Köhler, Horst
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Horst Köhler (* 22. Februar 1943 in Heidenstein\Skierbieszów, Polen) ist seit dem 1. Juli 2004 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Er war bis zum 4. März 2004 Geschäftsführender Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF).
Horst Köhler (der seinen Vornamen nach Horst Wessel erhielt, so wie Köhlers Bruder Adolf nach Adolf Hitler), sagte in seiner Rede zum 8. Mai 2005 in völliger Verdrehung der geschichtlichen Tatsachen:
- "Im Grunde wirkt das Unglück, das Deutschland über die Welt gebracht hat, bis heute fort … Wir Deutsche blicken mit Schrecken und Scham zurück auf den von Deutschland entfesselten Zweiten Weltkrieg und auf den von Deutschland begangenen Zivilisationsbruch Holocaust … Wir fühlen Abscheu und Verachtung gegenüber denen, die durch diese Verbrechen an der Menschheit schuldig geworden sind und unser Land entehrten." Und zum Abschluss empfahl Köhler nachrückenden Generationen in Deutschland: "Sie sind es, die künftig mit ihren Altersgenossen in der ganzen Welt dafür sorgen werden, dass sich solches Unrecht und Leid nicht wiederholt."
[bearbeiten] Bekenntnis zur Geschichte
Bundespräsident Horst Köhler hatte September 2008 der jüdischen Religionsgemeinschaft zu ihrem Neujahrsfest gratuliert, der an den Bund zwischen Gott und dem Volk Israel erinnert. Es sei ein gutes Zeichen, dass immer mehr jüdische Museen entstünden und damit die lange Geschichte des Judentums in Deutschland dokumentierten, betonte das "Staatsoberhaupt".[1]
