London, Jack

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Jack London (1876–1916)

Jack London (geb. 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney; gest. 22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien) war ein VS-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er erlangte weltweite Berühmtheit durch Werke wie „Der Seewolf“, „Wolfsblut“, „Ruf der Wildnis“ oder „Martin Eden“. Er war bis kurz vor seinem Tod Mitglied der Sozialistischen Partei der Vereinigten Staaten und hatte sich 1901 für diese Partei erfolglos um das Amt des Bürgermeisters von Oakland beworben.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Jack London wurde am 12. Janur 1876 in San Francisco geboren. Als Jugendlicher schlug er sich als Handlanger mit verschiedenen Arbeiten durch. Er holte seinen Highschool-Abschluß (Matura) nach. London wurde in dieser Zeit vom „Goldfieber“ erfaßt und ging am 25. Juli 1897 gemeinsam mit seinem Schwager James Shepard zum Yukon in Alaska. Glücklos ging London zurück nach San Fransisco und wurde Schriftsteller. Nach mehreren Absagen wurde London mit seinen Werken erfolgreich. Jack London war zweimal verheiratet: Von 1900 bis 1904 in erster Ehe mit Elizabeth „Bess“ Maddern und in zweiter Ehe seit 1905 mit Charmian Kittredge. Aus der ersten Ehe gingen die beiden Töchter Joan und Bessie „Becky“ hervor. Die zweite Ehe war kinderlos. London war alkoholkrank und führte außereheliche Beziehungen.

Jack London verstarb am 22. November 1916. Die Frage, ob London Suizid beging, ist bis heute unklar. London wurde in Glen Ellen, Sonoma County, im heutigen Jack London Park beisetzt.

Weltanschauung

Jack London mischte Sozialistische und Sozialdarwnistische Ideen zusammen. Seine Erfahrungen in Alaska verarbeitete er in seinen Werken. Oftmals ist der Kampf zwischen Zivilisation und Natur das Thema in seinen Schriften. In Wolfsblut nähert sich ein Wolf den Menschen an. In Ruf der Wildnis kehrt die Thematik um, indem ein zivilisierter Hund unter Wölfen überleben muß. Am einfachsten läßt sich der Spruch „Fressen oder gefressen werden“ mit seinen Büchern beschreiben. Der Seewolf ist eher misantropisch geprägt.

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Jack London - An American Racialist

Might is right

Might is right ist ein Buch des pseudonymen Schriftstellers Ragnar Redbeard. Das Buch verficht Sozialdarwinismus und den Kampf ums Dasein. Auf den Sektenführer - und Gründer der Church of Satan - Anton LaVey geht die Behauptung zurück, daß Jack London das Buch geschrieben habe. Er belegt diese Aussage damit, daß sich der Schreibstil, die Weltanschauung und auch eine den Text durchziehende Misanthropie ähneln würden. Andere vermuten Arthur Desmond hinter dem Buch. Widerlegen könnte dies der Umstand, daß mit der Veröffentlichung des Buches um 1890 oder 1896 Jack London erst 14 bzw. 20 Jahre alt war.

Werke

Romane:

  • „An der weißen Grenze“ (Original: A Daughter of the Snows), 1902 (auch: Das Alaska-Mädchen)
  • „Frisco Kid“ (Original: The Cruise of the Dazzler, 1902) (Kalifornien)
  • Ruf der Wildnis“ (Original: The Call of the Wild, 1903) (Klondike, Hundegeschichte)
  • „The Kempton-Wace Letters“, 1903 (gemeinsam mit Anna Strunsky)
  • Der Seewolf“ (Original: The Sea-Wolf, 1904) (Seegeschichte)
  • „The Game“, 1905 (Preisboxer)
  • Wolfsblut“, (auch Weißzahn, der Wolfshund) (Original: White Fang, 1906)
  • „Vor Adams Zeiten“ (Original: Before Adam), 1907 (Frühgeschichte der Menschheit)
  • „Die eiserne Ferse“ (Original: The Iron Heel), 1908 (Dystopie)
  • „Martin Eden“, New York 1909, 2. Ausg. London 1910 (stark autobiographisch)
  • „Lockruf des Goldes“ (Original: Burning Daylight), 1910 (Klondike, ein „Sonoma-County Roman“)
  • „The Abysmal Brute“, 1911 (Ein Boxer flieht von der Korruption in die Kalifornische Wildnis)
  • „Die Insel Berande“ (Original: Adventure), 1911 (Sklaverei auf den Solomon-Inseln)
  • „Ein Sohn der Sonne“ (Original: A Son of the Sun), 1912 (Südseegeschichten um einen Kaufmann und Abenteurer)
  • „Die Scharlachpest“ (Original: The Scarlet Plague), 1912 (Utopische Erzählung, Menschheit durch Krankheit fast ausgelöscht)
  • „Smoke Bellew / Alaska Kid“, 1912 (Alaska, Episodenroman aus der Zeit des Goldrauschs am Klondike, naturalistisch)
  • „Kid & Co.“ (Fortsetzung von Alaska Kid)
  • „Das Mondtal“ (Original: The Valley of the Moon, 1913) (London, England und Kalifornier)
  • „Die Meuterei“ auf der Elsinore (Original: The Mutiny of the Elsinore), 1914
  • „Die Zwangsjacke“ (Original: The Star Rover, 1915, auch als The Jacket verlegt) (Strafvollzug/Reinkarnation)
  • „Die Herrin des Großen Hauses“ (Original: The Little Lady of the Big House) 1916 (Kalifornien)
  • „The Turtles of Tasman“, 1916
  • „Jerry der Insulaner“ (Original: Jerry of the Islands), 1917 (Pazifik, Hundegeschichte)
  • „Michael, der Bruder Jerrys“ (Original: Michael, Brother of Jerry), 1917 (Hundegeschichte, Tierschutz)
  • „Der Wolf von Wallstreet“ (Original: Hearts of Three), 1918
  • „Das Mordbüro“ (Original: The Assassination Bureau Ltd), 1963 (vervollständigt von Robert L. Fish, Thriller)

