Kuba

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Kuba ist ein kommunistischer Inselstaat in der Karibik mit Havanna als Hauptstadt. Bis 1898 war Kuba eine spanische Kolonie und war somit eine der letzten wichtigen spanischen Besitzungen. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg wurde Kuba offiziell unabhängig, stand aber faktisch unter Kontrolle der VSA. 1959 wurde nach der kubanischen Revolution eine kommunistische Diktatur errichtet, welche bis heute andauert. Langjähriger Herrscher Kubas war der 2016 verstorbene Fidel Castro, der mit insgesamt 49 Jahren der am längsten regierende nichtmonarchische Herrscher des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. 2008 nahm Raúl, Fidel Castros Bruder, dessen Position ein.

Inhaltsverzeichnis

Bevölkerung

Auf Kuba leben etwa 11,16 Millionen Menschen, davon über zwei Millionen in der Hauptstadt Havanna. Insgesamt leben 76,8 Prozent der Kubaner in städtischen Gebieten. Die Bevölkerung setzt sich folgendermaßen zusammen: 64,1 Prozent Weiße, 9,3 Prozent Schwarze und 26,6 Prozent Mulatten und Mestizen.

Das indigene, präkolumbische, Volk der Taíno, das die Insel vor der Ankunft der Spanier besiedelte, ist ausgestorben.

Außen- und Wirtschaftspolitik

Kuba pflegt enge Beziehungen zu Venezuela, Bolivien, China und Rußland. Kuba gründet mit Venezuela 2004 das Bündnis der Bolivarianischen Allianz für Amerika, das der gegenseitigen wirtschaftlichen und politischen Unterstützung der Bündnismitglieder dienen soll. Kuba bekommt von Venezuela beispielsweise Erdöl unter Weltmarktpreis und unterstützt im Gegenzug Venezuela bei der Ausbildung von medizinischem Personal und Lehrern.[1] Das einst enge Verhältnis zwischen Kuba und der Sowjetunion will Rußland wiederbeleben und strebt ein engere Zusammenarbeit an. Es gibt Verhandlungen zur Errichtung von russischen Militärbasen auf Kuba sowie dem Bau einer Munitionsfabrik.[2]

Sonderwirtschaftszone

Seit Januar 2015 wird wenige Kilometer westlich von Havanna eine Sonderwirtschaftszone sowie der modernste Behälterschiffhafen der Karibik gebaut. Im Januar 2014 erfolgte im Beisein der brasilianischen Präsidentin Dilma Rousseff und Staatschef Raúl Castro die Grundsteinlegung. Schätzungen zufolge umfaßt das Projekt eine Investitionssumme von 900 Mio. VS-Dollar, zu zwei Dritteln finanziert durch die Entwicklungsbank Brasiliens. Realisiert wird das Bauprojekt vom brasilianischen Mischkonzern Organisation Odebrecht.[3]

Literatur

  • Daniele Ganser: Illegale Kriege – Wie die NATO-Länder die UNO sabotieren. Eine Chronik von Kuba bis Syrien. orell füssli, 2016, ISBN 978-3280056318 [374 Seiten]

Fußnoten

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