Ginsburgh, Yitzchak

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Yitzchak Ginsburgh (Lebensrune.png 1944 in St. Louis, Missouri) ist ein im besetzten Palästina lebender Chabad-Rabbiner, Kabbalist, Schulhaupt, Autor, Rosch Jeschiwa von Od Yosef Chai und Leiter der Organisation Gal Einai.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Yitzchak Ginsburgh studierte in Chikago und später in Neu York Mathematik und Philosophie. 1965 ging er nach Israel und widmete sich fortan ausschließlich dem Torastudium. Er wurde ein gesuchter Talmud-Lehrer, Kabbalist, Schulhaupt und produktiver Autor.

Wirken

In seinen Schriften unterscheidet Ginsburgh klar zwischen Juden und Goyim und vertritt die Sichtweise, daß, während Juden das Auserwählte Volk sind und als Gottes Ebenbild geschaffen wurden, Nicht-Juden dieser Status nicht zukommt und als Untermenschen zu betrachten sind. Das Gebot „Du sollts nicht töten“ bspw. gelte dementsprechend nicht in bezug auf Nicht-Juden, da „du sollst nicht töten“ auf Menschen bezogen sei und Nicht-Juden keine Menschen seien. So äußert Ginsburgh auch, daß es auf einer theoretischen Ebene erlaubt sei, einen Goyim zu töten, um seine Leber zu nehmen, wenn ein Jude eine Transplantation brauche.[1]

Es ist also Ginsburghs Überzeugung, daß das Vergießen nicht-jüdischen Blutes ein geringeres Vergehen ist als das Vergießen jüdischen Blutes, und demnach sei auch „jegliches Gerichtsverfahren, welches auf der Annahme beruht, daß Juden und Gois gleich sind [...] eine vollkommene Travestie der Gerechtigkeit.“[2] So lobte er bspw. öffentlich und in einem Buch[3] Baruch Goldsteins Massenmord an betenden Arabern in Hebron 1994 und bezeichnete ihn als Märtyrer, der sich selbst zum Wohle seiner Mitjuden verleugnet habe. Ferner sagte er:[4]

„In Anbetracht der Heiligkeit eines jüdischen Lebens können wir leicht sehen, daß ein jüdisches Leben höherstehender als ein nicht-jüdisches Leben ist; und selbst wenn ein Goyim einem Juden keinen Schaden wünscht, ist es erlaubt ihn zu töten, um einen Juden zu retten. […] All dies ist tatsächlich wahr in einer Situation, in der der Goyim die Juden nicht bedroht; aber wenn (ein auch noch so geringer) Anlaß besteht zu fürchten, daß des Goyims Handeln, sogar indirektes, zur Tötung eines Juden führt, dann ist überhaupt keine Rücksicht auf das Leben des Goyim zu nehmen; im Gegenteil – ‚die Besten der Goyim sollen getötet werden‘[5].“

In seinem Buch „zaw ha-scha'atipul schoresch“ (Jerusalem 2001; übersetzt etwa „Tagesbefehl Radikaltherapie“) fordert er die Reinigung des Westjordanlandes von Nichtjuden, da es ausschließlich Juden gehöre, und bezeichnete alle Araber als einer primitiven Nation zugehörig (dies brachte ihm eine Anklage eines Jerusalemer Gerichts wegen rassistischer Aufhetzung ein).

Siehe auch

Fußnoten

  1. 96-book.png Google-BücherMotti Inbari: Jewish fundamentalism and the Temple Mount: who will build the Third Temple?, SUNY Press 2009, S. 134, ISBN 1438426232
  2. New York Times: Alan Cowell, An Israeli Mayor Is Under Scrutiny, 6. Juni 1989.
  3. Yitzchak Ginsburgh: Baruch ha-gewer, Jerusalem 1998 Der Titel des Buches ist bewußt doppeldeutig und heißt sowohl Baruch, der Mann, als auch Gelobt sei Baruch
  4. 96-book.png Google-BücherMotti Inbari: Jewish fundamentalism and the Temple Mount: who will build the Third Temple?, SUNY Press 2009, S. 137, ISBN 1438426232
    „Regarding the sanctity of Jewish life, we can see simply that a Jewish life is superior to a Gentile life; and even if a Gentile does not wish the Jew any ill, it is permitted to kill a Genitle in order to save a Jew... All this is indeed true in a situation when a Gentile is not threatening the Jews; but when there is fear (however remote) that the Gentile may act (even indirectly) to kill Jews, then no consideration at all is to be given to the life of the Gentile; on the contrary – ‚the best of the Gentiles are to be killed‘“
  5. Dabei handelt es sich um ein Zitat aus dem Talmud
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