Konzentrationslager Mauthausen

Aus Metapedia

(Weitergeleitet von KZ Mauthausen)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Der Eingang des Lagers
Gutachten über die angebliche „Gaskammer“ von Mauthausen

Das Konzentrationslager Mauthausen, KL Mauthausen, war ein deutsches Arbeitslager. Die Vorbereitungen für die Errichtung des Lagers begannen unmittelbar nach dem Anschluß Österreichs an das Deutsche Reich am 12. März 1938. Es war das erste KL, welches außerhalb der Grenzen des „Altreichs“ errichtet wurde. Grund für die Wahl des Standortes waren die nahen Granitsteinbrüche. Am 29. April 1938 wurde die SS-eigene Deutsche Erd- und Steinwerke GmbH (DESt) gegründet, die mit der Produktion von Baumaterial für die Neugestaltung Berlins beauftragt wurde.

Inhaltsverzeichnis

Das Lager

Die Insassen des KL Mauthausen arbeiteten zunächst beim Lageraufbau sowie in den Mauthausener und Gusener Granitsteinbrüchen. In einem Erlaß vom 1. Januar 1941 von Reinhard Heydrich, Chef des Reichssicherheitshauptamtes, wurde Mauthausen als einziges Konzentrationslager „für schwer belastete, unverbesserliche und auch gleichzeitig kriminell vorbestrafte und asoziale, das heißt kaum noch erziehbare Schutzhäftlinge“ in die Lagerstufe III eingeordnet. Später kamen auch andere Kategorien von Häftlingen hinzu, erst ab Oktober 1944 auch Juden.

3.996.000 Tote in Mauthausen verschwunden

Der Holocaust-Überlebende und Berufszeuge Simon Wiesenthal erklärte, er habe dem auf dem Sterbebett liegenden Kommandanten von Mauthausen, Franz Ziereis, das Geständnis „entlockt“, es seien dort vier Millionen Menschen ermordet worden:

„Zusammen mit den wirklich Geisteskranken wurden durch die anderthalb Jahre nach meiner Schätzung (in Hartheim/Mauthausen), da ich die Aktenstapel im Keller gesehen habe, ungefähr vier Millionen durch Kohlenoxyd vergast.“[1]

Das Nürnberger Tribunal „ermittelte“ dann 1,5 Millionen[2] bzw. zwischen 1,5 und 2 Millionen[3] „vergaste“ Menschen für Mauthausen. So hieß es denn auch vor dem Nürnberger Tribunal klar und zweifelsfrei:

„Im KZ-Lager Mauthausen wurde auf Anordnung des ehemaligen Standortarztes Dr. Krebsbach eine Vergasungsanstalt gebaut unter der Tarnung eines Baderaumes. In diesem getarnten Baderaum wurden Häftlinge vergast.“[4]

Später kam man schließlich auf zwei Millionen Gaskammertote in Mauthausen.[5]

Bei einem Gerichtsprozeß im Jahre 1987 hieß es dann wiederum von offizieller Seite:

„Es ist gerichtsbekannt, daß es in Mauthausen keine Gaskammern gab.“[6]

In einer wissenschaftlichen Untersuchung der Freien Universität Berlin, die 1990 veröffentlicht wurde, stellt die Autorin Gudrun Schwarz klar, daß die Behauptung, es habe im KL Mauthausen eine Gaskammer gegeben, als eine auf „Nichtwissen beruhende Legende“ einzustufen sei.[6]

Zur Entstehung der Legende heißt es an anderer Stelle:

„Am 7. Mai 1945 wird das Lager Mauthausen zunächst von den Amerikanern besetzt. In der Zeit vom 21. bis 28. Mai 1945 lassen die diensthabenden US-Militärs Captain Lewy und Major Eugene Cohen von 400 deutschen Kriegsgefangenen aus dem Gefangenenlager Jahnschule/Urfahr im Keller der Krankenstation eine als Duschraum getarnte ‚Gaskammer‘ mit einem Doppelkrematoriumsofen errichten.“[7]

Die Netzseite mauthausen-memorial.at schreibt davon dennoch unbeeindruckt:

„Nach Feststellung des Landgerichts Hagen wurden zwischen März 1942 und der Befreiung des Lagers in der Mauthausener Gaskammer mindestens 3.455 [sic!] Menschen mit Zyklon B vergast.“[8]

Derzeit sollen es also immerhin noch ca. 4.000 Menschen sein, die dort zu Tode kamen. Also 0,1 Prozent der ursprünglich propagierten Todeszahl. Ob durch Krankheiten oder tatsächlich „vergast“ läßt sich nicht zweifelsfrei feststellen. In einem technischen Gutachten aus dem Jahre 1988 heißt es jedoch unmißverständlich:

„Der zur Zeit als Gaskammer bezeichnete Kellerraum im ehemaligen Konzentrationslager Mauthausen war ein kleiner Kühlraum, in dem keine Vergasungen durchgeführt werden konnten.“

