Strauß, Franz Josef

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Franz Josef Strauß (Lebensrune.png 6. September 1915 in München; Todesrune.png 3. Oktober 1988 in Regensburg) war ein deutscher Leistungssportler, Offizier der Wehrmacht (zuletzt Oberleutnant des Heeres), Akademiker, Studienrat und konservativer Politiker, der wie wenige die Nachkriegsgeschichte der BRD mitprägte und Bayern sein besonderes Profil gab. Ab 1949 war Strauß Mitglied der Bundesregierung. Er war von 1953 bis 1955 Bundesminister für besondere Aufgaben, 1955 und 1956 Bundesminister für Atomfragen, von 1956 bis 1962 Bundesminister der Verteidigung und von 1966 bis 1969 Bundesminister der Finanzen. Von 1978 bis zu seinem Tod 1988 war er Ministerpräsident des Freistaates Bayern. Von 1961 bis zu seinem Tod war Strauß Vorsitzender der CSU.

Dr. h. c. mult. Franz Josef Strauß

Inhaltsverzeichnis

Leben

Franz Josef Strauß als Student 1940
Leutnant d. R. Franz Josef Strauß (rechts) an der Ostfront, links ein Hauptmann (Batteriechef oder Abteilungskommandeur); Beförderungen: Beitritt am 31. August 1939, 1. November 1940 Unteroffizier, März 1942 Leutnant der Reserve und 1. Juni 1944 Oberleutnant.

Herkunft

Franz Josef Strauß, katholisch, war das zweite Kind des Münchner Metzgermeisters Franz Josef Strauß (1875–1949) und dessen Frau Walburga (1877–1962). Seine ältere Schwester ist Maria Strauß. Die Familie wohnte ab 1904 im Münchener Stadtteil Maxvorstadt.

Ausbildung

12. Oktober 1983, BRD: Der bayerische Ministerpräsident, Dr. Franz Josef Strauß (rechts) empfing in München den Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Umweltschutz und Wasserwirtschaft der DDR, Dr. Hans Reichelt (2. v. r.), der zu einem mehrtägigen Besuch in Bayern weilt, zu einem längeren Gespräch, 2. v. l.: „Botschafter“ Ewald Moldt, Leiter der Ständigen Vertretung der DDR in der BRD. 1. v. l. „Staats“minister Alfred Diek

Strauß besuchte das Maximiliansgymnasium in München. Nebenher machte er Radsport und wurde 1934 süddeutscher Straßenmeister. Er wurde 1935 als Stipendiat der Stiftung Maximilianeum aufgenommen. Im Wintersemester 1935/36 trat Strauß der Katholischen Deutschen Studentenverbindung Tuiskonia zu München bei. 1937 wurde er Mitglied des Nationalsozialistischen Kraftfahrerkorps und Referent beim NSKK-Sturm 23/M 86 in München sowie später Mitglied des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbunds (NSDStB).

Nach einem ausgezeichneten Abitur und Arbeitsdienst studierte er in München Geschichte, Germanistik, Latein, Griechisch, Archäologie und Volkswirtschaft, wurde im September 1939 zum Wehrdienst eingezogen und legte während eines Urlaubs das Staatsexamen für das höhere Lehramt ab.

Kriegsjahre

Strauß wurde am 31. August 1939 von der Wehrmacht nach Landsberg am Lech eingezogen und später zur II. Abteilung des Artillerie-Regiments 43 in der Nähe von Trier versetzt. Er konnte jedoch sein Studium fortsetzen, welches er im Schuljahr 1940/41 am Theresien-Gymnasium München mit dem II. Staatsexamen für das Höhere Lehramt beendete. Strauß nahm daraufhin am Westfeldzug 1940 teil.

Zwischenzeitlich war er als Assistent am Altphilologischen und am Althistorischen Seminar der Universität München tätig. Am 16. April 1941, erneut zur Wehrmacht einberufen, nahm er ab dem 22. Juni 1941 am Feldzug gegen die Sowjetunion teil. Am 30. Juni war er in Lemberg Zeuge, als die Wehrmacht zahlreiche Leichen von Gefangenen, die vorher vom sowjetischen Geheimdienst NKWD ermordeten worden waren, auffand.

Nach dem Abschluß des Studiums schlug Franz Josef Strauß die Beamtenlaufbahn ein und wurde am 8. April 1942 zum außerplanmäßigen Beamten ernannt. Nach erneutem Dienst an der Ostfront wurde er im Winter 1942/43 abkommandiert. Bei der Rückfahrt erlitt er Erfrierungen an beiden Füßen. Am 20. April 1943 erfolgte dann die Ernennung zum Studienrat an der Oberschule in München.

