Kitchener, Herbert

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Lord Horatio Herbert Kitchener, 1. Earl Kitchener of Khartoum (* 24. Juni 1850 bei Listowel in Irland; † 5. Juni 1916 westlich der Orkney-Inseln) war ein englischer Feldmarschall, Kriegsminister und Erfinder der Konzentrationslager. Er starb beim Untergang des Panzerkreuzers „HMS Hampshire“.

Leben

Nach dem Besuch einer französischen Schule in der Schweiz kämpfte er im Deutsch-Französischen Krieg als Freiwilliger in den Reihen der französischen Loire-Armee. Nach dem Erhalt des Offizierspatents kämpfte er gegen die Negerbevölkerung im Sudan und wurde 1898 zum Baron ernannt. Im englisch-französischen Kolonialkonflikt um die Herrschaft über den Sudan, der sogenannten Faschoda-Konflikt, erreichte er den Verzicht Frankreichs auf das obere Nilgebiet und wurde Generalgouverneur des Sudan.

Im Burenkrieg ging er zunächst als Generalstabschef, später als Oberbefehlshaber mit äußerster Brutalität gegen die Buren vor. 1902 wurde er zum Viscount ernannt und in Indien stationiert. Anschließend hatte er den Oberbefehl über die englischen Seestreitkräfte im Mittelmeer und war danach Oberkommissar in Ägypten und im Sudan. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges gegen Deutschland wurde er Kriegsminister. Auf einer Fahrt nach Rußland im Zuge einer Geheimmission explodierte unter bis heute ungeklärten Umständen sein Schiff, wobei er umkam. [1]

Zitate

Über Lord Kitchener
  • „Lord Kitchener, der sich dezidiert auf diesen Standpunkt stellte, war ein hochangesehener Offizier und bei der Öffentlichkeit ungeheuer populär. Seiner Meinung nach bestand das oberste militärische Ziel zu jenem Zeitpunkt darin, ein Ausscheren Russlands aus dem Krieg zu verhüten (die Zionisten strebten Russlands Zerstörung an und machten gegenüber den „engagierten Protestanten“ hieraus kein Hehl). Im Juni 1916 entsandte Asquith Lord Kitchener nach Russland. Doch der Kreuzer Hampshire, auf dem der Kriegsminister seine Reise antrat, wurde versenkt. Kompetente Historiker verfechten die Auffassung, Kitchener sei der einzige Mann gewesen, der einen Kriegstaustritt Russlands hätte vermeiden können. Mit seinem Tod verschwand das Hindernis Nummer eins für die geplante bolschewistische Revolution im Zarenreich und für den internationalen Zionismus. Wäre es ihm vergönnt gewesen, länger zu leben und zu wirken, so wäre dem Zionismus im Westen wohl kein Erfolg beschieden gewesen. Ich erinnere mich, dass die Soldaten an der Westfront auf die Nachricht von seinem Ableben so bestürzt reagierten wie auf die Niederlage in einer großen Schlacht. Sie ahnten nicht, wie recht sie damit hatten.“Douglas Reed[2]

Fußnoten