Kunst im Nationalsozialismus

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Die Bereitschaft (zum inneren Heldenmut), Skulptur von Arno Breker: Wie er dort steht! Nicht vom Flecke weichend, sondern nach vorn schreitend! Die Zeit in der er lebt, ist von Zerrüttung geprägt, aber nichts kann ihn in seinem Inneren zerrütten. Inneres Leiden, seelische Spaltungen und Verwerfungen und Zerwürfnisse sind ihm nicht bekannt. Er bleibt standhaft. Sein Blick ist nach vorn gerichtet. Er blickt sich nicht um und zählt wie viele auf seiner Seite stehen mögen. Auch wenn er alleine steht, und meistens ist es so, blickt er genau in das Auge des Sturmes, der dort kommen mag. Er weicht keinen Millimeter, rückt nicht ab, sondern greift zu seiner Waffe. Gefaßt, nicht entsetzt, nicht hastig und panisch, sondern kühn und stolz. Stahl und nicht sprödes Eisen. Er ist vielleicht alleine, aber er weiß, daß eine einzelne kleine Fackel auch eine große Scheune voller Heu entzünden kann. Das ist die Bereitschaft: Die Bereitschaft seinen Standpunkt nicht aufzugeben. Die Bereitschaft gegen tausend Stimmen zu sprechen, zu schreiben, zu wirken. Die Bereitschaft dagegenzuhalten, koste es, was es wolle und bis zur letzten Konsequenz. Die Bereitschaft sich und die seinen zu verteidigen. Die Bereitschaft den Gegenwind zu ertragen, auch wenn es ein Sturmwind wird. (Vigo)

Während der Zeit des Nationalsozialismus erlebte die Kunst eine außerordentliche Blüte. Adolf Hitler erklärte am 1. September 1933 auf der Kulturtagung des Parteitages:

„Die Kunst ist eine erhabene und zum Fanatismus verpflichtende Mission.“

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Hitler über die Kunst im Nationalsozialismus

„Es ist daher die erste Aufgabe einer neuen deutschen Kunstentwicklung, die Stilverkrampfung aufzulockern und insbesondere die Erkenntnis zu fördern, daß es nicht richtig ist, einer rein konstruktiv wirkenden künstlerischen Manie zu verfallen, sondern daß wir vielmehr die schöpferische Kraft der Nation von solchen Manieriertheiten zu befreien haben. Dies ist kein Rezept, nach dem jeder Durchschnittswurm nun großer Künstler werden kann, sondern nur die Voraussetzung, um das wirklich geborene Genie nicht im Prokrustesbett alter Stilgesetze verkümmern zu lassen. [...]
Das ganze Kunst- und Kulturgestotter von Kubisten, Futuristen, Dadaisten, usw. [...] ist höchstens als Ausdruck einer Weltanschauung zu werten, die von sich selbst zugibt, daß die Auflösung aller bestehenden Begriffe, aller Völker und Rassen, ihre Vermischung und Verpanschung höchstes Ziel ihrer intellektuellen Urheber und Führergilde ist. Mit der angeborenen naiven Unbekümmertheit versucht diese kulturelle Ergänzung der politischen Destruktion, als ob nichts geschehen wäre, den neuen Staat mit Steinzeitkultur zu beglücken. [...]
Es kann nicht die Aufgabe einer nationalsozialistischen Kunsterziehung sein, Genies zu züchten, die nur die Vorsehung den Völkern schenkt, als vielmehr das vorhandene Kulturgut sowie den unverdorbenen und gesunden Instinkt unserer Bewegung in Schutz zu nehmen vor diesen Räubern und Einbrechern einer fremden Staats- und Kulturauffassung, sofern es sich nicht überhaupt um Schwindler handelt. Und es muß eindeutig und klar ausgesprochen werden: Nicht nur die politische, sondern auch die kulturelle Entwicklung des Dritten Reiches bestimmen die, die es geschaffen haben.“Rede Hitlers vom 5. September 1934 bei der Kulturtagung auf dem Nürnberger Reichsparteitag

Eine neue Blüte deutscher Kultur

Der nationalsozialistische Staat brauchte sich seiner Leistungen auf dem Gebiet der Kultur nicht zu schämen und strafte durch sie all jene Lügen, die den Nationalsozialismus ein Jahrzehnt lang als kulturfeindlich hinzustellen sich bemüht und nach der Machtergreifung das Ende der deutschen Kultur vorausgesagt hatten. Das Gegenteil wurde Tatsache.

