Franklin, Benjamin

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Portrait von Benjamin Franklin von Jean-Baptiste Greuze

Benjamin Franklin (Lebensrune.png 17. Januar 1706 in Boston, Massachusetts; Todesrune.png 17. April 1790 in Philadelphia, Pennsylvania) war ein amerikanischer Politiker, Naturwissenschaftler, Schriftsteller und Freimaurer. Er gilt zudem als einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Unterschrift Franklins
Portrait von Benjamin Franklin
Benjamin Franklin am Hof von Frankreich

Benjamin Franklin war ursprünglich Buchdrucker, gab in Philadelphia ab 1729 die „Pennsylvania Gazette“ und 1732-1757 den »Poor Richard's Almanack« heraus und hatte großen Einfluß auf die Entwicklung des Pressewesens.[1] Als junger Mann brachte er 1732 die erste deutschsprachige Zeitung Amerikas heraus - the Philadelphische Zeitung -, obwohl sie nach einem Jahr scheiterte, da vier andere deutsche Zeitungen die Macht am Zeitungsmarkt übernahmen.

Zudem war er maßgeblich an der Ausbildung des Postwesens der Kolonien beteiligt. Franklin war 1751-1764 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Pennsylvania und spielte in der Auseinandersetzung zwischen Kolonie und Eigentümerfamilie eine entscheidende Rolle. 1757-1762 vertrat er Pennsylvania bei der Krone gegen die Familie Penn (→ William Penn), 1764-1775 war er auch Agent anderer Kolonien in London. Zugleich beteiligte er sich an einigen großen Landspekulationsprojekten in Nordamerika (Vandalia, 1766-1773). Im Streit mit dem Mutterland zunächst eher ausgleichend, wirkte Franklin nach einem heftigen Konflikt mit dem Kronrat ab 1775 für die Unabhängigkeit der Kolonien, wurde Mitglied des Kontinentalkongresses und unterzeichnete 1776 die Unabhängigkeitserklärung.

Franklin verbrachte nur zwei Monate im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation 1766, aber seine Verbindung zu Deutschland blieb ein Leben lang. Er schrieb von seinem Gefühl der Dankbarkeit gegenüber dem deutschen Wissenschaftler Otto von Guericke für seine frühe Studien der Elektrizität. Franklin war ebenfalls Co-Autor des ersten Freundschaftsvertrages zwischen einem deutschen Staat und die neue VSA nach dem Frieden von Paris (1783). Der Freundschafts- und Handelsvertrag zwischen Preußen und den VSA (Treaty of Amity and Commerce) wurde am 10. September 1785 abgeschlossen.

Als Gesandter in Frankreich 1776-1785 erzielte er durch das französisch-amerikanische Bündnis von 1778 und den Frieden von Paris (1783) bedeutende Erfolge. Zur Verfassung von 1787, zu deren Unterzeichnern er gehörte, trug er v. a. durch seinen Kompromißvorschlag, daß der Senat die Einzelstaaten, das Repräsentantenhaus das Volk als Ganzes vertreten solle, wesentlich bei.

Franklin war der erste Amerikaner, der in Europa weithin bekannt wurde, dies nicht zuletzt auch durch seine wissenschaftlichen Arbeiten: 1746 begann er mit Experimenten zur Elektrizität, v. a. über die elektrische Spitzenwirkung, die ihn 1752 – nachdem er mit seinen Drachenversuchen nachgewiesen hatte, daß Gewitter elektrische Erscheinungen und Blitze elektrische Entladungen sind – zur Erfindung des Blitzableiters führten. Weitere Untersuchungen galten u. a. der Hydrodynamik, dem Magnetismus und der Wärmeleitung und Wärmestrahlung.

Als Schriftsteller bevorzugte Franklin Kurzformen wie Maxime, Essay und Satire, die er in klare, elegante und humorvolle Sprache fasste. Er lehrte als ein der Aufklärung verpflichteter Unternehmer, Wissenschaftler und Staatsmann das geordnete, sparsame, zum Erfolg führende Leben, so in seinem Tugendkatalog (»Memoirs of the life and writings of B. Franklin«, 4 Teile, 1771-1790, unvollständige französische Ausgabe 1791, erste vollständige amerikanische Ausgabe 1868; deutsch u. a. als »Autobiographie«). In seiner Person dokumentiert sich der Wandel vom Puritaner zum aufstiegsorientierten, den „American Dream“ verfolgenden erfolgreichen Yankee und exemplarischen Amerikaner. 1743 ging die entscheidende Anregung zur Gründung der American Philosophical Society von ihm aus.

