Liste jüdischer Persönlichkeiten (a-m)

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Dies ist eine Liste jüdischer Persönlichkeiten. (Siehe auch: Kategorie: Person des Judentums und Jüdische Erfinder und Entdecker während ihres Aufenthalts in Deutschland)

Ziel dieser Liste ist es, Personen zu erfassen, die für das Judentum relevant sind.

Das Ziel dieser Liste ist es nicht, alle Personen einer bestimmten Glaubensrichtung zu erfassen. Die Religionszugehörigkeits-Kategorien sind lediglich Werkzeuge, um die im Zusammenhang mit einer bestimmten Religion wichtigen Personen erfassen zu können. Als solche sind sie neutral und beinhalten keinerlei Wertung über die Person. Ob eine Person für die Religion bzw. die Religion für die Person von Relevanz ist, sollte bereits im Text über die Person ersichtlich sein.

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M


A

Juden bei Inglourious Basterds – Produzenten: Lawrence Bender, Bob Weinstein, Harvey Weinstein – Schauspieler: Eli Roth, B. J. Novak, Samm Levine...
  • Monroe Abbey (geb. 1904; gest. 28. November 1993) war ein Rechtsanwalt in Kanada. Abbey war als Anwalt in Montreal niedergelassen und spezialisiert auf Bergbaurecht. Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte er sich in seiner Heimatstadt in zahlreichen jüdischen Organisationen. War unter anderem Direktor der Jewish Immigrant Aid Services, der Zionist Organization of Canada und der United Jewish Refugee and World Relief Agencies. Von 1968 bis 1971 war er Präsident des „Canadian Jewish Congress“.
Paula Abdul
  • Paula Abdul (* 19. Juni 1962 in San Fernando bei Los Angeles, Kalifornien) ist eine Choreographin und Pop-Sängerin in den VSA. Sie ist die Tochter der kanadischen Konzertpianistin Lorraine Rykiss und des syrisch-sephardischen, in Brasilien lebenden Viehhändlers Harry Abdul. Harry Abdul arbeitete im Sand- und Kieshandel der Familie seiner Frau. Lorraine Abdul war zeitweise Regie-Assistentin von Billy Wilder.
  • Otto Abeles (* 1. Mai 1879 in Rohatetz bei Nikolsburg, Mähren; † 25. Mai 1945 in Tröbnitz, Sachsen) war ein Journalist, Schriftsteller, Musikkritiker und Zionist.
  • Isaak Abrabanel, Don Isaak ben Juda Abrabanel, auch Abravanel und Abarbanel (* 1437 in Lissabon; † 1508 in Venedig) war ein jüdischer Politiker und Finanzmann im Dienste der Könige von Portugal und Spanien, der Vizekönige von Neapel und der Dogen von Venedig.
  • S. Daniel Abraham (geb. 15. August 1924) ist ein Geschäftsmann in den VSA und unterhält Kontakte zu höchsten Politikern in den VSA und Israel. Er ist durch die Einführung des Slim-Fast Getränks (Thompson Medical Group) in den späten 1970er Jahren sowie als einer der größten Spender der Demokratischen Partei der VSA bekannt geworden. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen auf 1,8 Mrd. Fed-Dollar (September 2012).[1]
  • Karl Abraham (* 3. Mai 1877 in Bremen; † 25. Dezember 1925 in Berlin) war ein Schüler von Sigmund Freud. Er zählte zu eifrigsten Verfechtern der von seinem jüdischen Meister begründeten Psychoanalyse. 1920 machte er mit seinem gleichfalls jüdischen Kollegen Eitington eine psychoanalytische Klinik in Berlin auf. 1922 wurde Abraham Generalsekretär, 1924 Präsident der Internationalen Psychoanalytischen Gesellschaft.[2]
  • Floriano Abrahamowicz (geb. 7. April 1961 in Wien) ist ein italienischer Priester und ein Regionalvertreter der Piusbruderschaft. Er ist Konvertit und Sohn eines evangelischen Pastors mit jüdischen Wurzeln. Da er abweichende Ansichten zu zeitgeschichtlichen Fragen hat, wird er medial verfolgt.
  • Morris B. Abram (* 19. Juni 1918 in Fitzgerald/Georgia; † 15. März 2000) war ein Anwalt in den VSA und Präsident der Brandeis-Universität. Als „juristischer Berater der Anklagebehörde” hatte Abram erheblichen Einfluß hinter den Kulissen des Nürnberger Tribunals. Er war Major der VS-Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg.
  • Alexander Abramowitsch (* 1888 in Odessa am Schwarzen Meer; Todesdatum unbekannt) schloß sich 1908 der sozialdemokratischen Bewegung Rußlands an, aus der die Bolschewisten hervorgingen. 1913 emigrierte er in die Schweiz. 1917 kam er mit Lenin zurück. Abramowitsch war entscheidend an der Bolschewisierung Rußlands beteiligt und 1919 der wichtigste Verbindungsmann zwischen bayerischer Räterepublik und den Sowjets. Später zählte er zu den Führern der Komintern.
  • Roman Arkadjewitsch Abramowitsch (geb. 24. Oktober 1966 in Saratow an der Wolga) gehört zu den Oligarchen in Rußland und war von 2000 bis Juli 2008 Gouverneur der Region Tschukotka. Abramowitsch, Sohn jüdischer Eltern aus Saratow gilt als einer der vermögendsten Männer der Welt (3,3 Milliarden Dollar; Stand 2012). Im Jahr 2011 verklagte sein früherer Geschäftspartner Boris Beresowski Abramowitsch auf 5,6 Milliarden VS-Dollar. Am 31. August 2012 wurde Beresowskis Klage von einem Londoner Gericht abgewiesen.
  • Jeffrey Jacob Abrams (geb. 27. Juni 1966 in Neuyork Stadt) auch bekannt als J. J. Abrams; ist ein Film- und Fernsehproduzent, Drehbuchautor, Komponist und Regisseur (Alias – Die Agentin, Lost, Mission: Impossible III, Fringe, Star Trek – Raumschiff Enterprise). Abrams macht seinen Einfluß geltend (Nepotismus), so vergab er mehrfach Filmrollen an jüdische Akteure wie Keri Russell, Greg Grunberg, Rosanna Arquette und Ian Gomez.
  • Maurice Abravanel (* 6. Januar 1903 in Thessaloniki, Griechenland; † 22. September 1993 in Salt Lake City, Utah) war ein Dirigent in den VSA.
  • Abu Rafiʿ († 627 n. Chr.) war ein jüdischer Widersacher des Propheten Mohammed. Er soll mit Billigung Mohammeds „ermordet”[3] worden sein. Sein vollständiger Name lautete Sallam ibn Abi l-Huqaiq.
  • Alexander Abusch (geb. 14. Februar 1902 in Krakau; gest. 27. Januar 1982 in Ostberlin) sein Pseudonym war Ernst Reinhardt. Er war Journalist, Literat und führender Partei- und Staatsfunktionär in der DDR.
  • Bella Savitzky Abzug (geb. 24. Juli 1920 in Neuyork Stadt; gest. 31. März 1998 ebenda) war eine Feministin in den VSA.
Microsoft übernahm 2015 die israelische Cyber-Security-Firma Adallom für deren Cloud-Service
  • Nathan Ackerman (geb. 22. November 1908 in Bessarabien; gest. 12. Juni 1971 in Neuyork) war ein Psychiater, Psychoanalytiker und Hochschullehrer an der Columbia University in den VSA. Er gilt als Vertreter der „Familientherapie“.
Josef Ackermann, 2014 als Betrüger angeklagt.
  • Josef Ackermann (geb. 7. Februar 1948 in Mels, Kanton St. Gallen, Schweiz) ist ein Finanzmanager in der Schweiz. Von 2002 bis 2006 war er Vorstandssprecher, von 2006 bis Ende Mai 2012 der Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Bank AG. Im März 2012 übernahm Ackermann den Verwaltungsratsvorsitz der Schweizer Zurich Insurance Group. Als deren Verwaltungsratspräsident trat er am 29. August 2013 wenige Tage nach und im Zusammenhang mit der Selbsttötung seines Finanzvorstands Pierre Wauthier zurück. Im Jahr 2014 hat die Staatsanwaltschaft München Ackermann wegen Prozeßbetruges angeklagt.[4]
  • György Aczél (geb. 31. August 1917 in Budapest, Österreich-Ungarn; gest. 6. Dezember 1991 in Budapest, Ungarn) geb. Henrik Appel; war ein kommunistischer Politiker in Ungarn, Mitglied des politischen Komitees (Politikai Bizottság) der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei von 1970 bis 1988. Über Jahrzehnte spielte Aczél eine Hauptrolle im kommunistischen Kádár-System.
  • Peter Adam (geb. 1929 im Deutschen Reich) ist ein Film- und Buchautor. Er lebte seit 1957 in England und stellte über 20 Jahre lang Filme für die BBC her. Unter anderem legte er eine ressentimentgeladene und anschmierende „Dokumentation“ zur Architektur im Dritten Reich vor („Kunst im Dritten Reich“, 1992), selbstverständlich ohne – wie auch andere „dokumentarische“ oder „biographische“ Großverwerter der vergangenen NS-Zeit (Joseph Wulf[5], Léon Poliakov, Robert Wistrich) – seine Abstammung offen- und damit das rein materielle Interesse am Thema bloßzulegen. Unter anderem die judäozentristische FAZ schrieb ihn hoch.[6]
Sheldon Adelson will offene Grenzen in der Welt, aber sichere Grenzen für Israel[7]
  • Sheldon Adelson, auch Sheldon Gary Adelson (geb. 1. August 1933 in Boston, VSA), ist ein Oligarch in den VSA, der sein Vermögen vor allem in der Immobilienbranche in Las Vegas gemacht hat. Er ist Besitzer der Las Vegas Sands-Gruppe. Auf der Forbes-Liste der reichsten Personen der Welt belegte er 2012 den 14. Platz mit einem Vermögen von 24,9 Milliarden Fed-Dollar. Nach VS-Medienberichten entschloß sich Adelson im Frühjahr 2016, einen hohen Millionenbetrag in Donald Trumps Bemühung zu investieren, am 8. November 2016 zum Präsidenten gewählt zu werden. Es ist bei dieser Kampagne wie bei der im Jahr 2012 von bis zu 100 Millionen Fed-Dollar die Rede – für Adelson keine ungewöhnlich hohe Summe, wenn es darum geht, einen „eigenen“ Präsidentschaftskandidaten durchzusetzen.[8]
  • Alfred Adler (geb. 7. Februar 1870 in Rudolfsheim bei Wien; gest. 28. Mai 1937 in Aberdeen/Schottland) war ein Arzt und Psychotherapeut.
  • Fred Adler (eigentlich Friedrich Adler; geb. 1889 im bayerischen Brückenau; gest. 1965 in Neuyork) war ein Fabrikant. Er gründete und leitete mit seinem Bruder Lothar Adler den ICAS-Konzern mit Sitz in Frankfurt am Main. Das Unternehmen wuchs zum größten Hausschuhhersteller Europas. Adler ging im April 1939 über Großbritannien in die Vereinigten Staaten von Amerika und machte in Milwaukee eine Gerberei auf.
  • Friedrich Adler (geb. 9. Juli 1879 in Wien; gest. 2. Jänner 1960 in Zürich) war ein Politiker und Journalist in Österreich.
  • Hans Günther Adler (geb. 2. Juli 1910 in Prag; gest. 21. August 1988 in London; Pseudonym H. G. Adler) war ein Schriftsteller.
  • Hermann Naftali Adler (geb. 30. Mai 1839 in Hannover; gest. 18. Juli 1911 in London) war orthodoxer Oberrabbiner des Vereinigten Königreichs von 1891 bis 1911.
  • John Adler (* 1912 im böhmischen Tachau) war ein Politiker und Finanzberater. Von 1945 bis 1947 wirkte Adler als Chef der Devisenabteilung bzw. als stellvertretender Leiter der Finanzabteilung der VS-Besatzer in Österreich. Später rückte er in führende Stellungen der Weltbank auf, deren Planungs- und Budgetabteilung er von 1968 bis 1977 vorstand.
  • Karl Adler (1890-1973) war ein Musikwissenschaftler. Er war Professor in der Weimarer Republik und in den Vereinigten Staaten.
  • Max Adler (geb. 15. Jänner 1873 in Wien; gest. 28. Juni 1937 ebenda) war ein Jurist, Politiker und Soziologe, maßgeblicher Theoretiker des „Austromarxismus“.
