Kaltenbrunner, Gerd-Klaus
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Gerd-Klaus Kaltenbrunner (geb. 23. Februar 1939 in Wien) lebt als österreichischer Staatsbürger seit langem im Schwarzwald und war von 1974 bis 1988 Alleinherausgeber des Taschenbuch-Magazines INITIATIVE.
Bundespräsident Richard von Weizsäcker rühmte ihn 1986 als einen anerkannten philosophischen Essayisten, Ideenhistoriker und Biographen, der mit seinen Werken in beeindruckender Weise die Aktualität eines aufgeklärten, kritischen und demokratischen Konservatismus zu vermitteln verstehe[2].
Helmut Kohl bekannte einmal, dass er gewisse Zeitschriftenartikel von Kaltenbrunner oft mit viel Sympathie und Zustimmung studierte, auch wenn er durchaus nicht immer mit seinen Meinungen einverstanden sei.[3].
Daß es Nationen gibt, ist historisch das Europäische an Europa. Laut Kaltenbrunner kann Europa ruhig an die Neuschaffung und den Ausbau seiner Eliten gehen. Gelingt es uns nicht, sind wir zum Abstieg in die geistige, wirtschaftliche und politische Bedeutungslosigkeit verurteilt. Diesbezüglich gilt das alten Griechland. Es war führend in der Welt, solange es gewillt war, geistig-moralisch vorbildlich zu sein. Sobald das nicht mehr der Fall war, wurden aus den Graeci Altertums die Graeculi, wie sie die Römer verächtlich nannten. Genau das gleiche droht uns in Europa, wenn wir nicht bereit sind, echte Eliten zu bilden. [4]
[bearbeiten] Einzelnachweise
- ^ Foto aus Wer ist Wer? Das Deutsche Who's Who XXIX 1990/91 S. 656 Schmidt Römhild 1990
- ^ Was ist deutsch? Die Unvermeidlichkeit, eine Nation zu sein. S.281 (Gerd-Klaus Kaltenbrunner Hrsg.) MUT-Verlag 1988
- ^ Was ist deutsch? Die Unvermeidlichkeit, eine Nation zu sein. S.281 (Gerd-Klaus Kaltenbrunner Hrsg.) MUT-Verlag 1988
- ^ Die Reichidee, Geschichte und Zukunft einer übernationalen Ordnung - Otto von Habsburg S. 213. Kaltenbrunners Meinung "Rechtfertigung der Elite". Amalthea-Verlag 1987
