Guse, Marcel

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Marcel Guse

Marcel Guse (Lebensrune.png 1980) ist ein ehemaliger deutscher Politiker (DVU, NPD).

Inhaltsverzeichnis

Wirken

DVU

Seine politische Laufbahn begann der Niedersachse bei der Brandenburger DVU. Er beteiligte sich seit dem Jahr 2008 an verschiedenen DVU-Ständen in Teltow-Fläming. An der Seite des ehemaligen DVU- Stadtverordneten Günther Schwemmer sammelte er z. B. Unterschriften gegen das geplante Asylantenheim im Potsdamer Stadtteil Schlaatz und organisierte die monatlich stattfindenden Stammtische der DVU. Der selbstbewußt agierende Guse trat außerdem zusammen mit NPD-Bundesvorstandsmitglied Manfred Börm als Personenschützer auf, als Udo Voigt versuchte ein „Grußwort“ an die Potsdamer Stadtverordnetenversammlung (SVV) im Zuge der Kommunalwahlen 2008 zu richten. Durch den Tod Günther Schwemmers Ende Mai 2009 zog Guse in das Potsdamer Stadtparlament. Im Stadtparlament stellte er Anfragen zur mangelnden Denkmalpflege von Kriegsgräbern für deutsche Soldaten, forderte die Aufklärung über die Partei Die Linke und deren SED Vergangenheit, äußerte seine Angst vor „hemmungsloser Überfremdung“. Darüber hinaus beteiligte sich Guse maßgeblich an der Gründung der DVU-Jugendorganisation „Junge Rechte“. Das Gründungstreffen fand am 5. Juli 2009 unweit von Potsdam statt und Guse wurde zum stellvertretenden Bundesvorsitzenden ernannt. Er verfasste Flugblätter im Namen der DVU und verteilte diese. Zur Wahlkampfabschlußkundgebung der DVU am 20. September 2009 trat er neben der Brandenburger DVU-Fraktionsvorsitzenden Liane Hesselbarth als Redner auf.

NPD

Kurz nachdem die Wahlergebnisse der DVU bekannt gegeben wurden, verkündete Marcel Guse auf der Weltnetzseite „gesamtrechts“ seinen Übertritt zur NPD. Er beteuerte, daß er dies nicht aufgrund der Wahlergebnisse tue.[1] Außerdem sagte er gegenüber der Taz: „Die NPD ist die Zukunft, die DVU nur noch ein zweite CSU.“ Mit dem Übertritt sitzt Guse nun als NPD-Mitglied in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung. Im Januar 2010 gründeten Marcel Guse und andere, unter dem Dach des Kreisverbandes Havel-Nuthe, den Potsdamer NPD-Stadtverband, dessen Vorsitz durch Guse besetzt war. Er selbst tritt offen ein für die Forderung nach einem „Nationalen Sozialismus!“. Er verteilte mit den „Freien Kräften“ gemeinsam Flugblätter gegen ein Asylantenheim am Schlaatz, er besucht mit ihnen Demonstrationen und verwies ihre Weltnetzseiten auf der Seite der NPD Havel-Nuthe. Guse ist im Mai 2011 aus der NPD ausgetreten. Der Austritt sei „wegen unüberbrückbarer politischen Differenzen“ erfolgt; Guse sei mit diesem Schritt einem Ausschlußverfahren zuvorgekommen.[2]

Verweise

Fußnoten

  1. Gesamtrechts: BTW-Wahlnachlese (I): Potsdamer Stadtverordneter Marcel Guse tritt aus DVU und JR aus
  2. Pressemitteilung des NPD Kreisverband Havel-Nuthe
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