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Gohla, Max

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Max Gohla (*26. Juli 1900, † 29. Oktober 1931 in Paulsdorf (Schlesien)) war ein Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

Am 24. Oktober 1931 fährt der SA-Mann Max Gohla, Obstpächter aus Paulsdorf in Schlesien, seine Ernte ein, als er von Sozialdemokraten überfallen und zerschlagen wird. In Schmograu hatten ihn zuvor schon einmal politische Gegner angegriffen. Am 29. Oktober 1931 stirbt er.

"Heil Hitler" waren seine letzten Worte.

Die sozialdemokratischen Mörder Müller und Gottschalk wurden von der Weimarer Systemjustiz nicht belangt.

Der katholische Pfarrer des Ortes verbot den Kameraden des Toten die Teilnahme an der Beisetzung und ließ später sogar die Kranzschleifen der Partei und des Stahlhelms entfernen.

In Namslau in Schlesien wurde nach dem nationalsozialistischen Wahlsieg eine Straße nach Max Gohla benannt.

Verweise

Literatur

  • A.K. Busch: Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik, Nordland-Verlag Deutsche Stimme, ISBN-13: 978-3935102209
  • Hermann Liese: "Ich kämpfe", München, Eher-Verlag 1943
  • Hans Weberstedt, Kurt Langner: "Gedenkhalle Für Die Gefallenen Des Dritten Reiches", Zentralverlag Der NSDAP Franz Eher, München. 1938
  • Der Schulungsbrief: „Ihr Vermächtnis. Letzte Worte unserer Toten“, (3 / 1936)
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