Kopp Verlag

Aus Metapedia

(Weitergeleitet von Kopp Online)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Logo kopp-verlag.jpg

Der Kopp Verlag[1] ist ein deutsches Versandhandelsunternehmen mit Sitz in Rottenburg am Neckar, das auch Bücher verlegt.

Inhaber ist Jochen Kopp (geb. etwa 1966), ein ehemaliger Polizeibeamter, der 1994 die Firma gründete; zuvor war er 16 Jahre Staatsdiener gewesen. Zunächst konzentrierte sich das Unternehmen auf UFO-Literatur und konspirologische Themen.[2] Das Versandhaus wird als Einzelunternehmen in der Rechtsform e. K. geführt.

Basis des umfangreichen Versandhandels ist ein häufig aktualisierter Katalog, der Kunden und Interessenten zugesandt wird. Den größten Teil des Angebots bilden Nahrungsergänzungspräparate und Krisenvorsorgeartikel sowie krisenbewußte Publikationen zur Gesundheit, eigene und fremde Esoterik-Titel, Literatur rund um rätselhafte Phänomene von der Region bis in den Weltraum, Enthüllungsliteratur verschiedener Genres, Politik und Finanzgeschehen.

Kopp Verlag mit aggressiv-beleidigender Werbeansprache der Deutschen (2015/16)

Inhaltsverzeichnis

Geschäftspolitik

Kopp bespuckt seine Leser

Mit seinen Katalogen macht Kopp kontinuierlich und in großem Stil auch Reklame für jüdische Beschuldigungsliteratur, wie beispielsweise solche der in einer zwangsfinanzierten Rundfunkanstalt angestellten jüdischen Shoaismus-Aktivistin Esther Shapira. Zur Erzeugung einer Sachlichkeitsillusion stellt Kopp sie den Lesern schlicht als Journalistin vor. Sie hat ein Judaikum mit dem ironisch gemeinten Buchtitel „Israel ist an allem schuld“ verfaßt. So zu denken unterstellt sie hinterhältig-aggressiv den Deutschen.

Die deutschen Kunden und Interessenten nun, die Kopps Erzeugnisse kaufen sollen, spricht der Verlag in den Katalogen und in seinem Netzladen zu diesem Titel im shoaistischen Beschuldigungsjargon an:

„Doch wie unbefangen können die Kinder und Enkel der Mörder überhaupt sein ...?“ (siehe Foto)[3]

Daß es sich hierbei um keinen einmaligen Fehltritt handelt, belegt die Tatsache, daß die Kopp-Medien die große Plakatierung des Judaikums im Jahr 2015 über mehrere Monate betrieben haben und die unflätig-antideutsche Kaufanreizung noch im Januar 2016 auf der dortigen Netzpräsenz lief. Ähnlich agierte Kopp beispielsweise 2014 bei der Werbung für einen Titel von Konrad Löw.[4]

„Lügenpresse“-Vorwürfe als Theaterdonner

Auf der moderierten Neuigkeitenseite des Versandhandels (info.kopp-verlag.de), die bis Ende August 2016 bestand, fand man zeitweise 130 Einträge[5] zum Thema „Lügenpresse“, in denen Kopp redaktionell und mittels seiner Autoren häufig und vehement mit diesem Vorwurf auf andere etablierte Verlage und Medienanstalten und deren Mitarbeiter losging. Einen Klick weiter auf der Seite, der zum Weltnetzladen des Verlages (kopp-verlag.de) führt, macht Kopp mit den Titeln der angeschmierten Konkurrenten Umsatz.

So wurde etwa der als Verhüllungsjournalist sowie Einflußagent der Atlantik-Brücke beim ZDF-Nachrichtenwesen eingesetzte Claus Kleber auf der Neuigkeitenseite von Kopp angegriffen, einen Klick weiter fördert Kopp durch Buchvertrieb umsatzträchtig die Verbreitung von Klebers Ansichten (→ Galerie). Das Gleiche wird mit unzähligen anderen früher als „Lügenmedien“-Autoren Angeprangerten praktiziert. Gerade der zwangsfinanzierte Rundfunk und die dort tätigen Journalisten stellte Kopp stets als Feindbild dar. Die tatsächlichen oder vermeintlichen Lügengeschichten der Autoren dieser Medien verkaufte und verkauft Kopp jedoch umstandslos, wie den oben erwähnten Titel der Redakteure des Hessischen Rundfunks, Esther Shapira und Georg Hafner.[6]

Spendenakquise

Der Versandhandel als kommerzielles Unternehmen geht seit Februar 2016 auf seiner vorwiegend mit Eigenwerbung bestückten Weltnetzpräsenz Besucher auch um Spenden für eigene, nicht beschriebene Zwecke an.