Nachdem er am 1. Juni 1944 zum Oberleutnant befördert worden war, wurde er im selben Jahr Chef der Stabsbatterie und Offizier für wehrgeistige Führung, seit Ende November 1943 als Nationalsozialistischer Führungsoffizier an der Flak-Artillerie-Schule IV in Altenstadt.

In einem Gespräch mit Günter Gaus erklärte Strauß, daß er schon 1939 bei Kriegsausbruch überzeugt davon gewesen sei, daß dieser nicht zu gewinnen war. Außerdem erklärte er, daß diejenigen, die dabei waren, das Attentat vom 20. Juli 1944 vorzubereiten, auch in die Kaserne kamen, in der er Dienst tat, um zu fragen, wer dort bereit wäre, sich am Attentat zu beteiligen. Strauß erklärte, daß er sich beteiligt hätte, wenn er gefragt worden wäre. Außerdem vertrat er die Meinung, daß dies viel eher hätte erfolgen müssen. Gewissensbisse deshalb hätte man dabei nur haben können, wenn damit der Einzug der feindlichen Armeen in das eigene Land zusammenhing. Dadurch wäre seiner Meinung nach einer neuen Dolchstoßlegende Vorschub geleistet worden. Dies sei unter allen Umständen zu vermeiden gewesen.[1] Genau das fand aber statt, wie z. B. Friedrich Georg in seinen Büchern über die Opposition gegen den Nationalsozialismus herausfand.

Vorwürfe durch das MfS

Nach Angaben der Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR gehörte Strauß zum Office of Strategic Services (OSS), was sich letztlich weder beweisen noch eindeutig widerlegen läßt. Strauß soll im Oktober 1944 geheime Unterlagen zur Luftwehr süddeutscher Stadte an den OSS weitergegeben haben und wäre somit als Unterstützer des Bombenterrors der Alliierten anzusehen. Der Bundesnachrichtendienst war angeblich ebenfalls seit 1969 über Strauß’ Verrat informiert.[2][3] Seine Tätigkeit beim OSS würde allerdings seinen raschen Aufstieg in der BRD-Politik erklären, wo er als konservative Attrappe dem deutschen Volk in Westdeutschland eine Wahrung der erarbeiteten Werte hätte vorspielen können. Ebenso erscheint der von Strauß initiierte Milliardenkredit an die DDR nachvollziehbar.

Nach dem Krieg

Bundesverteidigungsminister Franz Josef Strauß läßt sich 1959 von einem Fallschirmjäger der Bundeswehr in Splittertarn und Luftlandehelm der Wehrmacht eine Maschinenpistole (Uzi) zeigen.

Bei Kriegsende geriet Strauß in Kriegsgefangenschaft, wurde jedoch noch 1945 als politisch unbelastet eingestuft. Die VS-amerikanische Armee zog ihn aufgrund seiner Englischkenntnisse bei Übersetzungen heran und er wurde von der VS-amerikanischen Besatzungsmacht zum stellvertretenden Landrat des Landkreises Schongau bestellt.

Politische Laufbahn

1946 war er Mitbegründer des Kreisverbandes der CSU Schongau und wurde zum Landrat von Schongau gewählt. Seit 1948 war Strauß Mitglied im Wirtschaftsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes in Frankfurt am Main, 1949 wurde er von Hans Ehard zum ersten Generalsekretär der CSU ernannt.

Neben seiner Parteikarriere betätigte er sich auch in der überparteilichen Europa-Union Deutschland, unterlag jedoch 1954 seinem CDU-Abgeordenetenkollegen Paul Leverkuehn in der Abstimmung zur Wahl zum Präsidenten.

Strauß im Bundestag

Am 14. August 1949 zog Strauß in der ersten Legislaturperiode als CSU-Abgeordneter seines Wahlkreises Schongau- Weilheim/Oberbayern in den ersten Bundestag in Bonn ein und gehörte ihm ohne Unterbrechung bis Ende November 1978 an.

Von 1949 bis zu seinem Amtsantritt als Bundesminister war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Fraktion.

Seine Debattenbeiträge im Deutschen Bundestag und im Bayerischen Landtag waren berühmt, aber auch berüchtigt, denn er war ein begabter Redner. Legendär sind auch seine Rededuelle im Bundestag mit dem damaligen SPD-Fraktionsvorsitzenden Herbert Wehner. Den Politischen Aschermittwoch im niederbayerischen Passau baute er nach 1953 mit spektakulären Inszenierungen und mehrstündigen frei gehaltenen Reden zu einer bis in die Gegenwart zentralen Parteiveranstaltung der CSU mit bundesweiter Resonanz aus.

