Köhl, Hermann

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Hauptmann a. D. Dr.-Ing. h. c. Köhl; Am 12. April 1928 startete er mit seinen Kameraden Fitzmaurice und von Hünefeld in Baldonell (Irland) mit der Junkersmaschine „Bremen“ zum Flug nach Amerika. Nach anfangs gutem Wetter mußte sich die „Bremen“ stundenlang durch Nebel, Sturm und Nacht zum nordamerikanischen Kontinent durchkämpfen. Nach 36,5 Stunden Flug, oft bei nur 10 bis 15 Meter über dem Meer, um Gegenwind zu reduzieren, landete die Bremen auf der Insel „Greenly Island“ und der erste Flug über den Atlantischen Ozean von Ost nach West, von Europa nach Amerika war geglückt.

Hermann Köhl (Lebensrune.png 15. April 1888 in Neu-Ulm; Todesrune.png 7. Oktober 1938 in München) war ein deutscher Offizier der Württembergischen Armee, des Deutschen Heeres, der Polizei und der Reichswehr, zuletzt Hauptmann und Ritter des Ordens „Pour le Mérite“ sowie Flupionier. Nach seinem Pionierflug war Köhl weiter bei der Luftfahrt tätig, überwiegend in der Forschung sowie der praktischen Erprobung neuer Entwicklungen. Wie der in Hamburg ansässige Förderkreis „Ozeanflieger Hermann Köhl“, der jährlich beim „Deutschen Kongreß für Luft-und Raumfahrt“ den „Hermann Köhl-Preis“ verleiht, 2017 mitteilte, wird Hermann Köhl in Bayern endlich wieder in den Schulbüchern erwähnt und seine Geschichte als Jahresstufentest 2018 für die 8. Klassen eingeführt.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Fliegerheld Hermann Köhl
Der Start des deutschen Junkers-Flugzeuges „Bremen“ zum Amerikaflug auf dem Flugplatz Baldonnel bei Dublin. Die beiden deutschen Ozeanflieger Hauptmann Köhl (rechts) und Freiherr von Hünefeld (Mitte) mit dem irischen Kommandeur James Fitzmaurice, den die Deutschen als Zugeständnis an die Iren für ihre Unterstützung mitnehmen.

Hermann Köhl wurde als zweites von acht Kindern des späteren Generalleutnants der Bayerischen Armee Wilhelm Köhl und dessen Ehefrau Walburga, geborene Mahler, im bayerischen Neu-Ulm geboren. Sein Bruder Ludwig fiel als Offizier an der Kriegsfront 1915, sein Bruder Franz wurde 1938 Oberst der Wehrmacht, sein Bruder Georg (Offizier der bayerischen Fliegertruppe im Großen Krieg 1914–1918) wurde ebenfalls Oberst der Wehrmacht (Heeres-Artillerie), allerdings erst im Februar 1943. Sein jüngster Bruder Karl fiel als Major im Westfeldzug 1940.

Hermann besuchte die Volksschule und später das Gymnasium in Ulm (die Schulzeit schloß er schließlich in den Realgymnasien in Nürnberg und Augsburg ab). Sein Vater war zu diesem Zeitpunkt Hauptmann und Batteriechef im 2. Fußartillerie-Regiment und wurde 1897 nach München versetzt, wohin die Familie umzog. Schon 1907 trat er in das Württembergische Pionier-Bataillon Nr. 13 in Ulm ein. Er wurde am 22. August 1908 Leutnant und besuchte ab 1913 die Militärtechnische Akademie in Berlin.

