Kriegserklärung

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Eine Kriegserklärung ist nach klassischem Völkerrecht eine völkerrechtlich wirksame Erklärung, welche für die betroffenen gegnerischen Staaten die Beendigung des Friedens und Einsetzung des Kriegszustands bewirkt. Die Kriegserklärung wird einer Staatsregierung von einer anderen vor Aufnahme der Feindseligkeiten auf diplomatischem Weg zugestellt. Einer Kriegserklärung muß nicht zwangsläufig und unverzüglich ein von kriegserklärenden Staaten geführter Angriffskrieg folgen.[1] Militärische Kriegshandlungen ohne Kriegserklärung werden üblicherweise auch Überfall genannt.

Inhaltsverzeichnis

Erster Weltkrieg

Sammelbildalbum „Der Weltkrieg 1914-1918“

1914:

1915:

1916:

1917:

1918:

Zweiter Weltkrieg

VSA-Präsident Franklin D. Roosevelt unterschrieb am 11. Dezember 1941 die Kriegserklärung an das Deutsche Reich im Zweiten Weltkrieg. Dem vorausgegangen waren die Kriegserklärung an Deutschland durch Großbritannien, Frankreich, Australien, Indien und Neuseeland am 3. September 1939 sowie durch die Südafrikanische Union am 6. September 1939 und Kanada am 10. September 1939, was zu einem blutigen Weltkrieg führte, der bis 1945 andauerte und viele Millionen Leben kostete.

Siehe auch

Fußnoten

  1. Ein Beispiel hierfür ist der sogenannte Sitzkrieg zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich im Jahre 1939. Die Kriegserklärung war einseitig von Frankreich an das Deutsche Reich erfolgt, was keinen Angriffskrieg von seiten Frankreichs nach sich zog. Aus kriegsrechtlicher Sicht bedeutete der ab dem 10. Mai 1940 von Deutschland geführte Westfeldzug keinen Angriffskrieg gegen Frankreich, sondern einen Verteidigungskrieg zur Ausschaltung dieses durch Kriegserklärung selbsternannten Kriegsgegners.
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