Detjen, Jörg

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Jörg Detjen

Jörg Detjen.jpg
Geboren 3. August 1953
in Schwerin
Beruf Verleger
Mitgliedschaft: KBW, PDS

Jörg Christian Detjen (geb. 3. August 1953 in Schwerin) ist Geschäftsführer des linksextremen GNN-Verlags und seit 1999 Mitglied des Rats der Stadt Köln für die PDS/Die Linke.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Ausbildung und Beruf

Detjen übte von 1969 bis 1972 eine Berufsausbildung zum Drucker in Osnabrück aus und war in den Jahren danach in diesem Beruf tätig. Nebenher betätigte er sich politisch in kommunistischen Gruppen.

Politische Betätigung

Detjen gehörte als „Sekretär der Ortsleitung Osnabrück“ im linksextremen Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) und Mitglied des Zentralen Komitees (ZK) des KBW zu den Führungsmitgliedern. Er kandidierte mehrmals für den KBW bei Wahlen in verschiedenen Wahlkreisen und auf Platz 1 der Landesliste Niedersachsen, so zur Bundestagswahl 1976 im Wahlkreis 33 Osnabrück und bei der Bundestagswahl 1980 im Wahlkreis 36 Stadt Hannover I. Bei der Spaltung der Organisation im Sommer 1980 stand er auf der Seite der Fochler-Fraktion, die im Spätsommer des Jahres den Bund Westdeutscher Kommunisten (BWK) gründete. Als „Geschäftsführer des ZKs“ war er von 1980 bis 1995 der Parteivorsitzende[1] des BWK. Auch beruflich bestanden ab 1980 durch seine Tätigkeit als Angestellter des Parteiverlages GNN mit dem Bund Westdeutscher Kommunisten enge Verbindungen, 1994 wurde Detjen Geschäftsführer des Verlages. Seit Mitte der 1990er Jahre ist Detjen Mitglied der PDS, für die er seit 1999 im Rat der Stadt Köln und seit 2004 auch in der Landschaftsversammlung Rheinland sitzt.

Privates

Jörg Detjen ist mit Ulrike Detjen verheiratet, die ebenfalls als Parteipolitikerin für den KBW, den BWK und Die Linke aktiv war. So war sie seit 2003 Landesvorsitzende der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen zusammen mit Paul Schäfer und ab Oktober 2007 Landessprecherin der Partei Die Linke in Nordrhein-Westfalen zusammen mit Wolfgang Zimmermann.

Veröffentlichungen

  • [Redaktion: Jockel Detjen]: Universität Osnabrück - Bestandteil der kapitalistischen Hochschulreform, Osnabrück (Kommunistischer Studentenbund) [1976]
  • (für die Redaktion verantwortlich): Roter Tisch: BRD- und DDR-Linke diskutieren über die Verfassung; dokumentiert: Verfassungsentwurf des Runden Tisches für die DDR, Köln: GNN-Verlag 1990
  • (für die Redaktion verantwortlich): Keine Stimme für Rechts: neofaschistische Kommunalpolitik am Beispiel Köln; Umtriebe und Hetzkampagnen der Deutschen Liga und der Republikaner, hrsg. vom Arbeitskreis Neofaschismus in der VVN-BdA, Köln; Köln: GNN-Verlag 1994

Verweise

Fußnoten

  1. Datenhandbuch, a.a.O., S 90
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