Kulturgenozid

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Ein Beitrag zu heutiger Kulturvernichtung ist das Massenphänomen, daß seelisch-geistig heruntergebrachte BRD-Bewohner jeden erreichbaren Quadratmeter freier Wandfläche im Land mit langlebigen Schmierereien besudeln – die Strafverfolgungsbehörden schauen dem kriminellen Treiben zu, die Regimemedien loben und ermuntern die Barbaren täglich zu deren sog. Streetart

Kulturgenozid (das zweite Wort des zusammengesetzten Begriffs von altgriechisch γένος (génos „Herkunft, Abstammung, Geschlecht, Rasse“; im weiteren Sinne auch „das Volk“) sowie dem lateinischen caedere „morden, metzeln, töten“) besteht in Maßnahmen, die sich darauf richten, Kulturgut und Kulturwerte eines Volkes oder einer Zivilisation – wie Sprache, Liedkunst, Traditionen, Bräuche, Überlieferungen, Baukunstwerke, bildende und darstellende Kunst (Theater, Tanz, Film), Wissensbestand, geistiges Interesse – zu zerstören oder wesentlich zu beschädigen. Sowohl die fortgesetzte Vernichtung der Gesamtheit einer Kultur als auch die einzelne kulturgenozidale Tat geschieht ganz überwiegend wissentlich oder absichtlich, dabei offen oder heimlich. Kulturgenozid geht mit dem Autogenozid einher.

Inhaltsverzeichnis

Begriff

Eine allgemeingültige Begriffsbestimmung besteht nicht. Nach Gunnar Heinsohn, der zur Völkermordthematik publiziert hat, war in der Erstfassung der sog. Völkermordkonvention (1947) der noch jungen NWO-Einheit Vereinte Nationen[1] das Konzept eines Cultural genocide noch enthalten und bezeichnete „die Zerstörung der besonderen Charakteristica einer verfolgten Gruppe“, etwa das Verbot der Nationalsprache oder die Vernichtung von deren schöpferischen Erzeugnissen. In der verabschiedeten Fassung fehlt die entsprechende Passage jedoch.[2]

Gegenstand, Formen, Beteiligte

Als Zielobjekte sind in Zeiten von Krieg, Bürgerkrieg, Besetzung und Annexion oft Zeugnisse der Hochkultur im Fadenkreuz. Unter diese fällt bei Kulturvölkern auch die Sprache, welche mit Verbotsverfügungen, Aushöhlungen, Eingriffen und Verstümmelungen angegriffen wird.

Zerstörung ist gleichfalls das Leugnen der Urheberschaft kultureller Leistungen, welche der Leugner sich ab einem bestimmten Zeitpunkt, ohne daß man ihn daran hindern kann, andichtet. Beispiele sind die De-facto-Entführung deutscher Raketentechniker wie Wernher von Braun nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges in die VSA und das Sichaneignen ihrer Leistungen in Forschung und Projektierung als „amerikanische Raumfahrttechnik“ (→ Operation Paperclip). Oder die polnische Vereinnahmung der Leistungen des Nikolaus Kopernikus und seiner Person als Pole (→ Falsche Polen).

Kulturgenozid kann von einiger Dauer sein. Bei starker kultureller bzw. volksmäßiger Überfremdung – wie in Magna Europa (→  Zivilinvasion) – vollzieht er sich als laufendes Geschehen, ohne daß er zwingend jedermann deutlich ins Bewußtsein dringt. In solchen Lagen sind einheimische Ermöglicher und Täter stets mit am Werk, deren Vorfahren die betroffenen Kulturgüter schufen bzw. welche die Kulturträger waren. Zu denken ist in diesem Zusammenhang in der BRD und in der BRÖ z. B. an die vielen Formen der begierigen Verhunzung, des Verächtlichmachens und des bewußten Herunterbringens des Hauptkulturguts deutsche Sprache durch viele Einzelne (kultureller Autogenozid), aber auch im Wege politisch angemaßter „Reformen“. Entsprechende Vorschriften, die Politiker der jeweiligen Blockparteien erzwingen, hindern die Bürger von Kindesbeinen an am richtigen Spracherwerb: willkürliche Verunstaltung und Chaotisierung durch beispielsweise Eingriffe in die Rechtschreibung, Abschaffung der Vermittlung der Schreibschrift, Inklusion in Kindergarten und Schule, unkritische Ersetzung deutscher Begriffe durch tatsächliche oder vermeintliche englische (→ Denglisch), Förderung sogenannter Leichter Sprache zum Zwecke der Verstärkung der fortgesetzten sprachlichen Barbarisierung und kultureller Primitivierung.

Vervollständigt und mit Nachhaltigkeit versehen wird ein Kulturgenozid durch eine Erinnerungspolitik, die sich darauf richtet, Kulturwerte als nicht-existent zu behandeln, sie als bedeutungslos hinzustellen, sie verächtlich zu machen und die gemeinsame kulturelle Erinnerung auszulöschen (Memorizid).