Aber Der Spiegel weiß im Jahre 2004 dennoch zu berichten, daß Mauthausen zumindest eine „kleine“ Gaskammer hatte. (Welchem sinnvollen Zweck diese dann auch immer diente) und, ja noch mehr, ist sich „Der Spiegel“ sicher, daß dort zwar nicht so viele vergast, aber dann doch wieder „rund 100.000 Polen, Juden, Russen und andere Europäer, die meisten an Erschöpfung“ starben. Dies hätte sich sicher später geändert denn, so „Der Spiegel“ im selben Beitrag:[9]

„Ende 1944 begann die SS mit der Räumung des Vernichtungslagers Auschwitz. Historiker können nun belegen, dass die Öfen wieder aufgebaut werden sollten - in Österreich.“

Mit „Öfen“ sind dabei Krematoriumsöfen gemeint. Der Spiegel stellt im o. g. Beitrag jedoch darüber hinaus fest:

„Offen bleibt, wen die Nazis in Mauthausen ermorden wollten; schließlich waren die meisten europäischen Juden Anfang 1945 bereits tot.“

Der Berufszeuge Wiesenthal

Im Juni 1945 veröffentlichte das VS-Magazin „Life“ eine Bildreportage über die Erschießung dreier deutscher Soldaten, die im Zuge der Ardennenoffensive als Spione hinter den feindlichen Linien gewirkt haben. Die Hinrichtung geschah im Dezember 1944 in der Nähe von Bastnach. „Life“-Fotograf Johnny Florea war mit seiner Kamera dabei.[10]

Das zweite Bild zeigt, was Simon Wiesenthal aus den erschossenen Soldaten gemacht hat. Die vom selbsternannten „Nazi-Jäger“ persönlich für sein 1946 im Ibis-Verlag erschienenes Buch „KZ Mauthausen“ angefertigte und signierte Zeichnung stellt angeblich von den Nationalsozialisten sadistisch gefolterte und ermordete KZ-Häftlinge dar.[11]

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Bildfälschungen

„Befreiung“

Am 5. Mai 1945 wurde das Lager von VS-amerikanischen Truppen besetzt und alle Häftlinge einfach freigelassen. Ein erheblicher Teil nutzte die Freiheit, um in der Folge zahlreiche Verbrechen in der Umgebung zu begehen und entwickelte sich für die Bevölkerung zu einer „wahren Landplage“. Die Feststellung dieser historischen Tatsache in der Monatsschrift „Die Aula“ führte in Österreich zu wütenden Angriffen kommunistischer, „grüner“, linksliberaler, jüdischer und linkskatholischer Kreise gegen den Autor Fred Duswald und den Schriftleiter Martin Pfeiffer, die auch vor Denunziationen bei der Justiz wegen angeblicher „NS-Wiederbetätigung“ nicht zurückschreckten; aber die Beweislage erwies sich als derart eindeutig, daß auch das keineswegs objektive Gerichtswesen der Republik Österreich das Verfahren wegen dieser Anwürfe einstellen mußte.[12] Das österreichische Parlament erklärte aus propagandistischen Gründen ausgerechnet den Tag dieser zweifelhaften VS-amerikanischen Befreiungstat zu einem sogenannten „Gedenktag“ gegen „Gewalt und Rassismus“.

Literatur

Achtung 2.png Bitte beachten Sie zu den aufgeführten Verweisen auch diesen Warnhinweis!


Johannes Heyne: Die „Gaskammer“ im KL Mauthausen – Der Fall Emil Lachout, Fußnote 4, in: VffG 7(3) (2003), S. 422-435 [HTML| PDF]

Siehe auch

Verweise

Weltnetz

Filmbeiträge

Fußnoten

  1. Simon Wiesenthal: KZ Mauthausen, Ibis Verlag, Linz 1946
  2. Dokument 3870-PS
  3. Dokument 2176-PS. Abgedruckt in:
    Trial of the Major War Criminals Before the International Military Tribunal, Nürnberg 1948, Bd. 29, S. 308 (LoC)
  4. Vgl.: Schlagabtausch zwischen Oberst Amen und Ernst Kaltenbrunner am 12. April 1946:
    Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Gerichtshof Nürnberg, Nürnberg 1947, Bd. 11, S. 363ff. (Zeno)
  5. vgl.: Christian Bernadac, Les 186 marches, France-Empire, Paris 1974. zitiert auf Die „Gaskammer“ im KL Mauthausen
  6. 6,0 6,1 Strafbezirksgericht Wien Az. Z1. 9U 939/86 zitiert in: Historische Tatsachen Nr. 91
  7. vgl.: Die „Gaskammer“ im KL Mauthausen – Der Fall Emil Lachout
  8. www.mauthausen-memorial.at (Aufruf im Juni 2010)
  9. Spiegel.png  Umerziehungsliteratur: ArtikelDer Umzug der Krematorien, Der Spiegel, 42/2004,
  10. LIFE, Band 18, Nr. 24, 11. Juni 1945, S. 50 (Google-Bücher)
  11. Simon Wiesenthal: Konzentrationslager Mauthausen, Ibis Verlag, Wien / Linz 1946, S. 64 Zit. in: Historische Tatsachen, Nr. 27, S. 13. (PDF)
  12. „Die Aula“ Februar 2013 S. 26/27


Meine Werkzeuge