Warnung an die Amerikaner

„Die Vereinigten Staaten von Amerika haben einer größeren Gefahr zu begegnen als jener, die sich in der römischen Kirche birgt […] Diese größere Gefahr, Gentlemen, ist der Jude! In jedem Land, in dem sich Juden in größerer Zahl niedergelassen haben, haben sie stets dessen moralisches Niveau herabgedrückt, sie haben seine kaufmännische Integrität entwertet sie haben sich abgesondert und nie assimiliert: sie haben die Religion, auf der diese Nation aufgebaut ist, verhöhnt und durch Widerstand gegen ihre Vorschriften dieselbe zu untergraben versucht: sie haben einen Staat im Staate errichtet. Hat man sich ihnen aber irgendwo widersetzt, dann haben sie alles aufgeboten, um ein solches Land finanziell zu erwürgen, wie sie das im Falle von Spanien und Portugal getan haben. Während mehr als siebzehnhundert Jahren haben die Juden ihr trauriges Schicksal beweint, weil sie aus ihrem Heimatlande, wie sie Palästina zu nennen belieben, vertrieben worden seien. Aber ich versichere Euch, Gentlemen, wollte die Kulturwelt Ihnen heute Palästina als Eigentum zurückgeben, dann würden sie sogleich ein zwingendes Motiv finden, dorthin nicht zurückzukehren. Warum das? – Weil sie Vampire sind und Vampire nicht von Vampiren leben können. Sie können unter sich selbst nicht existieren, sie müssen auf dem Rücken der Christen und anderer Völker vegetieren, die nicht ihrer Rasse sind. Wenn Ihr diese Leute in der vorliegenden Verfassungsurkunde aus den Vereinigten Staaten nicht ausschließt, dann werden sie in weniger als 200 Jahren in solcher Menge hereingeschwärmt sein, daß sie das Land beherrschen und auffressen, ja unsere Regierungsform abändern werden, für die wir Amerikaner unser Blut vergossen, unser Leben, unser Vermögen hergegeben, unsere Freiheit aufs Spiel gesetzt und unsere besten Gedanken geopfert haben. Wenn Ihr diese Leute nicht ausschließt, dann werden Eure Nachkommen diejenigen sein, die draußen auf den Feldern arbeiten müssen, um den Anderen den Gewinn zu liefern, während diese Anderen in den Kontoren sitzen und ihre Hände vergnügt reiben. Ich warne Euch, Gentlemen: Wenn Ihr die Juden nicht für alle Zeiten ausschließt, dann werden die Kinder Eurer Kinder Euch in Euren Gräbern verwünschen! Die Juden, meine Herren, sind Asiaten. Mögen sie geboren sein, wo immer es sein mag, und mögen sie noch so viele Generationen von Asien fort sein, sie werden doch nie anders werden. Ihre Ideen entsprechen nicht jenen eines Amerikaners, selbst wenn sie durch zehn Generationen unter uns leben sollten. Ein Leopard kann seine Flecken nicht ändern. Die Juden sind Asiaten, sie bedeuten eine Bedrohung dieses Landes, wenn man sie hereinließe, und sie sollten durch unsere Verfassung ausgeschlossen werden.“Benjamin Franklin, 1787[2]

Lebensphilosophie

Benjamin Franklin National Memorial im Franklin Institute Science Museum, Philadelphia

Franklin engagierte sich Zeit seines Lebens sowohl durch seine Schriften als auch als Mitglied ernannter oder gewählter Kommissionen um Belange des Gemeinwohls. Er kümmerte sich unter anderem um die Straßenreinigung und -beleuchtung, Einführung einer freiwilligen Feuerwehr, die Krankenhäuser, die Einführung der ersten Leihbibliothek der Welt und die Organisation des Schulwesens. Diese Einrichtungen waren für die Neuenglandstaaten und später für die Vereinigten Staaten mustergültig; sie fanden rasche Verbreitung.

Sein ganzes Leben lang veröffentlichte Franklin Traktate und Essays zu allen möglichen Themen, etwa zur Politik, zu rechtlichen und erzieherischen Fragen und zur Bevölkerungskontrolle. Er korrespondierte brieflich mit den verschiedensten Geistern seiner Zeit und schrieb seit 1771 an seiner berühmten unvollendeten Autobiographie.

Franklin kultivierte seinen Charakter mit Hilfe einer Liste von 13 Tugenden, die er im Alter von 20 Jahren entwickelte und Zeit seines Lebens anwandte. In seiner Autobiographie (ein Verweis dorthin findet sich im Abschnitt Werke) faßt er die 13 Tugenden wie folgt zusammen:

