Geheimgesellschaft

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Unter einer Geheimgesellschaft oder einem Geheimbund versteht man eine okkult, also geheim agierende Vereinigung. Üblicher Zweck solcher Bünde ist die Befassung mit politischen oder religiösen Sachverhalten. Eine überregionale, überstaatliche, insofern internationale Vernetzung zahlreicher Einzelgesellschaften unter einem Dachverband, vergleichbar mit Studentenverbindungen, ist die Regel. Man unterscheidet zwischen eigentlichen Geheimgesellschaften, zu denen auch kriminelle Organisationen gehören, und den sogenannten diskreten Gesellschaften, deren Existenz unter Geheimhaltung der Mitgliederlisten öffentlich eingeräumt wird. Etliche Geheimgesellschaften, wie insbesondere die Bilderberger, Bohemian Grove sowie die Trilaterale Kommission, sind maßgeblich mit der Installation der Neuen Weltordnung befaßt.

Inhaltsverzeichnis

Antike und Neuzeit

Die Geschichte der Geheimgesellschaften ist lang und verwickelt. Sie berührt sich in weiten Teilen mit der Religionsgeschichte, insofern das frühe Christentum – durch Jahrhunderte hin – geheim agierte.

Im 20. Jahrhundert war die größte und einflußreichste Geheimgesellschaft die Kommunistische Internationale. Sie war bestrebt, einen vollständigen Gesellschaftsumsturz herbeizuführen, agierte verdeckt, besaß eine eigene Gerichtsbarkeit im Untergrund und einen eigenen internen Geheimdienst. Regierende Kommunisten behielten ihre Untergrundmanieren typischerweise bei und wählten als Werkzeug der Bewußtseinskontrolle und der Herrschaftssicherung die Mittel des „Roten Terrors“, der pauschalen Enteignungen sowie der willkürlichen Verhaftungen und Hinrichtungen von tatsächlichen und vermeintlichen Gegnern.

Gegen den Verbändestaat BRD treten innere und äußere Feinde auch mit den Mitteln einer systematischen Täuschung an, die den deutschstämmigen Bewohnern – aufgrund ihrer kulturellen Prägung und ihres sittlichen Hochsinns – unverständlich, unbekannt und undurchschaubar sind (→ Migrationswaffe, Taqiyya).

Bekannte Namen

Dem Begriff der Geheimgesellschaft unterfallen im Sinne der diskreten Gesellschaften insbesondere folgende Vereinigungen:

Als kriminelle Organisationen gelten:

Tatsächliches Bestehen

Der heute zum politischen Kampfbegriff gewordene Ausdruck „Verschwörungstheorie“ umfaßt oftmals die naive Vorstellung, es gebe eigentlich keine Geheimgesellschaften, sondern allein einen paranioden Glauben an deren Existenz. Faktisch aber ist die Existenz von Geheimgesellschaften nicht nur historisch und literarisch erwiesen, sondern ergibt sich auch rein logisch:

„Logischer Beweis für die Existenz von Geheimgesellschaften:

  1. Menschen handeln, um eigennützige Ziele zu erreichen.
  2. Menschen schließen sich zusammen, um Ziele zu erreichen.
  3. Sind die Ziele nicht im Interesse der Öffentlichkeit, müssen sie geheimgehalten werden, sonst sind die Ziele gefährdet.
  4. Daraus folgt, daß es geheime Organisationen und Netzwerke geben muß.“ — Oliver Janich[1]

Für die diskreten Gesellschaften des freimaurerischen Typs gilt, daß sie nicht allein zwischen Eingeweihten und Nicht-Eingeweihten klar unterscheiden, sondern daß sie auch intern die Grade der eigenen Hierarchie zur Informationslenkung benutzen. So gibt es für die niederrangigen Freimaurer die vertrauliche Bezeichnung „Treppenbrüder“, wenn diese vom Austausch und von den Festlegungen, die die Hochgradfreimaurer – untereinander und mit Bezug auf die geheimgehaltenen Ziele – treffen, ausgeschlossen bleiben (und zwar dauerhaft ausgeschlossen bleiben).