Während auf allen Lebensgebieten der deutschen Nation im Jahre 1933 nach Forträumung einiger Trümmer mit einem Neubau begonnen werden konnte, mußte auf dem Gebiete der Kultur erst einmal mit der Spitzhacke die kubistisch-futuristische Synagoge abgerissen werden, zu der das Judentum schon im vorigen Jahrhundert den Grundstein gelegt und die sie in den Jahren der Novemberregierung zu einem Fundament ihres Geistes der Zersetzung, der Verflachung und der Vernichtung aller Kulturwerte ausgebaut hatte. Das deutsche Kulturleben war in den Jahren der Novemberrepublik in einem solchen Maße von Juden überwuchert, daß es ohne weiteres als jüdisch angesprochen werden kann. Alle erfolgversprechenden Keime aus nicht jüdischer Wurzel wurden sofort zertreten. Aus dieser völligen Überfremdung des deutschen Kulturlebens heraus allein ist der ungeheure Niedergang zu erklären, dem in 14 Jahren das gesamte deutsche Kulturleben verfallen war.

Die Verjudung der Kunst

Im Märzheft der Zeitschrift „Der Kunstwart“ erschien 1912 ein Aufsatz des Juden Moritz Goldstein, in dem es u. a. heißt:

„Auf allen Posten, von denen man sie nicht gewaltsam fernhält, stehen plötzlich Juden; die Aufgaben der Deutschen haben die Juden zu ihrer eigenen Aufgabe gemacht; immer mehr gewinnt es den Anschein, als sollte das deutsche Kulturleben in jüdische Hände übergehen. Das aber hatten die Christen, als sie den Parias in ihrer Mitte einen Anteil an der europäischen Kultur gewährten, nicht erwartet und nicht gewollt. Sie begannen sich zu wehren, sie begannen wieder, uns fremd zu nennen, sie begannen, uns im Tempel ihrer Kultur als eine Gefahr zu betrachten. Und so stehen wir denn jetzt vor dem Problem: Wir Juden verwalten den geistigen Besitz eines Volkes, das uns die Berechtigung und die Fähigkeit dazu abspricht.“

Dieser Feststellung von jüdischer Seite ist nichts hinzuzufügen, denn sie spricht für sich selbst. Theater, Film, Musik, bildende Kunst, Rundfunk, alles befand sich in erster Linie in jüdischer Hand. Das einzige, was im Theaterleben der Systemzeit z. B. in Berlin deutsch war, das war – wenigstens zum Teil – die Sprache. Sie war ein Gemisch von deutschem und jiddischem Gemauschel. Dafür waren Theaterdirektoren, Schauspieler, Dirigenten, Musiker, Textverfasser, Regisseure und Komponisten Juden. Die Zahl der Kulturjuden war so groß, daß man mit ihren Namen mühelos ein Adreßbuch füllen kann. Alle Machtpositionen waren in einem solchen Maße mit Juden besetzt, daß das Judentum es völlig in der Hand hatte, zu entscheiden, wer im deutschen Kulturleben im einzelnen noch eine Rolle spielen durfte.

Die Verjudung begann bereits in den Ministerien. So wurde im preußischen Kultusministerium Theater und Musik von den Juden Seelig und Kestenberg, im preußischen Staatsministerium die Pressepolitik durch den Juden Goslar verwaltet.

In sämtlichen Verbänden der Kunstschaffenden saßen Juden. Die meisten Theaterdirektoren waren Juden. Jüdische Dirigenten wurden bei weitem bevorzugt, ebenso jüdische Künstler. Der Film war zu 85 Prozent verjudet, die 15 Prozent Nichtjuden bekleideten nur untergeordnete Stellungen. Die Konzertagenturen sowie der Buch- und Kunsthandel wurden von Juden verwaltet. In der bildenden Kunst waren es jüdische Schmierfinken, Kubisten und Expressionisten, die die tonangebende Rolle spielten und die tollsten Verirrungen als Kunst anpriesen. Im Rundfunk waren viele führenden Stellen mit Juden besetzt, und die Programme der einzelnen deutschen Sender wiesen in den Jahren des Niedergangs in erster Linie Juden auf.