Erster Weltkrieg

Im Ersten Weltkrieg war er zuerst Zugführer, wurde aber in den Vogesen am Bein schwer verwundet, mußte deshalb aus der Infanterie ausscheiden und meldete sich so zur preußischen Fliegertruppe, wo er nach seiner Ausbildung zuerst zum Beobachter, dann, nach seiner Flugzeugführerausbildung in Böblingen bei Stuttgart, Kampfflieger wurde. Er wurde am 22. März 1915 zum Oberleutnant befördert und Staffelführer im Kampfgeschwaders 4 (Kagohl 4), mit dem er in Flandern insbesondere Nachtflugeinsätze durchführte. Ende 1916 wurde er bei einem Luftkampf abgeschossen und verbrachte einige Zeit im Lazarett. Im März 1918 wurde er zum Hauptmann befördert und Kommandeur des Ende 1917 aufgestellten Bombengeschwaders der Obersten Heeresleitung Nr. 7 (Bogohl 7 mit AEG- und LVG-Flugzeugen), kurz darauf erhielt er für seinen Einsatz bei der Zerstörung des Munitionslagers von Blargies die höchste preußische Tapferkeitsauszeichnung, den Orden Pour le Mérite. Bei einem Feindflug im Mai 1918 mußte seine Maschine notlanden, und er geriet in französische Gefangenschaft. Joachim von Schröder übernahm das Geschwader (ab Herbst 1918 bei Villers la chève an der Verdun-Front), zuletzt ab dem 9. Oktober 1918 bis nach der Demobilisierung noch im März/April 1919 war Geschwaderkommandeur Rittmeister Elard Baron von Löwenstern, der 1945 als Generalmajor der Luftwaffe in bolschewistische Gefangenschaft geriet, wo er elendig im Speziallager 3 in Hohenschönhausen verhungerte.

Polizeiwehr und Reichswehr

Nach seiner Flucht aus der Kriegsgefangenschaft im September 1919 zurück in Deutschland, meldete sich Köhl bei seinem früheren Pionierbataillon und wurde zunächst mit der Aufstellung eines Scheinwerferzugs betraut. Nach wenigen Tagen wurde er zur freikorpsähnlichen württembergischen Polizeiwehr berufen, für die er in Böblingen eine Polizeifliegerstaffel aufbauen sollte. Nachdem jedoch das Versailler Diktat die Fliegerei in Deutschland verboten hatte und die Polizeiflugzeuge hatten untauglich gemacht werden müssen, trat Köhl im Mai 1920 zur Reichswehr über, wo er als Hauptmann beim Stab einer Kraftfahrerabteilung Dienst tat. Bei der Reduzierung der Reichswehr auf 100.000 Mann wurde er in das Infanterie-Regiment 13 versetzt, in dem er später als Chef der 7. Kompanie tätig war. 1924 versetzt man ihn als Chef der 1. Kompanie in das 5. Pionier-Bataillon nach Neu-Ulm.

Zivilflieger

1925 nahm Köhl seinen Abschied und wechselte zur Junkers Luftverkehr AG. Er war mit seiner Frau Elfriede, geb. Feyerabend, nach Berlin gezogen, um künftig auf dem Tempelhofer Feld als Nachtstreckenleiter der Junkers Luftverkehr AG zu arbeiten, wo er während der Flugsaison des laufenden Jahres die Postnachtflugstrecke nach Stockholm etablierte. Bei Gründung der Luft Hansa 1926 war er deren erster Nachtflugleiter. 1928 war er Flugzeugführer der Junkers W 33 „Bremen“ bei der ersten Überquerung des Atlantiks in Ost-West-Richtung durch ein Motorflugzeug unter Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld.