  • Salomon Adler-Rudel (auch: Schalom Adler-Rudel, geb. 23. Juni 1894 in Czernowitz; gest. 14. November 1975 in Jerusalem) war ein Führer des Weltzionismus.
  • Stella Adler (geb. 10. Februar 1901 in Neuyork Stadt; gest. 21. Dezember 1992 in Los Angeles) war eine Bühnen- und Filmschauspielerin sowie Schauspiellehrerin in den VSA.
  • Steven Adler (geb. 22. Januar 1965 in Cleveland, Ohio) ist ein Schlagzeuger in den VSA und war von 1985–1990 Mitglied der Rockgruppe Guns N' Roses. 1990 wurde er von Sänger Axl Rose aus der Musikgruppe geworfen, da Adler durch seinen Drogenkonsum in seinen Fähigkeiten als Schlagzeuger stark beeinträchtigt war. Er wurde mehrfach wegen seines Drogenkonsums (Heroin) verurteilt.
  • Victor Adler (auch Viktor; geb. 24. Juni 1852 in Prag; gest. 11. November 1918 in Wien) war Politiker und Begründer der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei in Österreich. Zeitlebens war er energischer Verfechter des großdeutschen Gedankengutes. Der ebenso großdeutsch gesinnte Sozialistenführer Friedrich Adler war Victor Adlers Sohn.
  • Theodor W. Adorno, eigentlich Theodor Ludwig Wiesengrund (geb. 11. September 1903 in Frankfurt am Main; gest. 6. August 1969 in Visp, Schweiz) Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und neben Max Horkheimer bekanntester Vertreter der „Frankfurter Schule”. Der sadistische Deutschenhasser[9] erwarb sich solche Verdienste als Theoretiker der Umerziehung, daß die Stadt Frankfurt am Main einen nach ihm benannten Preis stiftete.
  • Samuel Agnon (geb. 17. Juli 1888 in Butschatsch, Galizien; gest. 17. Februar 1970 in Rechowot bei Tel Aviv) war ein Verfasser von Judaika. 1966 erhielt er zusammen mit Nelly Sachs den Nobelpreis für Literatur.
  • Dianna Agron (geb. 30. April 1986 in Georgia, VSA) ist eine Sängerin und Schauspielerin in den VSA, sie spielte die Rolle der Quinn Fabray in der Serie „Glee“.
  • Guma L. Aguiar ist ein in Brasilien geborener Energie-Industrieller und Millionär "BRAZILLIANAIR". Sein Unternehmen führt er in den Vereinigten Staaten und Israel. Guma Aguiar unterstützt die zionistische Nefesch B'Nefesh Organisation. Im Juli 2009 investierte Aguiar über vier Millionen US-Dollar in den Beitar Jerusalem Football Club.
  • Jonathan Ahdout (geb. 1989) ist ein Schauspieler in den VSA (House of Sand and Fog, 24).
  • Ilse Aichinger (geb. 1. November 1921 in Wien) ist eine Schriftstellerin.
  • George A. Akerlof (geb. 17. Juni 1940 in New Haven, Connecticut) ist ein Wirtschaftswissenschaftler in den VSA und Nobelpreisträger für Wirtschaft (2001).
  • Jewgenija Albaz (geb. 1958) ist eine Publizistin. Zitat: „Als Jüdin interessiert mich, warum gab es unter den gefürchtetsten Untersuchungsführern des NKWD-KGB (stalinistische Terror-Geheimdienste) so viele Juden?“ (→ Genrich Jagoda)
  • John Albert (geb. 1912 in Wien) war Journalist. Er war Chefdolmetscher beim Nürnberger Tribunal und von 1947 bis 1953 Chefredakteur des „Deutschland-Dienstes“ des VS-Außenministeriums in Neuyork.
  • Conrad Alberti, eigentlich Konrad Sittenfeld (geb. 9. Juli 1862 in Breslau; gest. 24. Juni 1918 in Berlin) war ein Literat und Chefredakteur der „Berliner Morgenpost“.
  • Heinrich Albertz (geb. 22. Januar 1915 in Breslau; gest. 18. Mai 1993 in Bremen) war ein evangelischer Pastor und Politiker (SPD). Er war vom 1947 bis 1955 Mitglied des Niedersächsischen Landtages und von 1966 bis 1967 Regierender Bürgermeister von Berlin-West.
Albright in ihrer Zeit als VS-Außenministerin, mit Joschka Fischer
  • Madeleine Albright, geborene Marie Jana Korbelová (geb. 15. Mai 1937 in Prag) ist eine Politikerin. Sie war die erste Frau im Amt des Außenministers der VSA.
  • George Albu (geb. 26. Oktober 1857; gest. 27. Dezember 1935) war ein Bergbau-Magnat in der Diamant- und Gold-Industrie Südafrikas.
  • Michael Salomo Alexander (geb. 1. Mai 1799 in Schönlanke, Posen; gest. 23. November 1845 in Bilbeis bei Kairo) war der erste evangelische Bischof von Jerusalem. Alexander war Jude und wurde zunächst Rabbiner, trat aber zum Christentum über und ließ sich in Plymouth taufen, um sodann Professor der hebräischen und rabbinischen Literatur am Kings College London zu werden. Am 21. Januar 1842 trat er sein Amt als erster Bischof des 1841 gegründeten anglo-preußischen Bistums Jerusalem an.
  • Corey Allen, geboren als Alan Cohen, (geb. 29. Juni 1934 in Cleveland, Ohio; gest. 27. Juni 2010 in Hollywood, Kalifornien) war ein Filmregisseur, Schauspieler, Drehbuchautor und Filmproduzent. Corey Allen ist neben James Dean in dem Film „Denn sie wissen nicht was sie tun“ bekannt geworden. Später war er in einzelnen Episoden der Fernsehserien „Perry Mason“ und „Bonanza“ zu sehen. Er führte aber auch Regie, unter anderem bei „Dallas“ und „Star Trek“.
  • Woody Allen (geb. 1. Dezember 1935 in Brooklyn, Neuyork; bürgerlich Allen Stewart Konigsberg) ist ein Filmregisseur, Autor, Schauspieler in den VSA.
  • Jigal Allon, auch Yigael Allon geschrieben, (geb. 10. Oktober 1918 in Kfar Tabor/Palästina; gest. 29. Februar 1980 in Afula) war ein israelischer Politiker. Der fanatische Zionist schuf 1941 die „Palmach“, eine rücksichtslos militante Sondertruppe der zionistischen Untergrundstreitkräfte in Palästina.
  • Gila Almagor (geb. 22. Juli 1939) ist eine israelische Schriftstellerin und Schauspielerin.
  • Jenny Aloni, geb. Jenny Rosenbaum (* 7. September 1917 in Paderborn; † 30. September 1993 in Ganei Yehuda, Israel) war eine deutschsprachige israelische Schriftstellerin.
Ehem. israelische Ministerin Schulamit Aloni (gest. 2014)
  • Schulamit Aloni (geb. 29. November 1928 in Tel Aviv; gest. 24. Januar 2014) war zeitweise Ministerin in der israelischen Regierung. Die Politikerin, Rechtsanwältin und Schriftstellerin sagte in einer Fernsehsendung in den VSA über den Antisemitismus-Vorwurf: „Nun, es ist ein Trick, den wir immer benutzen... Wenn in Europa jemand Israel kritisiert, bringen wir den ‚Holocaust’. Wenn hier [in den VSA] Personen Israel kritisieren, dann sind sie eben ‚antisemitisch’.“ (Filmausschnitt mit dem lapidaren Bericht, wie jüdische Lobby funktioniert[10])
  • Efrat Alony, israelische Jazz-Sängerin. Sie lebt seit 1997 in Berlin, hier hat sie nach ihrem Studium in Israel und den VSA die „Hochschule Hanns Eisler für Musik“ besucht.
  • Herbert „Herb“ Alpert ist ein Musiker, Komponist und Plattenproduzent in den VSA.
  • Robert Alt (geb. 1905 in Breslau; gest. 1978) war ein Pädagoge. Er war nach 1945 maßgeblich am Aufbau der kommunistischen Diktatur in Mitteldeutschland beteiligt.
  • Daniel Alter (geb. 1959 in Nürnberg) ist ein Rabbiner und Koordinator eines Programms der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Berlin. Im August 2012 war er Opfer eines [fingierten] religiösen Überfalls in Berlin und nutzte dieses für seine Belange aus.[11] In Friedenau lockte daraufhin eine Initiative im Kiez mit 6000 Euro Prämie, für den entscheidenden Hinweis auf die Täter. Alter erhielt im Zusammenhang mit dem Vorfall für das Jahr 2012 einen Bambi verliehen. Der Bambi ist ein Medien- und Fernsehpreis der Hubert Burda Media und laut Veranstalter für „Menschen mit Visionen und Kreativität, die das deutsche Publikum in (dem jeweiligen) Jahr besonders berührt und begeistert haben“, bestimmt. Die Jury leitet regelmäßig der Leo-Baeck-Preisträger Hubert Burda. Der Bambi wurde am 22. November 2012 überreicht.
  • Louis Althusser (geb. 16. Oktober 1918 in Birmandreis bei Algier, Algerien; gest. 22. Oktober 1990 in Paris), war ein marxistischer Philosoph, bekannt insbesondere durch seine Stalin-Apologetik, KP- bzw. KPdSU-Treue und später das Interesse am Freudianismus. 1980 erwürgte der Kommunist seine Frau und wurde daraufhin in ein Krankenhaus für Geisteskranke gesperrt.
  • Jakob Altmaier (geb. 23. November 1889 in Flörsheim am Main; gest. 8. Februar 1963 in Bonn) war ein Politiker der SPD.
  • Nathan Altman (geb. 22. Dezember 1889 in Winnyzja, Ukraine; gest. 12. Dezember 1970 in Leningrad) war ein bolschewistischer Maler und Bühnenbildner.
  • Alois Alzheimer (geb. 14. Juni 1864 in Marktbreit; gest. 19. Dezember 1915 in Breslau) war ein Nervenarzt. Er gilt als derjenige, der als erster eine Demenzerkrankung beschrieb, die nach ihm Alzheimersche Krankheit benannt ist, welche zur Senilität mit vollständigem Schwund des Gedächtnisses führt.
  • Mathieu Amalric (geb. 25. Oktober 1965 in Neuilly-sur-Seine) ist ein Film- und Theaterschauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor. Bisher trat er in mehr als 50 Film- und Fernsehrollen, überwiegend Dramen, in Erscheinung. Mathieu Amalric war mit der Schauspielerin Jeanne Balibar verheiratet. Mit ihr stand er unter anderem in Die Wache, Ich und meine Liebe oder Ende August, Anfang September vor der Kamera und besetzte mit ihr Rollen in seinen Regiearbeiten Es wird aufgegessen und Le stade de Wimbledon an. [12]
  • John Amery (geb. 14. März 1912; gest. 19. Dezember 1945 in London) war ein politischer Aktivist in Großbritannien. Er wurde im Dezember 1945 in London hingerichtet, weil er im Zweiten Weltkrieg über deutsche und italienische Radiosender Propaganda für die Achsenmächte betrieben hatte. Sein Vater und politischer Gegner war Leopold Stennett Amery.
  • Leopold Stennett Amery (geb. 22. November 1873 in Gorakhpur, Indien; gest. 16. September 1955 in London) war ein Politiker und Journalist. Sein Sohn war John Amery.
  • Simon Amstell (geb. 29. November 1979, Gants Hill, nordöstlich von London) ist ein Komiker und Fernsehmoderator. Er ist bekannt als Moderator bei Nickoledeon TV und dem Channel 4-Musikmagazin „Popworld“.
  • Karel Ančerl, ursprünglich Antscherl (geb. 11. April 1908 im südböhmischen Tucapy bei Saleslav, Österreich-Ungarn; gest. 3. Juli 1973 in Toronto, Kanada) war ein Dirigent.
  • Günther Anders, eigentlich Günther Siegmund Stern (geb. 12. Juli 1902 in Breslau; gest. 17. Dezember 1992 in Wien) war ein Sozialphilosoph und Schriftsteller.
  • Axel Anderson (geb. 11. Dezember 1929 in Berlin; gest. 16. Dezember 2012) war ein Schauspieler (u. a. „Assassins – Die Killer“ mit Sylvester Stallone von 1995) und Sänger aus Puerto Rico.