Kehrtwende und Einstellung des redaktionellen Informationsangebotes

Seit August 2016 brachte der Verlag auf seiner Seite „Aktuelle Weltnachrichten“ keine Autoren- oder redaktionellen Beiträge mehr (namentlich auch deutsche Übersetzungen der journalistischen Arbeiten von Michael Snyder, Thierry Meyssan und Paul Craig Roberts, die im Netz verstreut recht mühsam gesucht werden müssen, hatte Kopp-Online über Jahre hinweg verständig ausgesucht und auf der eigenen Präsenz unter diesem Nachrichtendach zugänglich gemacht). Die vielen Besucher, die nach wie vor die Seite aufriefen, bediente Kopp bis zum März 2017 mit einer Liste von Netzverweisen. Sie führten ganz überwiegend zu Beiträgen auf Netzseiten, die der Verlag bis dahin offiziell als Lügenmedien abgelehnt hatte: Spiegel, Süddeutsche Zeitung, Zeit, Welt, Stern, Focus, BILD,[7] tagesschau.de, n-tv, täglich auch auf die Achse des Guten des jüdischen Publizisten Henryk Broder, ein Netzauftritt, der rundum zionistische Propaganda verbreitet.

Oft vertreten war auch die judäozentristisch-globalistisch ausgerichtete Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), in der Vergangenheit vom prominenten Kopp-Online-Kommentator und Ex-FAZ-Redakteur Udo Ulfkotte häufig der Lügenhaftigkeit geziehen. Dieser tägliche Nachrichtenüberblick wurde im März 2017 aus finanziellen Gründen eingestellt.[8]

In einem im April 2017 im Netz umlaufenden Brief[9] gab der Verlagsinhaber sehr glaubwürdige Gründe für die Schließung des redaktionellen Angebots an und geißelte eine ausgeprägte Schnorrerhaltung und Gedankenlosigkeit einer riesigen Anzahl von Nutzern alternativer Medien (Auszug):

„Auch die Unterstützung durch Buchkäufe ging, trotz zunehmender Leserzahl, immer weiter zurück. Ganz offensichtlich hat der weitaus größte Teil unserer Leser lieber einem amerikanischen Großkonzern seine Unterstützung durch Buchkäufe zukommen lassen.
Da auch der Kopp Verlag, seine Mitarbeiter und Autoren ihre Arbeit auf Dauer nicht verschenken können, wurde dieser Schritt leider unausweichlich.“

Verwendung der Regimesprache

Den von den BRD-Blockparteien in Millionenstärke ins Land geschleusten Zivilinvasoren und Terroristen verleiht der Kopp Verlag auch im Jahr 2017 noch durchgehend im Jargon des Politpersonals und der Systempresse das Prädikat „Flüchtlinge“ (→ Galerie; → Sprache der BRD) und spricht von „Flüchtlingskrise“.

„Goldener Aluhut“ in der Kategorie Medien und Blogs

Auf eine private Facebook-Initiative geht der 2015 neugeschaffene Preis „Goldener Aluhut“ zurück. Der „Goldene Aluhut“ will die skurrilsten Pseudowissenschaften des Jahres – und was seine Betreiber als sogenannte „Verschwörungstheorie“ betrachten – sarkastisch auszeichnen. Der Kopp-Verlag erhält den „Goldenen Aluhut“ in der Kategorie Medien und Blogs. Die Preisverleihung wird in Berlin gefeiert. Organisiert wurde der Preis und die Preisfindung von einer jungen Frau namens Giulia Silberberger. Die 34jährige Berlinerin hatte im Sommer auf Facebook zunächst Vorschläge für potenzielle Preisträger gesammelt. Die schließlich Nominierten wurden auf fünf Preiskategorien aufgeteilt. Rund 7.000 Menschen stimmten, Silberberger zufolge, über den Gewinner ab.[10]