„Hermann Köhl wurde am 15. April 1888 als Sohn des damaligen Leutnants Wilhelm Köhl in Neu-Ulm geboren. Seine Mutter stammte aus der Brauerei-Gaststätte Mahler in Pfaffenhofen a. d. Roth, heute ‚Äußere Taverne‘ genannt. Hermann war das zweite von acht Kindern der Familie Köhl (fünf Buben und drei Mädchen). Seine Jugend verlebte er teils in Neu-Ulm, teils in München, teils in Nürnberg und Augsburg – je nach dem militärischen Standort seines Vaters – und in den Ferien oft auch in Pfaffenhofen bei den Großeltern. Freimütig bekennt er in seinem Buch ‚Bremsklötze weg!‘, wie sein Weg durch die verschiedenen Schulen dem Vater manche Sorge bereitet hat. Mit 13 Jahren konnte er als Kadett in das ‚Königlich Bayerische Kadettenkorps‘ eintreten, mußte es aber wieder verlassen und schaffte zum guten Ende der Schulzeit am Realgymnasium in Augsburg das Abitur. ‚Nach langen Kämpfen, immer wieder aufgehalten durch die mannigfachsten Zwischenfälle, für die meine Dummenjungenstreiche freundlich gesorgt hatten, war das Ziel erreicht‘ – so urteilte er über diesen Lebensabschnitt. Er entschloß sich dann für den Offiziersberuf und trat 1907 beim 13. Pionierbataillon in Ulm ein. Für die Wahl der Waffengattung waren schon damals seine technischen Fähigkeiten maßgebend. Es folgte ein Studium an der ‚Militärtechnischen Akademie‘ in Berlin.
Da begann im August 1914 der Krieg. Hermann Köhl zog als Leutnant und Zugführer in einer Pionierkompanie ins Feld, erlitt schon im August eine schwere Beinverwundung und kam ins Lazarett. Er war für den ‚Fußdienst‘ untauglich geworden und meldete sich daher zur Fliegertruppe. Als Beobachter war er an der Flandernfront eingesetzt, dann an der Somme als Staffelführer in einem Bombengeschwader, wobei er erste Erfahrungen im Nachtflug sammelte, wurde erneut verwundet, konnte aber nach dem Lazarettaufenthalt wieder zu seiner Truppe zurückkehren. Während dieses Heimaturlaubes lernte er, der bisher nur als Beobachter mitgeflogen war, selber das Fliegen und erhielt das Pilotenzeugnis. Nach einem Einsatz in Italien wurde er 1918 zum Hauptmann befördert und zum Kommandeur des Bombengeschwaders ernannt. Im Mai 1918 erhielt er die höchste Kriegsauszeichnung, den Orden ‚Pour le merite‘. Bei einem Nachtflug nach Paris wurde sein Flugzeug getroffen, der Pilot mußte hinter den feindlichen Linien notlanden. Köhl geriet in Gefangenschaft und kam erst nach einer abenteuerlichen Flucht durch Frankreich in die Schweiz im September 1919 nach Hause. Er schreibt in Bremsklötze weg ‚Nun zeigte es sich, wie gut es gewesen war, daß ich während der Schulzeit durch meine Streiche auch noch manches andere gelernt hatte, denn dies war es nicht zuletzt gewesen was mich meinen Sieg erringen ließ‘. (Er meinte damit Sieg über alle Widerwärtigkeiten, die er in Krieg und Gefangenschaft und auf der Flucht auszuhalten hatte.)
Wieder in der Heimat, packt Köhl mit der ihm eigenen schwäbischen Beharrlichkeit neue Probleme an. Er plant das Tanken in der Luft, um einen wirtschaftlichen Transozean-Luftverkehr zu erreichen. Er entwirft und erprobt ein ‚Nur-Flügel-Flugzeug‘, den ‚Fliegenden Flügel‘, sein ‚Delta-Raumflügel-Projekt‘.[1] Kompromißlos von seiner flugtechnischen Mission erfüllt, ist der erfolgreiche Ozeanflieger bereit, alles für seine später verwirklichten Ideen zu opfern. Auch in der MIVA (Missionsverkehrsarbeitsgemeinschaft) betätigt er sich, um mit dem ‚fliegenden Pater‘ Paul Schulte in der südafrikanischen Mission moderne Verkehrsmittel, insbesondere Flugzeuge, zum Einsatz zu bringen.“[2]

Gesundheitlich zunehmend angeschlagen, zog sich Köhl 1936 in den Heimatort seiner Mutter, Pfaffenhofen an der Roth, zurück und baute sich auf dem Kellerberg bei Pfaffenhofen ein Haus (Hermann-Köhl-Str. 19 / Haus Nr. 87) bei gleichzeitigem Abbruch des ehemaligen Sommerkel­lers.[3] Noch heute ist dort die Hermann-Köhl-Straße vorzufinden.

Tod

Hauptmann a. D. Dr.-Ing. h. c. Hermann Köhl verstarb im Oktober 1938 im Nymphenburger Krankenhaus in München an seinem Nierenleiden, das er sich während seiner Flüge ohne Heizung zugezogen hatte. Am 11. Oktober 1938 wurde er unter großer Anteilnahme des Volkes und mit militärischen Ehren in seinem Heimatort Pfaffenhofen a. d. Roth beigesetzt. Telegramme mit Anteilnahme trafen aus der ganzen Welt ein.