Die Verjudung der Presse hatte ebenfalls ein außerordentliches Maß angenommen. Die großen Konzerne waren in jüdischer Hand. Alle großen Zeitungen wurden von Juden geleitet. Die wichtigsten Ressorts waren mit Juden besetzt. Als Kunstkritiker traten in erster Linie Juden in Erscheinung, die als Helfershelfer der im Kunstleben selbst tätigen Juden deren Geschäfte besorgten. Nur so konnte es kommen, daß Volks- und Rassefremde das Kulturleben einer ganzen Nation beherrschten und in den Abgrund stießen, was kultureller Besitz einer ganzen Nation war.

Für die jüdischen Kunstbesitzer war die Kunst nur eine Ware. Als Ware behandelten sie nicht nur die Kunstwerke, sondern auch die Kunstschaffenden. Deutsche Künstlerinnen oder Statistinnen wurden zum Freiwild jüdischer Theaterdirektoren oder Regisseure. Der Weg zum Ruhm oder zur Rolle ging durch das Bett des Juden. Die Gagen waren zum Leben zu winzig, zum Sterben zu groß. Die Arbeitslosigkeit unter der deutschen Künstlerschaft nahm nie dagewesene Formen an. Juden waren von dieser Arbeitslosigkeit kaum betroffen, denn: „ganz Israel bürgt füreinander“.

Ein plastisches Bild der jüdischen Zersetzungsarbeit im Kulturleben, die vor keinem der Großen der deutschen Nation haltmachte, gibt das Buch „Die Juden in Deutschland“.

Als besonders bezeichnend soll nur darauf hingewiesen werden, daß noch am 13. Februar 1933, nach der Machtergreifung, der jüdische Generalmusikdirektor Otto Klemperer die Frechheit besaß, anläßlich des 50. Todestages Richard Wagners eine Tannhäuser-Inszenierung in der Berliner Staatsoper vorzunehmen, die als gewollte Beleidigung des großen deutschen Meisters und als Faustschlag ins Gesicht aller noch irgendwie gesund empfindenden Menschen gelten mußte.

Entjudung der deutschen Kultur

Zwei Aufgaben hatte der Nationalsozialismus beim Neuaufbau des deutschen Kulturlebens in den Vordergrund gestellt:

  • erstens die völlige Entjudung des deutschen Kulturlebens, die hundertprozentig durchgeführt wurde,
  • zweitens den Aufbau einer großen, geschlossenen, schlagkräftigen Organisation als neuer Trägerin des gesamten Kulturlebens.

Beide Aufgaben wurden mit nationalsozialistischer Gründlichkeit gelöst. Sie bildeten die tragfähige Grundlage für alles Kulturschaffen im Deutschen Reich. Dem Judentum und den Mischlingen wurde die Möglichkeit geschaffen, innerhalb ihrer eigenen Organisation auch ihre eigene Kultur zu pflegen. Jede direkte oder indirekte Beeinflussung des deutschen Kunst- und Kulturlebens durch Träger jüdischen Geistes dagegen sollte für alle Zukunft verhindert werden. Nur deutschblütige Künstler hatten die Möglichkeit, sich mit ihrem Schaffen an das deutsche Volk zu wenden.

Der Aufbau der Reichskulturkammer

Das Reichskulturkammergesetz vom 22. September 1933 gab dem Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda Joseph Goebbels die Ermächtigung und den Auftrag, alle Angehörigen des deutschen Kulturlebens in Körperschaften öffentlichen Rechts zusammenzufassen. Innerhalb der Reichskulturkammer wurden sieben solcher Körperschaften errichtet:

Als Zielsetzung der Reichskulturkammer wurde in der Durchführungsverordnung vom 1. November 1933 festgelegt:

„Durch Zusammenwirken der Angehörigen aller von ihr umfaßten Tätigkeitszweige unter der Führung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda die deutsche Kultur in Verantwortung für Volk und Reich zu fördern, die wirtschaftlichen und sozialen Angelegenheiten der Kulturberufe zu regeln und zwischen allen Bestrebungen der ihr angehörenden Gruppen einen Ausgleich zu bewirken.“

