Kyritz

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Kyritz

Wappen von Kyritz
Staat: Deutsches Reich
Gau: Mark Brandenburg
Landkreis: Ostprignitz-Ruppin
Provinz: Brandenburg
Einwohner (2009): 9.681
Bevölkerungsdichte: 62 Ew. p. km²
Fläche: 156,09 km²
Höhe: 42 m ü. NN
Postleitzahl: 16866
Telefon-Vorwahl: 033971
Kfz-Kennzeichen: OPR / KY
Koordinaten: 52° 57′ N, 12° 24′ O
Kyritz befindet sich entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Brandenburg
Bürgermeister: Nora Görke

Die Hansestadt Kyritz ist eine deutsche Stadt in der Prignitz in Brandenburg.

Lage

Die Stadt liegt im Naherholungsgebiet der Kyritzer Seenkette. Die Hansestadt Kyritz trägt im Volksmund den Beinamen „an der Knatter“. Das Geräusch der früher zahlreichen knatternden Wassermühlen an einem Nebenarm der Jäglitz war namensgebend. Heute ist dieser Nebenarm der Jäglitz verrohrt und von den 5 Wassermühlen existiert nur von einer noch das Gebäude. In der die Gemarkung Teetz (Ortsteil von Kyritz) angrenzende Kyritz-Ruppiner Heide befindet sich ein ehemaliger sowjetischer, Bombodrom genannter, Truppenübungsplatz (über 140 km² groß), den die Bundeswehr für Tiefflug- und Bombenabwurfübungen weiter nutzen wollte.

Geschichte

  • 946 erste urkundliche Erwähnung.
  • 1237 erhält Kyritz (damals Chorizi) das Stendaler Stadtrecht. Die Stadt liegt in der Prignitz
  • Im 14. Jahrhundert wird die Stadt Mitglied der Hanse und liegt am Pilgerweg Berlin-Wilsnack. Zu dieser Zeit wird auch die Pfarrkirche St. Marien und die Stadtmauer gebaut. Die Kirche und Reste der Stadtmauer gibt es heute noch.
  • 1381 Überfall des Ritters Bassewitz (nicht gesichert).
  • 1411 Der Ritter Bassewitz wird gefasst und enthauptet (nicht gesichert). Das Schwert, mit dem er (angeblich) hingerichtet wurde, ist heute im Rathaus ausgestellt. Siehe Bassewitzfest Kyritz
  • 1488 Erstmals Kyritzer Bier mit dem Namen „Mord und Totschlag“ gebraut. Dieses Bier wird heute in Dessow hergestellt und ist in Restaurants der Stadt und dem Inselrestaurant erhältlich.
  • 1626 sterben mehr als 800 Kyritzer an der Pest.
  • Im 17. und 18. Jahrhundert wurden Fachwerkhäuser errichtet, einige davon prägen noch heute den Stadtkern.
  • 1806 bis 1814 französische Besatzung. Im Andenken an die Völkerschlacht bei Leipzig, in der die Unterdrücker geschlagen wurden, pflanzten die Kyritzer 1814 auf dem Marktplatz vier Eichen, von denen noch heute eine als Friedenseiche„“ steht.
  • Kreisstadt der Ostprignitz seit 1816.
  • 1866 Bau des heutigen Gymnasiums
  • 1871 Gründung der Stärkefabrik.
  • 1879 wird das Rathaus erbaut. Das alte war abgebrannt.
  • 1910 wird das Krankenhaus eingerichtet.
  • 1925 Gründung der Badeanstalt.
  • Am 2. September 1945 verkündet Wilhelm Pieck die kommunistische „Bodenreform“ im Gasthof „Zum Prignitzer“.
  • 1952 in der DDR wird Kyritz zur Kreisstadt des Kreises Kyritz im Bezirk Potsdam.
  • 1960 wird der Agrarflughafen Heinrichsfelde gegründet.
  • 1970 werden erstmals die Kyritzer Festtage mit Segelregatta und Bootskorso veranstaltet.
  • 1993 Kreisgebietsreform. Kyritz kommt zum Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit der Kreisstadt Neuruppin.
  • 2003 wird das Amt Kyritz aufgelöst und dessen Gemeinden der Stadt Kyritz angeschlossen.
  • 2010 wird das bundesweit erste Denkmal „Den Opfern der Zwangskollektivierung im so genannten Sozialistischen Frühling in der DDR.“ enthüllt.
  • Am 30. August 2010 hat die Deutsche Telekom den ersten LTE-Sendemast Deutschlands in Kyritz in Betrieb genommen.

Bekannte, in Kyritz geborene Personen

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