  • Fritz Andreae, eigentlich Franz Friedrich Andreae, (geb. 21. Februar 1873 in Frankfurt am Main; gest. 30. Januar 1950 in Zürich) war ein Bankier. Er war u. a. Chef des Bankhauses Hardy & Co, Aufsichtsratsvorsitzender der Dresdner Bank, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der AEG seines Schwiegervaters, Emil Rathenau, und Chef der Aufsichtsräte zahlreicher weiterer Unternehmen, vor allem des Bankwesens, der Montan- und der Bauindustrie. Er gehörte dem Zentralausschuß der Deutschen Reichsbank an.
  • Leopold Andrian, eigentlich Leopold Freiherr Ferdinand von Andrian zu Werburg (geb. 9. Mai 1875 in Berlin; gest. 19. November 1951 in Fribourg) war ein Schriftsteller und Diplomat. Seine jüdische Mutter, Cäcilie Meyerbeer, war die Tochter des Komponisten Giacomo Meyerbeer. Andrian war Mitglied des Dichterkreises um Stefan George und Hugo von Hofmannsthal.
  • Leonore Annenberg Cohn (1918-2009), auch bekannt als Lee Annenberg, war eine Milliardärin. Ihr Mann Walter Annenberg war Botschafter für das Vereinigte Königreich (Ernennung 1969). Sie stand der Annenberg-Stiftung vor. Die Annenbergs förderten bis 1980 den Präsidentschaftswahlkampf von Ronald Reagan und waren Berater des Präsidenten.
  • Moses Annenberg (geb. 11. Februar 1877 in Kaiwischen, Ostpreußen; gest. 20. Juli 1942) war ein Publizist in den VSA und 1936 Herausgeber des The Philadelphia Inquirer|Philadelphia Inquirer. Er war aber auch ein bekannter Mobster, der heute der Kosher Nostra zugerechnet wird. Er war der Vater von Walter Annenberg.
  • Walter Annenberg (geb. 13. März 1908 in Milwaukee, Wisconsin; gest. 1. Oktober 2002 in Wynnewood, Pennsylvania) war ein Diplomat und Verleger in den VSA. Er war der Ehemann von Leonore Annenberg Cohn und Sohn von Moses Annenberg.
  • Salomon Anski (geb. 1863 in Tschaschniki, Russisches Reich; gest. 8. November 1920 in Warschau) eigentlich Shlomo Sanwel Rappoport, Pseudonym S. Ansky; war ein Schriftsteller, Journalist und Ethnograph.
  • George Antheil (geb. 8. Juli 1900 in Trenton, New Jersey; gest. 12. Februar 1959 in Neuyork Stadt) war ein Komponist und Pianist. Er schrieb u. a. Filmmusiken für Hollywood.
  • Judd Apatow (geb. 1967) ist ein Regisseur, Drehbuchautor und Produzent, der seit 2004 mit Hollywood-Komödien kommerziell sehr erfolgreich ist (Beim ersten Mal, Leg dich nicht mit Zohan an, Nie wieder Sex mit der Ex, Wie das Leben so spielt).
  • Alfred Apfel (geb. 12. März 1882 in Düren; gest. 26. Juni 1940 in Marseille) war ein Rechtsanwalt und Zionist.
  • Bruno Apitz (geb. 28. April 1900 in Leipzig; gest. 7. April 1979 in Berlin) war ein Schriftsteller. Der SED-Literat Apitz wurde mit seinem Roman „Nackt unter Wölfen“ (veröffentlicht 1958) bekannt, der von DDR-Regisseur Frank Beyer verfilmt wurde.
Leo Apotheker, (SAP AG, Hewlett-Packard)
  • Léo Apotheker (geb. 18. September 1953 in Aachen) ist ein Manager und war bis zum 7. Februar 2010 Vorstandssprecher der SAP AG. Zum 1. November 2010 wurde Apotheker zum CEO des amerikanischen Technologiekonzerns Hewlett-Packard berufen.
  • Anne Applebaum (geb. 25. Juli 1964 in Washington D. C.) ist eine Journalistin in den VSA, die Arbeiten über die Geschichte Osteuropas und des Kommunismus verfaßt. Sie studierte Geschichte und Literatur an der Yale Universität und Internationale Beziehungen an der London School of Economics. Ihre journalistische Arbeit 1988 begann sie als Korrespondentin des Economist in Warschau. Anne Applebaum ist mit dem polnischen Außenminister Radosław Sikorski verheiratet und lebt seit 2006 in Polen. Sie war im Frühjahr 2008 Fellow an der American Academy in Berlin.
  • Avi Arad (geb. 1948 in Ramat Gan, Israel) ist ein Filmproduzent und Geschäftsführer von Marvel Comics in den VSA. In den 1990er Jahren war Arad Geschäftsführer des Unternehmens Toy Biz, das später Marvel Comics übernommen hat. Arad trat im Film X-Men (2000) in einer Nebenrolle auf.
  • Georg Graf von Arco (geb. 30. August 1869 in Großgorschütz bei Ratibor, Oberschlesien; gest. 5. Mai 1940 in Berlin) war ein Physiker, Funktechniker und Geschäftsmann.
  • Anton Graf von Arco auf Valley (geb. 5. Februar 1897 in Sankt Martin im Innkreis; gest. 29. Juni 1945 in Salzburg) war ein Jurist und Journalist sowie Attentäter. Er war Sohn einer aus der rheinischen jüdischen Bankiersfamilie Oppenheim stammenden Mutter. 1945 kam er bei einem mysteriösen Autounfall (Zusammenstoß mit VS-Besatzern) ums Leben.
  • Erich Arendt (geb. 15. April 1903 in Neuruppin, Brandenburg; gest. 25. September 1984 in Wilhelmshorst, Berlin) war ein kommunistischer Literat in der DDR.
  • Hannah Arendt (geb. 14. Oktober 1906 in Linden, heute Teil von Hannover; gest. 4. Dezember 1975 in Neuyork Stadt; eigentlich Johanna Arendt) war eine Zionistin und veröffentlichte Judaika. In erster Ehe war sie bis 1936 mit dem jüdischen Literaten Günther Anders (recte Stern) verheiratet.
  • Mosche Arens (geb. 27. Dezember 1925 in Kaunas, Litauen) ist ein israelischer Politiker und Flugingenieur. Er war Mitglied des Likud, war dreimal Verteidigungsminister und von 1988 bis 1990 Außenminister Israels. 1983 eingesetzt als Botschafter in den Vereinigten Staaten.
  • Avigdor Arikha (geb. 28. April 1929 in Radautz, Rumänien; gest. 29. April 2010 in Paris) war ein israelischer Maler. Arikha malte zahlreiche Porträts berühmter Zeitgenossen, darunter der britischen Königin Elisabeth der Zweiten und der französischen Schauspielerin Catherine Deneuve. 1944 wanderte seine Familie ins Mandatsgebiet Palästina aus.[13]
  • Helmut Aris (1908–1987) war Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden der DDR und ein SED-Politiker.
  • Micky Arison (geb. 29. Juni 1949 in Tel Aviv) ist ein israelischer Unternehmer. Er ist Geschäftsführer beim größten Kreuzfahrtunternehmen der Welt, Carnival Corporation, und Eigentümer des Korbball-Vereins Miami Heat in der Profiliga NBA. Er ist der Sohn des verstorbenen Carnival Corporation-Gründers, Ted Arison. Arison lebt vor allem in Miami, Florida, er besitzt Immobilien in Neuyork und Israel.
  • Alan Wolf Arkin (geb. 26. März 1934 in Neuyork Stadt) ist ein Schauspieler, Regisseur, Kinderbuchautor und Oscar-Preisträger in den VSA.
Arkia Israeli Airlines ist die zweitgrößte israelische Fluggesellschaft mit Sitz in Tel Aviv.
  • Chaim Arlosoroff (geb. 23. Februar 1899 in Romny in der Ukraine; gest. 16. Juni 1933 in Tel Aviv), Zionist, jung ermordeter Mapai-Führer. Er gehörte zu den Mitbegründern sowohl der sozialistisch-zionistischen Organisation „Hapoel Hazair“ als auch des „Sozialistisch-Zionistischen Weltverbandes“.
  • „Army of Lovers” war eine jüdische transsexuelle Popmusikgruppe aus Schweden. Jean-Pierre Barda (1967-), Dominika Peczynski (1971-).
  • Kurt C. Arnade (geb. 1890 im schlesischen Görlitz; gest. 1967 in Neuyork) war ein Berufsoffizier (Oberst) und deutschnational gesinnt.
  • Roland E. Arnall (geb. 29. März 1939 in Frankreich; gest. 17. März 2008 Los Angeles, Kalifornien) war ein Geschäftsmann und Diplomat in den VSA. Er war Eigentümer der ACC Capital Holdings und wurde als Groß-Kreditgeber (Ameriquest Mortgage) Milliardär. Er war Mitbegründer des Simon Wiesenthal Center und war von 2006 bis kurz vor seinem Tod der Botschafter der Vereinigten Staaten in den Niederlanden.
  • Adolf Arndt senior (geb. 1849 in Freienwalde/Pommern; gest. 1926 in Marburg) war ein Staatsrechtler. Der bundesdeutsche Politiker Adolf Arndt jr. und der Jurist Helmut Arndt waren seine Söhne.
  • Adolf Arndt (geb. 12. März 1904 in Königsberg, Ostpreußen; gest. 13. Februar 1974 in Kassel) war ein Jurist, Politiker (SPD) und Architekturkritiker.
  • Claus Arndt (geb. 16. April 1927 in Marburg; gest. 10. Februar 2014 in Hamburg) war ein Jurist und Politiker (SPD). Er war von 1968 bis 1972 und 1974 bis 1976 Bundestagsabgeordneter.
  • Eduard Arnhold (* 10. Juni 1849 in Dessau; † 10. August 1925 in Neuhaus am Schliersee) war ein Geschäftsmann.
  • Georg Arnhold (geb. 1. März 1859 in Dessau; gest. 25. November 1926 in Innsbruck) war ein Bankier. Er wurde 1881 Inhaber der 1864 von seinem Bruder Max in gegründeten Bank, die sich sodann „Bankhaus Gebrüder Arnhold” nannte und bis zur Übernahme durch die Dresdner Bank 1935 eine der führenden jüdischen Privatbanken im Deutschen Reich war.
  • Max Arnhold (geb. 17. April 1845 in Dessau; gest. 4. Dezember 1908 in Dresden) war ein in Dresden lebender Bankier und Freimaurer.
  • Siegfried Arno, eigentlich Siegfried Aron, ab 1940 auch Sig Arno (* 27. Dezember 1895 in Hamburg; † 17. August 1975 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein deutschsprachiger Schauspieler, Komiker, Sänger und Tänzer. Sein Bruder war der Schauspieler und Tänzer Bruno Arno.
  • Eve Arnold (* 21. April 1912 in Philadelphia, Pennsylvania; † 4. Januar 2012 in London) war eine Photo-Journalistin in den VSA. Sie wurde 1951 Mitglied bei „Magnum Photos“. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Aufnahmen von Persönlichkeiten wie Königin Elisabeth oder Marilyn Monroe.
  • Jack Arnold (* 14. Oktober 1916 in New Haven, Connecticut; † 17. März 1992 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein Filmregisseur in den VSA, der während der 1950er Jahre im Genre des phantastischen Films mehrere Streifen drehte (Der Schrecken vom Amazonas).
  • Raymond Aron (* 14. März 1905 in Paris; † 17. Oktober 1983 ebenda) war ein Philosoph, Publizist und Soziologe.
  • Darren Aronofsky (* 12. Februar 1969 in Brooklyn, Neuyork Stadt) ist ein Filmregisseur (The Wrestler, Black Swan) und Drehbuchautor in den Vereinigten Staaten. Aronofsky lebte mit der jüdischen Oscar-Preisträgerin Rachel Weisz zusammen. Mit ihr hat er einen Sohn.
Estelle Getty, Beatrice Arthur (Golden Girls).
  • Beatrice „Bea” Arthur (1922–2009) eigentlich Bernice Frankel; war eine Schauspielerin, Sängerin und Komödiantin in den VSA. Sie wurde vor allem durch ihre Rolle der Dorothy Zbornak in der VS-Fernsehserie Golden Girls bekannt. Sie war von 1950 bis 1978 mit dem jüdischen Filmdirektor Gene Saks verheiratet.
