Metapedia ist auf Spenden angewiesen!
Bitte unterstützen Sie Metapedia finanziell.

Kammler, Hans

Aus Metapedia

(Weitergeleitet von Hans Kammler)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hans Kammler 1901-1945
Hans Kammler.jpg
Kammler und Familie.JPG

Hans Kammler ( Lebensrune.png 26. August 1901 in Stettin (Pommern); Todesrune.png offiziell am 9. Mai 1945) war Architekt, Leiter von Bau- und Rüstungsprojekten im Deutschen Reich, SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS in einer Raketenwerferdivision.

Leben

Er war 1919 als Freiwilliger im ersten Weltkrieg und war danach bei den Freikorps und danach begann er Architektur zu studieren und machte eine Ausbildung im Hochbau. Am 4. Februar 1928 erfolgte die Ernennung zum Regierungsbaumeister. Von April 1928 bis März 1931 war er als wissenschaftlicher Sachbearbeiter bei der Reichsforschungsgesellschaft für Wirtschaftlichkeit im Bau- und Wohnungswesen tätig. Ab den 1. Juni 1936 war er Referent für Bauangelegenheiten im Reichsluftfahrtministerium (RLM). Am 1. August 1940 wurde Kammler zum SS-Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (WVHA) versetzt. Am 1. Juni 1941 wechselte er mit dem Dienstgrad eines SS-Oberführers in die Waffen-SS und wurde zum Führer im Hauptamt Haushalt und Bauten (HAHB). 1941 wurde er Generalreferent für das deutsche Bauprogramm des Führers im Stab Dr. Ley. Am 1. September 1943 wurde er von Himmler zum "Sonderbeauftragten des Reichsführers SS für das A 4-Programm" ernannt. Mehrfach wurde Kammler jetzt in Rüstungsplanungen eingeschaltet. Bald galt er innerhalb der SS als ein Planer und Organisator, der auch schwierigste Aufgaben bewältigen konnte. Im Jahr 1943 wurde er weit über die Reihen der SS hinaus bekannt, als er in kürzester Zeit die Verlagerung der Peenemünder Raketenproduktion in die künstlich angelegten, unterirdischen Stollensysteme des Kohnstein-Massivs im Harz betrieb. Kammler war in allen Siegeswaffen-Projekten maßgeblich involviert und wurde nun auch die Vorbereitung der Abschüsse dieser Rakete und wurde letztlich zum Kommandierenden eines Armeekorps ernannt, dem der gesamte Einsatz der V2 und der V1 unterstand. Im Bereich der Skodawerke von Pilsen und Brünn errichtete der "Kammler-Stab" ein geheimes Hochtechnologieforschungszentrum der SS. Kammler war darüberhinaus maßgeblich am Geheimprojekt „Die Glocke“ beteiligt. Im Jahre 1945 verschwanden die Glocke, Kammler und sämtliche Projektunterlagen für immer.

Am 4. Mai 1945 hielt sich Kammler in Ebensee auf, um am selben Tag nach Prag zu fahren. Hier verliert sich dann seine Spur. Ohne viel Beweise wird behauptet, er hätte am 9. Mai 1945 Selbstmord begangen. Durch Beschluss des Amtsgerichtes Berlin-Charlottenburg vom 7. September 1948 wurde Kammler für tot erklärt.

Hans Kammler wohnte mit seiner Frau und seinen 5 Kindern im märkischen Groß Köris. Ein 6.tes Kind verstarb an plötzlichem Kindstod.


Literatur

  • Joseph P. Farrell: „Die Bruderschaft der Glocke: Ultrageheime Technologie des Dritten Reichs jenseits der Vorstellungskraft“ Mosquito-Verlag, ISBN-13: 978-3928963275
Meine Werkzeuge
In anderen Sprachen