Bezeichnend an dieser Preisverleihung ist wohl, daß mit den politisch heiklen Themen des Kopp-Verlages keinerlei geistige oder überhaupt sachliche Auseinandersetzung stattfindet. Der Preis dient eher der Selbstbestätigung der Kopp-Gegner, die ihr aus Fun und Party zusammengefügtes studentisches Freizeitleben oder ihre Teilzeitbeschäftigen-Existenz möglichst lange noch im Rauschstadium halten möchten, während sie alle tatsächlichen Krisenzeichen zum Anlaß für ausgelassenes Gelächter nehmen.

Ende des Partnerprogramms 2017

Anfang Juli 2017 wandte sich der Kopp Verlag brieflich an die Teilnehmer seines Partnerprogramms. Den vielen mit dem Verlag kooperierenden Netzseiten, die bisher kleine Vermittlungsprovisionen für Bestellungen Dritter bei Kopp verdienen konnten, teilte der Verlag mit, daß man das Partnerprogramm zum Monatsende beenden werde. Als Begründung wurden „[s]ich stark häufende Betrugsfälle und Hackerangriffe“ genannt.

Autoren

KOPP-Nachrichten

Eine Zeitlang, bis zum 23. Dezember 2011, produzierte der Versandhandel KOPP-Nachrichten[1], ein Weltnetz-Nachrichtenformat. Die Ausgaben erschienen werktäglich (montags bis freitags), waren im Stil herkömmlicher Fernsehnachrichten produziert und hoben sich als eigenständig-kritisch von den Systemmedien ab. Sprecher waren durchgängig Eva Herman sowie zeitweise zuerst Michael Meziani und danach Roland Kieber. Das Format wurde als zu wenig lukrativ wieder eingestellt.

Letzte Ausgabe vom 23. Dezember 2011 mit abschließender Begründung der Beendigung:

Galerie

Filmbeitrag

Arabischer Frühling

Webster Tarpley über Syrien: Wer steckt in Wahrheit hinter den Kriegsabsichten?

Verweise

Selbstverständnis
Allgemeines
Aktuelles

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Die an sich unkorrekte Schreibweise ohne Bindestrich wird so vom Kopp Verlag selbst verwendet. Es ist somit ein Eigenname.
  2. „Was der Rottenburger Kopp-Verlag macht.“ Schwäbisches Tagblatt, 15. August 2010 [1]
  3. Unter anderem Katalog 9/2015, Seite 45 und Angebot des Netzladens des Kopp-Verlages
  4. Kopp-Katalog April 2014, Seite 67
  5. 136 Einträge am 31. Januar 2016
  6. Probe: Eingabe des Namens eines beliebigen Journalisten/Autors der „Lügenmedien“ in das Suchfenster des „Shops“ auf kopp-verlag.de, und es werden Titel zum Kauf angeboten.
  7. In den Monaten davor hatte Kopp online sehr kritische Artikel von Peter Bartels, einem ehemaligen Co-Chefredakteur der BILD-Zeitung veröffentlicht, der jeweils hart mit seinem ehemaligen Blatt ins Gericht ging und dessen Beiträge tagelang an hervorgehobener Stelle standen.
  8. Eingeschüchtert? Warum der Kopp-Verlag keine Nachrichten mehr bringt, Opposition 24, 23. März 2017
  9. Medienportal Kopp-Online hat seine Aktivitäten eingestellt, Russland lacht, recentr.com, 25. April 2017
  10. Sebastian Huld: Berliner Preis für Pseudoforscher. Und der Goldene Aluhut geht an ..., Tagesspiegel, 30. Oktober 2015; Giulia Silberberger bezeichnet sich selber als gelernte PR-Fachfrau. Sie hebt hervor, daß sie selber bei den Zeugen Jehovas aufwuchs und sich erst nach jahrelangem „Kampf“ aus der engen Umklammerung der Glaubensgemeinschaft zu lösen vermochte. Sie betreibt eine online-gestützte Anti-Sekten-Initiative.
Meine Werkzeuge