Soros, George

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George Soros

George Soros (gebürtig Dzjchdzhe Shorash oder György Schwartz, Lebensrune.png 12. August 1930 in Budapest) ist ein in den VSA lebender jüdischer Finanzoligarch, Spekulant und Krimineller. Er übt international erheblichen politischen Einfluß aus. Soros ist Gründer der Open Society Foundations (OSF).

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Herkunft

George (György) Soros wurde am 12. August 1930 als Dzjchdzhe Shorash (György Schwartz) in Budapest geboren. Sein Vater Tivadar (Todesrune.png 1968), ein wohlhabender Anwalt und auf Esperanto schreibender Autor, änderte den Nachnamen später in Soros ab.[1] Nach der Machtübernahme verschleierte der Vater die jüdische Herkunft mit falschen Pässen;[2] religiös verwurzelt wuchs George Soros ohnehin nicht auf. Hinter dieser Maskerade – so auch der Titel der 2003 neu edierten Memoiren Tivadar Soros’ – lebte die Familie mitten im Budapester Bürgertum. Vom Vater übernahm Soros die Devise, „es sei sicherer, etwas zu riskieren, als gar nichts zu tun“.[3] Soros hat einen älteren Bruder (Paul, Todesrune.png 15. Juni 2013).

Ausbildung

George Soros besuchte ein Budapester Gymnasium. 1946 emigrierte seine Familie mit gefälschten Pässen aus dem bolschewisierten Ungarn nach England, wo Soros an der London School of Economics 1952 das Diplom erwarb. Als prägend erlebte er zusätzliche Philosophievorlesungen bei Karl Popper und dessen Werk „The Open Society and Its Enemies“, in dem Popper plurale Gesellschaften als Bedingung für Demokratie beschrieb. Soros verinnerlichte auch Poppers Konzept der Falsifikation, derzufolge Menschen der Wahrheit nur über die Falsifikation von Hypothesen näher kommen können, und Fehler daher unvermeidlich, aber korrigierbar seien. Als Student finanzierte sich Soros als Schaffner, Kellner und Vertreter.[2]

Wirken

Nach 1952 arbeitete George Soros bei der Londoner Handelsbank Singer & Friedlander. 1956 übersiedelte er in die Vereinigten Staaten, wo er 1961 die Staatsbürgerschaft erhielt. Ab 1956 war er als Händler und Analyst bei F.M. Mayer, ab 1959 bei Wertheim & Company und ab 1963 beim Investmenthaus Arnhold & Bleichroeder tätig. Dort stieg er zum Vice President auf. Auf seine Initiative hin brachte die Investmentbank 1967 einen ersten Offshore-Hedgefonds auf den Markt. Als Fondsmanager betreute Soros dieses Risiko-Anlage-Produkt, das abseits der VS-Finanzaufsicht SEC auf Curaçao registriert wurde. In diesem noch jungen Investment-Segment gewissermaßen ohne sicherndes Netz fand Soros sein Metier und reüssierte als Pionier.

Soros machte sich mit seinem Kollegen Jim Rogers schließlich selbständig[4] und gründete 1969 als Plattform die Holding Soros Fund Management LLC, die Soros als Präsident und Chairman leitete. Auf dieser Basis gründete er fortan mehrere Hedgefonds. Zentrale Bedeutung für das über viele Jahre geradezu märchenhafte Wachstum der Transaktionen Soros’ bekam der ebenfalls 1969 auf den Markt gebrachte Hedgefonds „Quantum Funds“, ein Offshore-Vermögensfonds in Curaçao. Für seine Fonds gewann Soros ausschließlich Investoren mit einer Mindesteinlage von 1 Mio. US$. Mit diesen Mitteln und zusätzlichem Fremdkapital wagte Soros Risikogeschäfte mit Währungen, Firmenanteilen, Aktien und Rohstoffen. Bei solchen An- und Verkäufen ging es um Spekulation hinsichtlich Preisungleichheiten (Arbitrage) beispielsweise bei Währungen. Soros spezialisierte sich dabei auf das kurzfristige „short-selling“. Dabei verkaufte er auf Termin Wertpapiere, aber auch Optionen, die er noch gar nicht besaß, in der Erwartung, sie am Stichtag günstiger als zum vereinbarten Kurs zu erwerben. „Quantum“ wurde der erfolgreichste Fonds seiner Art; im Schnitt wuchs dessen Wert bis etwa 1997 um rund 35 % jährlich. Ab 1973 gründete Soros sieben weitere Hedgefonds, darunter „Quota“, „Quantum Emerging Growth“ und „Global Power Investments“. 1974 waren Soros über Quantum und andere Fonds 12 Mio. US$ anvertraut, 1981 dann 381 Mio. US$, 1998 gar 23 Mrd. US$.