Gedicht

Triumphaler Empfang und Konfettiparade in Neuyork am 30. April 1928 für Köhl und die Ozeanflieger
Die Heimkehr der Ozeanflieger Hauptmann Köhl und von Hünefeld im Juni 1928; die Flieger haben sich an Bord des 1924 gebauten Norddeutschen-Lloyddampfers „Columbus“ (das damals größte Schiff der deutschen Handelsflotte) während der Überfahrt bei bei Kommodore und Kapitän der „Columbus“ Nikolaus Johnsen eingehakt. Vor der Gesellschaft sitzt die stolze Gemahlin Elfriede Köhl.
Hermann Köhl mit Guntolf Plüschow, Sohn des Fliegerhelden von Tsingtau Gunther Plüschow

Gedicht zum Empfang des Ozeanfliegers Hermann Köhl in Pfaffenhofen am 26. August 1928, vorgetragen von Hans Schätzthauer, damals zehn Jahre alt:

Hermann Köhl 1933 am 5. Jahrestag seines Ozeanfluges bei den Gedenkfeierlichkeiten in Berlin-Tempelhof; hier mit einem Fliegerkameraden aus dem Ersten Weltkrieg, inzwischen Sturmbannführer der Flieger-SA, die am 17. April 1937 herausgelöst wurde und dem NSFK zugeführt wurde.
Lieber hochverehrter Gast!


Sei mir gegrüßt und hochwillkommen,
Sei heut’ gegrüßt von jung und alt
In deinem lieben Pfaffenhofen,
Wo stets dein Lieblings-Aufenthalt.


Schon in deinen jungen Jahren,
Als du in die Ferien kamst,
Und bei Großpapa und Onkel,
Immer wieder Herberg’ nahmst.


Weißt du noch wie du geritten
Auf Pferd und Ochsen flott einher
Und hast dir da gleich eingebildet
Du sei’st ein strammer Schwulischör (Chevauleger).


Wie oft hast du in der Roth gebadet
Am Tag zweimal bis drei,
Doch das hat dir nicht geschadet,
Schon damals warst nicht wasserscheu.


Doch niemand konnte damals ahnen,
Daß aus dir wird ein solcher Mann,
Der mit dem Flugzeug so waghalsig
Fliegt gleich über’n Ozean.


Im Kriege wurdest du verwundet,
Geriet’st auch in Gefangenschaft,
Doch warst du heller wie d’ Franzosen,
Hast bald dich wieder freigemacht.


Erlaubnis hattest du erhalten,
Zu malen dort der Fluren Reiz,
Doch gar bald warst du entkommen,
Nach der wunderschönen Schweiz.


In der Heimat war dein stilles Sehnen,
Es reifte der Gedanke, ja
Mit dem Flugzeug will ich fliegen
Gleich bis nach Amerika.


Dir glückte auch dein kühnes Wagnis,
Du kamest drüben glücklich an.
Mit Jubel wurdest du empfangen,
Angestaunt als Wundermann.


Überall wirst Du bewundert,
Auf dem Lande wie zum Meer,
Durch dich kam das gebeugte Deutschland
Wiederum zu Ruhm und Ehr.


Und freut sich heut’ ganz Pfaffenhofen
Alles wünscht dir heute Glück,
Wenn alles wünscht und all’s sich freut,
Bleibt unser Hans auch nicht zurück.


Und bin ich auch ein junges Bürschchen,
Getrau ich mir zu rufen doch,
Stimmt mit mir bei ihr lieben Leute:
Der Hauptmann Köhl soll leben hoch – hoch – hoch.

Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug)

Für die Helden des Ozeanfluges wurden zahlreiche verschiedene Medaillen und Briefmarken in Auftrag gegeben.