  • Schalom Asch (* 1. Januar 1880 in Kutno/Polen; † 10. Juli 1957 in London) war ein jiddischer Schriftsteller und Dramatiker.
  • Gustav Aschaffenburg (* 23. Mai 1866 in Zweibrücken; † 2. September 1944 in Baltimore) war ein Psychiater, der sich auch mit forensischer Psychiatrie und Kriminologie befaßte; er beeinflußte auch Eugenik und Rassenhygiene.
  • Paul Ascher (* 18. Dezember 1899; † 27. Mai 1941), Halbjude, war der Artillerie-Offizier an Bord des Panzerschiffs Admiral Graf Spee während ihrer Kreuzfahrt in den Südatlantik. Er wurde im Dezember 1939 nach der Versenkung des Schiffes in Argentinien interniert, später flüchtete er zurück nach Deutschland. Er war Fregattenkapitän an Bord der Bismarck zum Zeitpunkt der Selbstversenkung.
  • Saul Ascher (* 6. Februar 1767 in Berlin; † 8. Dezember 1822 ebenda) war ein Schriftsteller, Publizist, Übersetzer und Buchhändler, antideutscher Agitator.
  • Selmar Aschheim (* 1. Oktober 1878 in Berlin; † 15. Februar 1965 in Paris) war ein Gynäkologe. Mit dem gleichfalls jüdischen Gynäkologen Bernhard Zondek gelang dem Frauenarzt Aschheim 1927 der Schwangerschaftsnachweis der „AZ-Reaktion“.
  • Wladimir Aschkenasi (* 6. Juli 1937 in Gorki, Rußland) ist ein Pianist und Dirigent. Er war der Sohn des Pianisten David Ashkenazy und machte vor allem als Interpret der Klavierwerke Rachmaninows und Prokowjews von sich reden.
Jewno Fischelewitsch Asef
  • Jewno Fischelewitsch Asef (* 1869 in Lyskowo nahe Grodno, Weißrußland; † 24. April 1918 in Berlin), war ein Terrorist und Polizeispitzel in Rußland.
  • Isaac Asimov (* 2. Januar 1920 in Petrowitschi, Rußland; † 6. April 1992 in Neuyork) war ein Biochemiker und Unterhaltungsliterat in den Vereinigten Staaten von Amerika. Verbreitet sind seine Zukunftsgeschichten („Science Fiction“).
Edward Asner als Hauptdarsteller der VS-Serie „Lou Grant“.
  • Edward Asner, eigentlich Yitzhak Edward Asner, auch Ed Asner (* 15. November 1929 in Kansas Stadt) ist ein Schauspieler und Filmproduzent in den VSA. Als Hauptdarsteller der Serie „Lou Grant“ wurde er auch Teilen des deutschen Fernsehpublikums bekannt. Asner ist als Zionist aktiv.
  • Andre Asriel (geb. 22. Februar 1922 in Wien) ist ein Komponist. Er wurde unter anderem mit dem DDR-„Nationalpreis“ und dem „Vaterländischen Verdienstorden“ dekoriert.
  • Tobias Asser (* 28. April 1838 in Amsterdam; † 29. Juli 1913 in Den Haag) war ein Jurist und Politiker. Er erhielt 1911 gemeinsam mit Alfred Hermann Fried den Friedensnobelpreis. Asser war Mitglied des niederländischen Staatsrates und später Staatsminister.
  • Skylar Astin (1987-) Schauspieler in den VSA (Spring Awakening).
  • Aleida Assmann (geb. 22. März 1947 in Gadderbaum, heute zu Bielefeld) ist eine Anglistin, Ägyptologin und Literaturwissenschaftlerin.[14]
  • Mustafa Kemal, seit 1934 Atatürk (* 1881 in Selânik; † 10. November 1938 in Istanbul) ist der Begründer der modernen Türkei und war erster Präsident der nach dem Ersten Weltkrieg aus dem Osmanischen Reich hervorgegangenen Republik Türkei.
  • Moran Atias (geb. 9. April 1981 in Haifa, Israel) ist ein Modell, TV-Moderatorin und Schauspielerin. Sie ist marokkanisch-jüdischer Abstammung. Um ihre internationale Modellkarriere zu starten, ging sie Ende der 1990er Jahre in die BRD, später nach Italien.
  • Jacques Attali (geb. 1. November 1943 in Algier) ist ein Wirtschaftswissenschaftler, Autor und hoher Beamter. Er war langjähriger Berater des französischen Staatspräsidenten François Mitterrand. Attali hat einen Zwillingsbruder, Bernard Attali, der von 1988 bis 1993 Vorstandsvorsitzender der Luftlinie Air France war.
Yvan Attal
  • Yvan Attal (geb. 4. Januar 1965 in Tel Aviv, Israel) ist ein Schauspieler und Regisseur in Frankreich. Er ist mit Charlotte Gainsbourg, der Tochter von Serge Gainsbourg und Jane Birkin, verheiratet.
Gilad Atzmon, hält den Mossad für eine Verbrecherbande
  • Gilad Atzmon (geb. 9. Juni 1963 in Jerusalem) ist ein Jazzmusiker und Autor, in einigen elementaren jüdischen und israelischen Fragen Dissident. Atzmon setzt sich in einem von ihm verfaßten Judaikum kritisch mit jüdischen Identitätsfragen auseinander.[15] Für die offizielle Zahl jüdischer Todesopfer während der Zeit des Zweiten Weltkrieges gebe es „keinerlei forensischen Beweis“.[16]
  • Moshe Atzmon, eigentlich Móse Grószberger (geb. 30. Juli 1931, Budapest) ist ein israelischer Dirigent. Er war Leiter der Wiener Philharmoniker, Chefdirigent des Sydney Symphony Orchestra, Chef der NDR-Sinfoniker und des Basler Sinfonieorchesters und wurde zum Generalmusikdirektor in Dortmund gemacht.
  • Philipp Auerbach (geb. 8. Dezember 1906 in Hamburg; gest. 16. August 1952 in München) war Leiter des bayerischen Landesentschädigungsamtes, Mitglied des ersten Direktoriums des Zentralrats der Juden sowie Staatskommissar in der Bundesrepublik Deutschland. Wegen zahlreicher Delikte wie Unterschlagung, Betrug, Untreue, unberechtigten Führens eines Doktor-Titels wurde er von einer Münchener Strafkammer zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Selbsttötung vor Haftantritt.
  • Walter Auerbach (* 22. Juli 1905 in Hamburg; † 23. März 1975 in Bonn) war ein sozialdemokratischer Politiker und Gewerkschaftsfunktionär. Er betrieb während des Zweiten Weltkrieges einen Radiosender in England.
Der jüdische „Aufbau“ wurde von Manfred Georg geprägt.
  • Siegfried Aufhäuser (* 1. Mai 1884 in Augsburg; † 6. Dezember 1969 in Berlin) war ein Gewerkschaftsführer und Sozialdemokrat.
  • Rose Ausländer (geb. 11. Mai 1901 in Tschernowitz/Bukowina, Österreich-Ungarn; gest. 3. Januar 1988 in Düsseldorf) war eine Literatin.
Die Automotive Industries Ltd. ist ein israelischer Automobilhersteller. Hauptabnehmer sind die israelischen Streitkräfte sowie die israelische Polizei.
  • Mili Avital (geb. 30. März 1972 in Jerusalem, Israel) ist eine israelische Schauspielerin (Stargate, Dead Man, Der menschliche Makel, Colombian Love).
  • Uri Avnery (geb. 10. September 1923 in Beckum, Deutschland als Helmut Ostermann) ist ein israelischer Journalist und Schriftsteller.
  • David Axelrod (geb. 22. Februar 1955 in Neuyork Stadt) ist ein politischer Berater in den VSA (Spin-Doctor). Er wurde vor allem bekannt als leitender Wahlkampfmanager des Politikers Barack Obama bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2008.
  • George Axelrod (geb. 9. Juni 1922; gest. 21. Juni 2003) war ein Drehbuchautor, Filmproduzent und Filmregisseur in den VSA. Der 1961 unter der Regie von Blake Edwards nach einem Roman Truman Capotes entstandene Hollywood-Streifen „Breakfast at Tiffany's“ („Frühstück bei Tiffany“) mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle ist der bekannteste Film, zu dem George Axelrod das Drehbuch verfaßt hat.
  • Julius Axelrod (geb. 30. Mai 1912 in Neuyork; gest. 29. Dezember 2004 in Rockville, Maryland) war ein Pharmakologe und Neurochemiker in den VSA. 1970 erhielt er mit Ulf von Euler-Chelpin und Bernard Katz den Nobelpreis für Medizin.
  • Ljubow Issaakowna Axelrod, auch Esther Luba Axelrod (* 1868; † 5. Februar 1946 in Moskau) war eine Revolutionärin in Rußland und Philosophin.
  • Hermann Axen (geb. 6. März 1916 in Leipzig; gest. 15. Februar 1992 in Berlin) war ein hoher SED-Funktionär. Er war Mitbegründer der FDJ, zog 1950 ins ZK der SED ein, war von 1956 bis 1966 Chefredakteur des Zentralorgans „Neues Deutschland“, wirkte von 1966 bis 1989 als ZK-Sekretär für internationale Beziehungen und gehörte von 1970 bis zum Untergang der SED-Herrschaft dem Politbüro an.
  • Jean-Luc Azoulay (geb. 23. September 1947 in Sétif, heute Algerien), auch unter dem Pseudonym „Jean-François Porry” bekannt, ist ein Autor, Komponist und Fernsehproduzent in Frankreich.

B

  • Julius Bab (* 11. Dezember 1880 in Berlin; † 12. Februar 1955 in Roslyn Heights, Neuyork) war ein Schriftsteller sowie Theaterkritiker. Er war Mitbegründer des Kulturbunds Deutscher Juden.
  • Isaak Emmanuelowitsch Babel (* 1894 in Odessa in der Vorstadt Moldawanka; † 27. Januar 1940 in Moskau) war ein Literat in Rußland. Er war Autor von Romanen, Theaterstücken und Erzählungen.
Babylon Translator ist ein israelisches Übersetzungsprogramm für Microsoft Windows.
  • Lauren Bacall, eigentlich Betty Joan Weinstein Perske (geb. 16. September 1924 in Neuyork Stadt; gest. 12. August 2014) war eine Filmschauspielerin in den VSA. Sie war bis zu dessen Tod mit dem Filmmimen Humphrey Bogart verheiratet.
  • Barbara Bach, eigentlich Barbara Goldbach (* 27. August 1947 in Queens, Neuyork) ist eine Schauspielerin in den VSA. 1980 spielte sie an der Seite des ehemaligen Beatles-Schlagzeugers Ringo Starr in der Steinzeit-Komödie Caveman – Der aus der Höhle kam. Sie verliebten sich während der Dreharbeiten und heirateten am 27. April 1981.
  • Gabriel Bach (* 13. März 1927 in Halberstadt) ist ein israelischer Jurist. Nach der Berufung an den Obersten Gerichtshof in Israel als Richter im Jahre 1982 wirkte er dort bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1997.
  • Burt Bacharach (* 12. Mai 1928 in Kansas City, Missouri) ist ein Pianist und Komponist in den VSA.
  • Hermann Baden (1883–1962) war Präsident des Verbandes Jüdischer Gemeinden in der DDR.
  • Élisabeth Badinter (* 5. März 1944 als Élisabeth Bleustein-Blanchet in Frankreich) ist eine Philosophin und Autorin.
Politiker Robert Badinter
Rabbiner Leo Baeck
  • Leo Baeck (geb. 23. Mai 1873 in Lissa, Preußische Provinz Posen; gest. 2. November 1956 in London) war ein Rabbiner und ein prominenter Vertreter des Judentums in Deutschland.
Politiker Egon Bahr
  • Egon Bahr (geb 18. März 1922 in Treffurt; gest. 19. August 2015 in Berlin) war ein SPD-Parteifunktionär. Er stand von 1972 bis 1974 dem Bundesministerium für besondere Aufgaben vor (daher im Volksmund „Sonder-Bahr”), von 1974 bis 1976 verwaltete er das Bundesministerium „für wirtschaftliche Zusammenarbeit“.
Josephine Baker
La Revue des Revues 1927
  • Josephine Baker, geb. Freda Josephine McDonald (* 3. Juni 1906 in St. Louis, Missouri; † 12. April 1975 in Paris) war eine dunkelhäutige Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin. Ab 1925 wurde sie auch in Europa bekannt als „Tänzerin mit dem Bananengürtel“.