Historische Beispiele

Spätantike

Einen Kulturgenozid, bezogen auf die wissenschaftlichen und literarischen Überlieferungen der Kulturträger der Antike, stellt die Vernichtung der Bibliothek von Alexandria in frühchristlicher Zeit dar.

Christianisierung

Die christliche Kirche vernichtete über Jahrhunderte zum Zwecke ihrer Herrschaftssicherung und aus Verachtung Kulturgut der christianisierten Stämme und Völker in jeder Form und auf mehreren Kontinenten. Sie folgte darin der Anweisung aus ihrer heiligen jüdischen Schrift:

„Und reißt um ihre Altäre und zerbrecht ihre Säulen und verbrennt mit Feuer ihre Haine, und die Bilder ihrer Götter zerschlagt, und vertilgt ihren Namen aus demselben Ort“ (5. Mose, 12,3).

Sie scheute auch nicht vor dem Umbringen von Menschen als den lebenden Kulturträgern zurück, wie bei Giordano Bruno, den sie am 17. Februar 1600 in Person und dessen Schriften sie verbrennen ließ.[3]

Die Bombardierung Pforzheims 1945 war wie viele andere Feindeinwirkungen zugleich eine Völkermordtat und ein Akt des Kulturgenozids

Bombenterror der Angloamerikaner seit 1942

Auf Sachen bezogen, warfen die anglo-amerikanischen Kriegsfeinde die Tonnenlasten an Brandbomben auf deutsche Städte auch und teilweise gerade in der Absicht ab, jede Art Kulturdenkmäler der Deutschen möglichst zu zerstören. Es sollte mit der Substanzzerstörung das kulturelle und historische Gedächtnis hinsichtlich der Kulturleistungen der Deutschen wenn nicht ausgelöscht, so zumindest aufs Schwerste beschädigt werden, wobei man sich bewußt war, daß insbesondere Zeugnisse der Hochkultur unwiederbringlich verlorengingen.[4]

Dies gelang in einem riesigen Umfang;[5] als Nachhut stahlen alliierte Feldkommandeure und Soldaten alles, was sie für wertvoll, wegschaffbar und eines Tages verhökerbar hielten. Zu diesen Erscheinungen der Kulturzerstörung gehören auch offizielle Demontagen, Patentraub u. ä., die dem Zusammenbruch folgten.[6]

Polen in deutschen Ostgebieten seit 1944

Nachdem polnische Täter von 1944 bis 1950 Millionen Deutsche in den deutschen Ostgebieten ermordet, vertrieben, zur Flucht gezwungen und beraubt hatten, begann in den geraubten Ostgebieten eine großangelegte „Entdeutschung“ (polnisch odniemczanie), bei der man radikal daranging, alle Hinweise auf die Zugehörigkeit der Ostgebiete zu Deutschland zu tilgen. Deutschsprachige Inschriften auf Gebäuden, Friedhöfen oder Denkmälern wurden unkenntlich gemacht. Man ging so weit, von den unzähligen gußeisernen Kanaldeckeln den deutschen Herstellernamen aufwendig abzuschleifen. Der Gebrauch der deutschen Sprache in der Öffentlichkeit und der Deutschunterricht wurden verboten, deutsch klingende Vor- und Familiennamen mußten unter Zwang geändert, d. h. polnisch verfremdet werden („Polonisierung“).

Nach einer nie veröffentlichen Verordnung der polnischen kommunistischen Behörden durfte in den Gebieten, in denen weiterhin Deutsche wohnten (vor allem Oberschlesien) Deutsch nicht einmal als Fremdsprache unterrichtet werden. So waren nach der Übernahme der Kommunisten beispielsweise die Schüler von Oppeln, Hindenburg und Kattowitz gezwungen, neben dem Pflichtfach Russisch meistens entweder Englisch oder Französisch zu lernen. Das Verbot galt bis zur politischen „Wende von 1989“.

Franzosen in Elsaß-Lothringen

Während der Zeit der französischen Besetzung des Elsaß zwischen 1918 und 1940 betrieb Frankreich eine Vernichtungspolitik gegen die deutsche Sprache bzw. den Elsässischen Dialekt. Französisch wurde den Schülern als verbindliche Amts- und Schulsprache aufgezwungen. In Schule und Verwaltung wurde ausschließlich Französisch zugelassen, zeitweise wurde bei Strafe verboten, deutsch bzw. Dialekt zu sprechen. Nach dem Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, den die in den VSA tonangebenden Kreise durch Kriegseintritt des Landes zum Weltkrieg machten, übernahm Frankreich wieder die Gewalt über das Elsaß und machte Französisch erneut zur Verkehrs-, Amts- und Schulsprache.

Die Sprachdezimierungspolitik gegenüber dem Deutschen ist bis heute Programm. Man will das Standarddeutsche endgültig zum Verschwinden zu bringen und macht hierfür einige kosmetische Zugeständnisse hinsichtlich deutscher Elsässer Mundarten, beispielsweise bei der Beschriftung von Ortsschildern. Die BRD-Blockparteien rühren zur Verteidigung des Deutschen nirgends einen Finger.

