Becker, Hans (1911)

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Hans Becker (1911-1944)

Hans Becker (Lebensrune.png 5. November 1911 in Peenemünde, Pommern; Todesrune.png gefallen 20. August 1944 bei St. Lambert, Normandie) war ein deutscher SS-Sturmbannführer und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkrieges.

Leben

Hans Becker wurde am 5. November 1911 in Peenemünde geboren.

Militärischer Werdegang

Beförderungen

  • 6. September 1939 SS-Untersturmführer
  • 1. September 1940 SS-Obersturmführer
  • 9. November 1942 SS-Hauptsturmführer
  • 20. April 1944 SS-Sturmbannführer

Am 8. Juli 1933 trat er der Leibstandarte SS „Adolf Hitler“ bei und wurde dort am 6. September 1939 zum SS-Untersturmführer befördert.

Nach Teilnahme am Polen- Frankreich- und Balkan-Feldzug nahm er am Feldzug gegen die Sowjetunion teil, nachdem er am 1. September 1940 zum SS-Obersturmführer befördert worden war. Nach seiner Beförderung zum SS-Hauptsturmführer am 9. November 1942 übernahm er im Februar 1943 die 2. Kompanie des SS-Panzer-Grenadier-Regiments 2 „LSSAH“, wurde im Juli 1943 Führer des I. Bataillons und kam am 5. Dezember 1943 zum SS-Panzer-Grenadier-Ausbildungs- und Ersatz-Bataillon 1. Als Chef der 2. Kompanie hatte er im März 1943 am Angriff auf Charkow teilgenommen. Am 11. März schlug der Angriff auf das Dorf Alexejewka fehl, womit die Rollbahn nach Charkow gesperrt blieb. Gegen 13.00 Uhr erhielt Becker nach einem Stuka-Einsatz zusammen mit vier Sturmgeschützen der 3./SS-Sturmgeschütz-Abteilung „LSSAH“ den Auftrag zum Angriff auf das Dorf. Doch erneut blieb der Angriff liegen. Zu diesem Zeitpunkt stieß Becker mit einer Handvoll Männer an der umkämpften Höhe vorbei, drang in eine Balka ein und gelangte durch die Ausnutzung des Geländes in den Rücken des Gegners. Durch Beckers Einsatz konnte ein wichtiger Eckpfeiler der gegnerischen Verteidigung Charkows herausgebrochen werden. Auch der anschließende Gegenstoß mit Panzerunterstützung konnte abgewehrt werden. Becker erhielt für seinen Einsatz am 28. März 1943 das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, welches ihm durch Sepp Dietrich überreicht wurde.

Nach erneuter Versetzung zur 1. SS-Panzer-Division „LSSAH“ am 23. Mai 1944 und nach Beförderung zum SS-Sturmbannführer am 20. April 1944 wurde er dort zum Kommandeur des I. Bataillons des SS-Panzer-Grenadier-Regiments 2 „LSSAH“ ernannt und fiel als solcher am 20. August 1944 bei St. Lambert in der Normandie.

Auszeichnungen

Literatur

  • E.G. Krätschmer: Die Ritterkreuzträger der Waffen-SS, Plesse Verlag, Göttingen 1955
  • Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939–1945, Podzun-Pallas Verlag, Friedburg 2000, ISBN 3-7909-0284-5

Verweise

Quelle