Damit wurde festgelegt, daß kein Lebensgebiet der deutschen Kunst von der Fürsorge durch die Reichskulturkammer ausgeschlossen war. Es wurden nicht nur die kulturellen Interessen der deutschen Künstlerschaft wahrgenommen, sondern ebenso ihre sozialen und wirtschaftliche Belange. Bei der Errichtung der Reichskulturkammer wurde als Grundsatz festgelegt:

„Wer bei der Erzeugung, der Wiedergabe, der geistigen oder technischen Verarbeitung, der Verbreitung, der Erhaltung, dem Absatz oder der Vermittlung des Absatzes von Kulturgut mitwirkt, muß Mitglied der Einzelkammer sein, die für seine Tätigkeit zuständig ist. Die Reichskulturkammer und die Einzelkammern können Bedingungen für den Betrieb, die Eröffnung und die Schließung von Unternehmungen auf dem Gebiet ihrer Zuständigkeit festsetzen und Anordnungen über wichtige Fragen innerhalb dieses Gebietes, insonderheit über Art und Gestaltung der Verträge zwischen den von ihnen umfaßten Tätigkeitsgruppen treffen.“

In der Begründung zum Reichskulturkammergesetz wurde weiter ausdrücklich ausgesprochen, daß es nicht Aufgabe des Staates sein kann, eine neuen Kultur im Verordnungswege zu schaffen, sondern daß sie von innen heraus aus dem Volke wachsen müsse.

„Es ist nicht die Absicht des nationalsozialistischen Staates, eine Kultur von oben her schaffen zu wollen. Die Kultur wächst aus dem Volke heraus. Alle früheren Staatsauffassungen seit der Aufklärungszeit setzen die Kultur als eine Angelegenheit der Einzelpersönlichkeit zum Staate in einen gewissen Gegensatz. Auch soweit dieser Gedanke nicht durchgeführt wird, ist an der Auffassung festgehalten worden, als sei die Kultur etwas, das wegen seiner besonderen Feinheit und Vielgestaltigkeit eine stark dezentralisierte Staatsbetreuung möglichst ohne Befassung der Reichszentrale verlange. Die Aufgabe des Staates ist es, innerhalb der Kultur schädliche Kräfte zu bekämpfen und wertvolle zu fördern, und zwar nach dem Maßstab des Verantwortungsbewußtseins für die nationale Gemeinschaft. In diesem Sinne bleibt das Kulturschaffen persönlich und frei. Wohl aber ist es, um eine Politik der deutschen Kultur zu treiben, notwendig, die Schaffenden auf allen ihren Gebieten über der Führung des Reichs zu einer einheitlichen Willensgestaltung zusammenzufassen. Das geschieht im Wege des ständischen Aufbaues.“

Der Präsident der Reichskulturkammer, Reichsminister Dr. Goebbels, legte bei der feierlichen Eröffnung am 15. November 1933 ebenfalls die nationalsozialistische Auffassung von der Kultur und dem kulturellen Schaffen und von der Aufgabenstellung der Reichskulturkammer in knappen, überzeugenden Worten dar:

„Kultur ist höchster Ausdruck der schöpferischen Kräfte eines Volkes. Der Künstler ist ihr begnadeter Sinngeber. Es wäre vermessen, zu glauben, daß eine göttliche Mission außerhalb des Volkes vollendet werden könnte. Sie wird für das Volk durchgeführt, und die Kraft, deren er sich dabei bedient, stammt aus dem Volk. Wir haben die schöpferischen Kräfte der deutschen Nation freigelegt; sie mögen sich ungehindert entfalten und reiche Früchte tragen am Baum eines neuerstandenen Volkstums. Das ist der Sinn der Reichskulturkammer, die wir dem Gesetz entsprechend heute feierlich eröffnen und konstituieren. Sie stellt den Zusammenschluß aller Schaffenden in einer geistigen Kultureinheit dar. Sie beseitigt die nur noch mechanisch wirkenden Organisationsüberbleibsel der vergangenen Zeit, die der freien Entwicklung unseres kulturellen und künstlerischen Lebens bloß im Wege standen. Die schaffenden Menschen sollen sich in Deutschland wieder als eine Einheit empfinden; es soll ihnen jenes Gefühl trostloser Leere genommen werden, das sie bisher von der Nation und ihren treibenden Kräften trennte. Nicht einengen wollen wir künstlerisch-kulturelle Entwicklung, sondern fördern. Der Staat will seine schützende Hand darüber halten. Die deutschen Künstler sollen sich unter seinem Patronat geborgen fühlen und das beglückenden Gefühl zurückgewinnen, daß sie im Staate ebenso unentbehrlich sind wie die, die die Werte seines materiellen Daseins schaffen. Die neugegründete Reichskulturkammer steht über den überlebten Begriffen von modern und reaktionär. Ihre Arbeit soll ebenso abhold sein dem modern scheinenden Großmannstum, hinter dem sich künstlerisches Nichtskönnen verbirgt, wie sie abhold ist dem reaktionären Rückschritt, der der Jugend und ihren gesunden Kräften den Weg verbauen will.“

Als repräsentatives Gremium der deutschen Kulturschaffenden wurde der Reichskultursenat geschaffen, dem über 100 führende Männer des deutschen Kulturlebens angehörten und der das Gewissen des deutschen Kulturlebens war.

Als umfassende Organisation der „Kulturverbraucher“ wurde aus dem Kampfbund für deutsche Kultur die „NS-Kulturgemeinde“ geschaffen.

Die soziale Stellung der deutschen Künstlerschaft

Die soziale Betreuung der deutschen Künstlerschaft haben sich die Reichskulturkammer und ihr Präsident ganz besonders angelegen sein lassen. So wurden zum ersten Male wahrhaft große nationalsozialistische Werke der Hilfe und der Anerkennung geschaffen. Die Errichtung einer Alters- und Krankenversorgung für die deutschen Künstler wurde in Angriff genommen. Die Stiftung der Spende „Künstlerdank“ durch Reichsminister Dr. Goebbels in Höhe von 2 Millionen Reichsmark zur Bannung der größten Not unter den schaffenden Künstlern, die Errichtung des Hilfswerks der deutschen bildenden Kunst, der Ausbau der Schiller-Stiftung und anderer großer Stiftungen und Stipendien, die Errichtung der „Dr.-Goebbels-Stiftung für Bühnenschaffende“, aus der in erster Linie Altersheime und Erholungsstätten für die Bühnenschaffenden gebaut wurden, sind als Marksteine nationalsozialistischen Tatwillens besonders hervorzuheben.

Als Anerkennung für besondere Leistungen wurden für deutsche Künstler zahlreiche Preise neu gestiftet und bestehende erneuert. An der Spitze dieser Preise stand der vom Führer am 30. Januar 1937 gestiftete „Deutsche Nationalpreis für Kunst und Wissenschaft“, der in Höhe von je 100.000 Reichsmark an drei verdiente Deutsche auf dem Reichsparteitage der NSDAP für die beste Leistung des Jahres verliehen wurde, und der „Nationale Buch- und Filmpreis“, dem die Reichsregierung am Nationalen Feiertag des deutschen Volkes für den besten Film und für das beste Buch des Jahres vergab. Beide Preise wurden so zu Wertmaßstäben für künstlerisches Schaffen und dienten dazu, Künstler, die für ihre Nation Überdurchschnittliches geleistet hatten, für alle Zeiten vor der Nation hervorzuheben und ihnen eine Stellung in der Volksgemeinschaft zu geben, die der Bedeutung ihrer Leistung entspricht.

Nationalsozialismus brachte Aufstieg

Nach der Ausscheidung aller Juden, der Wiedergesundung des gesamten deutschen Theaterlebens, der Wiederinbetriebnahme der geschlossenen Theater und der Verlängerung der Spielzeiten konnten im Spieljahre 1936/37 28.012 tätige Künstler an den deutschen Bühnen gezählt werden gegen 22.045 im Jahre 1932. An 81 Bühnen konnte die Spielzeit verlängert werden. Die Zahl der ganzjährig bespielten Bühnen stieg auf das Dreifache, und zwar auf 75 im Jahre 1937, die Durchschnittsspielzeit von zirka 5 Monaten auf 7 bis 10 Monate.

