Roth, Heinz

Aus Metapedia

(Weitergeleitet von Heinz Roth)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Baum metapedia.png
Dieser Artikel oder Unterabschnitt ist noch sehr kurz und befindet sich gerade im Aufbau bzw. bedarf einer Überarbeitung oder Erweiterung. Hilf bitte mit, ihn zu verbessern und entferne anschließend diese Markierung.
→ Du kannst ihn hier bearbeiten.

Heinz Roth (Lebensrune.png ?; Todesrune.png 1978 in Odenhausen) war ein deutscher Architekt, Autor, Publizist und Revisionist.

Wirken

Roth veröffentlichte im Selbstverlag Bücher und Flugblätter. Wegen seiner Veröffentlichungen „Anne Franks Tagebuch – eine Fälschung“ und „Anne Franks Tagebuch – Der Große Schwindel“ (→ Das Tagebuch der Anne Frank) führte Anne Franks Vater Otto Heinrich Frank 1976 vor dem Landgericht in Frankfurt am Main einen Prozeß gegen Roth. Nach zwei Jahren entschied das Gericht, daß es Roth bei der Androhung eines Ordnungsgeldes von bis zu 500.000 DM oder Haft von bis zu sechs Monaten untersagt sei, diese und ähnliche Behauptungen in der Öffentlichkeit aufzustellen oder zu verbreiten. Roth ging in Berufung und legte ein Gutachten des französischen Literaturwissenschaftlers Robert Faurisson vor. Die Berufung wurde 1979 vom Oberlandesgericht Frankfurt abgewiesen. Obwohl Roth inzwischen verstorben war, kam es zu einer Revisionsverhandlung vor dem Bundesgerichtshof (BGH), der den Fall 1980 an das Berufungsgericht zurückverwies. Der BGH kam zu dem Schluß, ohne eine umfassende Beweisprüfung könne Roth nicht verboten werden, Anne Franks Tagebuch als eine Fälschung und Schwindel zu bezeichnen. Die von Roth vorgebrachten Beweise reichten aus, Zweifel an der Authentizität des Tagebuches zu begründen.

Roth hatte in den beiden Büchern im wesentlichen folgendes dargelegt:

  • die Schriftzüge in dem sog. „Tagebuch“, den „Diarien“ und auf den „Losen Blättern“ wiesen untereinander so starke Abweichungen auf, daß sie nicht von derselben Person stammen können
  • Eintragungen in den einzelnen Skripten seien oft so gleichförmig, daß sie in einem Zuge nachträglich angefertigt worden sein müssen
  • dem Schriftbild fehle das Kindliche, das doch der Handschrift des Mädchens damals noch hätte anhaften müssen.
  • die Aufzeichnungen seien für die Buchausgabe nicht nur redigiert, sondern mittels Verklammerung der verschiedenen Quellen von zeitlich nicht zusammenhängenden Aufzeichnungen, durch Rekonstruktion verlorengegangener Eintragungen, durch Zusätze des Lektors Cauvern inhaltlich so verändert, daß von einer Authentizität der Buchausgabe nicht gesprochen werden könne.

Zwecks umfassender Beweisprüfung verwies der BGH das Verfahren an das Berufungsgericht zurück. Zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens gegen Roth vor dem Frankfurter Landgericht kam es letztendlich nicht.

Werke (Auswahl)

  • Reihe Auf der Suche nach der Wahrheit
    • Bd. 1: Wieso waren wir Väter Verbrecher? 1969, HTML-Version
    • Bd. 2: Was hätten wir Väter wissen müssen? (Teil 1), [1933–1939] 1970
    • Bd. 3: Was hätten wir Väter wissen müssen? (Teil 2), [1939–1945] 1970
    • Bd. 4: Was geschah nach 1945? (Teil 1) Der Zusammenbruch (1971) [3. Tsd.] (PDF-Datei)
    • Bd. 5: Was geschah nach 1945? (Teil 2) Kriegsverbrecherprozesse u. a., Odenhausen/Lumda 1972
    • Bd. 6: Was geschah nach 1945? (Teil 3) Die KZ-Prozesse – Der makaberste Betrug aller Zeiten, Refo Druck + Verlag, Witten 1974 (PDF-Dateien und andere Formate)
    • Verrat Sabotage Widerstand, 190 S., Selbstverlag Heinz Roth, Odenhausen 1978
      • Widerstand im Dritten Reich, 2. ergänzte Auflage, 71 S., Selbstverlag Heinz Roth, Odenhausen/Lumbda 1976 (PDF-Datei)
        Vorab veröffentlichte Kurzfassung von Verrat Sabotage Widerstand. Sammlung von Beiträgen aus der Zeitschrift Der Weg
  • Atomtod droht! Muß Deutschland vernichtet werden?, Selbstverlag Heinz Roth, Odenhausen 1977
  • Warum werden wir Deutschen belogen?, 58 S., Odenhausen-Lumbda 1973 (PDF-Dateien und andere Formate)
  • Der Schwindel mit der Umerziehung, 63 S., Refo Druck + Verlag H.F. Kathagen, Witten 1974 (PDF-Datei und andere Formate)
Meine Werkzeuge