Kahane, Max

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Max Leon Kahane (geb. 31. Januar 1910 in Hannover; gest. 21. August 2004 in Berlin) war ein jüdischer Journalist und Auslandskorrespondent der DDR.

Werdegang

Max Leon Kahane, der Vater der 1990 zur Ostberliner Ausländerbeauftragten avancierten Anetta Kahane und des Filmregisseurs Peter Kahane, wurde 1910 als Sproß einer jüdischen Händlerfamilie geboren.[1] Schon als 15jähriger schloß er sich den Kommunisten an. Nach der nationalsozialistischen Regierungsübernahme ging er in die Tschechei, dann nach Frankreich. Im Spanischen Bürgerkrieg kämpfte er auf der Seite der Roten. In Frankreich war er „Capitaine“ der Partisanenbewegung „Forces Françaises de l'Intérieur“. In Stalins Auftrag sollte er aus deutschen Kriegsgefangenen Kader für die Kommunisten machen, was fehlschlug.[1]

1945 tauchte Kahane in Ostberlin auf. In den 1950er Jahren war er Chefredakteur und stellvertretender Direktor der DDR-Nachrichtenagentur ADN, dann Redakteur des SED-Blattes „Berliner Zeitung“ und Korrespondent des Zentralorgans „Neues Deutschland“ im Ausland. Ab 1965 wirkte er als Chefkommentator des „Neuen Deutschland“, ab 1968 in gleicher Funktion bei der Wochenzeitung des DDR-Außenministeriums „horizont“. Er erhielt zahlreiche Orden des DDR-Regimes.[1]

Max Kahane war mit der Malerin und Grafikerin, Doris geb. Klement verheiratet.

Verweis

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 David Korn: Wer ist wer im Judentum? - FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
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