Just, Friedrich

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Friedrich Just (Lebensrune.png 1892; Todesrune.png 20. September 1924 in Roggenstorf bei Grevesmühlen) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen die Weimarer Republik und ein Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

Als am 20. September 1924 der Landwirt Friedrich Just aus Roggenstorf bei Grevesmühlen in Mecklenburg im Alter von 32 Jahren von politischen Gegnern ermordet wurde, sah der Zeitungsbericht folgendermaßen aus:

„Grev., den 22. Sept. Zu den traurigen Vorgängen in Roggenstorf am Freitagabend ist nachfolgendes bekannt geworden: Der Dortige Gesangsverein ‚Frohsinn‘ hielt die Generalprobe für das am Sonntag abzuhaltende Gesangsfest in der Gastwirtschaft ab. Hierher kamen auch nach einer kleinen Geburtstagsfeier in Grevenstein der Ortsgruppenführer der deutschen Freiheitsbewegung, Just, in Begleitung seines Freundes Schilling. Bald war man im Gespräch über politische Tagesfragen, die Gemüter erhitzten und die Folge war eine Schlägerei. Just und Schilling wurden aus dem Lokal befördert.
Aus Ärger hierüber holten sie ihre Jagdflinten und begehrten von neuem Einlaß in den Saal. Dabei wurde ein Schreckschuß durch das Fenster auf die Saaldecke abgegeben. Hiernach verließ der Hofbesitzer Grevesmühlen mit einigen anderen den Saal, packte Just von hinten, entriß ihm die Flinte und schlug ihn zu Boden. In demselben Augenblick fiel ein Schuß und traf Just in den Oberschenkel. Aus welchem Rohr dieser Schuß kam, konnte noch nicht einwandfrei festgestellt werden. Die beiden am Handgemenge mitbeteiligten Schilling und Krause wurden inhaftiert. Die am Sonnabend früh am Tatort erschienene Gerichtskommission hatte bis spät abends mit der Aufnahme des Tatbestandes zu tun."

Es wurde einwandfrei festgestellt, daß Just außer der Schrotschußverletzung einen Schlag auf den Kopf erlitten hatte, der eine tödliche Schädelverletzung zur Folge hatte.

Literatur

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