Zitate

  • „Wenn ein junger Mensch das geistige Erbe der Kultur, in der er aufwuchs, verloren und keinen Ersatz in der Geistigkeit einer anderen gefunden hat, ist es ihm verwehrt, sich mit irgend etwas und irgend jemandem zu identifizieren, er ist tatsächlich ein Nichts und ein Niemand, wie man heute in der verzweifelten Leere vieler jugendlicher Gesichter deutlich lesen kann. Wer das geistige Erbe der Kultur verloren hat, ist wahrhaft ein Enterbter.“Konrad Lorenz, Nobelpreisträger

Siehe auch

Literatur

  • Karlheinz Deschner: Kriminalgeschichte des Christentums, 1986 ff., 10 Bände
  • Claus Nordbruch: Der deutsche Aderlaß – Alliierte Kriegspolitik gegen Deutschland nach 1945. Veröffentlichungen des Instituts für Deutsche Nachkriegsgeschichte, Bd. 28, Grabert-Verlag, Tübingen, 3. Auflage 2012, ISBN 978-3-87847-272-8 [542 S.]
  • Günter Zemella: Warum mußten Deutschlands Städte sterben?: Eine chronologische Dokumentation des Luftkrieges gegen Deutschland 1940-1945, Kloster-Buchhandlung und Klosterhaus-Versand, 2014, ISBN 978-3941730106 [704 S.]
  • Norbert Borrmann: Identität & Gedächtnis: Denkmäler und politische Architektur von 1800 bis zur Gegenwart, ARES Verlag, 2016, ISBN 978-3902732651 [216 S.]
  • Richard W. Eichler (1921–2014):
    • Der gesteuerte Kunstverfall, J. F. Lehmann, 1965
    • Baukultur gegen Formzerstörung, Grabert-Verlag, 1999
  • Alois Melichar: Musik in der Zwangsjacke. Zum Versuch der Zerstörung der europäischen Musiktradition, Verlag für ganzheitliche Forschung und Kultur, 1991
  • Günther Wolf: Der große Kunstraub 1945/46 – von Berlin nach Moskau, von Quedlinburg nach Texas, in: Deutsche Annalen 1999 – Jahrbuch des Nationalgeschehens, Druffel-Verlag, 1999, ISBN 3806111294, S. 155–176
  • Stephan Münster: Rock‘n Roll, Rock & Co. als Waffe der Umerzieher, in: Deutsche Annalen 2000 – Jahrbuch des Nationalgeschehens, Druffel-Verlag, 2000, ISBN 3806111359, S. 281–316
  • Walter Marinovic: Die Diktatur des Häßlichen – Kulturpolitik heute, in: Deutsche Annalen 2000 – Jahrbuch des Nationalgeschehens, Druffel-Verlag, 2000, ISBN 3806111359, S. 260–280
  • Bernd Weikl: Singen: In der Oper, als Therapie und in der Post- und Postpostmoderne, Leipziger Uni-Verlag, 2017, ISBN 978-3960231295 [enthält Ausführungen des Opernsängers zu den seit Jahrzehnten andauernden, staatlich subventionierten Darbietungen dekadenter Antikultur auf BRD-Bühnen; 132 S.]

Fußnoten

  1. „Vereinte Nationen“ war eine Begriffsprägung des VS-Präsidenten Franklin D. Roosevelt für die von ihm zusammengeführte Staatenkoalition, die den Zweiten Weltkrieg gegen das Deutsche Reich sowie gegen Mussolinis Italien und Japan führte. Zur Entstehung und Geschichte des Begriffs siehe Vereinte Nationen, Abschnitt Geschichte und ausführlich Dirk Bavendamm: Roosevelts Krieg 1937–1945 und das Rätsel von Pearl Harbor, darin das Kapitel Errichtung der ‚einen Welt‘, Herbig, 1993, ISBN 3776618205, S. 254–273
  2. Gunnar Heinsohn, Lexikon der Völkermorde, Reinbek bei Hamburg 1998, S. 16 Vorsicht! Umerziehungsliteratur im antideutschen Sinne!
  3. Die Schriften Giordano Brunos blieben bis 1966 auf dem Index der verbotenen Schriften der katholischen Kirche.
  4. Siehe insbesondere zu den Zerstörungen deutscher Baukunstdenkmäler durch die Kriegsfeinde und ihre Fortsetzung in der Baupolitik der Besatzungsregime BRD und DDR: Richard W. Eichler: Baukultur gegen Formzerstörung (1999), S. 147 ff. (Kapitel 3: „Das deutsche Sonderschicksal/Zerbombte Kultur“)
  5. Allein von der Berliner Museumsinsel wurden tonnenweise Kunstwerke und kilometerweise Bücher geraubt und verschleppt.
  6. Siehe zu letzterem Thema ausführlich Claus Nordbruch: Der deutsche Aderlaß – Alliierte Kriegspolitik gegen Deutschland nach 1945. Veröffentlichungen des Institutes für Deutsche Nachkriegsgeschichte, Bd. 28, Grabert-Verlag, Tübingen, 3. Aufl. 2012, ISBN 978-3-87847-272-8
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