Greil, Lothar

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Lothar Greil (Lebensrune.png 1925 bei Gmunden, Todesrune.png Herbst 2007 in Windhaag bei Perg, Österreich) war ein wichtiger volkstreuer Autor, der Bedeutendes zur Überwindung des Besatzungsregimes geleistet hat.

Wirken

Greil war im „Dritten Reich“ Funktionär der Hitler-Jugend (HJ) und SS-Untersturmführer. Später war er unter anderem stellvertretender Präsident der Notverwaltung des Deutschen Ostens (NDO) und Funktionär der Organisation Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS (HIAG).

Mehrfach publizierte Greil Aufsätze in den Unabhängigen Nachrichten (UN) und in den Huttenbriefe. In seinen Büchern, darunter der Titel „Gloria mundi. Invasion 1944. Letzter Großkampf gegen Feind und Verrat. Der toten Deutschen Tatenruhm“ (1984) mit einem Anhang „Das war die Waffen-SS: ein Beitrag zur Geschichte der Truppe/Dokumente Historische Wahrheit: Lidice - Oradour - Malmedy - Marzabotto - Der Fall Siebken/Dienstgradabzeichen der Waffen-SS“ widmete er sich in erster Linie dem Kampf gegen die Verleumdung der Schutzstaffel und der Richtigstellung von Ereignissen wie dem sogenannten Massaker von Lidice (Böhmen) 1942, dem Massaker von Marzabotto (Italien) und dem Fall Malmedy (Belgien) (alle 1944).

2002 erschien ein 80seitiges Heft mit dem Titel „Um Sein oder Nichtsein. Deutsche Schicksaljahre 1918–1945“, das „den betrogenen Generationen der Nachkriegszeit seit 1945“ gewidmet ist. Es soll „den jungen Leser – aber auch den unsicheren oder fehlunterrichteten ‚Alten‘– der Mühe (entheben), ganze Büchereien durchforsten zu müssen, um die ganze Wahrheit zu erfahren“. Dies heißt für Greil, daß Deutschland durch ein „Provokationsspiel der Feinde Deutschlands“ in den Zweiten Weltkrieg getrieben wurde und sich nur durch einen Präventivschlag vor der „bolschewistischen Weltrevolution“ habe retten können. Die Broschüre wurde durch die „Staatskanzlei“ der „Vereinigten Länder des Deutschen Ostens im Deutschen Reich“ in Hamburg herausgegeben und über die „Gemeinschaft Deutscher Osten“ in Augsburg vertrieben.

In anderen Arbeiten, insbesondere dem heute noch verbreiteten Buch „Slawenlegende. Die deutschen Opfer einer irrigen Geschichtsbetrachtung. Aufklärungsdokumentation“ griff er ältere Ansätze von Walther Steller auf und versucht darin zu belegen, daß es die sogenannten Slawen nicht gibt, sondern daß es sich bei ihnen um ehemals heidnische Ostgermanen handelt. Beide Auflagen dieses Buches erschienen 1971 und 1972 wie auch andere seiner Werke im Volkstum-Verlag.

Er lebte bis zu seinem Tod in Windhaag bei Perg, Österreich.

Veröffentlichungen

  • Die Wahrheit über Malmedy. Dokumentar-Reihe Nr. 1. 3. Aufl. Schild-Verl. München-Lochhausen 1958.
  • Die Lüge von Marzabotto. Ein Dokumentarbericht über d. Fall Major Reder. Dokumentar-Reihe Nr. 2. Schild-Verl. München-Lochhausen 1959.
  • Österreich 1918 - 1938. Eine Dokumentation. Zeitgeschichte. Volkstum-Verl. Wien 1970.
  • Slawenlegende. Die Deutschen, Opfer einer irrigen Geschichtsbetrachtung. Aufklärungs-Dokumentation. Volkstum-Verl. Wien u.a. 1971. (2. erg. u. erw. Aufl. Landig. Wien, München 1972; 4. erg. u. erw. Aufl. AKZ-Schlee. Eschweiler 1988) (Auszüge aus dem Buch)
  • Marzabotto, Begriff eines infamen Weltbetruges. In Gaeta lebendig begraben: Major Walter Reder, Opfer italienischer "Friedenspolitik" - eine Dokumentation 3., erg. Aufl. Greil. München 1977.
  • Oberst der Waffen-SS Joachim Peiper und der Malmedy-Prozess 4., überarb. u. erw. Aufl. Schild-Verlag. München-Lochhausen 1977. ISBN 3-88014-060-X.
  • Gloria mundi. Invasion 1944 letzter Großkampf gegen Feind und Verrat. Der toten Deutschen Tatenruhm. Iptinger Buchverl. Wiernsheim-Iptingen 1984. ISBN 3-923568-03-7 (Klappentext und Bestellmöglichkeit)
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