Benedikt XVI.

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Benedikt XVI. (Lebensrune.png 16. April 1927 in Marktl, Bayern; lat. Benedictus PP. XVI; bürgerlich Joseph Alois Ratzinger) ist ein emeritierter Papst. Er war vom 19. April 2005 bis zum 28. Februar 2013 (Rücktritt) Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche und zugleich Regierungschef des Staates der Vatikanstadt. Vor seinem Pontifikat war er zuletzt Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre gewesen. Sein Nachfolger wurde am 13. März 2013 Papst Franz.

Papst Benedikt XVI. in einer die Gläubigen segnenden Haltung.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Herkunft und Studium

Joseph Ratzinger wurde am 16. April 1927 – einem Karsamstag – als Sohn des Gendarmeriemeisters Joseph (1877–1959) und der Köchin Maria (geb. Peintner, 1884–1963) geboren und getauft. Er hat zwei Geschwister, Maria Ratzinger (1921–1991) und Georg Ratzinger (Lebensrune.png 15. Januar 1924). Sein Großonkel war der Schriftsteller, Priester, Landtags- und Reichstagsabgeordnete Georg Ratzinger (1844–1899). Da das Umfeld, in dem er aufwuchs, tief religiös geprägt war, wurde er als Kind Ministrant.

Zwei Jahre nach seiner Geburt, am 11. Juli 1929, zog die Familie nach Tittmoning an der Salzach, am 5. Dezember 1932 nach Aschau am Inn, wo Joseph seine Grundschulzeit verbrachte. Im Jahr 1933, nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, kaufte der Vater ein kleines Bauernhaus in Hufschlag bei Traunstein, das die Familie Anfang April 1937 bezog. Hier, so Ratzinger in seinen Erinnerungen, sei die eigentliche Heimat der Familie gewesen, da sich der Vater, der als Gendarm sein ganzes Leben hatte beruflich beweglich sein müssen, nach der Pensionierung dort niedergelassen hatte. Trotz der finanziellen Belastung schickten die Eltern Joseph Ratzinger auf das Erzbischöfliche Studienseminar St. Michael in Traunstein, in das er am 16. April 1939 eintrat und wo der herausragende Schüler durch Lerneifer auffiel.

Zweiter Weltkrieg

Gemäß der am 25. März 1939 gesetzlich verordneten „Jugenddienstpflicht“ wurde Joseph Ratzinger 1941 mit 14 Jahren zwangsweise in die Hitlerjugend aufgenommen.

Im Alter von 16 Jahren wurde Ratzinger am 2. August 1943, zusammen mit den anderen Seminaristen aus Traunstein, als Luftwaffenhelfer nach München gesandt. Zunächst zu einer Flakbatterie nach Unterföhring, dann zum Schutz der BMW-Fabrik Allach in Ludwigsfeld im Norden Münchens. Später wurde seine Batterie nach Gilching verlegt, wo er nur noch Dienst in der Telefonvermittlung leisten mußte und 1944 einen direkten Angriff auf die Batterie überlebte.

Während dieser Zeit besuchte er das Maximiliansgymnasium in München. Auf die Frage eines Vorgesetzten nach seinem Berufsziel gab er schon damals das Priesteramt an. Nach zwei Monaten Reichsarbeitsdienst im österreichischen Burgenland, wo er unter anderem bei der Errichtung des sogenannten Südwalls für den Bau von Panzersperren eingesetzt war, wurde er am 13. Dezember 1944 zur Grundausbildung eingezogen. Die oft nachgedruckte Behauptung, Joseph Ratzinger habe nach dem Tod Hitlers eigenmächtig die Kaserne verlassen (sei faktisch desertiert) und sei konspirativ nach Hufschlag zurückgekehrt, wirkt wenig glaubhaft. Sein Bruder Georg hat öffentlich dieser Behauptung widersprochen und klargestellt, daß Ratzinger seinen Dienst pflichtbewußt erfüllt habe.

Joseph Ratzinger kam 1945 kurzzeitig in amerikanische Kriegsgefangenschaft in das Lager Neu-Ulm, aus dem er am 19. Juni 1945 entlassen wurde. Als Seminarist des damals in Traunstein ansässigen Priesterseminars machte er das Abitur am dortigen Chiemgau-Gymnasium.

