Leopold V. (Österreich)
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[Bearbeiten] Leben
Leopold V. folgte seinem Vater 1177 in der Regierung und nahm am Dritten Kreuzzug teil. Dort wohnte er der Belagerung von Akko bei, entzweite sich aber hier mit dem König Richard Löwenherz von England. Dieser ließ, wie erzählt wird, hier, nach andern erst in Askalon, Leopolds Banner in den Staub treten.
Aus Rache nahm Leopold jenen auf seiner Rückkehr aus dem Heiligen Land bei der Durchreise durch das Herzogtum Österreich gefangen, setzte ihn auf der Burg Dürnstein in Haft und lieferte ihn erst nach längern Verhandlungen 1194 an Kaiser Heinrich VI. aus, der von Richard ein großes Lösegeld erpreßte.
Noch vor dem Kreuzzug hatte Ottokar VI., letzter Herzog von Steiermark, Leopold 1186 zum Erben eingesetzt, und 1192 trat Leopold diese Erbschaft wirklich an. Er starb am 31. Dezember 1194 bei einem Turnier infolge eines Sturzes vom Pferde. Sein Nachfolger war sein Sohn Friedrich I.
[Bearbeiten] Trivia
Sein weißer Waffenrock soll in den Kämpfen bei der Belagerung von Akkon (1189-1191) rot von Blut gewesen sein. Als er seinen breiten Gürtel abnahm, war ein weißer Streifen zu erkennen. Da sein Banner während der Schlacht verloren ging, erteilte Kaiser Heinrich VI. ihm das Recht die rot-weiß-roten Farben als neues Banner zu tragen. So soll die Flagge Österreichs entstanden sein.
