Humanitarismus

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Freimaurerischer Humanitarist Karlheinz Böhm starb als Millionär; hier bei seiner Klientel in Afrika (2008)

Humanitarismus ist eine humanitäre Gesinnung, die zur ethischen Pflicht gemachte unterschiedslose Menschenliebe. Der Humanitarismus kann mit und ohne Begleitung religiöser Motive auftreten, er ist „auf Weltverkehr und Großimperien bezogen und durchaus politisch“ (Arnold Gehlen).[1]

Dem Begriff verwandt ist die Humanitätsduselei, mit der ein als übertrieben und unrealistisch eingeschätztes Eintreten für die Ideen der Humanität bezeichnet wird.

Inhaltsverzeichnis

Widersprüchliche Gehalte

Was von den allfälligen Gratis-Bekenntnissen zu einem „universellen“ Humanitarismus tatsächlich zu halten ist, zeigt sich immer dann, wenn Staaten, Firmen und Einzelne Geld für anständige, harte Arbeit bezahlen sollen: Keine absurd-gigantische Geldausgabe ist zu groß, wenn ein Werbe-Etat aufgepumpt wird; keine Anschaffung für Maschinen, Roboter oder Fahrzeuge, für die nicht beachtliche Kredite fließen. Umgekehrt aber: Keine Geldausgabe löst ähnliche Hemmungen und Klemmungen aus wie der Anspruch, daß abhängig Beschäftigte von ihrer Arbeit sollten leben können. Nur strengste und streng durchgesetzte Schutzbestimmungen verhindern (im Glücksfall), daß Staaten, Firmen und einzelne den abhängig Beschäftigten schlechter als Nutzvieh behandeln, wie es ihrer natürlichen Neigung entspricht. Gewerkschaften wiederum arbeiten allzuoft als Institute einer berufsförmigen Erpressungspraxis, deren Legitimität allerdings auch verfassungsrechtlich anerkannt ist. Wo Gewerkschaften jedoch nicht erpressen, dort tritt der typische, der gewöhnliche Nutzvieh-Effekt ein: Nutzvieh ist teuer (und wird geschont), abhängig Beschäftigte sind in beliebiger Zahl verfügbar (und werden krankgearbeitet).

Die stets „humanitär“ begründete Massenzuwanderung von unzähligen Barbaren in unsere Heimat – Jahr für Jahr und Tag für Tag – ist nichts anderes als eine politisch erwünschte Technik der systematischen Lohndrückerei. So unendlich dumm können Sozialdemokraten eigentlich nicht sein, das nicht zu wissen. Und tatsächlich: Die Sozialdemokratie hat schon immer jüdische Parolen verkündet (mit denen Juden das Immunsystem ihrer Wirtsvölker geschädigt und gelähmt haben) und zugleich die selbständige und freiberufliche Arbeit, mittels derer abhängig Beschäftigte sich befreien, als „falschen Klassenstandpunkt“ und als „fehlendes Klassenbewußtsein“ verächtlich geredet. Exakt so gehen Sozialdemokraten auch heute gegen jeden national gesinnten Deutschen vor: Sie sprechen ihm jegliches Recht ab, sich politisch zu äußern (er ist ja „noch nicht einmal organisiert,“ also kein Gewerkschaftsmitläufer) und selbst seine Interessen zu vertreten. Diese moralischen Vorhaltungen sind jüdische Rabulistik.

Denn ausnahmslos jede Erscheinungsform von Solidarität ist stets exklusiv. Das heißt: An jeder Grenze eines Solidaritätsraumes beginnt die schroffe Kälte, die Zurückweisung, die Zurücksetzung, das Feindbild. Wenn wirklich einmal alle Menschen mit allen Menschen solidarisch handelten, dann bedeutete dies: Alle halten zusammen gegen die Natur als Ganze. Innerhalb der natürlichen Bedingungen auf diesem Planeten aber wäre eine solche unendlich wachsende – und kein Lebensgesetz achtende – Art nichts anderes als ein Krebsgeschwür. Wie nun die überwältigend ernste Krisensituation, in die das modernistische Konzept von Zivilisation uns alle geführt hat, eindrücklich beweist, steht diese Sieben-Milliarden-Menschheit heute am Abgrund. Eine äußerst kurze Periode der Geschichte, in der die rasche Vervielfachung der Erdbevölkerung gleichlaufend mit der Erschließung und dem Verbrauch begrenzter Erdölvorkommen zusammenfiel, kommt an ihr Ende. Der bevorstehende Kollaps könnte alle Katastrophenzustände, die die Geschichte kennt, als Bagatellen erscheinen lassen. Das ist die eigentliche Conditio humana, nicht jedoch das Phrasengerede von der „einen Menschheit“, in der alle die gleichen Ansprüche verwirklichen.

