Härtel, Herbert

Aus Metapedia

Wechseln zu: Navigation, Suche

Herbert Härtel († 18. Juli 1932 in Groß-Rosen) war ein Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

Am 18. Juli kommt es in Groß-Rosen (Schlesien) zu einem schweren Zusammenstoß. Als der Propagandasturm der Standarte 10 in diesem Ort mit einem Sprechchor eine Kundgebung beendet, wird er von etwa 100 Kommunisten und Reichsbannerleuten angefallen. Der anwesende Landjäger versucht zunächst, die Marxisten zurückzuhalten, wird selbst dabei schwer bedrängt und steckt sogar auf kommunistischen Aufforderungen sein Seitengewehr wieder ein. Auch zur Schusswaffe greift er nicht, als die unbewaffneten SA-Männer mit Schlagwerkzeugen, Beilen und Messern angegriffen werden. Mit großem Mut schlagen die Nationalsozialisten darauf die Kommunisten in die Flucht, die ihrerseits zu den Pistolen greifen und das Feuer eröffnen. Dabei bricht der SA-Scharführer Herbert Härtel durch einen Schuß ins Herz zusammen. In Striegau wurde im dritten Reich eine Straße nach ihm benannt.

[bearbeiten] Literatur

  • A.K. Busch: Blutzeugen - Beiträge zur Praxis des politischen Kampfes in der Weimarer Republik, Nordland-Verlag Deutsche Stimme, ISBN-13: 978-3935102209
  • Hermann Liese: "Ich kämpfe", München, Eher-Verlag 1943
  • Hans Weberstedt, Kurt Langner: "Gedenkhalle Für Die Gefallenen Des Dritten Reiches", Zentralverlag Der NSDAP Franz Eher, München. 1938
Persönliche Werkzeuge