In der ersten Legislaturperiode (1949–1953) war Strauß Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Jugendfürsorge und ab dem 19. Juli 1952 des Ausschusses für Fragen der europäischen Sicherheit. Er war damit der damals jüngste Ausschußvorsitzende im Bundestag.

CSU zur modernen Volkspartei umgeformt

In der ersten Hälfte der 50er Jahre leitete die CSU-Führung den Umbau der Partei von einer Honoratioren- zu einer Massenpartei ein. Binnen kurzer Zeit stieg die Mitgliederzahl von 35.000 auf 150.000 (1955), während die Bayernpartei an Zugkraft verlor. Dabei spielte auch der 1950 gegründete „Bayern-Kurier“ eine Rolle mit einer für ein Parteiorgan ungewöhnlich hohen Auflage. Strauß nutzte ihn als Sprachrohr für seine eigenwilligen und oft angriffslustigen Äußerungen in der Landes- und Bundespolitik. 1952 erfolgte seine Wahl zum Stellvertretenden Vorsitzenden der CSU. Seit März 1961 führte Strauß die CSU als Landesvorsitzender und prägte die Partei durch Jahrzehnte.

1952 gehörte Strauß zu einer Gruppe von 34 Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion (darunter Theodor Blank, Heinrich von Brentano, Richard Jaeger, Kurt Georg Kiesinger, Heinrich Krone, Paul Lücke, Gerhard Schröder und Franz-Josef Wuermeling), die einen Gesetzentwurf zur Einführung des relativen Mehrheitswahlrechts in den Bundestag einbrachten und damit fast den Bestand der Koalition gefährdeten.

Strauß gehörte neben Ludwig Erhard, Hermann Götz, Gerhard Schröder (alle CDU), Richard Jaeger, Richard Stücklen (beide CSU), Erich Mende (FDP, später CDU), Erwin Lange, R. Martin Schmidt und Herbert Wehner (alle SPD) zu den zehn Abgeordneten, die seit der ersten Bundestagswahl 1949 für 25 Jahre ununterbrochen dem Parlament angehörten.

Strauß als Bundesminister

1953 wurde Strauß als Bundesminister für besondere Aufgaben in das Kabinett von Konrad Adenauer berufen und war damit der bis dahin jüngste Bundesminister.

In München unterlag er 1955 bei einer Abstimmung um den CSU-Parteivorsitz dem Mitbewerber Hanns Seidel.

Atomkraft

Am 12. Oktober 1955 wurde ihm das neu gegründete Bundesministerium für Atomfragen, ein Vorläufer des heutigen Bundesministeriums für Bildung und Forschung, übertragen. Der neue „Atom-Minister“ setzte sich entschieden für die Erforschung und zivile Nutzung der Kernenergie ein und forderte, daß bis 1970 die ersten Kernkraftwerke Strom produzieren sollten. Strauß plädierte für einen zügigen Aufbau durch private Unternehmen. Dazu gehörte auch eine private Haftung für durch Kernenergie verursachte Schäden. 1955 erklärte er im Süddeutschen Rundfunk: „Wenn wir unseren 10- bis 15jährigen Rückstand nicht sehr rasch aufholen, werden wir wahrscheinlich darauf verzichten müssen, in Zukunft zu den führenden Nationen gezählt zu werden.“ 1960 wurde das erste deutschen Atomgesetz verabschiedet.

Bundeswehr mit VSA-Atombomben

Franz Josef Strauß mit Schlagersänger Roberto Blanco 1982 auf dem Königsplatz

Am 16. Oktober 1956 wurde er (als Nachfolger Theodor Blanks) zweiter Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland. 1957 legte er Pläne für eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr vor. Im Rahmen der Pariser Verträge wurde die BRD 1954 dazu verpflichtet, auf die Produktion, nicht aber den Einsatz von Atomwaffen zu verzichten. Adenauer und Strauß trieben eine militärische Nutzung von Atomwaffen durch die Bundeswehr voran. Im April 1957 kam es deswegen zu einer Kontroverse mit namhaften Atomphysikern um deren kritisches Göttinger Manifest.

Vor der Bundestagswahl 1957 bemühte sich die SPD-Opposition vergeblich, die weitverbreitete Ablehnung der Atombewaffnung im Wahlkampf zu nutzen. Die Kampagne „Kampf dem Atomtod“ war eine populäre Aktion der Friedensbewegung. Die Union erreichte dennoch die absolute Mehrheit und Strauß wurde wieder Verteidigungsminister. Am 25. März 1958 wurde die atomare Ausrüstung der Bundeswehr beschlossen, die damit im Rahmen der Nuklearen Teilhabe der NATO im Kriegsfall Nuklearwaffen einsetzen konnte.