Ehrungen

  • Ehrendoktor (Dr.-Ing. E. h.) der Universität Braunschweig, 1928
  • Ehrenbürger mehrerer Städte (darunter Dublin, Chikago, St. Louis, im Juni 1928 Markt Pfaffenhofen und am 25. August 1928 Neu-Ulm)
  • Seit 2009 wird durch die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt – Lilienthal-Oberth e. V. (DGLR) der Hermann Köhl Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergeben, gestiftet durch den Förderkreis Ozeanflieger Hermann Köhl e. V.
  • Aus Anlaß des 75jährigen Jubiläums des Atlantikfluges erschien 2003 eine Briefmarke der Deutschen Post, die ihn und die anderen beiden Teilnehmer des Fluges zeigt.
  • Auf zehn von Bernhard Hoetger 1934 geschaffenen Bildtafeln am Haus des Glockenspiels in der Bremer Böttcherstraße werden die frühen Ozeanbezwinger dargestellt, darunter auf einer der drehbaren Holztafeln Hauptmann Hermann Köhl, Oberst James C. Fitzmaurice und Ehrenfried Günther Freiherr von Hünefeld.
  • Die Deutsche Luftwaffe der Bundeswehr hat einen Airbus A310 MRTT nach ihm benannt.
  • Die Kaserne des Transporthubschrauberregimentes 30 in Niederstetten trägt seinen Namen.
  • Die „Fluggruppe Hermann Köhl e. V.“ aus Hettstadt bei Würzburg trägt seinen Namen.
  • Schulen in Berlin-Tempelhof und Pfaffenhofen tragen seinen Namen (die Berliner Hermann–Köhl–Oberschule, Kurfürstenstraße 53-54, beheimatet inzwischen das Luise-Henriette-Gymnasium).
  • Straßen wie in Augsburg, Berlin, Bremen (beim Flughafen), Dessau-Roßlau, Heilbronn, Karlsruhe, Köln, Leipheim, München, Münster, Neu-Ulm, Nürnberg, Bad Windsheim, Pfaffenhofen an der Roth und Regensburg wurden nach ihm benannt.
  • Im Auftrag des Norddeutschen Lloyd hielt der Marinemaler Alexander Kircher in einem monumentalen Gemälde 1928 den Atlantikflug in Ost-West-Richtung fest.
    • Dieses Bild hängt im Bremer Rathaus.

Werke (Auswahl)

  • Dennoch empor!, 1933
  • Geleitwort zu Das Fliegerbuch der deutschen Jugend, Enßlin & Laiblins Verlagsbuchhandlung, Reutlingen 1933
  • Mit dem Zeppelin nach Südamerika, 1934
  • Bremsklötze weg! Das Lebensbuch eines deutschen Fliegers, 1939

Bildergalerie

Filmbeiträge

Hermann Köhl – Der Ozeanflieger:

Literatur

  • Ewald Kimenkowski: Wir von der „Bremen“, Dr. h.c. Hermann Köhl, James Fitzmaurice, E.G. Freiherr von Hünefeld. Die Geschichte des ersten Fluges über den Atlantischen Ozean von Ost nach West, 1928
  • Paul Englisch: Helden der Luft. Ozeanflieger Hermann Köhl, 1934
  • Elfriede Köhl: Mein Leben mit Hermann Köhl, Endres Verlag (1990), ISBN 9783927398016

Verweise

Fußnoten

  1. Ein Beinahe-Unfall mit der Delta I führte dazu, daß Köhl sich als Geldgeber zurückzog und sich an die Ingenieurschule Weimar wandte, um sich dort einen Nurflügel entwickeln zu lassen. Die weiterentwickelte Delta IVc / DFS 39 gilt als Vorläufer der Me 163. Die DFS 40 Delta V war ein schwanzloses Versuchsflugzeug der Deutschen Forschungsanstalt für Segelflug (DFS). Entworfen wurde das Flugzeug als Weiterentwicklung der DFS 39/Delta IVc. Alexander Lippisch und Heini Dittmar gingen zu Messerschmitt, um die Me 163 zu bauen, und Rudolf Opitz übernahm die Erprobung, stürzte aber bei einem Versuchsflug ab. Damit endete die Entwicklung von Delta-Flugzeugen bei der DFS.
  2. Hermann Köhl Museum, Lebensweg
  3. Köhl kaufte das Haus bzw. das Grundstück laut Bestandsliste am 2. Juli 1935.
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