MacDonald, Kevin B.
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Kevin B. MacDonald (* 24. Januar 1944 in Oshkosh (Wisconsin)) ist Professor für Psychologie der California State University, Long Beach. Bekannt wurde er durch psycho- bzw. soziobiologische Studien, in denen er das Judentum als „gruppenevolutionäre Strategie“ erklärt.
MacDonalds kontroverseste These ist die Aussage, daß sich eine Reihe jüdischer (resp. aschkenasischer) Persönlichkeitsmerkmale, wie etwa verbale Intelligenz und Ethnozentrismus, eugenisch durch die Geschichte erhalten hat. Vermöge dieser Fähigkeiten haben Juden in Ressourcen-Konkurrenz zu Nicht-Juden die Möglichkeit, diese zu übertreffen und das Selbstvertrauen der weißen Mehrheiten in Europa und Amerika zu unterminieren.
[bearbeiten] Die jüdische Rolle bei der Erleichterung von Massenimmigration von nicht-europäischen Ethnien
Extrem rechte Gruppen wie auch Vertreter für die Begrenzung der Einwanderung in die USA schreiben Juden wie Franz Boas, dem Nestor der amerikanischen Anthropologie, eine zentrale Rolle bei der Erleichterung von Massenimmigration in westliche Länder zu. Diese wurde anfänglich gegen den Volkswillen und nach Auseinandersetzungen in vielen gesellschaftlichen Institutionen der betreffenden Länder eingeführt.
Die erste Bastion, die dabei von Juden erfolgreich unterminiert worden sei, war die akademische Welt, was dann Schrittmacherfunktion hatte, da die Elite eines Landes durch diese Institution geht. MacDonald schreibt, dass „die organisierte jüdische Gemeinschaft“ die einzige und wichtigste Kraft ist, die unbegrenzte Einwanderung unterstützt. Dabei zitiert er Leonard S. Glickman von der Hebrew Immigrant Aid Society, der im jüdischen Forward (Ausgabe 29. November 2002) bemerkte: „je vielgestaltiger die amerikanische Gesellschaft ist, um so sicherer sind sie (die Juden).“
Seine Hauptthese bezieht sich auf die Zeit vor dem 1965 Immigration Act, als in den USA Quoten bezüglich des Herkunftslandes existierten, die europäische Immigranten bevorzugten. Nach MacDonald war, während die meisten ethnischen Gruppen (Iren, Griechen etc.) bestrebt waren, die jeweiligen Einwanderungsquoten aus ihren Heimatländern zu erhöhen, einzig die jüdische Gemeinschaft darauf ausgerichtet, diese Quotenregelung abzuschaffen, was sie 1965 auch erreichte. Der Politikwechsel beförderte hauptsächlich nichteuropäische Immigration und hatte massiven Einfluss auf die demografische Entwicklung in den USA. Im Gegensatz dazu steht die wesentlich restriktivere Einwanderungspolitik Israels als einem nur scheinbar multikulturalistischen Land mit einigen Falaschajuden, Sepharden und z. B. indischen Kotschin-Juden, die als Alibi benutzt würden und früher und heute als Juden zweiter oder sogar dritter Klasse diskriminiert würden. [1]
„Warum Mitglieder der Jüdischen Gemeinschaft, die über so viele Jahrhunderte solche Entschlossenheit im Erhalt ihrer Besonderheit demonstrierten, eine solch aktive Entschlossenheit in der Verteidigung des Erhalts der Nation mit der sie sich identifizieren demonstrieren, ist eine interessante Frage … Viele der Anstrengungen wurden mehr oder weniger heimlich unternommen, um nicht ein Feuer antijüdischer Gefühle anzufachen.“
MacDonald bemerkt, dass selbst der jüdische Aktivist Stephen Steinlight, der gegen Massenimmigration argumentiert, dies explizit aus ethnozentrischen Gründen tut (2001): „Unsere momentanen Privilegien, der Erfolg und die Macht härten uns nicht gegenüber dem Effekt des historischen Prozesses ab, und Geschichte findet kein Ende, selbst in Amerika.“[2]
Der konservative Kolumnist und Mathematiker John Derbyshire kritisiert diese These in seiner Besprechung des Buches The Culture of Critique in The American Conservative. MacDonalds Bemerkung, „die ethnischen Interessen der weißen Amerikaner, eine ethnisch und kulturell homogene Gesellschaft zu entwickeln“, kommentiert er mit:
„Israel ähnelt sehr der alten amerikanischen Dispensation. Ich bin unbeeindruckt von MacDonalds oft wiederholtem Argument – es wird von beiden favorisiert, Israelophoben und Anti-Semiten –, daß es heuchlerisch ist, Multikulturalismus in den USA zu befördern und zugleich jüdische, ethnische Dominanz in Israel zu behalten. Solange Sie nicht denken, daß ethnische Dominanz, unter angemessen beschränkenden Gesetzen per se unmoralisch ist – und ich glaube es nicht, Kevin MacDonald sicher ebenso nicht –, kann es die Grundlage einer stabilen und erfolgreichen Nation sein. Eine Nation, die das etablieren und fortführen kann, wäre weise, wenn sie es täte. Die USA waren nicht in der Lage, es fortzuführen, weil zu viele Amerikaner – weit mehr als drei Prozent – auf den Gedanken kamen, daß es Verfassungsprinzipien verletzt.“ [3]
In seiner Antwort schrieb MacDonald, dass Derbyshire um die Tatsache wisse, dass Karrieren beendet oder schwer beschädigt werden können, wenn man die Rolle der jüdischen Gemeinschaft im öffentlichen Leben Amerikas kritisiert und bemerkt, dass Derbyshire selbst Angst habe, von „dem jüdischen Ding“ beschädigt zu werden. Er sagt weiter, dass Derbyshire
„.. in einer Art naiven Welt lebt, in der jüdische Interessen legitim sind und wo Juden versuchen ihre Interessen zu verfolgen, welche vielleicht gelegentlich irritierend sind, was aber kein wirklicher Grund zur Besorgnis und noch weniger vorsätzlich ist.“[4]
[bearbeiten] Die „Kultur des Holocaust“ in Deutschland
In Deutschland sieht MacDonald einen besonders negativen jüdischen Einfluss am Werk, der sich in der Ausrottung der deutschen Kultur, die durch eine „Kultur des Holocaust“ ersetzt worden sei. Jüdische Autoren und Künstler wie die, seiner Meinung nach antideutschen, Intellektuellen Heine, Brecht, Celan, Kafka, Theodor W. Adorno, Walter Benjamin werden in völlig ungebührender Weise verherrlicht, während gleichzeitig die Klassiker und Genies wie Goethe marginalisiert und wegrelativiert werden.
Wer sich der Anerkennung des Holocausts und der ewigen Schuld des Tätervolks Deutschland verweigere, habe schwerste Konsequenzen zu befürchten, was völlig antidemokratisch und wissenschaftsfeindlich sei. Es bilde die Grundlage für die Vernichtung nicht nur der Deutschen, sondern der europiden Völker, die, unter gehässiger Ausnutzung des von Fritz Lenz zuerst soziobiologisch herausgearbeiteten genetisch-kulturellen Altruismus Nordeurasiens, fast unbemerkt stattfinde. Dieser Untergang eines ganzen Kontinents und seiner Hochkultur sei beispiellos in der gesamten Menschheitsgeschichte. Jedoch würde China der neue vorhersehbare Widersacher der Juden werden und die jüdische Elite zumindest in den Natur- und Ingenieurwissenschaften von den Auslandschinesen in den nächsten 60 Jahren in den USA entmachtet werden.
Die Auslandschinesen, die ganz Südostasien beherrschen (etwa General Ferdinand Marcos oder Thaksin Sinawatra), seien wesentlich beliebter als die Juden, da sie niemals Monarchie, Religion, Patriarchat, Nationalismus oder Geburtenpolitik – anders als es die Juden z. B. in Deutschland nach 1918 taten – in jenen Ländern in Frage gestellt hätten. Dies erfülle Völkermordkriterien nach jeglichem gängigen Standard (Nobelpreis für den Durchbruch bei der Antibabypille u. a. an den Sepharden Carl Djerassi). Insgesamt stellt MacDonald die Juden als eine tödliche Gefahr für das christliche Abendland dar, ohne die es wahrscheinlich niemals zu einem Dritten Reich und dem Verfall europäischer Macht gekommen wäre, da der Antisemitismus nur die Reaktion (im Sinne von Ernst Nolte) auf diesen gewaltigen Ressourcenkonflikt ist.