Studium

Von 1946 bis 1951 studierte Ratzinger katholische Theologie und Philosophie, zunächst an der Philosophisch-theologischen Hochschule Freising und ab 1. September 1947 an der neu eröffneten Universität in München, anschließend war er Seminarist am Herzoglichen Georgianum der Ludwig-Maximilians-Universität München. (In Freising trat er der katholischen Studentenverbindung K.St.V. Lichtenstein-Hohenheim zu Freising-Weihenstephan bei.)

Nach eigener autobiographischer Auskunft wurde der Student insbesondere durch Werke von Gertrud von le Fort, Ernst Wiechert, Fjodor Dostojewski, Elisabeth Langgässer, Theodor Steinbüchel, Martin Heidegger und Karl Jaspers beeinflußt. Als Schlüssellektüre bezeichnete er Steinbüchels „Umbruch des Denkens“. Zum Abschluß seines Studiums sah er sich eher zu Augustinus, dem nordafrikanischen Kirchenvater, als zu Thomas von Aquin hingezogen; unter den Scholastikern interessierte ihn der heilige Johannes Bonaventura.

Wirken

1951 erfolgte seine Priesterweihe. Als Theologie-Professor wirkte er an verschiedenen Hochschulen. Am Zweiten Vatikanischen Konzil nahm er als Berater von Kardinal Frings teil. Ursprünglich den „Reformern“ zugehörig, erblickte Ratzinger später Gefahren der „Modernisierung“ im Gefolge des Konzils: Verweltlichung und teilweise Verfall. Ratzinger entwickelte sich zum Kontrahenten der „Progressiven“. 1977 wurde er Erzbischof von München und Freising.[1] 1981 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Präfekten der römischen Glaubenskongregation. Der deutsche Theologe hatte damit eines der wichtigsten Ämter in der katholischen Kirche inne.[2] In dieser Zeit besuchte er mehrfach die DDR — die ihn bis zur Teilvereinigung von der Staatssicherheit (Stasi) bespitzeln ließ. Seit 1984 war er auch Mitglied der Kongregation für die Heiligsprechungen.

Die Wahl

Die berühmte Titelseite der BILD-Zeitung mit Benedikt XVI. am Tag nach der Papstwahl

Vor seiner Berufung als Papst galt Joseph Ratzinger als einer der einflußreichsten Kardinäle und in theologischen und kirchenpolitischen Fragen als rechte Hand seines Vorgängers Papst Johannes Paul II. Im Konklave (April 2005, sein Vorgänger Papst Johannes Paul II. war am 2. April verstorben) nahmen 115 Kardinäle teil. Nach nur insgesamt 26 Stunden hatte das Konklave sich im vierten Wahlgang auf einen Papst geeinigt, aus Joseph Ratzinger wurde Benedikt XVI. Weißer Rauch kündigte dies am 19. April gegen 17:50 Uhr an.

Wirken im Amt

Der „deutsche“ Papst Benedikt XVI. hatte seit seinem Amtsantritt einen besonderen Bezug zu Köln entwickelt, wie sein Besuch des eigens hierfür verschönerten „Marienfeldes“ zum Weltjugendtag Anno 2005 belegt, das in fußläufiger Entfernung vom spätgotischen Kölner Dom, der reichsten Erzdiözese der Welt, angelegt worden war. Im Jahr darauf erfolgte der Besuch der Kölner Synagoge an der Roonstraße, der sich später als „Menetekel“ für Pius-Glaubensbruder Bischof Richard Williamson, der allein nur an Gott in Jesus Christus zu glauben vermag, erweisen würde. Benedikt XVI. verfolgte eine Kirchenpolitik der engsten Kontakte mit den von ihm als „ältere Brüder“ angesprochenen Juden. Insofern kann der Papstbesuch im jüdischen Steintempel, bei dem ihm ein symbolträchtiger Schofar (rituelles Blasinstrument aus Widderhorn) angedient wurde, als möglicherweise bezeichnend für seine Amtsführung gesehen werden.