Landesverrat

Als Strauß half Israel aufzurüsten, begang er damit selbst einen Landesverrat.[4]

Dazu heißt es wie folgt:

„Vor dem Verschwinden von Waffen im Wert von 300 Mio. DM erhielt Ende 1957 ‚das kleine Dorf ungewöhnlichen Besuch von einem Abgesandten des israelischen Verteidigungsministeriums.‘ Gesucht ‚war eine Mischung aus Alkohol und Intellekt.‘“[5]

Privates I

Marianne und Franz Josef Strauß gemeinsam in Wildbad Kreuth, wo das Ehepaar lange seinen Erstwohnsitz hatte

Am 4. Juni 1957 heiratete er Marianne Zwicknagl in der Klosterkirche in Rott am Inn. Aus der Ehe gingen die Söhne Max (Lebensrune.png 24. Mai 1959) und Franz Georg (Lebensrune.png 5. Mai 1961) sowie die Tochter Monika (Lebensrune.png 2. Juli 1962) hervor.

Seine Leidenschaften waren die Hochwildjagd und das Bergwandern; außerdem war er Privatflieger (1968 Flugschein; 1985 Lizenz für Düsenmaschinen).

Politisches Leben

Strauß setzte sich für eine militärische Unterstützung des neugegründeten „Staates“ Israel ein. Volumen und Umfang der zwischen Konrad Adenauer und David Ben Gurion beschlossenen, in Israel wie Deutschland ebenso umstrittenen – wie im Rahmen der Wiedergutmachungsansätze wichtigen – Rüstungskooperation wurden zunächst vor dem Volk geheim gehalten.

Skandale

Oberst a. D. Josef Prentl (Hellblau) 1985 in der Ehrenformation der Gebirgsschützen zu Ehren von Franz-Josef Strauß’ 70. Geburtstag. Neben Strauß Hauptmann der bayerischen Gebirgsschützen Andreas Stadler.

Strauß’ Amtsführung war von etlichen Skandalen überschattet: Der Kauf bzw. die Lizenzproduktion von 916 amerikanischen F-104-Starfighter-Kampfflugzeugen führte zur Starfighter-Affäre. Der Hersteller hatte in mehreren NATO-Staaten die Entscheidung zur Beschaffung des Modells durch Bestechung beeinflußt. Die deutsche Variante des Starfighters stellte sich anfangs schon (292 Abstürze, 115 getötete Piloten) als unsicher heraus und wurde als „Witwenmacher“ der Luftwaffe bezeichnet. Strauß wurden auch die Fibag-Affäre, die Onkel-Aloys-Affäre und der HS-30-Skandal zu Lasten gelegt. Dabei spielten auch Recherchen des Nachrichtenmagazins Der Spiegel eine Rolle, dessen Verleger Rudolf Augstein ein Intimfeind von Strauß war.[6]

CSU-Vorsitzender

Franz Josef Strauß, hier u. a. mit dem Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, aber auch mit 57er-Orden an der Miniaturenkette

Nach dem Rücktritt von Hanns Seidel im Februar 1961 wurde Strauß am 18. März 1961 Vorsitzender der CSU. Er blieb dies bis zu seinem Tod 1988.

Wieder Verteidigungsminister

1961 wurde Strauß in einer Koalitionsregierung mit der FDP erneut Bundesminister der Verteidigung. Er mußte jedoch 1962 als Folge der Spiegel-Affäre zurücktreten. Mitarbeiter des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ waren aufgrund eines kritischen Artikels zur Bundeswehr unter dem Titel „Bedingt abwehrbereit“ wegen angeblichen Landesverrats verhaftet worden, der Autor Conrad Ahlers sogar im Ausland. Die Redaktionsräume wurden wochenlang durch die Polizei besetzt. Strauß' Verhalten in dem Fall führte zu einer Regierungskrise – denn er hatte unter anderem den Polizeieinsatz ohne das Wissen des FDP-Justizministers vorangetrieben.

Der Koalitionspartner FDP forderte daraufhin sein Ausscheiden aus dem Amt des Verteidigungsministers. Strauß wurde anfangs noch von Adenauer gedeckt, aber nach dem geschlossenen Rücktritt der FDP-Minister am 19. November 1962 wurde ein neues Kabinett erneut mit der FDP gebildet, diesmal jedoch ohne Strauß.

Stellv. Vorsitzender der Fraktion

Strauß war ab 1963 Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und damit gleichzeitig Erster Stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Finanzminister

Im Kabinett der Großen Koalition unter Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger wurde Strauß im Dezember 1966 Bundesminister der Finanzen. Obwohl er zuvor gerne und oft die verbale Konfrontation mit der SPD gesucht hatte, arbeitete Strauß erfolgreich mit dem SPD-Wirtschaftsminister Karl Schiller zusammen. Schon bald erhielten beide nach einer Hundegeschichte von Wilhelm Busch die Spitznamen Plisch und Plum.