Soros erklärte seine Spekulationsmethode als Weiterentwicklung des Popperschen Gedankens, daß Märkte – im Gegensatz zur Lehre der Ökonomie – fehlerhaft sein können.[5] Indem er betonte, „facts can be influenced by making statements about them“,[6] formulierte er seine These der Reflexivität, derzufolge reflexive Interaktionen zwischen Marktereignissen und deren Wahrnehmung bestehen. Entsprechend betrachtete er Angebot und Nachfrage als beeinflußbare Größen[7] und erachtete eine von der Ökonomie postulierte ausgeglichene Ressourcenverteilung als unmöglich.[8] Hierauf aufbauend, wählte Soros als Grundlage seiner Anlagestrategien eine spezifische, nicht näher publizierte Form der Auswertung makroökonomischer Daten (Global Macro Strategien), wobei er besonders Ineffizienzen in Märkten und Volkswirtschaften ausnutzte.[9] Dennoch gründete sich Soros’ Erfolg „nicht nur auf seinem scharfen Sinn für Marktentwicklungen und einem glücklichen Timing, sondern vor allem auf einer unbändigen Risikobereitschaft und blitzschnellen Korrekturen bei Fehleinschätzungen“.[10] Soros gab auch zu, daß er bei seinen Investitionsentscheidungen kühl die teils überbordenden Emotionen der Mehrzahl der anderen Investoren ausnutzte.[11]

Mitte der 1990er Jahre wurde sein Vermögen auf mehrere Milliarden Mark geschätzt; er beeinflußt die Börsen und die Kurse der Währungen erheblich. Den Nationalismus empfindet Soros als größte Gefahr.[12]

Berühmt und berüchtigt wurde Soros, als er im September 1992 mit seinen Fonds – im Gegensatz zur Börsenregel „Spekuliere nie gegen die Zentralbank“ – auf die Abwertung des seiner Ansicht nach im Europäischen Währungssystem überbewerteten britischen Pfunds setzte, Milliarden-Kredite aufnahm und eine Spekulationswelle in Gang setzte, damit rund 1 Mrd. US$ verdiente und den Mythos der britischen Notenbank nachhaltig beeinträchtigte. Soros betonte, er habe sich damals bewußt nicht hinter anonymen Fonds versteckt und sei für sein Tun eingestanden; Kopf der Strategie war Soros’ langjähriger Chefstratege Stanley Druckenmiller. Seither fand Soros als „Prophet und Profiteur“[13] großes mediales Interesse.

Vergleichbaren Einfluß gewann Soros freilich nicht mehr, was an verbesserten Marktstrukturen und an immer mehr Anbietern von immer differenzierteren Hedgefonds lag. Gleichwohl trafen ihn Vorwürfe, die Asien-Krise 1997/98 mit verschärft zu haben. Während der Hausse Ende der 1990er Jahre entwickelten sich seine Fonds verglichen mit dem Dow Jones unterdurchschnittlich.[14] Milliardenbeträge verlor er 1999 auch bei Spekulationen gegen den Euro. Verlustreich blieben auch Geschäfte in Rußland, wo er infolge Investitionen nach Liberalisierung des Telefonmonopols rund 1 Mrd. US$ verspekulierte[15] und bis 2004 addiert 2 Mrd. US$.

