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Hooton-Plan
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Als Hooton-Plan werden in den 1940er Jahren veröffentlichte Gedanken des Harvard Anthropologen Earnest Hooton bezeichnet, die die rassischen Eigenschaften der Deutschen in den Mittelpunkt stellen und statt der psycho-sozialen Umerziehung eine biologische „Umzüchtung“ und Umvolkung als notwendige Maßnahme zu ihrer erfolgreichen und dauerhaften Unterwerfung propagieren.
Inhaltsverzeichnis |
Der „Plan“
Am 4. Januar 1943 veröffentlichte Hooton im Peabody Magazine, New York, einen Beitrag mit dem Titel: „Breed war strain out of Germans“, in dem er eine Neuzüchtung der Deutschen fordert:[1]
- „Allgemeine Zielrichtung ist es, den deutschen Nationalismus zu zerstören. Der Zweck dieser Maßnahmen ist es unter anderem, die Geburtenzahl der Deutschen zu reduzieren, sowie die Einwanderung und Ansiedlung von Nicht-Deutschen, insbesondere von Männern in Deutschland zu fördern.“
Ebenso äusserte sich Hooton am 10. Oktober 1944 in der New York Times. Außer vielfältigen Genmanipulationen, um den Deutschen die „kriegerischen Erbanlagen“ wegzuzüchten, empfahl er den Großteil der Angehörigen der Deutschen Wehrmacht für 20 Jahre oder länger in alliierten Staaten als Arbeitssklaven einzusetzen.[2]
Hooton, der unterschiedslos alle Deutschen für „moralische Schwachsinnige“[3] hielt, führt über die Weise, in der die Veränderung der Erbanlage in Gang gesetzt werden soll, aus:
- „Während dieser Zeit (der Überwachung und Besetzung) soll ebenfalls die Einwanderung und Ansiedlung nicht deutscher Menschen, insbesondere nichtdeutscher Männer, in die deutschen Staaten gefördert werden.“
Ähnliche Gedanken
In einer kanadischen Schrift wird das Programm auf die Formel No Germany, therefore no more German wars gebracht. Der Kriminalschriftsteller Rex Stout trat u.a. mit seinem Artikel Wir werden hassen - oder wir werden verlieren in der NEW YORK TIMES hervor.
Der Journalist William L. Shirer pries die Idee von der Kollektivschuld und schlußfolgerte in einem Aufsatz mit dem bezeichnenden Titel They are all guilty - punish them (Sie sind alle schuldig - bestraft sie). Ein weiterer Weg der biologischen Ausschaltung wurde in Harvard ausgearbeitet. Die deutschen Männer sollten als Zwangsarbeiter auf die Nachbarvölker verteilt werden und in ihrer Freizeit diese Völker biologisch auffrischen und mit den angedichteten „martialischen Eigenschaften“ der Deutschen versehen.
Nachbetrachtungen
Man hatte sich also gerade auf amerikanischer und britischer Seite intensiv Gedanken gemacht, die deutsche Nation biologisch auszumerzen bzw. wirtschaftlich zu neutralisieren und es ist anzunehmen, daß solche oder ähnliche Überlegungen der seit Jahrzehnten stattfindenden massiven, systematisch gelenkten Überfremdung und Umvolkung Deutschlands zugrunde liegen.
Diese äußerst effektive „biologische Waffe“ wird mittlerweile in ganz Europa und den USA eingesetzt um eine leicht zu beherrschende Bevölkerungsmasse zu erhalten. In letzter Konsequenz wird, ganz den Vorstellungen Coudenhove-Kalergis entsprechend, eine negrid-eurasische Mischrasse gezüchtet, bei der angesichts der momentanen Entwicklung der Weltbevölkerung der negriden Anteil am größten und der europide Anteil am geringsten sein wird. Natürliche und gesunde Abwehrreaktionen der Völker werden dabei mittels Kampfwörtern wie Rassismus, Xenophobie usw. bekämpft.
Siehe auch
- What to do with Germany?
- Morgenthau-Plan
- Kaufman-Plan
- Volkstod
- Liste von Personen nichtdeutscher Herkunft
Verweise
- Historische Tatsachen 41: US-amerikanische KZs und der Hooton-Plan
- Gerd Honsik: Harvard: Brutstätte des Völkermords
- Eine gesteuerte Völkervermischung?
Literatur
- Frank Hills: „Die Liquidierung Deutschlands“, Verlag: Anton Schmid, ISBN-13: 978-3938235058 (Klappentext und Bestellmöglichkeit)
Fußnoten
- ↑ zitiert in: Klaus Rainer Röhl: „Verbotene Trauer. Ende der deutschen Tabus“, S. 49
- ↑ HOOTON SAYS WAR BLASTS RACE MYTH; Holds Allied Victories Bear Out Scientists on Nazis -- Finds All Germans Alike
- ↑ The Canadian Jewish Chronicle, Oct 20, 1944, S. 8