Kaiserreich Österreich

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Das Kaiserreich Österreich bestand von 1804 bis 1918.

Vorgeschichte

Nachdem sich Napoleon I. am 18. Mai 1804 zum erblichen Kaiser von Frankreich gekrönt hatte, erhob der römisch-deutsche Kaiser Franz II. aus dem Hause Habsburg-Lothringen am 11. Ernting 1804 das Erzherzogtum Österreich zu einem Erbkaisertume (Kaisertum Österreich), um die Ranggleichheit zu wahren. 1806 wurde das Heilige Römische Reich schließlich aufgelöst und stellte damit auch das Ende des deutschen Kaisertums dar, die Kaiserwürde lag nun rein bei Österreich.

Kaisertum Österreich

Als Kaisertum Österreich, Nachfolger des Erzherzogtums Österreich im Deutschen Bund, versteht man strenggenommen die k. k. Monarchie von 1804 bis 1867.

Österreich-Ungarn

Seit dem österreichisch-ungarischen Ausgleiche von 1867, der die Bedeutung Ungarns erheblich aufwertete, spricht man von Österreich-Ungarn. Das Gebiet bestand aus Zisleithanien (deutsch beherrscht) und Transleithanien (ungarisch beherrscht). Dieses Gebilde hatte bis 1918 Bestand und zerfiel dann in eine Reihe von Einzelstaaten, darunter auch der Kunststaat der Tschechoslowakei.

Galt vor dem Ausgleiche auch das ungarische Staatsgebiet als österreichisch, so beschränkte sich aufgrund der nunmehrigen größeren Selbständigkeit Ungarns der Begriff Österreich auf Die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, die man auch unter dem Namen Cisleithanien kannte. Demgegenüber stellten die ungarische Gebiete der k. u. k. Monarchie Transleithanien dar.

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