Strauß als Oppositionspolitiker

Ab dem Jahr 1969 waren die Unionsparteien in der Opposition. Strauß entwickelte sich zum Kritiker der Ostpolitik des SPD-Bundeskanzlers Willy Brandt. Die Ostverträge mit der UdSSR und Polen (1970) und den Grundlagenvertrag (1972) lehnte er entschieden ab, da er in ihnen ein Zurückweichen vor sowjetischen Hegemonialansprüchen sah.

Von 1971 bis 1978 war er wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag.

1974 sorgte er mit der Sonthofen-Strategie für eine erhebliche Polarisierung der Öffentlichkeit. Bei einer Klausurtagung der CSU-Landesgruppe des Bundestages vertrat Strauß die Ansicht, die Partei sollte für die massiven wirtschaftlichen Probleme (Arbeitslosigkeit, Wirtschaftsflaute, Rentenversicherung) keine Lösungen erarbeiten, um nach dem erwarteten katastrophalen Scheitern der Regierungspolitik bessere Wahlchancen zu haben.

In einer Rede beim Politischen Aschermittwoch 1975 bezichtigte Strauß die SPD-geführte Bundesregierung, „einen Saustall ohnegleichen angerichtet“ zu haben. Strauß blieb ständig einer der heftigsten und sachkundigsten Kritiker der sozialliberalen Koalition, vor allem in wirtschafts- und finanzpolitischen sowie in außen- und deutschlandpolitischen Fragen.

Eine politische Sensation

Im Januar 1975 traf Strauß als erster westdeutscher Politiker aufgrund eigener Initiative mit dem chinesischen Parteichef Mao Tse-tung und Regierungschef Zhou Enlai in der Volksrepublik China zusammen und führt mit beiden einen außenpolitischen Gedankenaustausch.

CSU – bundesweit vorgesehen

Da den Unionsparteien bei der Bundestagswahl 1976 der Regierungswechsel nicht gelang, kündigte Strauß im Kreuther Trennungsbeschluß die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU auf. Er plante die CSU auf das ganze Bundesgebiet auszuweiten, um so die Wahlchancen der Unionsparteien zu verbessern. Der Beschluß wurde jedoch später nach innerparteilichen Auseinandersetzungen wieder zurückgenommen. Der ausschlaggebende Grund dafür war aber die Drohung Helmut Kohls damit ansonsten in Bayern „einzumarschieren“.[7]

Oft auf Auslandsreisen

1977 reiste Strauß nach Chile, wo er sich auch über die Präsidentschaft Augusto Pinochets äußerte und eine weitere Demokratisierung forderte. In Santiago de Chile wurde Strauß die Ehrendoktorwürde der Rechtswissenschaft verliehen.

Radikale Maßnahmen gegen RAF

Im gleichen Jahr erregte er Aufsehen, als er während seiner Teilnahme an der Bonner Krisenrunde, die während der Entführung von Hanns Martin Schleyer durch die Rote Armee Fraktion regelmäßig tagte, den Gedanken ins Spiel brachte, die inhaftierten RAF-Terroristen von seiten des Staates als Geiseln zu nehmen und gegebenenfalls zu erschießen.

Im Mai 1978 traf sich Strauß mit dem sowjetischen KP-Chef Leonid Breschnew im Schloß Gymnich bei Bonn und erklärte später:

„Ich habe eben auch in aller Offenheit gesagt, wir werden uns nie mit der Teilung der deutschen Nation [...] abfinden.“

Von 1978 bis zu seinem Tode war Strauß Landtagsabgeordneter in Bayern.

Kanzlerkandidat F. J. Strauß

1979 setzte sich Strauß in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion mit 135:102 Stimmen als Kanzlerkandidat der CDU/CSU gegen den (von Helmut Kohl favorisierten) niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht durch und trat damit bei der Bundestagswahl 1980 als Herausforderer von Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) an. Strauß wurde als Kanzler für Frieden und Freiheit beworben, gegen ihn wurde eine massive „Stoppt-Strauß“-Kampagne geführt. Bei der Bundestagswahl 1980 trat Strauß für die Unionsparteien an. Jedoch die CDU/CSU erhielten weniger Stimmen als bei den Wahlen 1976, bei denen Helmut Kohl Kanzlerkandidat der Union gewesen war (44,5 % gegenüber 48,6 %), die FDP verbuchte mit 10,6 % erhebliche Stimmengewinne.

Industrialisierung Bayerns vorantreiben

1980 war Strauß einer der Hauptinitiatoren für die Gründung von Airbus Industrie (Entwicklung, Herstellung des europ. Großraumflugzeugs A 300) und wurde dessen Aufsichtsratsvorsitzender.

