Kollektives Gedächtnis

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Unter einem kollektiven Gedächtnis versteht man die Erinnerungszusammenhänge eines Volkes, die sich aus einer organischen Geschichtsbetrachtung ergeben.

Inhaltsverzeichnis

Erläuterung

Das kollektive Gedächtnis bildet den Rahmen und die Basis des Zusammenlebens innerhalb einer Volksgemeinschaft und dessen kultureller Identität. Die Zerstörung dieses Gedächtnisses (lat.: Damnatio memoriae) durch eine gezielt eingesetzte unwahre Geschichtspolitik ist demzufolge mit Völkermord gleichzusetzen.

Deutschland

Bereits während des Zweiten Weltkrieges gegen Deutschland wurden durch den alliierten Bombenterror in einem bislang beispiellosen Akt der Kulturbarbarei die deutschen Kulturgüter unwiederbringlich und gezielt vernichtet.

Nach 1945 wurde alles daran gesetzt, das kollektive Gedächtnis und die Leitkultur des deutschen Volkes nachhaltig zu zerstören. Bei der Bücherverbrennung 1945 wurden Millionen von deutschen Büchern ausgesondert und vernichtet, während zugleich im Sinne der Umerziehung undeutsche Literatur und Lizenzzeitungen den Markt überschwemmten. Die Folge war eine geistige Umvolkung mit einsetzender Massenverblödung und Verlust der eigenen Identität.

Zitate

  • Unsere Kultur war nichtig geworden, weil wir unsere Sprache verachtet hatten; diese Sprache war nichtig geworden, weil wir aufgehört hatten, ein Volk zu sein. Das ist ein Zirkel, der sich nirgends öffnet, sosehr sind Sprache und Kultur mit dem Volk innerlich eins.“Ernst Moritz Arndt
  • „Wenn ein junger Mensch das geistige Erbe der Kultur, in der er aufwuchs, verloren und keinen Ersatz in der Geistigkeit einer anderen gefunden hat, ist es ihm verwehrt, sich mit irgend etwas und irgend jemanden zu identifizieren, er ist tatsächlich ein Nichts und ein Niemand, wie man heute in der verzweifelten Leere vieler jugendlicher Gesichter deutlich lesen kann. Wer das geistige Erbe der Kultur verloren hat, ist wahrhaft ein Enterbter.“Konrad Lorenz

Siehe auch

Literatur

  • Adolf Bastian: „Wie das Volk denkt. Ein Beitrag zur Beantwortung socialer Fragen auf Grundlage ethnischer Elementargedanken in der Lehre vom Menschen“ (1892) (PDF-Datei)

Verweise

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