Journalist

Aus Metapedia

(Weitergeleitet von Journalismus)
Wechseln zu: Navigation, Suche

Ein Journalist oder Berichterstatter ist gemäß dem Deutschen Journalisten-Verband „hauptberuflich an der Verbreitung und Veröffentlichung von Informationen, Meinungen und Unterhaltung durch Massenmedien beteiligt“. Die Berufsbezeichnung Journalist ist rechtlich nicht geschützt und darf auch ohne entsprechende Ausbildung geführt werden. Die Ausdrücke „Journalist“ und „Journalismus“ gehen etymologisch auf das lateinische Wort „diurnus“ (= „täglich“) zurück.

Inhaltsverzeichnis

Strukturwandel in der Berichterstattung

Journalisten der führenden Redaktionen der sogenannten Leitmedien in der BRD sind in den letzten Jahren zu einem geradezu unterwürfigen Stil von Hofberichterstattung übergegangen; regimekritische Worte finden sich dort kaum mehr.

Im Gegenteil: Während des Winters 2014/15 nahm die offene und unreflektierte Übernahme von Beschimpfung, Verächtlichmachung und Bedrohung von besorgten Bürgern, die „Abendspaziergänge“ veranstalten (→ PEGIDA), durch Politiker und die ihnen unterwürfig nach dem Munde redenden Systemmedien geradewegs totalitäre Züge an.

Journalisten wählen grün

Leitmedien aber betätigen sich offen als Lügenpresse – nach der Mentalität linksgrün gepolter Chefredakteure, die sich vor allem als Beauftragte für kulturmarxistische Volkserziehung sehen. Eine im Grunde postdemokratische Verfaßtheit der politischen Öffentlichkeit, wird in Printmedien nicht etwa analysiert und kritisiert, sondern als „alternativlos“ und „fortschrittlich“ gelobt.

Die Universität Hamburg hat die parteipolitische Neigung und Zugehörigkeit von Journalisten untersucht. Die Grünen schnitten am besten ab, sie erhielten 34 Prozent, die SPD 28; und der Anteil – der eigentlich bei Medienvertretern am größten sein sollte – mit einer neutralen Haltung gegenüber den Parteien, machte nur knapp 20 Prozent aus. Die CDU erhielt 8,9 Prozent und die „christsoziale Partei“ (CSU) des im Volk – im Gegensatz zu fast allen anderen BRD-Politikern – verhältnismäßig akzeptierten Ministers zu Guttenberg sogar keine relevanten Werte. Mit anderen Worten: Das Herz des BRD-Journalismus schlägt rot-grün.

Zitate

  • „Journalismus [anm.: Berichterstattung] heißt, etwas zu veröffentlichen, das jemand anderes nicht veröffentlicht haben möchte. Alles andere ist Public Relations.“George Orwell
  • „Dies erklärt die schnelle und weite Verbreitung der Irrthümer, wie auch den Ruhm des Schlechten: denn die Meinungsverleiher von Profession, also Journalisten und dergleichen, geben in der Regel nur falsche Waare aus, wie die Ausleiher der Maskenanzüge nur falsche Juwelen.“Arthur Schopenhauer[1]
  • „Hier wird der Journalismus zum herrschenden Ausdruck der Zeit erhoben. Es ist der kritische esprit des 18. Jahrhunderts, zum Gebrauch für geistig Mittelmäßige verdünnt und verflacht, und man vergesse nicht, daß das griechische krinein scheiden, zerlegen, zersetzen bedeutet. Drama, Lyrik, Philosophie, sogar Naturwissenschaft und Geschichtsschreibung werden Leitartikel und Feuilleton, mit einer maßlosen Tendenz gegen alles, was konservativ ist und einmal Ehrfurcht eingeflößt hat.“Oswald Spengler[2]
  • „Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.“John Swinton (1829–1901), VS-amerikanischer Redaktionschef der New York Times
  • „Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Journalisten, die diese Meinung teilen, finden sich immer. [...] Wer nun anders denkt, der hat auch nicht das Recht, seine Meinung auszudrücken? Die Verfassung gibt ihm das Recht, die ökonomische Wirklichkeit zerstört es. Frei ist, wer reich ist. Das ist nicht von Karl Marx, sondern von Paul Sethe. Aber richtig ist es trotzdem. Es enthält die Frucht der Erfahrung von 35 Journalistenjahren. Und da Journalisten nicht reich sind, sind sie auch nicht frei.“ — Georg Wiesholler[3]
  • „Journalisten sind Tagesglücksritter. Sie haschen nach beachtungsträchtigen Themen und versuchen, sie zu besetzen. Den Erfolg ihrer Arbeit messen sie weniger an der Reaktion der Leser als am Urteil und der Anerkennung ihrer Kollegen und Informanten. (Verstärkt gilt dies für die elektronischen Medien.) Journalisten haben gelernt, unter starkem Konsensdruck zu arbeiten und ihn als Freiheit auszulegen, und wissen, welch tiefe Stille sich um Abtrünnige herum ausbreitet. Man muss ihnen nicht erst sagen, was (noch) sagbar ist. Als Glücksritter wetten sie auf den Hype von morgen. Sie wollen ja auch künftig dabei sein, und die Zukunft ist für sie die Zirkulationssphäre, die sich ständig erweitert. Instinktsicher betreiben sie Entgrenzung – und sehen sich bei einem unverbindlichen Universalismus und Kosmopolitismus am besten aufgehoben. Darin wurzelt ihr typischer Zynismus, verbrämt mit Öffnungspathos. Denker wie [Rolf Peter] Sieferle, die in die Menschheitsgeschichte und in die Weite blicken und infolgedessen am Fortschritt und am Gutmenschentum zweifeln, erregen ihre tiefe Abneigung, ja ihre Wut.“Nils Wegner[4]

Siehe auch

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. A. Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung II, Erster Teilband, Kapitel 7, S.108 unten (Ausgabe Diogenes, 1977, ISBN 3 257 20430 2)
  2. In: Jahre der Entscheidung, 45.–60. Tsd., C.H. Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München, Seite 85
  3. Georg Wiesholler: Die „Freiheitlich-Demokratische“ Grundordnung. Aufruf zum Widerstand nach Artikel 20 Grundgesetz, in: Vierteljahreshefte für freie Geschichtsforschung 9 (1) (2005), S. 28–41
  4. Nils Wegner: Spiegel im Kriechgang – Sieferle im Nachdruck! Sezession im Netz, 19. Juni 2017
Meine Werkzeuge