Meyer, Hubert

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Hubert Meyer am 27. Mai 1944 bei der Geburtstagsfeier von Generalmajor der Waffen-SS Fritz Witt

Hubert Meyer (Lebensrune.png 5. Dezember 1913 in Berlin; Todesrune.png 16. November 2012 in Leverkusen) war ein deutscher Offizier der SS, zuletzt SS-Obersturmbannführer der Waffen-SS und Träger des Deutschen Kreuzes in Gold. Er war der letzte noch lebende Führer einer deutschen Division im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

SS

Meyer meldete sich 1933 freiwillig zur SS. 1937 wurde er als SS-Untersturmführer Zugführer in der 10. Kompanie der Leibstandarte-SS „Adolf Hitler“.

SS-Obersturmbannführer a. D. Hubert Meyer am 11. November 1977 in London

Zweiter Weltkrieg

Meyer wurde, nach Besuch der Kriegsakademie, Erster Generalstabsoffizier (Ia) der 12. SS-Panzer-Division „Hitlerjugend“ unter Fritz Witt und Kurt Meyer (nicht verwandt). Als sein Kommandeur gefangengenommen wurde, konnte er entkommen. Hubert Meyer übernahm kurzzeitig die Führung über den Rest der Division (interimistisch als Ia der Division), welche kaum mehr Regimentsgröße (eher die Größe eines verstärkten Bataillons) aufwies. Am 24. Oktober übergab er das Kommando an SS-Brigadeführer Fritz Kraemer.

Er wurde am 9. November 1944 zum SS-Obersturmbannführer befördert, sein letzter Dienstgrad.

Kapitulation

Meyer blieb bis zur Kapitulation am 8. Mai 1945 als Erster Generalstabsoffizier bei der Division und geriet mit ihr in VS-amerikanische Kriegsgefangenschaft bei Enns in Oberösterreich.

Nachkriegszeit

In den 1950er Jahren Mitbegründer der Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Angehörigen der ehemaligen Waffen-SS (HIAG) und von 1969 bis zu ihrer Auflösung 1992 Bundessprecher der HIAG.

1977 wurde Meyers Divisionsgeschichtswerk auf Englisch publiziert (The 12th SS: The History of the Hitler Youth Panzer Division). Sein Verleger von Stackpole Books lud ihn nach London ein. Auf dem Flughafen wurde er am 11. November 1977 festgenommen und vom Innenminister Merlyn Rees als „Persona non grata“ deklariert. Der Verleger beschwerte sich heftig bei den Medien, daraufhin wurde Meyer freigelassen und dürfte an der geplanten Pressekonferenz des Verlages zur Buchpräsentation teilnehmen, allerdings mußte er bis Mitternacht das Land verlassen.

Auszeichnungen (Auszug)

SS-Beförderungen

Werke

Verweise

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