Während seines BRD-Besuches sorgte Benedikt XVI. mit einem Zitat über den von den Mohammedanern als Propheten und Gründer ihrer Religion verehrten Mohammed für Aufregung:[3] „Zeig mir doch was Mohammed neues gebracht hat und da wirst du nur schlechtes und inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“ Die Türkei forderte daraufhin eine Entschuldigung des Papstes.[4] Im Vorfeld seines Türkeibesuches wurde dort der Roman Verschwörung gegen den Pontifex – Wer tötet den Papst in Istanbul? zum Verkaufsschlager.[5] Obwohl es vorher Befürchtungen gab,[6] daß dies nicht der Fall sein könnte, verlief der Besuch aber reibungslos.[7]

Benedikt gilt als klerikal-konservativ. Er hat beispielsweise verschiedene Modernisierungen der Liturgiereform von 1970 ganz oder teilweise wieder aufgehoben. So können jetzt auch wieder Messen in lateinischer Sprache gelesen werden. Ebenso können die Priester wieder wie früher am Altar stehen (mit Gesicht zum Kreuz und Rücken zu den Kirchenbesuchern, um klarzustellen, daß es bei einem Gottesdienst um Gott und nicht um den Menschen geht).

Er hat weiterhin, gegen viele Widerstände, die Exkommunikation der dezidiert konservativen „Pius-Bruderschaft“ aufgehoben.

Rücktritt vom Pontifikat

Am 11. Februar 2013 wurde bekannt, daß Benedikt XVI. zum 28. Februar 2013 sein Amt aufgeben wolle, seine Amtsführung als „Stellvertreter Gottes“ beenden werde.[8] In der auf Latein gehaltenen Rücktrittserklärung, die Radio Vaticana verbreitete, sagte er wörtlich, er sei „zur Gewißheit gelangt, daß meine Kräfte infolge des vorgerückten Alters nicht mehr geeignet sind, um in angemessener Weise den Petrusdienst auszuüben“ (erst Tags darauf veröffentlichte Aufnahme vom 10. Februar 2013). Die eigentliche, öffentlich wahrnehmbare Rücktrittserklärung erfolgte zuerst am Montag, dem 11. Feburar 2013, gegenüber Kardinälen, die zu einem gemeinsamen Treffen angereist waren und sich mit ihm im Apostolischen Palast aufhielten. Aus der Neuzeit ist kein geschichtlicher Fall eines Papstrücktritts bekanntgeworden, es handelte sich deshalb um einen kirchenrechtlichen Präzedenzfall. Die Amtsgeschäfte beendete Benedikt XVI. am 28. Februar 2013, 20 Uhr. Er wohnte seitdem in der Sommerresidenz der Päpste in Castel Gandolfo. Am 2. Mai 2013 kehrte er in den Vatikan zurück. Dort lebt er mit einem Sekretär und vier Ordensschwestern zurückgezogen in einem kleinen Kloster. Er trägt weiterhin einen weißen Ornat, wenngleich er als Emeritus nurmehr Bischof ist. Ratzinger soll über seinen Rücktritt folgendes zu den Kardinälen gesagt haben: „Das war eine Bombe, gell.“[9]

Historisch präzedenzlos waren jedoch bereits die Vorfälle um Paolo Gabriele, den Kammerdiener des Papstes. Er war im Mai 2012 wegen schweren Diebstahls und Geheimnisverrats verhaftet worden. Die Weitergabe vertraulicher Dokumente aus dem Vatikan, in denen es unter anderem um Korruptionsvorwürfe ging, zeigte Benedikt XVI. als Verbrechensopfer, das nicht nur direkt hintergangen und geschädigt worden war, sondern nur deshalb so bloßgestellt werden konnte, weil in den innersten Machtzirkeln des Vatikans ein Interesse an dieser Bloßstellung bestand. Dieser Vertrauensbruch – und die dahinterliegende abgrundtiefe Korruption – gilt als der wesentliche Anlaß dafür, daß Ratzinger die Rolle des „Stellvertreters Gottes“ schal und er ihrer überdrüssig wurde.

Es wird deswegen nicht allein von Außenseitern darüber spekuliert, daß keineswegs das Alter und die Gesundheit[10] des Papstes ausschlaggebend für seinen Rücktritt waren, wie das offiziell dargestellt wurde,[11] sondern, daß der wahre Grund dafür vielmehr eine Morddrohung, die gegen Benedikt XVI. ausgesprochen wurde, ist. Jürgen Elsässer hält dies für durchaus möglich:

Positionen

Kritik am Westen

Benedikt XVI. konnte durchaus als ein Kritiker der westlichen Moderne angesehen werden. So kritisierte er das westliche Freiheitsverständnis, das eine Gier nach Glück nach sich ziehe, die sich mit dem Bestehenden nicht zufriedengeben könne. Vor allem geißelte er westlichen Sextourismus, der große Zerstörung über die Jugend bringe, er sei im Überdruß und in der falschen Freiheit des Westens begründet. Ebenso befördere der Westen den Drogenanbau und -handel, der insbesondere in Südamerika großen Schaden anrichte.