Diese „Treppenbrüder“ verkünden – nach außen hin – am leidenschaftlichsten ihre persönlichen und gemeinsamen „humanitären Ideale“, sie selber wissen faktisch jedoch gar nicht, welche Todeskult-Anschauungen die Loge überliefert. Im Falle des VS-amerikanischen Elitekults „Skull and Bones“ sind dies babylonische Moloch-Rituale, die sich um Menschenopfer drehen.[2] Der „Treppenbruder“, daraufhin befragt, wird ganz arglos mitteilen, solche überkommenen Kulthandlungen dienten heute nurmehr der Unterhaltung und der Festigung der Gemeinschaft, während für jeden unbefangenen Beobachter dagegen unverkennbar eine ernste, okkulte Beschwörung stattfindet.

Zitat

  • „Geheimgesellschaften wurden gegründet, um Wissen zu schützen. [...] Geheimgesellschaften waren die ersten Geheimdienste. Im Laufe der Zeit mißbrauchten Eliten die Kontrolle über das Wissen, um ihre Bevölkerungen zu dominieren. Dieselben Kontrollmechanismen werden heute noch benutzt. Die Elite weiß, daß Geheimhaltung die Basis ihrer Macht ist, und die Elite verblödet den Rest der Menschheit. Die Elite praktiziert die Wissenschaft der Täuschung, die Wissenschaft des Despotismus, der Tyrannei, der Lügen. Sie töten, stehlen und zerstören. Diese Parasiten sind der Feind einer freien, humanen Gesellschaft. Kennen Sie Ihren Feind! Stehen sie ein für Liebe, Leben und Familie und bekämpfen sie den geplanten babylonischen Sklavenstaat: die NWO, den unser Feind zu errichten vorbereitet.“Alex Jones in seinem Film „The Order of Death“, 2005

Literatur

  • Charles William Heckethorn / Leopold Katscher: Geheime Gesellschaften, Geheimbünde und Geheimlehren, 1900 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Georg Schuster: Die Geheimen Gesellschaften, Verbindungen und Orden, 1906 (PDF-Dateien: Band 1, Band 2) Beide Bände Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!
  • Marco Frenschkowski: Die Geheimbünde. Eine kulturgeschichtliche Analyse. Marix Verlag, Wiesbaden 2007, ISBN 978-3-86539-926-7
  • Helmut Werner: Geheimbünde von Frauen. Von der Antike bis in die Neuzeit. Lempertz Verlag, Königswinter 2011, ISBN 978-3-939-28409-3
  • Viktor Farkas: Schatten der Macht. Bedrohen geheime Langzeitpläne unsere Zukunft? Kopp-Verlag, Rottenburg 2005, ISBN 3-930219-68-9
  • Gerhard Wisnewski: Drahtzieher der Macht – Die Bilderberger. Verschwörung der Spitzen von Wirtschaft, Politik und Medien. Knaur Verlag, München 2010, ISBN 978-3-42678-206-4
  • Oliver Janich: Das Kapitalismus-Komplott. Die geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden. FinanzBuch-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-577-7 [erschien 2012 bereits in der 6. Auflage, erweitert um 14 „neue Artikel“]
  • Gerhard Zacharias: Satanskult und Schwarze Messe. Ein Beitrag zur Phänomenologie der Religion. Limes-Verlag, Wiesbaden ²1970 [keine ISBN zugewiesen, Erstausgabe: 1964]

Verweise

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Fußnoten

  1. Oliver Janich: Die Vereinigten Staaten von Europa, S. 113. FinanzBuch Verlag, 2014, ISBN 978-3898798204
  2. Die Verbindung Skull and Bones wählt in jedem Studentenjahrgang der Yale Universität 15 neue Mitglieder aus. Für diese Elite-der-Elite-Verbindung speziell findet der Ausdruck „Treppenbrüder“ daher keine Anwendung. Das Gepräge der Vereinigung folgt gleichwohl freimaurerischen Moden und Manieren.
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