Richard A. Baker, kaufte 2015 Kaufhof hinzu
  • Richard A. Baker ist CEO der Hudson's Bay Company (HBC), einer in Kanada ansässigen AG, die am 15. Juni 2015 (zum September 2015) von dem deutschen Handelskonzern Metro Group die Warenhauskette Kaufhof und die dazugehörenden Immobilien für 2,8 Mrd. Euro kaufte. Eigentümer der HBC ist die Investmentfirma NRDC Equity Partners, die Richard A. Baker 2006 zusammen mit seinem Vater Robert C. Baker gegründet hatte.
  • Ralph Bakshi (* 29. Oktober 1938 in Haifa, Palästina) ist ein Filmregisseur in den VSA, der überwiegend Trickfilme für ein Erwachsenenpublikum und gelegentlich andere Spielfilme, zuletzt meist für Fernsehformate, hervorbrachte. 1967 wurde Bakshi Produzent und Direktor der Paramount Cartoon Studios. Im Jahr 1977 drehte er die erste Kinofassung von J. R. R. Tolkiens „Herrn der Ringe“ als Zeichentrickfilm.
Die Warenkauskette ging 2015 an Richard A. Bakers Firmenkonglomerat
  • Léon Bakst, eigentlich Lew Samojlowitsch Rosenberg (* 10. Mai 1866 in St. Petersburg; † 27. Dezember 1924 in Paris) war ein Maler und Bühnenbildner in Rußland und Frankreich.
Hugo Egon Balder, Fernsehunterhalter
  • Hugo Egon Balder (geb. 22. März 1950 in Berlin-Schöneberg), ist der Sohn einer jüdischen Mutter, erlangte Bekanntheit mit seiner Fernseh-Nuditätenschau „Tutti Frutti“, Komödiant, Produzent.
  • Justin Baldoni (* 24. Januar 1984 in Los Angeles) ist ein Schauspieler in den VSA (Everwood).
  • Albert Ballin (* 15. August 1857 in Hamburg; † 9. November 1918 ebenda) war ein Hamburger Reeder (HAPAG) und eine der einflußreichsten jüdischen Personen des Deutschen Kaiserreichs.
  • Steve Ballmer (* 28. März 1956 in Detroit, Michigan) ist ein IT-Manager in den VSA. Er war von 2000 bis 2014 Geschäftsführer bei Microsoft. Das Magazin Forbes schätzte sein Vermögen auf 15,7 Milliarden Fed-Dollar (2012).
  • Julius Bamberger (* 17. März 1880 in Schmallenberg, Sauerland; † 16. Januar 1951 in Los Angeles) war ein Kaufhausbesitzer in Deutschland.
  • Ludwig Bamberger (* 22. Juli 1823 in Mainz; † 14. März 1899 in Berlin) war Bankier und Politiker. Er war Vertreter des deutschen Liberalismus der Reichsgründungszeit. Aus einer jüdischen Bankiersfamilie stammend, gehörte er 1870 zu den Gründern der Deutschen Bank. In den frühen 1870er Jahren war Bamberger Finanzpolitiker. Er war an der Gründung der Reichsbank beteiligt.
  • Simon Bamberger (* 27. Februar 1846 in Eberstadt, Hessen-Darmstadt; † 6. Oktober 1926 in Salt Lake City, Utah) war ein Unternehmer und Politiker in den VSA. Er war der erste Gouverneur des Bundesstaates Utah, der nicht den Mormonen angehörte.
  • Ehud Barak, eigentlich Ehud Brog (geb. 12. Februar 1942 im Kibbuz Mischmar haScharon) ist ein israelischer Politiker. Der ehemalige Generalstabschef war von 2007 bis März 2013 Verteidigungsminister des Landes, zeitweise auch Vorsitzender der Arbeiterpartei „Awoda“. Barak nahm als Offizier an den meisten Kriegen Israels teil, war auch Außenminister und Ministerpräsident.
  • Robert Barany (* 22. April 1876 in Wien, Österreich; † 8. April 1936 in Uppsala, Schweden) war ein Mediziner und Neurobiologe.
Ruth Handler gilt als „Mutter” der Barbie-Puppe. Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in der Schweiz in einem Schaufenster eine deutsche Mannequinpuppe namens Lilli (Bild Lilli doll), die sie für ihre Tochter Barbara kaufte. Diese Puppe wurde das Vorbild für die Barbie-Puppe, die Mattel ab 1959 verkaufte.
  • Jean-Pierre Barda (geb. 7. März 1967, Paris) ist ein Sänger, Schauspieler, Maskenbildner und Friseur algerischer Abstammung. Er war Gründungsmitglied der transsexuellen Popmusikgruppe „Army of Lovers”.
  • Chaim Bar-Lew, auch Haim Bar-Lev (* 16. November 1924 in Wien; † 7. Mai 1994 Tel Aviv, Israel) war ein israelischer Politiker, General und Generalstabschef der israelischen Streitkräfte während des Abnutzungskrieges zwischen Ägypten und Israel von 1968 bis 1970.
  • Nir Barkat (* 19. Oktober 1959 in Jerusalem) ist ein israelischer Geschäftsmann und Politiker. Er wurde am 11. November 2008 zum Bürgermeister von Jerusalem gewählt und trat sein Amt am 3. Dezember 2008 an.
  • Ellen Barkin (geb. 16. April 1954 in der Bronx, Neuyork Stadt) ist eine Schauspielerin. Barkin hat einen Sohn (* 1989) und eine Tochter (* 1992) aus ihrer Ehe mit Gabriel Byrne. Sie war von 2000 bis 2006 in zweiter Ehe mit dem Juden Ron Perelman (* 1944), dem Vorstandsvorsitzenden von „Revlon“, verheiratet.
  • Victor Barnowsky (* 10. September 1875 in Berlin; † 9. August 1952 in Neuyork Stadt; gebürtig Isidor Abrahamowsky) war ein Schauspieler, Theaterregisseur und Theaterleiter.
  • Roseanne Barr (geb. 3. November 1952 in Salt Lake City, Utah) ist eine Schauspielerin, Autorin und Produzentin in den VSA. Sie war mehrfache Hollywood-Preisträgerin (TV-Produktionen Roseanne, The Roseanne Show, The Roseanne Barr Show und Filme wie Kuck mal, wer da spricht, Die Teufelin).
  • Sarah Barrable-Tishauer (geb. 6. Juli 1988 in Toronto, Ontario) ist eine Schauspielerin in Kanada (Degrassi: The Next Generation)
  • Gene Barry, geboren als Eugene Klass, (* 14. Juni 1919 in Neuyork Stadt; † 9. Dezember 2009 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein Schauspieler in den VSA. Die Amerikaner kannten ihn vor allem als Serienhelden. Bekannt wurde Barry als reicher Ermittler Amos Burke in der TV-Serie "Burke's Law" Mitte der 1960er. Seine erste Hauptrolle hatte er bereits 1953 in der H. G. Wells-Verfilmung "Kampf der Welten". Steven Spielberg holte ihn 2005 für seine Wiederverfilmung des Klassikers noch einmal vor die Kamera.[18]
Winston Churchill und Bernard Baruch, 14. April 1961.
  • Jay Baruchel (* 9. April 1982 in Ottawa, Ontario, Kanada; eigentlich: Jonathan Adam Saunders Baruchel) ist ein Filmschauspieler, Filmemacher und Musiker in Kanada.
  • Salvatore Barzilai (* 7. Mai 1860 in Triest; † 5. Januar 1939 in Rom) war ein ein Freimaurer und Politiker in Italien. Er bestimmte über viele Jahre die italienische Politik mit.
  • Giorgio Bassani (* 4. März 1916 in Bologna; † 13. April 2000 in Rom) war ein Literat in Italien.
  • Lillian Bassman (* 15. Juni 1917 in Neuyork; † 13. Februar 2012 in Manhattan) war eine Malerin und Fotografin in den VSA.
  • Tomáš Baťa (* 3. April 1876 in Zlin; † 12. Juli 1932 in Otrokowitz) war ein Unternehmer und Begründer des Baťa-Konzerns (Schuh-Produktion).
  • Thomas John Bata (* 17. September 1914 in Prag; † 1. September 2008 in Toronto) war ein Geschäftsmann in Kanada.
  • Felice Bauer (* 18. November 1887 in Neustadt, Oberschlesien, Deutsches Reich; † 15. Oktober 1960 in Rye, Neuyork) war die Verlobte des Schriftstellers Franz Kafka.
Staatsanwalt Fritz Bauer
  • Fritz Bauer (geb. 16. Juli 1903 in Stuttgart; gest. 1. Juli 1968 in Frankfurt am Main) war ein Richter und Staatsanwalt, der eine maßgebliche Rolle beim Zustandekommen der Frankfurter Auschwitz-Prozeße spielte. 1961 gründete er zusammen mit Gerhard Szczesny die Humanistische Union. Nach seinem Tod stiftete die Humanistische Union den nach ihm benannten Fritz-Bauer-Preis. Das 1995 gegründete Fritz Bauer Institut, das sich mit jüdischer Geschichte befaßt, ist ebenfalls nach ihm benannt.
  • Leo Bauer (* 18. Dezember 1912 in Skalat/Galizien; † 18. September 1972 in Bonn) war ein einflußreicher Kommunist bzw. Sozialdemokrat. 1928 schloß er sich der SPD, 1931 der KPD an. Er gehörte jener KP-Abteilung an, die „Schwarze Listen“ mit den Namen von „Parteischädlingen“ führte. Später war er Berater Willy Brandts.
  • Otto Bauer (* 5. September 1881 in Wien; † 5. Juli 1938 in Paris) war ein Politiker in Österreich. Er war von 1918 bis 1934 stellvertretender Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP).
  • Leopold Baum (* 1909 in Prag; † 1946 in Jerusalem) war ein Publizist. Er zählte zu den annähernd einhundert Todesopfern, die 1946 dem Sprengstoffanschlag der radikalzionistischen „Stern-Bande“ (Avraham Stern, Menachem Begin, Jitzchak Schamir usw.) auf das King-David-Hotel in Jerusalem zum Opfer fielen.
  • Vicki Baum, eigentlich Hedwig Baum (* 24. Januar 1888 in Wien; † 29. August 1960 in Hollywood) war eine Musikerin und Schriftstellerin in der Weimarer Republik.
  • Janina Bauman (* 18. August 1926 in Warschau; † 29. Dezember 2009 in Leeds) Autorin aus Polen. Sie war mit dem Juden Zygmunt Bauman verheiratet.
  • Zygmunt Bauman (* 25. November 1925 in Posen) ist ein Soziologe und Philosoph aus Polen. Er ist Witwer der jüdischen Autorin Janina Bauman.
  • Michael Bay (geb. 17. Februar 1965 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein Regisseur und Filmproduzent in den VSA, der sich vor allem auf Aktionsfilme spezialisiert hat. Zudem widmet er sich seit einigen Jahren der Produktion von Neuverfilmungen bekannter Horrorfilme.
  • Abe Beame (* 20. März 1906 in London, England; † 10. Februar 2001 in Neuyork) war ein Politiker und Bürgermeister der Stadt Neuyork.
Beastie Boys: Michael Diamond, Adam Horovitz, Rick Rubin, Adam Yauch
  • Peter Beauvais (* 9. September 1916 in Franken bei Wunsiedel/Fichtelgebirge; † 17. Dezember 1986 in Baden-Baden) war ein Theater- und Fernsehregisseur, der sich als Umerzieher betätigte.
  • Gad Beck (* 30. Juni 1923 in Berlin; † 24. Juni 2012 ebenda) war ein schwuler Autor, Zionist, und ZdJ-Vertrauter, der in den 1990er Jahren eine Autobiographie veröffentlichte.
  • Beck, alias Beck Hansen (* 8. Juli 1970 in Los Angeles; geboren als Bek David Campbell) ist ein Scientologe, Musiker, Gitarrist und Sänger in den VSA.
  • Jurek Becker (* 30. September 1937 in Lodsch, Polen; † 14. März 1997 in Sieseby, Schleswig-Holstein) war ein Schriftsteller und Drehbuchautor.
  • Maria Becker (* 28. Januar 1920 in Berlin; † 5. September 2012 in Uster, Kanton Zürich) war eine Theater- und Filmschauspielerin sowie Regisseurin.