Soros erlangte Mitte der 1990er Jahre eine gewisse Bekanntheit, als er den Pfund-Verfall vorhersagte und damit eine Milliarde Fed-Dollar verdient haben soll. Als richtig erwiesen sich auch seine Prognosen hinsichtlich des Anstiegs der Deutschen Mark nach dem Mauerfall 1989 und in bezug auf einen Börsenkrach in Japan im selben Jahr. Am 16. September 1992 kollabierte das britische Pfund, als Währungsspekulanten von George Soros Britische Pfund liehen und sie für Deutsche Mark verkauften, in der Erwartung, das Darlehen dann in entwerteter Währung zurückzahlen zu können und die Differenz in die eigene Tasche zu stecken.[16]

Im Jahr 2000 baute Soros seine Gruppe um. Zuvor war die operative Führung ausgeschieden und das verwaltete Vermögen beträchtlich gesunken, 2001 waren es noch 11,5 Mrd. US$. Soros fusionierte damals „Quantum“ mit dem „Quantum Emerging Growth Fund“ zum „Quantum Endowment Fund“. 2001 rückte sein Sohn Robert in die engere Führung auf. 2004 ernannte Soros Robert und dessen Bruder Jonathan zu Vice Chairmen der Soros Fund Management, blieb selbst aber Vorsitzender des Board. 2007 gab Robert die zeitweilige Funktion als Anlagestratege der Gruppe wieder auf.

Im Zuge der Stabilisierung nach 2000 setzte Soros zeitweise auf weniger spektakuläre Investment-Objekte. Dabei war er zeitweise größter Grundbesitzer Argentiniens. Ende 2004 gehörte Soros zu den Gründern des Rückversicherers Glacier Re, der sich 2010 aber in Abwicklung befand. 2006 wurde in Frankreich höchstinstanzlich Soros’ Verurteilung wegen Insider-Geschäften bestätigt, was die Rückzahlung eines Spekulationsgewinns von 2,2 Mio. Euro nach sich zog.[17]

Soros begann in den 1970er Jahren mit gemeinnützigem Wirken und systematisierte dies 1979 mit Gründung des „Open Society Fund“ (OSF) sowie der Soros Foundations. Später entstand als Dachgesellschaft das „Open Society Institute“ in Neuyork mit 1.300 Mitarbeitern. Bemerkenswerterweise listete Forbes den Milliardär Soros in ihrer Rangliste der Reichsten über viele Jahre eher hinten auf, 2000 etwa auf Platz 155. Dahingegen gehörte Soros regelmäßig zu den großzügigsten Spendern und führte die entsprechende Liste auch mehrfach an. Rund die Hälfte seiner persönlichen Jahreseinnahmen flossen seither regelmäßig und damit natürlich steuerfrei in seine Stiftung. Insgesamt spendete Soros bis 2012 über 8,5 Mrd. US$.

In der Praxis hatte Soros schon seit den 1970er Jahren Oppositionelle Umstürzler im Ostblock unterstützt, nicht zuletzt im heimatlichen Ungarn, aber auch die Dissidenten der „Charta 77“ in der damaligen ČSSR und in Polen die „Solidarność“. Eine systematische Förderung baute er dann ab der politischen Öffnung (Globalisierung) in den 1990er Jahren auf. So entstanden in allen Staaten Mittel- und Osteuropas Institute des OSF. Neben umfassender „humanitärer Hilfe“ investierte Soros Millionen in Universitäten, in die Sanierung verfallender Altstädte, in Kläranlagen, in die Verbesserung von Haftbedingungen und in die von ihm mit ins Leben gerufene Central European University (Budapest, Prag) zum studentischen Austausch. Nicht ungetrübt vollzog sich das Engagement in Rußland, wo der OSF bis 2002 gut 1 Mrd. US$ Spendengelder investierte. Damals aber – nach zermürbenden Reibereien mit Behörden – zog Soros die Stiftungen aus Rußland zurück.