Fernstenliebe

Förderung fremder Gruppeninteressen – Christ Albert Schweitzer unterstützt schwarze Bevölkerungsexplosion in Afrika[2]

Der Humanitarismus, insofern er sich auf die Dritte Welt bezieht, konstruiert Rechte für jede Person auf der Welt, die zu erfüllen die Weiße Welt moralisch verpflichtet sei. So halten seine Vertreter nicht nur den Transfer kreditfinanzierter Billionen an Steuergeldern zur Subventionierung von Drittweltbewohnern in deren Ländern für geboten (→ Entwicklungshilfe), sondern man hält Europäer und weiße Nordamerikaner auch auf der individuellen Ebene durch karitative Propaganda unter Präsentieren von Hungerfotos dazu an, bei jedem Anblick eines farbigen Säuglings Skrupel zu entwickeln und sich moralisch-finanziell verantwortlich zu fühlen, dem Kind das Überleben zu sichern. Christen und Kirchen jeder Konfession sowie ein christoid-marxistisches Netzwerk verlegen sich auf moralisches Eifern mit einem „Recht auf Leben“ und „Menschenwürde“ in der „Einen Welt“ (Albert-Schweitzer-Syndrom). Sie fordern betont von Personen, die nicht zu ihrem Schlag gehören, eine mit der Vernunft nicht begründbare Solidarität dort, wo allein die Erzeuger des farbigen Nachwuchses in der Pflicht und Angehörige der europäischen Zivilisation schlicht nicht zuständig sind.

Ein solcher Humanitarismus gibt inzwischen gesellschaftlich den Ton an. Es fällt ihm leicht, mit Gewalt in Form von Gesetzen und mit dem Zwang der öffentlichen Lüge- und Heuchelsprache alle zur Befolgung seiner Ansichten zu zwingen: Daß beispielsweise Europäer an Asiaten und Afrikaner, die sich in Europa aufhalten, mit Selbstverständlichkeit Kindergeld zahlen, während es für europäische und deutsche Familien ein Armutsrisiko bedeutet, hier Kinder aufzuziehen, ist zu einem humanitaristischen Standard geworden, den voraussichtlich erst katastrophale Entwicklungen beenden werden.

Humanitaristen dieser Art nehmen nicht daran Anstoß und erheben nicht die Stimme für „Recht auf Leben“ und „Menschenwürde“ angesichts des Umstandes, daß in den vergangenen Jahrzehnten in den Ländern europäischer Zivilisation Dutzende Millionen Kinder vorgeburtlich getötet wurden. Insbesondere die Politiker der BRD-Blockparteien haben ein striktes Regime errichtet, das es erlaubte, von 1974 bis zum Jahr 2014 mindestens zehn Millionen Kinder in den Tod zu schicken. (→ System der vorgeburtlichen Kindstötung in der BRD)

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Antisoziale Nächstenliebe aus Christlichkeit

Weitere Beispiele

  • Formulierung eines fingierten deutschen staatlichen Sozialauftrags zur Subventionierung von 76 Prozent[3] aller Staaten der UNO durch die BRD-Verwaltung, in Worten seines Dritte-Welt-Ministeriums:
„Unsere Kultur basiert auf dem Ideal, daß die Starken die Schwachen unterstützen. Und im deutschen Grundgesetz steht: ‚Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.‘ Die Allgemeinheit, das sind in der globalisierten Welt nicht nur die Menschen in Deutschland, sondern auch die Menschen auf anderen Kontinenten.“[4]
  • Gerd Müller, der dem Dritte-Welt-Ministerium der BRD vorsteht, machte im Jahr 2014 Anstalten, deutsche Unternehmen zur Zahlung eines Mindestlohns in der Dritten Welt anzuhalten.[5]
„Die eigenen Güter nicht mit den Armen zu teilen bedeutet, diese zu bestehlen und ihnen das Leben zu entziehen. Die Güter, die wir besitzen, gehören nicht uns, sondern ihnen.“ — Papst Franz[6]
„Lampedusa soll ein Leuchtturm für die ganze Welt sein, damit sie die aufnimmt, die ein besseres Leben suchen.“— Papst Franz bezüglich der kriminellen Grenzverletzer und geschleusten Invasoren, die – zu Hunderttausenden von Afrika kommend – Europa über die italienische Insel Lampedusa erreichen[7]
  • Beanspruchte Allzuständigkeit („Sprachrohr für Menschen in Not“) der globalistisch ausgerichteten Spendensammelorganisation Ärzte ohne Grenzen, kombiniert mit Versündigungsangst:
„Wenn unsere Mitarbeiter in den Projekten bezeugen können, daß Hunger als Waffe eingesetzt wird, daß Menschen brutal vertrieben oder Zivilisten verletzt werden, informieren sie die Öffentlichkeit über Menschenrechtsverletzungen oder Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht. Auch wenn die Veröffentlichung dieser Verstöße nicht immer Leben rettet, so sind wir doch fest davon überzeugt, daß Schweigen töten kann.“[8]
Trotz ihres Hilfeeifers ließen in Somalia Einheimische die Organisation nicht länger agieren, so daß sie weiterziehen mußte.[9]