Ablehnung der säkularen Gesellschaftsordnung

Entschieden kritisierte Benedikt auch Versuche, das Christentum aus dem öffentlichen Raum zu verdrängen. Dazu formulierte er in einem Gespräch: „Es breitet sich eine neue Intoleranz aus, das ist ganz offenkundig. Es gibt eingespielte Maßstäbe des Denkens, die allen auferlegt werden sollen.“ Die Verdrängung des Kruzifixes aus öffentlichen Gebäuden schränke letztlich die Möglichkeit von Christen ein, ihren Glauben auszudrücken.[12]

BILD-Chefredakteur Kai Diekmann beschenkt Benedikt in Privataudienz. (Archivfoto vom 15. April 2010)

Wertschätzung der BILD-Zeitung

Benedikt nahm auf seine Reisen stets den Reporter der BILD-Zeitung Andreas Englisch mit und hatte mehrere Zusammenkünfte mit dem Chefredakteur Kai Diekmann. Im Jahr 2007 war die gegenseitige Verbundenheit soweit gediehen, daß Benedikt mit BILD ein direktes Gemeinschaftsgeschäft abschloß: Benedikt autorisierte BILD, zusammen mit dem „papstmäßig“ seit langem mit BILD kooperierenden katholischen Herder-Verlag (Freiburg i. Br.), eine Luxusedition der Bibel mit persönlichen Texten des Papstes herauszubringen, „Die Benedikt Bibel“.[13]

Die ausgesprochene Wertschätzung, die Benedikt der BILD-Zeitung entgegenbrachte, gipfelte darin, daß er eine Delegation des Hamburger Blattes zu einer Privataudienz zu sich nach Castel Gandolfo einlud. Dort ließ er sich am 15. April 2010 von Chefredakteur Diekmann Lithografien schenken, welche die von vielen Gläubigen als lächerlich empfundene BILD-Schlagzeile „Wir sind Papst“ vom Tag nach seiner Papstwahl variierten.[14]

Der Sachbuchautor und Kenner der BILD-Zeitung, Gerhard Henschel („Gossenreport – Betriebsgeheimnisse der Bild-Zeitung“), kam nach Schilderung dieses und des ähnlich freundlich-vertraulichen Verhältnisses des vorhergehenden Papstes Johannes Paul II. zur BILD-Zeitung zu der Einschätzung:

„Einen Papst, der sich mit Bild-Redakteuren knipsen läßt, statt sie aus dem Tempel zu peitschen, wird es nicht kränken, wenn man ihm die Charakterfestigkeit und Prinzipientreue einer Flaschengurke bescheinigt.“[15]

Nationalsozialismus

Wie auch viele andere war Ratzinger als Kind ab 1939 in der Hitlerjugend und war im Zweiten Weltkrieg als Flakhelfer aktiv.

Diese Tätigkeiten in seiner Jugend wurden bei seiner Wahl zum Papst in der ausländischen Presse benutzt, den deutschen Papst verbal anzugreifen. Vor allem die englische Presse fiel hierbei negativ auf.

Zitat

  • „Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von ›Schriftbesitzern‹ und ›Ungläubigen‹ einzulassen, wendet er (der Kaiser) sich in erstaunlich schroffer, uns überraschend schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: ›Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.‹ Der Kaiser begründet, nachdem er so zugeschlagen hat, dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. ›Gott hat kein Gefallen am Blut‹, sagt er, ›und nicht vernunftgemäß, nicht σὺν λόγω zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider‹. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung […]. Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann.“ — Papst Benedikt XVI. in seiner klassischen Regensburger Ansprache vom 12. September 2006. Papst Benedikt zitierte damals eine Aussage zur Rolle der Gewalt im Islam, die der byzantinische Kaiser Manuel II. Palaiologos (1350–1425) während der Unterhaltung mit einem persischen Gelehrten machte. Obgleich es sich hier und in der gesamten Regensburger Ansprache unverkennbar um ein Vernunftplädoyer durch Benedikt handelt, wird seither und bis heute dieses Zitat in aufgebrachten Kommentaren und Rückblicken als Beweis für die Unbelehrbarkeit und Islamophobie Benedikts hervorgeholt.