Eine weltweit ausgerichtete Organisation bildete die 1995 von Soros mitgegründete „International Crisis Group“ (ICG), die das Ziel hatte, drohende Katastrophen künftig schon vor einem möglichen Ausbruch zu bekämpfen. 2006 beispielsweise spendete Soros 50 Mio. US$ zur „Armutsbekämpfung“ in Afrika. In den VSA förderte Soros sozialliberale Projekte. Er setzte sich 2004 mit über 20 Mio. US$ (vergeblich) für die Abwahl von Präsident George W. Bush ein. Für die von Bill Gates gegründete Stiftung spendete er über 2 Mrd. US$. Im Oktober 2007 gehörte Soros zu den Gründern des Think TankEuropean Council on Foreign Relations“ (ECFR). In Budapest unterstützte er 2005 die Gründung des „Institute of New Economic Thinking“ (INET) mit 50 Mio. US$. Dieses sollte solche volkswirtschaftlichen Konzepte fördern, die auf der Maxime aufbauen, Finanzmärkte sich nicht mehr selbst zu überlassen. 2009 lancierte er eine „Klimaschutz“-Initiative, „Climate Policy Initiativ“, die er mit 100 Mio. US$ über zehn Jahre dotierte. Im September 2010 sicherte die OSF der Bürgerrechtsorganisation „Human Rights Watch“ (HRW) für zehn Jahre Mittel von addiert 100 Mio. US$ zu.

Auffällig war, wie sehr sich Soros seit den 1990er Jahren kritisch mit den fast ungeregelten Weltfinanzmärkten auseinandersetzte, von deren Schwächen nicht zuletzt er selbst profitiert hatte. So empfahl er eine weltweite Ordnungspolitik und Regeln für die Kreditvergabe, auch, um in Krisenstaaten den Kapitalabfluß zu stoppen. In dem Buch „The Crisis of Global Capitalism“ charakterisierte er 1998 die Märkte als „a-moralisch“, da nur dem Nutzendenken verpflichtet. Entsprechend sei das Funktionieren von Märkten vom Funktionieren einer „offenen Gesellschaft“ abhängig. Gefahren für diese entstehen Soros zufolge nicht nur über totalitäre Regime, sondern auch durch ungebremsten Individualismus und eine Ökonomisierung von immer mehr Lebensbereichen. Konkret empfahl er eine Lizenzpflicht für Derivate.

2003 verkaufte der VS-Schriftsteller Michael Crichton sein Anwesen in Bedford bei Neuyork an George Soros.

Noch vor Ausbruch der Finanzmarktkrise (→ Finanzkrise ab 2007) kehrte Soros im Sommer 2007 als aktiver Investor für seine Fonds an die Märkte zurück. Viel verdiente er, da er früh auf eine fallende Börse spekulierte und so allein im Jahr 2007 über 2,9 Mrd. US$ verdiente. 2008 investierte er verstärkt in solide Geschäfte wie Kohlezechen und 2010 in Gold. Und immerhin verdiente der Fonds Quantum Endowment auch 2008 noch 8 %, als andere Hedgefonds im Schnitt 19 % verloren.[18] 2010 und 2011 verlangsamte sich aber die Entwicklung von Soros’ Fonds. Im Juli 2011 kündigten Soros’ Söhne Jonathan und Robert an, bis Jahresende alle familienfremden Investoren auszubezahlen und fortan nurmehr eigene Mittel einzusetzen. Hintergrund waren verschärfte Aufsichtsregeln und Publikationspflichten für Gesellschaften, die externes Geld verwalten. Damals verwaltete Soros’ Unternehmen 25,5 Mrd. US$. Im August 2012 erstand er einen Anteil von 8 % am englischen Fußballklub Manchester United.

Soros zufolge gärte die 2007/08 geplatzte Blase seit den 1980er Jahren, einer Ära, die laut Soros den Nährboden für „Marktfundamentalismus“ hervorgebracht hat.[19] Er empfahl daher 2008 in seinem Buch „The New Paradigm for Financial Markets“ als Konsequenz aus der aktuellen Krise von den Zentralbanken künftig präventives Handeln gegen spekulative Blasen.

George Soros will seit Jahren den Euro stürzen. Er wettert in Büchern über fehlende Grenzen für Spekulanten.[20]

Mit dem Aufkommen der Schuldenkrise in Euro-Staaten und der Debatte über die Zukunft der europäischen Währungsunion forderte Soros bereits im Juni 2010 die BRD auf, die Anpassungsleistungen nicht allein den Schuldnerländern aufzubürden. Die entscheidende Gefahr für die Zukunft der Gemeinschaftswährung machte er in einer durch inflexible Sparpolitik mit begünstigte und durch deflationäre Tendenzen verschärfte Rezession aus.[21] Vor diesem Hintergrund empfahl er EU-finanzierte Infrastrukturprojekte. 2011 riet er auch, die EU solle nicht nur Defizitsünder bestrafen, sondern ein Anreizsystem schaffen, um ordentlich wirtschaftende Staaten zu belohnen. Mitte 2012 mahnte er an, die BRD solle Europa führen oder die Euro-Zone verlassen.

