptungen seien schlicht nicht wahr und dienten nur als Vorwand, um unsinnige Forderungen zu stellen und Ängste in der Bevölkerung zu schüren.Bild am Sonntag, 25. Januar 2015
  24. Steinmeier in der BamS
  25. Welt am Sonntag, 12. April 2015
  26. Erinnerung an Auschwitz wachhalten, bundesregierung.de, 25. Januar 2015
  27. Bild am Sonntag, 18. Juni 2016
  28. Vgl.: Mainstream attackiert Steinmeier nach Kritik an NATO-Manövern: „Beispielloser Akt von Illoyalität“, Russia Today, 20. Juni 2016
  29. Am 7. Mai 2017 besuchte Steinmeier die Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Israel, wo er sich mit diesen Worten (Zitat) ins Gästebuch eintrug.
  30. Daniel Delhaes: Steinmeier setzt auf „Mecki“, Handelsblatt, 28. November 2008
  31. Steinmeier wird Ehrenmitglied in jüdischer Gemeinde, europeanline-magazin, 4. Dezember 2016
  32. Deutsches Volk, wach auf!, Der Honigmann sagt..., 9. Dezember 2011
  33. Afghanistan: Deutsche Geisel an Strapazen gestorben – anderer Entführter lebt, spiegel.de, 21. Juli 2007
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