Wirkungen des Humanitarismus der BRD-Parteienherrschaft

Die Parteienherrschaft der BRD praktiziert seit Jahrzehnten einen die Steuerzahler rücksichtslos schädigenden Spendier-Humanismus, der die Behörden zwingt, im Inland und ins Ausland ohne Veranlassung und uferlos Transfers ohne jede Erfolgskontrollen vorzunehmen. Diese Transfers haben einen großen Anteil an der Gesamtverschuldung der BRD. Sie beträgt nach einer Berechnung des „Focus“ vom August 2014 283 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Legt man das BIP des Jahres 2007 (2.423 Milliarden Euro) zugrunde, beläuft sich der Schuldenstand der BRD somit auf mindestens 6,86 Billionen Euro.[10]

Zitate

  • „Wer jeden Menschen schlechthin in seiner bloßen Menschlichkeit akzeptiert und ihm schon in dieser Daseinsqualität den höchsten Wertrang zuspricht, kann die Ausbreitung dieses Akzeptierens nicht mehr begrenzen, denn auf dieser Bahn gibt es keinen Halt. […] Der politische Nutzen dieses Ethos ist eklatant [...], über den unmittelbaren Kassennutzen braucht man kein Wort zu verlieren.“Arnold Gehlen[11]

Siehe auch

Literatur

  • Ernst Mann: Die Überwindung des Christentums durch den aristokratischen Gedanken, Fritz Fink Verlag, Weimar 1927 [193 Seiten; Kapitel II: „Altruismus: Überspannung des sozialen Sinnes“ / „Altruismus: Lebensverneinung“]
  • René Zeyer: Armut ist Diebstahl – Warum die Armen uns ruinieren, Campus-Verlag, 2013, ISBN 978-3593500324
  • Arnold Gehlen: Moral und Hypermoral – Eine pluralistische Ethik, Verlag Klostermann; 6., erweiterte Auflage, 2004, ISBN 978-3465033035
  • Linda Polman / Marianne Holberg: Die Mitleidsindustrie. Hinter den Kulissen internationaler Hilfsorganisationen, Campus Verlag, 2010, ISBN 978-3593392332

Verweise

Fußnoten

  1. Arnold Gehlen: Moral und Hypermoral, Athenäum Verlag, Frankfurt am Main/Bonn 1970, S. 79. Entstanden ist der Humanitarismus Gehlen zufolge im 4. Jahrhundert.
  2. Schweitzer’s niglets, Netztagebuch The West’s Darkest Hour, 21. Juli 2013
  3. Siehe Entwicklungshilfe
  4. BMZ – „Grundsätze: Warum brauchen wir Entwicklungspolitik?“, Textfassung auf der Weltnetzseite des Bundesministeriums für „wirtschaftliche Zusammenarbeit“, abgerufen am 25. Juli 2012. Im August 2013 hieß es dort: „Alle Men­schen sollen ohne ma­te­ri­elle Not in Freiheit leben.“ [1]
  5. Textil-Bündnis gegen Ausbeutung: Modekonzerne lassen Entwicklungsminister Müller im Stich, euractiv.de, 17. Oktober 2014
  6. In dem für die Öffentlichkeit bestimmten, sog. Apostolischen Schreiben Evangelii Gaudium vom 24. November 2013
  7. Franziskus, der Gewissenserwecker, Süddeutsche Zeitung, 8. Juli 2013
  8. Aufgaben und Ziele, Ärzte ohne Grenzen
  9. „Ärzte ohne Grenzen“ beenden Hilfe in Somalia, Deutsche Welle, 14. August 2013
  10. Deutschland steuert auf ein Schulden-Fiasko zu, Focus, 8. August 2014
  11. Arnold Gehlen: Moral und Hypermoral, Athenäum Verlag, Frankfurt am Main/Bonn 1970, S. 143 f.
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