Soros will Deutschland als Geldgeber für ganz Europa.[22] Er meint, es werde eine lange Deflationsperiode in den EU-Ländern geben, da die BRD-Verwaltung den Preisverfall in der Eurozone provoziere. Auslöser sei die harte Wirtschaftspolitik – die BRD „trägt die gesamte Verantwortung für die Deflationsspirale in der Euro-Zone[23] und „wird Europa zu einer längeren Stagnation treiben, wenn nicht zu etwas Schlimmerem“. Sogar der Kollaps des Euro sei denkbar. Deutschland zwinge dem Rest der Währungsunion eine falsche Wirtschaftspolitik auf, indem es auf dem Abbau der Staatsverschuldung beharre. Die Deflation und lange Phase der Stagnation werde mit sozialen Unruhen verbunden sein, mit einer Zunahme von Nationalismus und Fremdenfeindlichkeit. Die Demokratie selbst sei in Gefahr, sagte Soros im Oktober 2010 gegenüber der Tageszeitung „Die Zeit“.

Im August 2011 machte Soros Angela Merkel für die Ausweitung der (Fed-Dollar-) Schuldenkrise verantwortlich, weil der Euro zusammenbrechen könne, wenn sich Deutschland weiterhin gegen europäische Bonds sträube. „Es war das deutsche Zögern, das die Griechenland-Krise verstärkte und zu der Ansteckung führte, die sie in eine Existenzkrise für Europa verwandelte.“ Die Politik Merkels bezeichnete Soros als zu langsam, die Situation werde zunehmend unhaltbar.[24]

Da Soros in Südostasien durch seine Devisenspekulationen für die Wirtschaftskrisen u. a. in Thailand und Malaysia im Jahr 1997 verantwortlich gemacht wird, ist er dort eine unerwünschte Person. Der Präsident der Philippinen, Rodrigo Duterte, warnte vor einer Einreise und ließ Soros wissen:

„Auf diesen Inseln gibt es ein Kopfgeld auf dich. Es gibt einen speziellen Platz in der Hölle für dich, Idiot. Setz’ einen Fuß in dieses Land und meine Pflicht ist, dich sofort dorthin zu schicken.“[25]

Sein Unternehmen Soros Fund Management LLC verfügt über Aktiva im Wert von 25 Milliarden Fed-Dollar.

Kriminalität

Soros wurde von französischen Gerichten 2002, 2005 und 2006 wegen eines 1988 verübten verbotenen Insiderhandels mit Anteilen an der Großbank Société Générale, bei dem er 2,2 Millionen Fed-Dollar verdient hatte, verurteilt.[26] Gegen die Verurteilung wegen dieser Straftat ließ er lange prozessieren und erreichte 2007 zunächst, daß die Strafe nicht in Höhe seines Gewinns ausfiel, sondern auf nur 940.000 Dollar festgesetzt wurde. Anschließend beschwerte er sich beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte mit dem Ziel, das Urteil aufheben zu lassen. 2011 wurde die Beschwerde abgewiesen.[27]

Auszeichnungen

Ehrendoktor (Oxford, Budapest, Yale, New School for Social Research), Laurea h.c. (Bologna), Hannah-Arendt-Preis (1999)

Familie

Soros heiratete am 21. September 2013 auf seinem Anwesen in Bedford in dritter Ehe die Gesundheitsberaterin und Yogalehrerin Tamiko Bolton. Soros und die 42 Jahre jüngere Bolton hatten sich 2008 bei einer Abendeinladung kennengelernt.[28] Aus erster Ehe (1960–1983) mit Annaliese Witschak hat er zwei Söhne (Robert, Lebensrune.png 1964; Jonathan, Lebensrune.png 1971) und eine Tochter (Andrea, Lebensrune.png 1965). Mit seiner zweiten Ehefrau Susan Weber (1983–2005) bekam er die Söhne Alexander (Lebensrune.png 1985) und Gregory (Lebensrune.png 1989). Soros lebt in London, Neu York und auf Long Island.