Die Reichskulturkammer bildete zusammen mit dem Deutschen Gemeindetag und dem Reichs- und Preußischen Innenministerium einen Wanderbühnenausschuß. Alle Städte ohne ständiges Theater wurden innerhalb der einzelnen Gaue zu Zweckverbänden zusammengeschlossen. Jeder Gau hatte seine eigene Wanderbühne, die die theaterlosen Städte bespielte. Ein Teil der Wanderbühnen spielte bereits mit mehreren Ensembles, um allen Ansprüchen gerecht zu werden.

Die von der Reichstheaterkammer erlassenen Richtlinien für die Gestaltung der Eintrittspreise schaltete jede Möglichkeit einer Unterbietung aus und gab den Theatern die Möglichkeit, ihren Etat auf eine wirtschaftlich gesunde Grundlage zu stellen.

Durch die Umwandlung des paritätischen Bühnennachweises in den Deutschen Bühnennachweis, der eine Wohlfahrtseinrichtung war, wurde das Engagements- und Vermittlungswesen auf eine völlig neue Grundlage gestellt. Die Vermittlung von Engagements erfolgte nunmehr kostenlos für den einzelnen.

Volk und Kunst wurden wieder eine Einheit im nationalsozialistischen Staat, und die Theater wurden wieder zu Einrichtungen des Volkes. Der Führer selbst nahm am Aufbau des deutschen Theaters lebhaften Anteil. Die jährlich veranstalteten Reichstheaterfestwochen erhielten ihre Weihe durch sein persönliches Erscheinen. Er selbst gab die Mittel her für den Umbau und die Wiederherstellung zahlreicher vernachlässigter oder geschlossener Bühnen. 38 Bühnen wurden in Deutschland in vier Jahren neu gebaut, umgebaut oder renoviert, und schon waren die Pläne fertig für weitere große Taten auf dem Gebiet des Theaterbaues in Deutschland.

Große Deutsche Kunstausstellung

Das Haus der Deutschen Kunst wurde am 18. Juli 1937 mit der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung“ eröffnet. Die Werke waren von einer Kommission ausgesucht worden, an ihrer Spitze stand der Präsident der Reichskammer der Bildenden Künste Adolf Ziegler. Auch Hitler war an der Auswahl beteiligt. Die Ausstellung wurde bis 1944 jedes Jahr wiederholt. Hitler hielt bei der Eröffnungsausstellung am 18. Juli 1937 eine programmatische Rede, in der er unter anderem ausführte:

„Bis zum Machtantritt des Nationalsozialismus hat es in Deutschland eine sogenannte moderne Kunst gegeben., d. h. also, wie es schon im Wesen des Wortes liegt, fast jedes Jahr eine andere. Das nationalsozialistische Deutschland will wieder eine deutsche Kunst, und diese soll und wird wie alle schöpferischen Werte eine Volkes eine ewige sein.“

Zusätzlich wurde in München bis 1939 auch der jährliche „Tag der Deutschen Kunst“ abgehalten.

Parallel dazu fand ebenfalls in München die Ausstellung „Entartete Kunst“ statt, die am 19. Juli 1937 in München eröffnet wurde. Hier grenzte sich die nationalsozialistische Kunstauffassung von der krankhaften und verwirrenden Pseudokunst ab.

Die Große Deutsche Kunstausstellung fand im Haus der Deutschen Kunst in München insgesamt achtmal statt.

Programmatische Zeitschrift

Ab Januar 1937 wurde von Alfred Rosenberg die monatliche Zeitschrift „Die Kunst im Dritten Reich“ herausgegeben. Der Titel wurde im August 1939 in „Die Kunst im Deutschen Reich“ geändert. Der Hauptschriftleiter war der Kunstjournalist Robert Scholz. Die Zeitschrift hatte ein sehr großes Format und enthielt sehr viele Abbildungen. Zu der jährlichen Großen Kunstausstellung erschien jeweils eine Doppelnummer.

Bildende Kunst, Theater, Film, Architektur, Musik, Literatur

Bildende Kunst

Film und Theater

Hauptartikel: Film im Nationalsozialismus

Architektur

Musik

Literatur

Siehe auch

Verweise

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