  1. Enthaltsamkeit - Iß nicht bis zum Stumpfsinn, trink nicht bis zur Berauschung.
  2. Schweigen - Sprich nur, was anderen oder dir selbst nützen kann; vermeide unbedeutende Unterhaltung.
  3. Ordnung - Laß jedes Ding seine Stelle, und jeden Teil deines Geschäfts seine Zeit haben.
  4. Entschlossenheit - Nimm dir vor, durchzuführen, was du mußt; vollführe unfehlbar, was du dir vornimmst.
  5. Sparsamkeit - Mache keine Ausgabe, als um anderen oder dir selbst Gutes zu tun; das heißt: vergeude nichts.
  6. Fleiß - Verliere keine Zeit; sei immer mit etwas Nützlichem beschäftigt; entsage aller unnützen Tätigkeit.
  7. Aufrichtigkeit - Bediene dich keiner schädlichen Täuschung; denke unschuldig und gerecht, und wenn du sprichst, so handle danach.
  8. Gerechtigkeit - Schade niemandem, indem du ihm unrecht tust oder die Wohltaten unterläßt, die deine Pflichten sind.
  9. Mäßigung - Vermeide Extreme; hüte dich, Beleidigungen so übel aufzunehmen, wie sie es nach deinem Dafürhalten verdienen.
  10. Reinlichkeit - Dulde keine Unsauberkeit am Körper, an Kleidern oder in der Wohnung.
  11. Gemütsruhe - Beunruhige dich nicht über Kleinigkeiten oder über gewöhnliche oder unvermeidliche Unglücksfälle.
  12. Keuschheit - Übe geschlechtlichen Umgang selten, nur um der Gesundheit oder der Nachkommenschaft willen, niemals bis zur Stumpfheit, Schwäche oder zur Schädigung deines eigenen oder fremden Seelenfriedens oder guten Rufes.
  13. Demut - Ahme Jesus und Sokrates nach.

Zitate

  • „Diese Währung, wie wir sie bewirtschaften, ist eine wundervolle Maschine. Sie erfüllt ihren Zweck, wenn wir sie herausgeben; sie bezahlt und kleidet Truppen und versorgt uns mit Nahrungsmitteln und Munition; und wenn wir ein Übermaß davon herausgeben müssen, bezahlt sie sich selbst durch Abwertung.“ (Brief an Samuel Cooper, 22. April 1779, in: Albert Henry Smyth, The Writings of Benjamin Franklin (New York: Macmillan, 1906), Band VII, S. 294.)[3]
  • „Wir müssen unsere junge Nation vor den Juden schützen, sie sind die größte Gefahr“. (Hamburger Abendblatt, 29. August 2000)
  • „Ich warne euch, Gentlemen… Die Juden, meine Herren, sind Asiaten. Mögen sie geboren sein, wo es auch sein mag, und mögen sie noch so viele Generationen von Asien fort sein, sie werden doch nie anders werden… ein Leopard kann seine Flecken nicht ändern. Die Juden sind Asiaten, sie bedeuten eine Bedrohung des Landes!“ (1798 vor dem amerikanischen Kongreß)
  • „Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

Werke

Literatur

  • Julius Kell: Lebensbeschreibung Benjamin Franklin´s, des thatkräftigen Mannes und freisinnigen Volksfreundes. Leipzig 1843
  • Franz Otto: „Vier grosse Bürger, die Wohlthäter und Helden ihres Volks. George Washington und Benjamin Franklin, Friedrich Wilhelm von Steuben, Abraham Lincoln“ (1873) (PDF-Datei)
BRD-Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Benjamin Franklin war ein glühender Befürworter des Papiergeldes zu jener Zeit und nutzte seinen Einfluß, um es allgemein populär zu machen. Ein Artikel in der »Pennsylvania Gazette« aus dem Jahre 1736, entschuldigte sich Franklin für die unregelmäßige Erscheinungsweise und erklärte dies damit, der Drucker sei beschäftigt „an der Presse, tätig für das öffentliche Wohl, um mehr Geld zu schaffen“ (Leonard W. Labaree, The Papers of Benjamin Franklin (New Haven: Yale University Press, 1960), Band 2, S. 159.). Das Drucken von Geld war offenbar eine wichtige und zeitaufwendige Angelegenheit.
  2. Gesprochen auf der Philadelphia Convention (auch: Constitutional Convention) 25. Mai bis 17. September 1787 in Philadelphia (VSA); zitiert in: Claus H. R. Nordbruch: „Judenfragen - Selbstverständnis und Problematik“, Grabert-Verlag 2006, S. 313f.; englischer Originaltext in: Franklin Thompson: „America's Ju-deal“, 1935
  3. Zum Selbstzerstörungseffekt und Inflation des Papiergeldes: 1775 wurden die sogenannten »Continentals« (die Banknoten während des Unabhängigkeitskrieges) noch für einen Dollar in Gold gehandelt. Zwei Jahre später nur noch für 25 Cent. 1779, also nur vier Jahre nach ihrer Ausgabe, waren sie weniger wert als ein Penny. Der Ausdruck »keinen Continental wert« hat seinen Ursprung in dieser Zeit. Ein Paar Schuhe kostete 5000 Dollar, ein Anzug eine Million. – In diesem Jahr schrieb George Washington: »Ein Waggon voller Geld wird kaum für einen Waggon voller Vorräte genügen.« (Albert S. Bolles, The Financial History of the United States (New York: D. Appleton, 1896, 4. Edition), Band I, S. 132.)
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