Vermögen

Soros’ Vermögen schätzte Forbes 2007 auf über 8 Milliarden, 2010 auf mehr als 14 Milliarden, 2012 auf fast 20 Milliarden und 2015 auf 24,5 Milliarden US-Dollar.[29]

Siehe auch

Literatur

  • Friederike Beck: Die geheime Migrationsagenda – Wie elitäre Netzwerke mithilfe von EU, UNO, superreichen Stiftungen und NGOs Europa zerstören wollen. Kopp Verlag, 2016, ISBN 978-3864453106
  • Andreas von Rétyi: George Soros. Der Multimilliardär, sein globales Netzwerk und das Ende der Welt, wie wir sie kennen, Kopp Verlag, Rottenburg 2016, ISBN 978-3864452765
  • F. William Engdahl: Geheimakte NGOs: Wie die Tarnorganisationen der CIA Revolutionen, Umstürze und Kriege anzetteln, Kopp Verlag, 2017, ISBN 978-3864454783 [268 Seiten] – mit Ausführungen zu Soros
  • Frank Böckelmann: Jargon der Weltoffenheit. Was sind unsere Werte noch wert? Edition Sonderwege bei Manuscriptum, Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, Waltrop und Leipzig 2014, ISBN 978-3-937801-96-4

Verweise

Fußnoten

  1. Internationales Biographisches Archiv 49/2007
  2. 2,0 2,1 Munzinger-Archiv GmbH, 2007
  3. vgl. Süddeutsche Zeitung, 22. Dezember 2006
  4. Soros ging bei Spekulanten in der „Londoner City“ und in der „Wall Street“ in die Lehre und machte sich 1969 selbständig.
  5. Siehe etwa IHT, 21. Dezember 1997
  6. IHT, 30. November 1998
  7. z. B. Hbl., 29. September 1998
  8. Hbl., 9. April 1999
  9. siehe Hbl., 9. April 1999
  10. Hbl., 16. Juni 1993
  11. Vgl. Hbl., 3. März 2011
  12. David Korn: Wer ist wer im Judentum?, FZ-Verlag, ISBN 3-924309-63-9
  13. FAZ, 21. Januar 2000
  14. Vgl. Standard, 12. August 2000
  15. so gegenüber der SZ, 13. April 2012
  16. Andrew Carrington Hitchcock: Satans Banker: Die Finanzgeschichte der globalen Vereinnahmung durch Rothschild und Co., J.K.Fischer-Verlag, 2009, ISBN 978-3941956667
  17. 2002 verurteilte ihn ein Pariser Gericht wegen illegaler Geschäftspraktiken zu 2,2 Millionen Euro Geldstrafe.
  18. Vgl. Die Welt, 27. Juli 2011
  19. Vgl. TA, 18. April 2008
  20. Rettungpaket reicht nicht – Diese Zocker machen unseren Euro kaputt, Express, 11. Mai 2010
  21. So gegenüber der Zeitung Die Zeit, 24. Juni 2010
  22. Soros will Deutschland als Geldgeber für ganz Europa, Die Welt, 15. April 2012: „Sein Plan: Eine riesige Umverteilungsmaschine, hauptsächlich von Deutschland finanziert. Die Eskalation der Krise lastet er der Bundesregierung an.“
  23. Soros am 5. Oktober 2010 in seiner 50minütigen Rede in der Columbia University.
  24. Handelsblatt, August 2011
  25. Duterte an Soros: „Für dich ist ein spezieller Platz in der Hölle – und ich schick’ dich hin“, Epoch Times, 10. Mai 2017
  26. George Soros verurteilt, Manager-Magazin, 14. Juni 2006
  27. Urteil gegen Soros bestätigt, Manager-Magazin, 6. Oktober 2011
  28. George Soros heiratet Yogalehrerin , FAZ, 22. September 2013
  29. The World’s Billionaires: George Soros, Forbes
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