Freistaat Danzig

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Flucht.jpg Der „Freistaat Danzig“ befindet sich seit 1945 unter polnischer Fremdherrschaft. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde entweder ermordet oder vertrieben und deren Eigentum gestohlen.
Eindeutige Reichspostkarte zum Danziger Status
Gebiet-Freie-Stadt-Danzig.jpg

Als Freistaat Danzig oder auch sogenannte Freie Stadt Danzig wird das Stadtgebiet von Danzig mit Umland bezeichnet, das im Zuge des sogenannten Versailler Vertrages dem Deutschen Reiche entrissen und unter sogenannte Völkerbundaufsicht gestellt wurde. Das Gebiet hatte 97 % deutsche Bewohner. Volksabstimmungen zur Rückgliederung ins Reichsgebiet wurden durch den Völkerbund darum mehrfach verweigert. In Folge streckte Polen seine gierige Hand auch nach Danzig aus. Durch ständige polnische Provokationen weitete sich der Zugriff Polens auf das deutsche Gebiet langsam aber unaufhörlich aus. Schließlich kam es zur militärischen Okkupation des deutschen Reichsgebietes Westerplatte durch polnisches Militär. Dieser Akt der militärischen Aggression führte schließlich zum Beschuß der Westerplatte und der Wiedervereinigung Danzigs mit Deutschland, dem bis heute postulierten „Angriff“ Deutschlands auf „Polen“.

Inhaltsverzeichnis

Reaktion auf die völkerrechtswidrige Abtrennung

Am 29. Mai 1919 sagte die deutsche Delegation in Versailles zur Abtrennung Danzigs vom Reich:

„...Insbesondere steht die in den Artikel 100 bis 108 verlangte Preisgabe der rein deutschen Hansestadt Danzig und ihrer ebenfalls rein deutschen Umgebung in schroffstem Gegensatz zu allen in den Erklärungen des Präsidenten Wilson gegebenen Zusicherungen. Danzig wies nach der Zählung vom 1. Dezember 1910 eine verschwindende polnisch sprechende Minderheit von 3,5 % auf, der Kreis Danziger Niederung 1 %, der Kreis Marienburg 3 %, auch der Kreis Danziger Höhe hatte nur 11 % Selbst die Polen bestreiten nicht ernstlich, daß Danzig stets deutschen Charakter gehabt hat. Der Versuch, Danzig zu einer Freien Stadt zu machen, sein Verkehrswesen und die Vertretung seiner Rechte nach außen dem polnischen Staat auszuliefern, würde zu heftigem Widerstand und zu einem dauernden Kriegszustand im Osten führen. Dabei sind die wirtschaftlichen Maßnahmen so getroffen, daß für Danzig jeder Verkehr mit Deutschland aufs äußerste erschwert wird - offenbar zu dem Zweck, dieses rein deutsche Gebiet im Laufe der Zeit durch wirtschaftlichen Druck zu polonisieren. Die Deutsche Regierung muß darum die beabsichtigte nationale Vergewaltigung Danzigs ablehnen und die Forderung erheben, Danzig und Umgegend beim Deutschen Reich zu belassen...“

Bevölkerung

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1920 380.000[1]
1929 407.517

Die Freie Stadt Danzig hatte im Jahre 1929 407.517 Einwohner, davon waren etwa 97 % deutscher Nationalität, 3,3 % waren Polen. 8,4 % der Bewohner hatten 1923 eine „ausländische“ Staatsbürgerschaft, darunter 67 % eine deutsche und 17 % eine polnische. 54,7 % der Einwohner waren evangelisch, 34,5 % katholisch, 1,6 % gehörten anderen christlichen Konfessionen an, 2,3 % waren Juden. (1924) 1929 waren 31,5 % der Berufstätigen in Industrie und Handwerk tätig, 28,7 % in Handel und Verkehr, 20,9 % in Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei, 9,9 % in öffentlichen Diensten und freien Berufen, 9,0 % in häuslichen Diensten und anderen Berufen.

Politik

Wahlen

Hauptartikel: Volkstagswahlen in Danzig

Rechtlicher Status

Die Wiedervereinigung Danzigs mit Deutschland war für Englands und Frankreichs Regierung der Auslöser zur Kriegserklärung und somit zur Entfesselung des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland am 3. September 1939.

Da nach 1945 von den Alliierten Deutschland in den Grenzen von 1937 zumindest bestätigt wurde und Danzig bis dahin den international anerkannten Status eines Freistaates hatte, ist die derzeitige (2014) polnische Annexion illegal und auch völkerrechtswidrig. Bei einem zukünftigen Friedensvertrag ist der territoriale Zustand am Tage des Kriegsausbruches ausschlaggebend. Danzig ist somit zumindest als „Freistaat“ wiederherzustellen.

Die sich dort illegal aufhaltenden Polen haben das Gebiet zu verlassen.

Literatur

  • Führer durch die Freistadt Danzig, 1920 (Netzbuch)
  • Hermann Strunk: Abgetrenntes Deutsches Land. Lichtbilder aus Danzig und Umgebung (PDF-Datei)

Verweise

Fußnoten

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