Mitgliedschaften

Ordentliches Mitglied

Ehrenmitglied

Korrespondierendes Mitglied

  • 1966 Rheinisch-Westfälische Akademie der Wissenschaften

Assoziiertes Mitglied

Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug)

Ehrungen

Ehrendoktorwürden

Ehrenbürgerwürden

  • 1987 Gemeinde Pentling bei Regensburg, Benedikt XVI. hat hier noch immer seinen (deutschen) Hauptwohnsitz.
  • 1997 Markt Marktl, dem Geburtsort Benedikt XVI.
  • 2005 Stadt Traunstein, in der Benedikt XVI. die Schule und das Studienseminar St. Michael besucht hat
  • 2006 Stadt Altötting, mit dem Marienheiligtum der Kreis- und Wallfahrtsstadt Altötting ist Papst Benedikt XVI. zeitlebens eng verbunden
  • 2006 Stadt Regensburg, wo Benedikt XVI. von 1969-1977 als ordentlicher, später als Honorarprofessor wirkte
  • 2006 Gemeinde Aschau am Inn, wo er eingeschult wurde und zum ersten Mal die hl. Eucharistie empfing
  • 2007 Stadt Tittmoning, wo er einen Teil seiner Kindheit verlebte
  • 2008 Stadt Brixen, wo er als Kardinal mehrmals und als Papst 2008 seinen Urlaub verbrachte
  • 2009 Stadt Mariazell, dessen Wallfahrtskirche er 2007 als Papst besuchte
  • 2009 Gemeinde Introd im Aostatal, wo er 2005, 2006 und 2009 einen Teil seines Sommerurlaubs verbrachte
  • 2010 Stadt Freising, wo er studiert hat, 1951 zum Priester geweiht wurde, wo er von 1954 bis 1957 Dozent an der Philosophisch-Theologischen Hochschule war und von 1977 bis 1982 als Erzbischof von München und Freising gewirkt hat
  • 2011 Gemeinde Natz-Schabs in Südtirol. Benedikts Großmutter Maria Tauber-Peintner wie auch Urgroßmutter Elisabeth Maria Tauber stammten aus Natz-Schabs.

Sonstiges

Zum 80. Geburtstag von Papst Benedikt XVI. machte die Bundesrepublik Deutschland – zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung – eine Ausnahme von der Regel, daß, mit Ausnahme des Staatsoberhauptes, keine lebenden Persönlichkeiten auf Briefmarken abgebildet werden und gab im April 2007 eine Sondermarke mit seinem Bild und Wappen heraus.

Seit 2000 ist ein 1990 entdeckter Asteroid nach Joseph Ratzinger benannt, nachdem dieser als Kardinal die vatikanischen Archive für die Wissenschaft geöffnet hatte. Der Asteroid „Ratzinger“ ist einer der zahllosen Miniplaneten, die zwischen Mars und Jupiter die Sonne umkreisen.

Galerie

Werke (Auswahl)

  • 1989: Agnostizismus – eine lebbare Option?
  • 2007: Jesus von Nazareth: Erster Teil. Von der Taufe im Jordan bis zur Verklärung
  • 2011: Jesus von Nazareth: Band II: Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung
  • 2012: Jesus von Nazareth: Prolog – Die Kindheitsgeschichten

Literatur

  • Thomas Schweer / Steffen Rink: Benedikt XVI. - Der deutsche Papst. Ullstein Taschenbuch, Berlin 2005, ISBN 978-3-548-36828-3
  • Gianluigi Nuzzi: Seine Heiligkeit. Die geheimen Briefe aus dem Schreibtisch von Papst Benedikt XVI. Mit neuen Dokumenten zu Deutschland. Aus dem Italienischen übersetzt von Enrico Heinemann, Walter Kögler, Christiane Landgrebe, Antje Peter und Rita Seuß. Piper-Verlag, München 2012, ISBN 978-3-492-05575-8 [italienische Originalausgabe: »Sua Santità« bei Chiarelettere erschienen, Mailand 2012]

Filmbeitrag

Verweise

Fußnoten



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