Bayerischer Ministerpräsident

1978 schied Strauß aus dem Bundestag aus und wurde am 6. November als Nachfolger von Alfons Goppel zum bayerischen Ministerpräsidenten gewählt. Während seiner Regierungszeit wurden unter anderem die wesentlichen Bauabschnitte des von Umweltpolitikern bekämpften Main-Donau-Kanals begonnen und fertiggestellt. Strauß setzte sich zudem für den von starken Protesten aus der Bevölkerung begleiteten Bau der atomaren Wiederaufarbeitungsanlage im oberpfälzischen Wackersdorf ein, welcher dann im Frühjahr 1989 eingestellt wurde.

Am 30. Mai 1979 begnadigte Strauß Vera Brühne:

„Peter Anders, der sich intensiv mit dem Fall Vera Brühne beschäftigt, erklärt dazu später, der bayrische Ministerpräsident habe Vera Brühne nach einer Absprache mit ihm begnadigt, ‚um das Erscheinen meines angekündigten Buches für die nächsten 15 Jahre zu verhindern‘ (Peter Anders: Der Fall Vera Brühne, S. 337).“[8]

Kontakte und DM-Kredite für Ostzone vermittelt

Eine überraschende Wende vollzog Strauß im Sommer 1983 in seiner Politik gegenüber der DDR. Hatte er noch im September 1981 vor „Reiseaktionismus“ den Osten gewarnt und im Zusammenhang mit dem Herztod eines Reisenden an der DDR-Grenze im April 1983 gar von „Mord“ gesprochen, so vermittelte er zum größten Erstaunen der Öffentlichkeit wie seiner eigenen Partei einen DM-Kredit an die DDR in Milliardenhöhe. Dies führte auch zur Abspaltung einiger Abgeordneter und zur Gründung der Partei Die Republikaner.

Am Rande der Leipziger Messe traf Strauß im März 1984 ein zweites Mal mit DDR-Staats- und Parteichef Erich Honecker zusammen, der ihm bei einem erneuten Besuch in Leipzig großzügigere Handhabung der Ausreisegenehmigungen und Regelung bei Zusammenführung von Familien und in Härtefällen in Aussicht stellte.

Bayern betreibt eigene Außenpolitik

Als bayerischer Ministerpräsident betrieb Strauß seine eigene Außenpolitik und unterhielt gute Beziehungen sowohl zu Paraguays Präsidenten Alfredo Stroessner, Südafrikas Präsident Pieter Willem Botha als auch zur DDR. Zudem mit Gnassingbé Eyadéma, dem Präsidenten von Togo, mit dem er die Bayerisch-Togoische Gesellschaft gründete. Im Oktober 1987 unternahm er erneut eine Chinareise.

Vom 1. November 1983 bis zum 31. Oktober 1984 war Strauß Bundesratspräsident.

Im Dezember 1987 flog der Hobby-Pilot, begleitet von Parteifreunden, mit seinem privaten Düsenflugzeug vom Typ Cessna Citation II 151 bei schlechtem Wetter zu einem privaten Besuch nach Moskau zu Michail Gorbatschow. Ihm gelang dabei eine spektakuläre Landung, bei der das Flugzeug erst nach dem Verlassen der Rollbahn zum Stehen kam.

Privates II

Strauß war von 1957 bis 1984 mit der Diplomvolkswirtin Marianne Zwicknagel (Lebensrune.png 21. April 1930 in München), Tochter eines Guts- und Brauereibesitzers aus Rott am Inn, verheiratet. Sie erlag am 22. Juni 1984 den Folgen eines Autounfalls. Ihr soziales Engagement wurde durch eine nach ihr benannte Stiftung von der Tochter Monika fortgeführt.

Politisches Interesse zeigten auch die Söhne Max-Josef (geb. 1959) und Franz-Georg (geb. 1961). Franz-Georg war Inhaber der „m 2 media Werbegesellschaft mbH“ und Gesellschafter (30 %) der „tv weiß-blau Fernsehprogramm-Anbieter GmbH“. Die Tochter Monika, verheiratete Hohlmeier (geb. 1963), übernahm nach dem Tod der Mutter an der Seite des Vaters Repräsentationspflichten. Im Dezember 1986 wurde die Enkelin Michaela geboren. Die Geburt des Enkels Markus Franz Anton (Jan. 89) erlebte Strauß nicht mehr. Frau Hohlmeier erhielt in Würdigung ihres sozialen Engagements („Marianne-Strauß-Stiftung“, „Multiple Sklerose-Gesellschaft“) das Bundesverdienstkreuz.

