Mahler, Horst

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Horst Mahler
Horst Mahler

Horst Werner Dieter Mahler (* 23. Januar 1936 in Haynau, Schlesien) ist ein deutscher Rechtsanwalt, der sich offen zu den Idealen des Nationalsozialismus bekennt. Der Jurist wurde mehrfach wegen "Volksverhetzung" und "Bestreiten des Holocausts" verurteilt. Daran anschließend wurde ihm gemäß der Gesetzeslage in der BRD seine Zulassung als Rechtsanwalt entzogen. Mahler war 1970 Gründungsmitglied der Rote Armee Fraktion. Nach seinen späten Erkenntnissen wechselte er in das Deutsch-Nationale Lager und war von 2000 bis 2003 Mitglied der NPD, die er im NPD-Verbotsverfahren anwaltlich vertrat. Er lebte lange Zeit in Kleinmachnow, seit etwa 2007 in Ebersberg bei München.

Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Sein Kampf

In Anbetracht der vielen ungesühnten Holocauste sagte Horst Mahler am Anfang seiner Holocaust-Studien im Focus 53/1998 "Der Holocaust ist weder unbegreiflich noch einmalig". Darauf reagierte der Zentralrat der Juden in Deutschland damals schon mit einer klaren Anweisung an die deutsche Verfolgungsjustiz: "Die Verneinung der Einmaligkeit der Schoa ist historisch falsch, möglicherweise strafrechtlich relevant."[1]

Während seiner Haftzeit im Jahre 2007 wegen angeblicher "Volksverhetzung", wurde ihm die Aushändigung des "Großen Wendig, Richtigstellungen zur Zeitgeschichte" verwehrt, "weil dadurch das Erreichen des Vollzugszieles gefährdet" sei. Es spiele "dabei keine Rolle, daß das Werk im Buchhandel frei erhältlich ist."

[bearbeiten] Interview Friedman-Mahler

Mahler verteidigte mehrfach das Bekenntnis zum Nationalsozialismus als Weltanschauung und als "Glaubensbekenntnis, das nicht strafbar sein könne. Der Deutsche Gruß sei Manifestation dieses Bekenntnisses."[2]

Demzufolge begrüßte er Michel Friedman auch zu einem Interviewtermin mit den Worten:

"Heil Hitler, Herr Friedman"

Nach Friedmans intoleranter Äußerung, daß dies eine Anzeige nach sich ziehe, antwortete Mahler:

"Sehen sie, so "frei" ist man in diesem Lande."

Auszug aus dem Gespräch:

Friedman: "Hat Hitler den Krieg begonnen?"
Mahler: "Nein, er ist ihm aufgezwungen worden. Regelrecht und systematisch."
Friedman: "Aufgezwungen mag sein, aber begonnen hat er ihn, oder nicht? Also mit "aufgezwungen" sagen Sie, wie es dazu kam, dass er den Krieg begonnen hat. Aber hat er den Krieg begonnen?"
Mahler: "Wissen Sie, der Krieg als Schieß-Krieg hat begonnen mit den Massakern an Deutschen in Polen. Und das konnte kein Führer des Deutschen Reiches tatenlos ansehen. Und wenn er dann die völkerrechtlich gebotenen und erlaubten Mittel einsetzt um dem Treiben ein Ende zu setzen, dann hat er legitim gehandelt."[3]

[bearbeiten] Gesprächsausschnitt

Mahler im Gespräch mit Michel Friedman (Ausschnitt):
(Die ersten zwei Minuten sind nicht Bestandteil des Interviews und können übersprungen werden)


[bearbeiten] Der Potsdamer Prozeß

Am 8. Oktober 2008 begann vor dem Landgericht Potsdam ein erneuter Prozeß gegen Horst Mahler. Für seine öffentlichen Meinungsäußerungen drohen ihm bis zu 15 Jahre Haft.

[bearbeiten] Videobotschaften über den Prozeß

[bearbeiten] Video

Im Film "Die kurzen Beine der heiligen Lüge" äußert sich Mahler zur Verhaftung der Rechtsanwältin Sylvia Stolz, die auch als Tierschützerin zu Wort kommt, und zum Tabu des Nationalsozialismus als Alternative zu dem derzeit herrschenden BRD-System.

Die kurzen Beine der heiligen Lüge (5 Teile) wenn der Film ruckelt, einfach durchlaufen lassen und dann nochmal abspielen:

[bearbeiten] Zitate

  • „Altbundeskanzler Helmut Schmidt und Helmut Kohl versuchten während ihrer Amtszeit, der Überfremdung des Landes entgegenzuarbeiten. Beide sind jedoch von den USA darauf hingewiesen worden, daß die Politik der Bundesrepublik Deutschland nicht von dieser selbst, sondern durch die USA gesteuert werde, welche unter starkem Druck der Medien sich für die unbegrenzte Aufnahme Fremdrassiger einsetzen.“[4]
  • „Wir wissen, was wir tun. Wir tun es trotzdem. Und das ist das, was den Feind letztlich wehrlos macht. Denn damit hat er nicht gerechnet.“[5]

[bearbeiten] Siehe auch

[bearbeiten] Verweise

[bearbeiten] Weltnetz

Das Interview Mahler-Friedman zum nachlesen auf der Netzseite von vanityfair.de
(die Niederschrift entspricht nicht in jedem Falle dem Originalwortlaut, ebenso sind teilweise die Beiträge den Namen vertauscht zugeordnet):
Teil 1, Teil 2

[bearbeiten] Video

[bearbeiten] Audio

[bearbeiten] Schriften

[bearbeiten] Einzelnachweise

  1. ^ Allgemeine Jüdische Wochenzeitung (Bonn) Anfang Januar 1999
  2. ^ "Der Nationalsozialismus ist eine Weltanschauung. Die Freiheit des weltanschaulichen Bekenntnisses ist unverletzlich. Also kann der Hitlergruß keine Straftat sein."
  3. ^ vgl.: Gespräch in der abrufbaren Video-Fassung mit Vorspann, ab 15min.55sec.-16min.30sec.
  4. ^ in seinem Plädoyer in Sachen Frank Rennicke vor der 38. Strafkammer des Landesgerichtes Stuttgart, 2002, Ns 6 Js 88’181/98.
  5. ^ Videobericht: "Zur Lage der Nation"
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