  • Amalie Beer (* 10. Februar 1767 in Berlin; † 27. Juni 1854 ebenda) war eine Salonière in Berlin und Mutter des Komponisten Jacob „Giacomo“ Meyerbeer.
Menachem Begin, Terrorist, Ministerpräsident Israels 1977–83, Friedensnobelpreisträger
  • Menachem Begin (geb. 16. August 1913 in Brest-Litowsk, Russisches Kaiserreich; gest. 9. März 1992 in Tel Aviv) war ein Zionist und Massenmörder in Palästina. Begin war u. a. verantwortlich für den Sprengstoffanschlag auf das King David Hotel 1946 in Jerusalem, bei dem 91 Menschen ums Leben kamen, sowie verwickelt in das Massaker von Deir Yassin vom 9. April 1948, verübt an Arabern. Er war Ministerpräsident von 1977 bis 1983 und 1979/80 geschäftsführender Außenminister Israels. 1978 gab ihm das Nobel-Komitee den Friedensnobelpreis.
  • Louis Begley, geb. Ludwig Begleiter (* 1933 im galizischen Stryi) ist ein Rechtsanwalt und Schriftsteller in den VSA.
  • Martin Beheim-Schwarzbach (* 27. April 1900 in London; † 7. Mai 1985 in Hamburg) war ein Schriftsteller und Offizier der britischen Control Commission for Germany.
  • Leffmann Behrens, jüdischer Name: Elieser (Ezechiel) Lippmann Cohen (* 1634 in Bockum; † 1. Januar 1714 in Hannover), war ein Hofjude, Hof- und Kammeragent (Bankier) der hannoverschen Welfenherzöge des späten 17. und beginnenden 18. Jahrhunderts.
  • Alfred Beit (* 15. Februar 1853 in Hamburg; † 16. Juli 1906 auf dem Landsitz Tewin Waters in der Nähe von Welwyn in der englischen Grafschaft Hertfordshire) war ein britisch-südafrikanischer Gold- und Diamantenmagnat. Er war einer der reichsten Männer seiner Zeit. Politisch war er Anhänger Cecil Rhodes’ und seiner Ideen eines britischen Imperialismus. Die beiden gründeten den De Beers-Konzern, der den größten Teil des Welt-Diamantenmarktes beherrschte und in den später die Oppenheimer einstiegen.
  • Leopold Bellak (* 22. Juni 1916 in Wien; † 24. März 2000 in Mamaroneck/Neuyork) war ein Psychoanalytiker.
  • Saul Bellow, eigentlich Solomon Bellows (* 10. Juni 1915 in Lachine, Québec, Kanada; † 5. April 2005 in Brookline, Massachusetts) war ein Schriftsteller in den VSA und Träger des Nobelpreises für Literatur.
  • Ralph Benatzky, eigentlich Rudolph Josef František Benatzky (* 5. Juni 1884 in Mährisch Budwitz; † 16. Oktober 1957 in Zürich) war ein halbjüdischer Operettenkomponist. Die Operette „Im weißen Rößl“ (1930) war eines seiner bekanntesten Werke.
  • Schalom Ben-Chorin, eigentlich Fritz Franz Rosenthal (* 20. Juli 1913 in München; † 7. Mai 1999 in Jerusalem) war ein israelischer Religionsphilosoph, Journalist und Schriftsteller.
  • Carl Benda (* 1857; † 1932), Mediziner; entdeckte 1896 die Mitochondrien.[2]
  • Ernst Benda (* 15. Januar 1925 in Berlin; † 2. März 2009 in Karlsruhe) war ein Jurist und Blockparteipolitiker (CDU). Er war 1968/69 Bundesinnenminister und von 1971 bis 1983 Präsident des Bundes„verfassungs“gerichts.
  • Felix von Bendemann‎ (* 8. August 1848 in Dresden; † 31. Oktober 1915 in Halensee bei Berlin) war ein Seeoffizier, zuletzt Admiral der Kaiserlichen Marine.
  • Carlo De Benedetti, eigentlich Carlo Debenedetti (* 14. November 1934 in Turin, Italien) ist ein Unternehmer und Ingenieur in Italien.
  • David Ben-Gurion, eigentlich David Grün (* 16. Oktober 1886 in Płońsk, Kongreßpolen; † 1. Dezember 1973 in Tel HaSchomer, Israel), Zionistenführer; war der erste Premierminister Israels und einer der Gründer der sozialdemokratischen Arbeitspartei Israels. Er war Parteivorsitzender von 1948 bis 1963. Von 1948 bis 1953 und von 1955 bis 1963 war Ben-Gurion israelischer Premierminister und gilt seither als „Vater des Staates Israel“. 1955 amtierte er kurz als Verteidigungsminister.
  • David Benioff (geb. 1970 in Neuyork) ist ein Autor und Drehbuchautor in den VSA. Seit September 2006 ist er mit der jüdischen Filmschauspielerin Amanda Peet verheiratet.
  • Shlomo Benizri (geb. 1961) ist ein israelischer Politiker und Mitglied der Schas-Partei. Er war zwischen 1992 und 2008 stellvertretender Gesundheitsminister, später Minister für Gesundheit sowie Arbeits- und Sozialminister. Strafrechtlich wurde Schlomo Benizri 2009 wegen der Annahme von Bestechungsgeldern, Betrugs und Behinderung der Justiz zu einer vierjährigen Gefängnisstrafe verurteilt.[19]
Die „Blutige“ Hilde Benjamin
  • Hilde Benjamin, eigentlich Hilde Lange (* 5. Februar 1902 in Bernburg; † 18. April 1989 in Berlin) war Justizministerin der DDR. 1926 heiratete sie den kommunistischen Funktionär Georg Benjamin, den Bruder des Linksliteraten Walter Benjamin. 1932 wurde ihr Sohn Michael Benjamin geboren. Nach dem Einmarsch der Roten Armee begann ihre Karriere als „oberste Staatsterroristin in Mitteldeutschland”. Wegen ihrer brutalen Amtsführung in Schlüsselstellungen der DDR-„Justiz” erhielt Hilde Benjamin im Volksmund den Beinamen die „Rote Guillotine”, „Rote Hilde“ oder „Blutige Hilde“. Sie führte den Vorsitz in zahlreichen Schauprozessen, die mit der Verhängung der Todesstrafe endeten.[20]
  • Walter Benjamin (1892-1940) geb. Walter Bendix Schönflies Benjamin; Pseudonyme: Benedix Schönflies, Detlef Holz; war ein deutschsprachiger Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Literaturkritiker und Übersetzer. Er war Schwager der nachmaligen Chef-Anklägerin und Justizministerin der DDR, Hilde Benjamin (genannt „Rote Guillotine”) und Cousin von Gertrud Kolmar und Günther Anders. Walter Benjamin war der Sohn des Kunstversteigerers Emil Benjamin (1856–1926) und dessen Frau Pauline (1869–1930) (geb. Schönflies).
Naftali Bennett, Parteiführer und Wirtschafts- und Handelsminister Israels
  • Naftali Bennett (geb. 25. März 1972 in Haifa, Israel) ist ein israelischer Geschäftsmann und Politiker, von 2013 bis 2015 Wirtschafts- und Handelsminister des Landes, seit Mai 2015 Bildungsminister. Am 6. November 2012 hatte er den Vorsitz der Partei „Das jüdische Haus“ (HaBajit haJehudi) übernommen. Diese errang bei der Parlamentswahl am 23. Januar 2013 elf der 120 Parlamentssitze des israelischen Parlaments, der Knesset, und ist nunmehr Regierungspartei. Bennett bestreitet das Existenzrecht eines palästinensischen Staates und tritt für die Annexion weiter Gebiete des Westjordanlandes durch Israel ein.
  • Jizchak Ben Zwi (Izhak Ben-Zwi) eigentlich Isaak Schimschilewitsch (* 6. Dezember 1884 in Poltawa, Ukraine; † 23. April 1963 in Jerusalem) war ein israelischer Historiker, Politiker der zionistischen Arbeiterbewegung und von 1952 bis 1963 Präsident Israels.
  • Oliver Berben (geb. 29. August 1971 in München) ist ein Filmregisseur und Filmproduzent. Er ist Sohn von Iris Berben und dem israelischen Sänger Abraham Reichstadt, der unter dem Künstlernamen Abi Ofarim auftrat.
  • John Bercow (geb. 19. Januar 1963) ist seit Juni 2009 britischer Parlamentspräsident, sogenannter „Speaker” des Unterhauses („House of Commons”).[21]
  • Alice Berend (* 30. Juni 1875 in Berlin; † 2. April 1938 in Florenz) war eine Literatin.
  • Charlotte Berend-Corinth (* 25. Mai 1880 in Berlin; † 10. Januar 1967 in Neuyork Stadt), Malerin und Grafikerin. Sie war Ehefrau von Lovis Corinth und Schwester der Schriftstellerin Alice Berend.
  • Alexander Beresowski (Lebensrune.png Odessa), lebt seit 1991 in Baden-Württemberg, AfD-Landtagskandidat. Er ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde Stuttgart.
  • Boris Abramowitsch Beresowski (geb. 23. Januar 1946 in Moskau; gest. 23. März 2013 in London) war ein Oligarch und Milliardär, der sein Vermögen in Rußland gemacht hatte. Beresowki entzog sich Prozessen in Rußland und lebte als Asylant in London. In Rußland mehrfach als Wirtschaftsverbrecher verurteilt, rief er von der Insel aus zum gewaltsamen Sturz der russischen Regierung auf und finanzierte destruktive politische Kräfte in Rußland. Nach hohen Vermögensverlusten fand man ihn am 23. März 2013 stranguliert auf.
Justin Tyler Berfield
  • Justin Berfield (geb. 1986) ist ein Film- und Fernsehschauspieler (Auf schlimmer und ewig, Cosmo und Wanda – Wenn Elfen helfen, Malcolm mittendrin).
  • Deidre Berger (* ca. 1959) ist eine Journalistin und Direktorin des zionistischen American Jewish Committee, Filiale BRD.
  • Ludwig Berger (* 1777; † 1839) war ein deutschsprachiger Komponist und Pianist.
  • Ludwig Berger (* 6. Januar 1892 in Mainz; † 18. Mai 1969 in Schlangenbad; eigentlich Ludwig Bamberger) war ein Theater-, Film- und Fernsehregisseur.
  • Robert Berger, genannt „Buzz“ (geb. 1934) ist ein Filmproduzent in den VSA. Sein größter Erfolg war der Shoa-Business-Mehrteiler „Holocaust”, eine Phantasiegeschichte, die er im Auftrag des NBC-Programmdirektors Irwin Siegelstein in Szene setzte.
  • Samuel („Sandy“) Berger (28. Oktober 1945), ist ein Rechtsanwalt in den VSA, der zwischen 1997 und 2001 während der zweiten Amtszeit von VS-Präsident Bill Clinton auch Nationaler Sicherheitsberater der VSA war und der 2005 von einem Gericht wegen Entwendung geheimer Dokumente verurteilt wurde.[22]
  • Victor Louis Berger (* 28. Februar 1860 in Nieder-Rehbach, Österreich-Ungarn; † 7. August 1929 in Milwaukee, Wisconsin) war ein Politiker in den VSA und ein Gründungsmitglied der Sozialistischen Partei Amerikas.
  • Heinz Berggruen (* 5. Januar 1914 in Berlin; † 23. Februar 2007 in Paris) war ein internationaler Kunsthändler und Kunstsammler. Er verkaufte im Jahr 2000 über das damalige Kabinettsmitglied Michael Naumann den Großteil seiner Gemäldesammlung für 240 Millionen D-Mark an die BRD.
  • Nicolas Berggruen (geb. 10. August 1961) ist Sohn des Kunsthändlers Heinz Berggruen und Bruder von Olivier Berggruen, John Berggruen und Helen Berggruen. Der Finanzoligarch tätigt internationale Geschäfte und setzt sich mit einem eigenen Institut für die Neue Weltordnung ein. Ihm gehörte vom Juni 2010 bis zum August 2014 der Warenhauskonzern Karstadt. Berggruen investierte nicht in die aus der Insolvenz für 1 Euro übernommene Firma, vielmehr ließ er sich von dem Unternehmen zwischen 40 und 50 Millionen Euro an Lizenzgebühr zahlen[23], für die Nutzung des eigenen Namens (und der Eigenmarken). Berggruen hatte die Rechte an der Marke „Karstadt“ für fünf Millionen Euro erworben, um aus ihr Gewinne zu erzielen. Sein Vermögen schätzte das Forbes-Magazin im September 2012 auf 2,3 Milliarden Fed-Dollar.[24]
  • Hugo Bergman (* 25. Dezember 1883 in Prag; † 18. Juni 1975 in Jerusalem) war ein deutschsprachiger Zionist und Kulturphilosoph.
