Internationalismus

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Der Internationalismus ist eine geistige und politische Richtung, die durch Zusammenarbeit von Staaten oder Einzelpersonen über die Grenzen des eigenen Staates hinaus die Lösung gemeinsamer Probleme oder Fragen anstrebt, besonders auf dem Gebiete des Rechts und Gesundheitswesens. Ferner kann er auch den kulturellen Austausch zwischen Nationen bedeuten.

Als ideologische Verhärtung begegnet Internationalismus allerdings auch als Grundtypus linker Theorie. Darin liegt keine Übertreibung des Internationalismus´als Grundsatz, sondern der Wille zur Zerstörung gewachsener Gebilde, Traditionen und verläßlicher Werte. Ideologischer Internationalismus wird auch von der Hochfinanz und den Hintergrundmächten im Rahmen ihrer NWO-Pläne zur Errichtung einer totalitären Weltregierung propagiert. Dieser Internationalismus birgt nicht allein die Gefahr einer Vernachlässigung eigener nationaler Interessen in sich. Internationalismus führt – wie besonders die zweite Amtszeit des VS-Präsidenten Obama und die Politik seiner Handlangerin in der BRD, A. Merkel, gezeigt hat – zu selbstzerstörerischen Maximen: der staatlich organisierten Masseneinwanderung von Illegalen. Der Begriff Internationalismus wird vielfach gleichbedeutend mit vaterlandsloser, hochverräterischer, gesetzwidriger Vasallenpolitik (Globalismus) gebraucht.

Internationalismus ist eine der Optionen, wie sich eine Nation gegenüber der Welt verhalten kann:

  1. Abschottung (wie Nord-Korea dies exerziert)
  2. Kooperation (als Ausdruck nationaler Souveränität)
  3. selbstverleugnende Politik der „Übertragung nationaler Souveränität“ (Internationalismus, NWO-Agenda, UN-Richtlinien als übergesetzliches Recht)
  4. selbstvernichtender Antinationalismus (finaler Globalismus, Auflösung des Staatsgebietes und des staatlichen Rechts zugunsten globalistischer Handelsrecht-Konstruktionen → TTIP)

Die folgenden Ausführungen Jutta Rüdigers erläutern das Wesen des Internationalismus’:

„Wir [die Hitlerjugend] haben im Gegensatz zu heutigen Behauptungen sehr eng mit ausländischen Organisationen zusammengearbeitet. Vor dem Krieg gab es Austauschlager sogar mit den Engländern. Wir wollten natürlich auch den Auslandsdeutschen die Möglichkeit bieten, Deutschland kennenzulernen und haben sie zu Lagern eingeladen. Auch mit den Grenzlanddeutschen – wir nannten sie Volksdeutsche – die in den Gebieten lebten, die nach dem Ersten Weltkrieg von Deutschland abgetreten werden mußten, hatten wir Kontakt. Im Krieg waren die Flamen sogar vollkommen in die HJ integriert. Aus diesen guten Erfahrungen entstand aufgrund einer Initiative Baldur von Schirachs die Idee, einen ‚Europäischen Jugendverband‘ zu gründen, was dann 1942 in Wien auch geschah. 14 Nationen waren vertreten, natürlich fehlten diejenigen, die im Krieg auf der anderen Seite standen. Für die verschiedenen Felder der Jugendarbeit wurden Arbeitsgemeinschaften gebildet, um Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Das schloß aber eine Einmischung in die inneren Verhältnisse der Jugendorganisationen eines Landes aus. Derjenige, der auf dem jeweiligen Gebiet Experte war, wurde zum Präsidenten gewählt. Diese beinahe demokratischen Ansätze haben bei den alten Parteileuten nicht unbedingt Begeisterung ausgelöst. Goebbels spottete darüber, daß die ‚Pimpfe in Wien Parlament spielen‘ würden. Bei der Arbeitsgemeinschaft ‚Weibliche Jugend‘ gab es noch dazu gleich drei Präsidentinnen an der Spitze: aus Spanien Pilar Primo de Rivera, eine ganz phantastische Frau, mit der ich mich sehr gut verstanden habe, Penelope Testa aus Italien und mich. Unsere Zusammenarbeit war sehr harmonisch. Es waren hier ausgesprochen nationale Jugendverbände miteinander vereint. Sie kamen deshalb so gut miteinander aus, weil jeder die Eigenart des anderen anerkannte und ihm zugestand, für sein Volk einzustehen.Jutta Rüdiger im Interview mit Irmhild Boßdorf. Erschienen in: Junge Freiheit Ausgabe 13/2000 am 24. März 2000.

Im nationalsozialistischen Sprachgebrauch hatte der Internationalismus eine stark negativ gefärbte Bedeutung. Adolf Hitler sah im Internationalismus eine Bedrohung der Eigenheiten der Völker: „Das Greisenhafte aber im Volksleben ist der Internationalismus [...]. Was an wirklichen Werten menschlicher Kultur vorhanden ist, das entstand nicht aus dem Internationalismus, sondern das Volkstum hat es geschaffen.“

Siehe auch

Literatur

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