An der Côte d'Azur besaß er ein Ferienhaus, in dem er sich noch kurz vor seinem Tod erholt hatte.

70. Geburtstag

Strauß’ 70. Geburtstag am 6. September 1985 gestaltete sich zu einem ungewöhnlichen Ereignis und machte die besondere Rolle des Politikers in der deutschen Nachkriegspolitik deutlich. Die Feiern gerieten zu einer Huldigung für einen Landesvater fast monarchischen Gepräges (wie er in Karikaturen auch gern abgebildet worden ist). Die politische Prominenz der Bundesrepublik war nahezu vollzählig vertreten.

Tod, Abschied und Beisetzung

  • Am 1. Oktober 1988 flog Strauß mit einem Hubschrauber aus München in die Nähe von Regensburg, um an einer von Johannes Fürst von Thurn und Taxis veranstalteten Hirschjagd teilzunehmen. Er brach jedoch am Nachmittag zusammen und erlangte das Bewußtsein nicht wieder.
  • Am 3. Oktober 1988 um 11.45 Uhr erlag er im Krankenhaus einem Herz-Kreislauf-Versagen.
  • Am 4. Oktober zogen mehrere tausend Menschen am Leichnam von Strauß vorbei, der in der Kapelle des Krankenhauses aufgebahrt war.
  • Am 5. Oktober wurde der Sarg nach München überführt, wo am selben Tag im Bayerischen Landtag eine Trauerfeier stattfand.
  • Am 7. Oktober zelebrierte Kardinal Friedrich Wetter das Pontifikalrequiem für Strauß in der Frauenkirche, welches auch auf den Marienplatz übertragen wurde, wo über 15.000 Trauergäste teilnahmen. Danach folgte ein Staatsakt in der Münchner Residenz. Sechs Pferde zogen die Lafette mit dem von einer bayerischen Fahne bedeckten Sarg. Der Trauerzug ging von der Residenz über den Odeonsplatz und die Ludwigstraße zum Siegestor. Dieser Trauerzug wurde von über 100.000 Trauergästen und Bürgern verfolgt und war der größte in der Geschichte der Stadt München.
  • Die Beisetzung durch Joseph Kardinal Ratzinger (späterer Papst Benedikt XVI.) erfolgte im engsten Familienkreis am 8. Oktober in der Familiengruft in Rott am Inn. In der Trauerrede sagte Kardinal Ratzinger über den Toten: „Er hat wie eine Eiche gelebt. Und er wurde wie eine Eiche gefällt.“

Nachfolge in der Partei

Die CSU demonstrierte politische Geschlossenheit und wählte ohne Gegenkandidaten als Nachfolger Max Streibl zum neuen Ministerpräsidenten und Theo Waigel zum Parteivorsitzenden.

Zitate von Strauß

„Wir werden diese Verträge ehrlich halten, aber wir werden niemals unter diesen Verträgen die Anerkennung der Teilung Deutschlands [...] auf immer und ewig verstehen und uns danach einrichten.“
„Wir Bayern müssen bereit sein, – wenn die Geschichte es erfordert – notfalls die letzten Preußen zu werden.“
  • Zu Politikerkollegen:
„Wer everybodys Darling sein möchte, ist zuletzt everybodys Depp.“
„Die Dame muß weiter brummen.“ [9]
„Wenn ihnen ihr Leben lieb ist, dann lassen sie die Finger von dieser Sache.“[10]
  • Über die BRD-Politik:
„Wir sind die Kompaniedeppen der Amerikaner. Nur mit dem Unterschied, daß der Kompaniedepp für das Brotzeitholen ein Bier bekam, das wir jetzt selber bezahlen müssen.“[11]

Ehrungen und Auszeichnungen (Auszug)

Zweiter Weltkrieg

BRD

  • Portrait auf 2-DM-Münze
  • 1957: Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik
  • 1958: Großkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 1959: Bayerischer Verdienstorden
  • 1960: Großkreuz des belgischen Kronenordens
  • 1960: Großkreuz des Ordens Georg I. von Griechenland
  • 1960: Großkreuz des Ordens von Oranien-Nassau
  • 1962: Großoffizierkreuz des Ordens der Ehrenlegion
  • 1962: Großkreuz des Ordens des Hl. Papstes Silvester
  • 1962: Großkreuz des nationalen Verdienstordens von Ecuador
  • 1967: Großoffizierkreuz des Nationalordens der Republik Elfenbeinküste
  • 1967: Homayoun-Orden von Iran 1. Klasse
  • 1968: Großkreuz des Ordre du Mérite von Niger
  • 1977: Karl-Valentin-Orden
  • 1978: Großkreuz des Ordens des Jordanischen Sterns
  • 1978: Komturkreuz des Ordre National de l’Etoile Equatoriale von Gabun
  • 1979: Großkreuz des liberischen Ordens Stern von Afrika
  • 1981: Großoffizierkreuz des Order of the Lion of Malawi
  • 1982: Großes Goldenes Ehrenzeichens am Bande für Verdienste um die Republik Österreich
  • 1985: Großkreuz des Ehrenzeichens des Landes Salzburg
  • 1986: Orden Gorkha-Dakshia Bahu von Nepal 1. Klasse
  • 1989: Orden wider den tierischen Ernst des Aachener Karnevalvereins
  • Preisträger Europäischer Karlspreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft

Ihm wurden die Ehrendoktorwürden der Universitäten

Weitere

  • Franz Josef Strauß war Ehrenbürger von München ab 1981, Regensburg ab 1985 sowie Chicago und Izmir.
  • 1990 erschien eine 2-DM-Münze mit dem Konterfei von Franz Josef Strauß auf der Rückseite.
  • 1995 gab die Deutsche Bundespost eine Sonderbriefmarke zum achtzigsten Geburtstag heraus.
  • Am 17. Mai 1992 wurde der neue Flughafen München (MUC) nach Franz Josef Strauß benannt.
  • In München wurde der Teil des Altstadtringes, an dem die neue Staatskanzlei steht, Franz-Josef-Strauß-Ring genannt, so daß nun der bayerische Ministerpräsident am Franz-Josef-Strauß-Ring Nr. 1 residiert.
  • In Passau wurde die neue Donaubrücke im Westen der Stadt nach ihm benannt.
  • In Nürnberg wurde eine Brücke auf seinen Namen benannt.
  • In Regensburg wurde eine parallel zur A3 verlaufende Straße nach ihm benannt.
  • In Altenstadt wurde 1993 die Kaserne der Luftlande- und Lufttransportschule (LL/LTS) der Bundeswehr nach ihm benannt.
  • Die Hanns-Seidel-Stiftung verleiht seit 1996 den Franz-Josef-Strauß-Preis.

Veröffentlichungen

  • Entwurf für Europa. Stuttgart 1966
  • Bundestagsreden. Hrsg. von Leo Wagner. Bonn 1968
  • Herausforderung und Antwort. Ein Programm für Europa. Stuttgart 1968
  • Mut zur Freiheit. Dankesrede anläßlich der Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises 1975. Hrsg. von Karl Steinbruch
  • Signale. Beiträge zur deutschen Politik 1969–1978. München 1978
  • Verantwortung vor der Geschichte. Beiträge zur deutschen und internationalen Politik 1978–1985. München 1985
  • Auftrag für die Zukunft. Beiträge zur deutschen und internationalen Politik 1985–1987. München 1987
  • Die Erinnerungen (postum). Siedler, Berlin 1989, ISBN 3-88680-682-0

Literatur

  • Ulrich Zimmermann: Franz Josef Strauß, der Mensch, der Politiker, der Staatsmann von A - Z. Verlag R. Schulz, 1980, ISBN 3-7962-0180-6
  • Franz Georg Strauß: Mein Vater. Erinnerungen. Herbig Verlag, München 2008, ISBN 978-3-7766-2573-8
  • Literatur von und über Franz Josef Strauß im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek (Datensatz zu Franz Josef Strauß • PICA-Datensatz • Apper-Personensuche)
  • Artikel: Franz Josef Strauß. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL).

Filmbeiträge

Franz Josef Strauß erklärt die Staatsverschuldung

Verweise

Fußnoten

  1. Günter Gaus im Gespräch mit Franz Josef Strauß (1964)
  2. Strauß spionierte für die USA, Münchner Merkur, 14, September 2015
  3. War Strauß im Zweiten Weltkrieg ein US-Agent?, Die Welt, 6. September 2015
  4. Die Aktion blieb geheim, Der Spiegel, 11. September 1989
  5. Franz-Josef Strauß – geheimer Waffenhandel mit Israel
  6. Der Beginn dieser Antipathie auf Seiten Augsteins läßt sich datieren auf eine private Einladung Straußens durch Augstein, in deren Verlauf Strauß politische Visionen vortrug, die den Nationalliberalen Augstein so tief verunsicherten, daß er eine langjährige Medienkampagne gegen Strauß in die Wege leitete
  7. Union: Da kann man nur noch beten, Der Spiegel, 6. Dezember 1976
  8. Biographie von Vera Brühne, dieterwunderlich.de
  9. Die großen Kriminalfälle – Lebenslänglich für Vera Brühne ab 39:14
  10. http://www.radio-utopie.de/2013/07/19/war-die-deutsche-gladio-ein-baphomet-teil-ii-2/
  11. „Der Spiegel“ Nr. 49/66
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