  • Elisabeth Bergner, geborene Elisabeth Eittel (* 22. August 1897 in Drohobycz in Galizien, Österreich-Ungarn; † 12. Mai 1986 in London) war eine Theater- und Filmschauspielerin und Regisseurin.
  • Henri Bergson (* 18. Oktober 1859 in Paris; † 4. Januar 1941 dortselbst) war ein Philosoph und Literat, Nobelpreis für Literatur 1927.
  • Christian Berkel (geb. 28. Oktober 1957 in Berlin) ist ein Schauspieler. Er heiratete 2011 die Schauspielerin Andrea Sawatzki, mit der er zwei Kinder hat.
  • David Berkowitz, eigentlich Richard David Falco (* 1. Juni 1953 in Brooklyn, Neuyork) ist ein VS-amerikanischer Serienmörder. Er ist auch bekannt als „Son of Sam“.
  • Ulla Berkéwicz → Kurzportrait unter Buchstabe „U“ (Ulla Unseld-Berkéwicz)
  • Emil Berliner (* 20. Mai 1851 in Hannover; † 3. August 1929 in Washington) wirkte mit an der Erfindung der Schallplatte.
  • Hans Berliner (* 27. Januar 1929 in Berlin) ist ein in den VSA lebender Systemanalytiker; er war zeitweilig Fernschachweltmeister.
  • Irving Berlin war ein Schlagerkomponist.
  • Edward Bernays (* 1891 in Wien), Publizist; wird als „Vater der modernen PR“ bezeichnet. Das ist sicher wieder eine übernommene Übertreibung aus WP!</!-->
  • Sarah Bernhardt war eine Schauspielerin.
  • Arnold Bernstein (* 23. Januar 1888 in Breslau; † 1971 Palm Beach) war ein Großreeder. 1934 gründete er nach Verhandlungen mit den Nationalsozialisten und in Kooperation mit den Zionisten für die jüdische Auswanderung die Palestine Shipping Co. Ltd. in Haifa. Er wurde danach in Hamburg wegen Devisenvergehens zu einer Haftstrafe verurteilt, die auch den Zwangsverkauf seines Unternehmens zur Folge hatte. 1935 erwarb Bernstein die amerikanisch-englische Red Star Line.
  • Eduard Bernstein (* 6. Januar 1850 in Berlin; † 18. Dezember 1932 ebenda) war ein Politiker der SPD. „Kein jüdischer Parlamentarier, ausgenommen Oskar Cohn, hat so intensiv für jüdische Interessen gewirkt wie er“.[25] Bernstein war der „Begründer des marxistischen Revisionismus“, der sowohl das Gothaer als auch das Görlitzer Programm der SPD entscheidend beeinflußt hat.
  • Elmer Bernstein (* 4. April 1922 in Neuyork; † 18. August 2004 in Ojai, Kalifornien) war ein Filmmusik-Komponist in den VSA.
  • Leonard Bernstein (* 25. August 1918 in Lawrence, Massachusetts; † 14. Oktober 1990 in Neuyork) geboren als Louis Bernstein; war ein Komponist, Dirigent und Pianist in den VSA.
  • Richard Bernstein, Vorsitzender und CEO (Geschäftsführer) bei „Western Publishing“; belegt mit mehr als 50 Prozent des VS-Marktes den ersten Platz unter den Publikationen für Kinder.
  • Claude Berri, eigentlich Claude Berel Langmann (* 1. Juli 1934 in Paris; † 12. Januar 2009 ebenda), war ein Filmregisseur, Schauspieler, Filmproduzent und Drehbuchautor. Sein Vater Hirsch Langmann war Kommunist und wanderte über Polen ein, seine Mutter Beila kam aus Rumänien.
  • Hans Albrecht Bethe (* 2. Juli 1906 in Straßburg; † 6. März 2005 in Ithaca, Neuyork) war ein Physiker in den Vereinigten Staaten von Amerika, Nobelpreisträger für Physik (1967), und zählt zu den Vätern der jüdischen Atombombe und der Wasserstoffbombe.
  • Bruno Bettelheim (* 28. August 1903 in Wien; † 13. März 1990 in Silver Spring, Maryland) war ein Psychoanalytiker und Kinderpsychologe in den VSA.
Ole von Beust (li.), ehemaliger Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Ole von Beust, Carl-Friedrich Arp Ole Freiherr von Beust (geb. 13. April 1955 in Hamburg) Politiker, von 2001 bis 2010 Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, seit 1. Oktober 2010 Senior Advisor der Unternehmensberatung Roland Berger. Er ist seit 2010 mit Lukas Förster (* 1989) liiert.
  • Turhan Bey, eigentlich Turhan Gilbert Selahattin Sahultavy (* 30. März 1922 in Wien; † 30. September 2012 ebenda) war ein Schauspieler und Fotograf. Er war ein Hauptdarsteller im Hollywood der 1940er Jahre. In den 1990er Jahren drehte er die Steven-Spielberg-Produktion „SeaQuest“ und trat in den Serien „Mord ist ihr Hobby“ und „Babylon 5“ auf.
  • Oscar Bie (* 1864 in Breslau; † 1938 in Berlin) war ein Kunsthistoriker. Er lehrte an der Berliner Musikhochschule und war von 1894 bis 1922 Herausgeber der Kulturmonatsschrift „Neue Rundschau". Nach 1933 wirkte er im jüdischen Kulturbund mit.
  • Bielski-Brüder – Tuvia, Asael und Zusja Bielski waren in den 1940er Jahren rabiate Räuber in Polen, die sich im Zweiten Weltkrieg versprengten sowjetischen Verbänden, sogenannten Partisanen, die sich in den ostpolnischen Wäldern versteckt hielten, anschlossen. Durch Raubzüge und Morde an der Zivilbevölkerung (Massaker von Naliboki) in der Umgebung führten sie dort ein luxuriöses Leben.
  • Wolf Biermann (* 15. November 1936 in Hamburg) ist ein deutschsprachiger Liedermacher und Lyriker. Er war 1976 wegen Aufwiegelung des Volkes aus Mitteldeutschland (DDR) ausgebürgert worden. Sein Vater war Aktivist der stalinistischen KPD, er betrieb Sabotage in Hamburg. Wolf Biermann ist Ziehvater der Sängerin Nina Hagen.
Rachel Sarah Bilson (Meine wilden Töchter)
  • Rachel Bilson (1981–) VS-amerikanische Schauspielerin (O.C., California, Meine wilden Töchter, Buffy – Im Bann der Dämonen, Die wilden Siebziger). Sie ist Tochter von Danny Bilson und Janice (geb. Stango).
  • Rudolf Bing (* 9. Januar 1902 in Wien; † 2. September 1997 in Yonkers, Neuyork) war Leiter der Neuyorker Metropolitan Opera.
  • Thora Renee Birch (geb. 11. März 1982 in Los Angeles) ist eine Schauspielerin in den VSA.
  • Immanuel Birnbaum (* 12. August 1894 in Königsberg; † 22. März 1982 in München) war ein Journalist und Publizist. Er war ab 1960 stellvertretender Chefredakteur der „Süddeutschen Zeitung“, Mitbegründer der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft“ und setzte sich für die Verzichtspolitik Brandts gegenüber Polen ein.
  • Nathan Birnbaum (jiddisch: Nosn Birnboym; * 16. Mai 1864 in Wien; † 2. April 1937 in Scheveningen) war ein jüdischer Literat und Aktivist, der zunächst den Zionismus unterstützte und sich dann von ihm abwandte.
  • Norman Birnbaum (geb. 21. Juli 1926 in Neuyork) ist ein VS-amerikanischer Soziologe und Publizist
  • Solomon Birnbaum (* 24. Dezember 1891 in Wien; † 28. Dezember 1989 in Neuyork) war ein deutschsprachiger Sprachwissenschaftler für die jiddische und hebräische Sprache.
  • Béla Biszku (* 13. September 1921 in Marok, Grafschaft Bereg) ist ein Kommunist und ehemaliger Politiker. Er war zwischen 1957 und 1961 ungarischer Innenminister und bei der Niederschlagung der ungarischen Revolution von 1956 beteiligt. Im Jahr 1972 versuchte er einen Putsch gegen János Kádár.
  • Peter Blachstein (* 30. April 1911 in Dresden; † 4. Oktober 1977 in Hamburg) war ein Politiker (SPD).
  • Conrad Moffat Black (* 25. August 1944 in Montreal, Québec, Kanada) ist ein ehemaliger Presse-Magnat. Er beherrschte die Druckmedien Kanadas, kaufte in den 1980er und 1990er Jahren namhafte Zeitungen wie den Daily Telegraph in London, The Jerusalem Post und die Sun Times in Chicago auf und baute das einstmals drittgrößte Zeitungsimperium der Welt auf. Im Jahr 2005 wurde er von der Staatsanwaltschaft in Chicago angeklagt, 84 Millionen Fed-Dollar in betrügerischer Weise in die eigene und in die Taschen von Komplizen umgeleitet zu haben. Das Urteil wurde im Jahr 2007 gesprochen und lautete auf sechseinhalb Jahre Haft und eine Geldstrafe in mittlerer einstelliger Millionenhöhe.
  • Eli M. Blach, eigentlich Elihu Menashe Blachowitz (* 9. April 1921 in Polen; † 3. Februar 1975 in Neuyork) war ein VS-amerikanischer Investment-Banker und Manager. Er war seit 1969 Chef der „Chiquita Brands International“ („Chiquita“-Banane) und kontrollierte 33 Prozent des gesamten Welt-Bananenmarktes und die größte kommerzielle Flotte der Welt. Sein Sohn Leon Black gründete 1990 das Investment- und Beteiligungsunternehmen „Apollo Management“.
  • Leon Black (* 1951), Milliardär (Chiquita), gründete 1990 das Investment- und Beteiligungsunternehmen „Apollo Management“. Edvard Munchs „Der Schrei“ war bei einer Rekordauktion am 2. Mai 2012 von Leon Black ersteigert worden – Kaufpreis von 119,9 Millionen Fed-Dollar (91,3 Millionen Euro).
Chris Blackwell,
Amy Winehouse
  • Chris Blackwell (* 22. Juni 1937 in London) ist ein Musikproduzent, bekannt als Gründer von „Island Records”. In Jamaika und England produzierte er jamaikanische Popmusik, Jazz und Rockmusik. 2007 gründete er eine neue Plattenfirma namens "Brown Punk Records"
  • Richard Blackwell, eigentlich Richard Sylvan Selzer (* 29. August 1922 in Neuyork; † 19. Oktober 2008 in Los Angeles) war ein VS-amerikanischer Stilkritiker, der früher auch als Modedesigner tätig war.
  • Lloyd C. Blankfein (geb. 20. September 1954 in Bronx, Neuyork) ist ein Finanzoligarch in den VSA. Als Chief Executive Officer (CEO) und Präsident der amerikanischen Bank Goldman Sachs zählt er zu den mächtigsten Bankern der Welt. Blankfein ist seit 1983 verheiratet mit der ehemaligen Anwältin Laura Jacobs Blankfein.
  • Fanny (Fanni) Blatny (* 22. März 1873 als Fanny Klein in Udritsch im Bezirk Luditz, Königreich Böhmen; † 22. Dezember 1949 in London) war eine österreichisch-tschechische sozialdemokratische Politikerin.
  • David Blaine White (* 4. April 1973 in Brooklyn) ist ein amerikanischer Aktions- und Zauberkünstler.[27]
  • Selma Blair Beitner (geb. 23. Juni 1972 in Southfield, Michigan) ist eine Schauspielerin in den VSA („Hellboy“). 2004 bis 2006 war sie mit Ahmet Zappa verheiratet.
  • Leonard Blavatnik (* 14. Juni 1957 in Moskau) ist ein Milliardär in den VSA, der im Jahr 2008 laut Forbes-Liste mit einem Vermögen von 11 Milliarden Fed-Dollar auf Platz 28 der Reichsten der Welt lag. Er lebt in Neuyork und London.
  • Leo Blech (* 1871 in Aachen; † 1958 in Berlin), Dirigent und Komponist.