Kurzgeschichten:

  • „Who Believes in Ghosts!“ (1895)
  • „To the Man on Trail“ (1898)
  • „In a Far Country“ (1899)
  • „The King of Mazy May“ (1899)
  • „The Rejuvenation of Major Rathbone“ (1899)
  • „The White Silence“ (1899)
  • „A Thousand Deaths“ (1899)
  • „An Odyssey of the North“ (1900)
  • „Even unto Death“ (1900)
  • „The Man with the Gash“ (1900)
  • „A Relic of the Pliocene“ (1901)
  • „The God of His Fathers“ (1901)
  • „Das Gesetz des Lebens“ (Original: The Law of Life) (1901)
  • „The Minions of Midas“ (1901)
  • „In the Forests of the North“ (1902)
  • „The Story of Keesh“
  • „Keesh, Son of Keesh“ (1902)
  • „Nam-Bok, the Unveracious“
  • „The Men of Forty Mile“
  • „Lost Face“
  • „The Death of Ligoun“ (1902)
  • „Moon-Face“ (1902)
  • „Diable—A Dog“ (1902), umbenannt in Bâtard 1904
  • „To Build a Fire“ (1902, revised 1908)
  • „The League of the Old Men“ (1902)
  • „The Dominant Primordial Beast“ (1903)
  • „The One Thousand Dozen“ (1903)
  • „The Shadow and the Flash“ (1903)
  • „The Leopard Man's Story“ (1903)
  • „Negore the Coward“ (1904)
  • „All Gold Canyon“ (1905)
  • „Love of Life“ (1905)
  • „The Sun-Dog Trail“ (1905)
  • „The Apostate“ (1906)
  • „Make Westing“ (1907)
  • „The Terrible Solomons“ (1910)
  • „Yah! Yah! Yah!“
  • „The House of Mapuhi“
  • „The Inevitable White Man“
  • „Mauki“
  • „The Son of the Wolf“
  • „Like Argus of the Ancient Times“
  • „A Curious Fragment“ (1908)
  • „Aloha Oe“ (1908)
  • „That Spot“ (1908)
  • „The Enemy of All the World“ (1908)
  • „The Heathen“ (1908)
  • „Good-by, Jack“ (1909)
  • „Samuel“ (1909)
  • „South of the Slot“ (1909)
  • „The Chinago" (1909)
  • „The Dream of Debs“ (1909)
  • „The Madness of John Harned“ (1909)
  • „The Seed of McCoy“ (1909)
  • „A Piece of Steak“ (1909)
  • „Goliath“ (1910)
  • „The Unparalleled Invasion“ (1910)
  • „Told in the Drooling Ward“ (1910)
  • „When the World was Young“ (1910)
  • „By the Turtles of Tasman“ (1911)
  • „The Mexican“ (1911)
  • „The Strength of the Strong“ (1911)
  • „War“ (1911)
  • „The Bones of Kahekili“
  • „Shin-Bones“
  • „The Scarlet Plague“ (1912)
  • „The Red One“ (posthum 1918)
  • „Siwash“, (posthum 1929; Berlin, Universitas, 1. Auflage)

Tatsachenberichte:

  • „Die Menschen des Abgrunds“ (Original: The People of the Abyss)[1], 1903 (Undercover-Reportage über die Londoner Slums)
  • „Abenteurer des Schienenstranges“ (Original: The Road, 1907) (autobiographisch, Landstreicherabenteuer)
  • „König Alkohol“ (Original: John Barleycorn: Alcoholic Memoirs), 1913 (autobiographischer Roman, in dem Jack London von seinem lebenslangen Kampf gegen den Alkohol berichtet), dt. EA 1925 Gyldendalscher Verlag Berlin
  • „The Cruise of the Snark“, 1913 (Reiseerinnerungen, Pazifik, Hawaii)

Aufsätze / Reden:

  • „War of the Classes“ 1905 (Reden zum Sozialismus)
  • „Revolution and Other Essays“, 1909 (sozialistische Gedanken)
  • „The Human Drift“, 1917 (posthum)
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