  • James von Bleichröder (* 14. Oktober 1859 in Berlin; † 1937) war ein deutschsprachiger Bankier und Kunstsammler. 1910 schenkte er dem Berliner Zoo ein Nilpferd.
  • Heinz Max Bleicher (* 9. Februar 1923 in Esslingen-Mettingen; † 9. März 2005) war ein Verleger und Inhaber des Bleicher Verlages in Gerlingen.
Wolf Blitzer, Nachrichtenmoderator auf CNN
  • Wolf Blitzer (* 22. März 1948 in Augsburg) ist ein Journalist und herausgehobener Fernsehmoderator bei dem VS-Fernseh-Nachrichtensender CNN. Er moderierte die gemeinsam auf CNN und der Internet-Plattform YouTube gezeigten Debatten der Bewerber um die VS-Präsidentschaft des Jahres 2012. Er fungiert jetzt als Gastgeber für die Nachrichtensendung The Situation Room.
  • Marc Blitzstein (* 2. März 1905 in Philadelphia; † 22. Januar 1964 in Fort-de-France, Martinique) war ein Komponist in den VSA. Er fiel einem Gewaltverbrechen zum Opfer.
  • Adele Bloch-Bauer, gebürtig Adele Bauer (* 9. August 1881 in Wien; † 24. Januar 1925 ebenda) saß Gustav Klimt für das 1907 entstandene Gemälde Adele Bloch-Bauer I („Goldene Adele“) Modell.
  • Andrew („Andy“) Bloch (geb. 1. Juni 1969) ist ein professioneller Pokerspieler in den VSA.
  • Camille Bloch (* 28. April 1891 in Bern; † 8. Dezember 1970 in Bern) war ein Schokoladen-Fabrikant (Chocolats Camille Bloch) in der Schweiz.
  • Chajim Bloch, auch Chaim Bloch (* 27. Juni 1881 in Nagy Bocsko, Galizien; † 23. Januar 1973 in Neuyork) war ein aus dem heutigen ukrainisch-rumänischen Grenzgebiet stammender Schriftsteller und Rabbiner, der den Chassidismus und seine Führer bekannt machte.
  • Claude Charles Bloch (* 13. Juli 1878; † 4. Oktober 1967) war ein VS-Marine Admiral, der als Commander, Battle Force, US Fleet (COMBATFOR) 1937-1938 gedient, und Commander in Chief, US-Flotte (CINCUS) von 1938 bis 1940.
  • Dalit Bloch (* 6. Juni 1959 in Be'er Scheva) ist eine deutschsprachige israelische Schauspielerin.
  • David Ludwig Bloch (* 25. März 1910 in Floß; † 16. September 2002 in Barrytown, Neuyork) war ein Porzellanmaler, Maler und Lithograph.
  • Débora Bloch (29. Mai 1963 in Belo Horizonte, Minas Gerais, Brasilien) ist ein Schauspielerin in Brasilien.[28]
  • Denise Bloch Madeleine (* 1916; † 1945) war eine Geheimagentin und arbeitete für das britische Special Operations Executive (SOE) im Zweiten Weltkrieg.
  • Ernst Bloch, eigentlich Ernst Simon Bloch (* 8. Juli 1885 in Ludwigshafen am Rhein; † 4. August 1977 in Tübingen) war ein marxistischer Philosoph.
  • Felix Bloch (* 23. Oktober 1905 in Zürich; † 10. September 1983 dortselbst) war ein Physiker in der Schweiz und in den VSA. Er erhielt 1952 den Nobelpreis für Physik und gehörte zu den Vätern der jüdischen Atombombe.
  • Felix Stephan Bloch (* 19. Juli 1935 in Wien) ist ein ehemaliger Diplomat in den VSA. Er wurde im Jahr 1989 unter der Beschuldigung entlassen, dem KGB geheime Dokumente übergeben zu haben.
  • Friedrich Bloch (* 21. Januar 1904 in Ballenstedt; † 10. April 1996 in Berlin-Wilmersdorf) war Oberbürgermeister der Stadt Gera von 1945 bis 1948.
H&R Block: Henry W. Bloch, Richard Bloch
  • Henry W. Bloch (* 30. Juli 1922) ist der Mitbegründer und (seit 2000) Chairman Emeritus von H & R Block. Er und sein Bruder Richard Bloch gründeten H & R Block 1955 in Kansas City, Missouri.
  • Herbert Bloch (* 18. August 1911 in Berlin; † 6. September 2006 in Cambridge, Massachusetts) war Professor für Klassische Philologie an der Harvard Universität.
  • Karola Bloch, gebürtige Karola Piotrkowska (* 22. Januar 1905 in Lodz; † 31. Juli 1994 in Tübingen) war eine Architektin, Kommunistin und Feministin und verheiratet mit Ernst Bloch.
  • Konrad Emil Bloch (* 21. Januar 1912 in Neisse; † 15. Oktober 2000 in Burlington, Massachusetts) war ein Biochemiker und Nobelpreisträger für Medizin (1964).
  • Marcel Bloch, später Namensänderung in Marcel Dassault (* 22. Januar 1892 in Paris; † 17. April 1986 in Neuilly-sur-Seine) war ein Luftfahrtunternehmer und Flugzeugkonstrukteur in Frankreich.
  • Rolf Bloch (* 24. Juni 1930 in Bern; gest. 27. Mai 2015) war ein Geschäftsmann in der Schweiz und von 1992 bis 2000 Präsident des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds. Er war im Jahr 2000 Vizepräsident des European Council of Jewish Communities.
  • Alexander Alexandrowitsch Blok (* 28. November 1880 in Sankt Petersburg; † 7. August 1921 in Petrograd) war ein Dichter der russischen Moderne („Symbolist“).
  • Harry Saul Bloom (geb. 1. Januar 1913; gest. 28. Juli 1981) war ein Journalist, Schriftsteller und politischer Aktivist in Südafrika. Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er als Kriegsberichterstatter in England. Er war ein Freund des Kommunisten Nelson Mandela. Er heiratete in den 1970er Jahren ein zweites Mal. Sonia Copeland gebar ihm zwei Kinder, Samantha Bloom und Schauspieler Orlando Bloom.
  • Orlando Bloom (* 13. Januar 1977 in Canterbury, England) ist ein Film- und Fernsehschauspieler.
Michael Rubens Bloomberg
  • Michael Bloomberg (geb. 14. Februar 1942 in Boston, Massachusetts) ist ein Finanzoligarch und Medieneigner (Bloomberg TV) in den VSA. Von 2002 bis Ende 2013 war er Bürgermeister von Neuyork Stadt. Er gehört zu den reichsten Personen der Welt (2012: Platz 20), sein Vermögen wurde im Jahr 2012 auf 22 Milliarden Fed-Dollar geschätzt.[29] 2016 gab er Ambitionen auf das Amt des VS-Präsidenten bekannt.
  • George Bloomfield (geb. 1930 in Montréal, Québec, Kanada) ist ein kanadischer Regisseur, Produzent, Schauspieler, Drehbuchautor. Von 1965 bis 1971 war Bloomfield mit der jüdischen Journalistin und Schriftstellerin Barbara Amiel verheiratet. Bloomfield ist der Onkel des jüdischen Schauspielers Maury Chaykin.
Léon Blum, als Ministerpräsident Frankreichs gegen jede Verständigung mit dem Deutschen Reich
  • Léon Blum (geb. 9. April 1872 in Paris; gest. 30. März 1950 in Jouy-en-Josas bei Versailles) war ein Jurist, Schriftsteller, Politiker und zwischen 1936 und 1950 mehrfach Premierminister von Frankreich.
  • Baruch Samuel Blumberg (* 28. Juli 1925; † 5. April 2011) war ein Arzt in den VSA und Träger des Nobelpreises für Medizin (1976). Seine Tochter Juni Blumberg ist mit dem Generaldirektor der BBC, Mark Thompson verheiratet.
  • Erik Blumenfeld (* 27. März 1915 in Hamburg; † 10. April 1997 ebenda) war ein Geschäftsmann und Politiker der CDU.
  • Kurt Blumenfeld (* 29. Mai 1884 in Treuburg, Ostpreußen; † 21. Mai 1963 in Jerusalem) war ein Jurist und Politiker. Bevor er 1933 nach Palästina gegangen war, hatte Blumenfeld als Chef der zionistischen Propaganda in Deutschland (ab 1909), als Generalsekretär des Zionistischen Weltkongresses (ab 1911), als Chefredakteur des zionistischen Zentralorgans „Die Welt“ (ab 1913) und als Vorsitzender der Zionistischen Vereinigung für Deutschland gewirkt.
  • Oscar Blumenthal (* 13. März 1852 in Berlin; † 24. April 1917 ebenda) war ein Schriftsteller, Journalist und Bühnenautor.
  • Franz Boas (geb. 9. Juli 1858 in Minden; gest. 21. Dezember 1942 in Neuyork) war ein Physiker und Geograph in den VSA. Er übersiedelte 1868 in die VSA und erhielt dort eine Professur. Als kulturwissenschaftlicher Scharlatan verfaßte er Judaika und trat für einen Kulturrelativismus (alle Kulturen seien gleichwertig) ein.
  • Jonah Bobo (geb. 24. Januar 1997 in Neuyork) ist ein Kinderdarsteller und Schauspieler in den VSA, bekannt durch seine Rolle im Film Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum.
  • Siegmund Bodenheimer (geb. 22. November 1874 in Heidelberg; gest. 7. Februar 1966 in Neuyork) war ein Bankier (Dresdner Bank).
David Bodnick, Suchmaschinen-Inhaber
  • David M. Bodnick ist Gründer und Inhaber der Suchmaschinen Ixquick (ixquick.com) und Startpage (startpage.com). Die unter anderem in Neuyork ansässige Firma speichert angeblich weder die eingegebenen Suchwörter noch die IP-Adresse des Suchenden. Da ein Teil der Server in den VSA steht, sind die Suchmaschinen nicht vertrauenswürdig.[30]
  • Ibrahim Böhme (eigentlich: Manfred Otto Böhme) (geb. 18. November 1944 in Bad Dürrenberg; gest. 22. November 1999 in Neustrelitz) war ein Politiker (SDP bzw. SPD) und Spitzel der DDR-Staatssicherheit.
  • Klaus Bölling (geb. 29. August 1928 in Potsdam; gest. 2. November 2014) war ein Lügenpresse-Journalist und Politfunktionär (SPD); Chef des Bundespresseamts (1974-1980; 1982).
  • Peter Boenisch (geb. 4. Mai 1927 in Berlin; gest. 8. Juli 2005 in Gmünd am Tegernsee) war ein Lügenpresse-Journalist. Er war Regierungssprecher der OMF-BRD unter Helmut Kohl, Herausgeber der „Bild“-Zeitung und „Bild am Sonntag“ sowie Erfinder der Jugendzeitschrift „Bravo“.
  • Ludwig Börne (geb. 6. Mai 1786 Frankfurt a. M.; gest. 12. Februar 1837 in Paris) war ein Freimaurer, Journalist, Literatur- und Theaterkritiker.
  • Peter Bogdanovich (geb. 30. Juli 1939 in Kingston, Neuyork) ist ein Filmregisseur in den VSA.
Herschel Mordechai Bogrow (1910), Mörder
  • Dmitri Grigorjewitsch Bogrow, eigentlich Herschel Mordechai Bogrow (auch: Mordko Gerschkowitsch Bogrow; geb. 10. Februar 1887 in Kiew; gest. 25. September 1911 ebenda; hingerichtet) stammte aus einer Millionärsfamilie und wurde am 18. September 1911 aus anarchistischem Haß zum Mörder an dem russischen Reform-Premierminister Pjotr Stolypin.
  • Aage Niels Bohr (1922–2009) war ein Physiker und Nobelpreisträger der Universität Kopenhagen. Er war der Sohn von Niels Bohr (1885-1962). Für seine Arbeit zur Erforschung der Atome erhielt er 1975 den Nobelpreis. Bohr hatte sich vor allem mit der Teilchenbewegung in Atomkernen befaßt. Bereits 1922 hatte sein Vater Niels die Auszeichnung ebenfalls für Arbeiten in der Atomforschung erhalten.[31][2]
  • Harald Bohr (1887–1951) war ein dänischer Mathematiker. Er war der Sohn des dänischen Physiologen Christian Bohr, sein Bruder war der Physiker Niels Bohr (1885-1962).
  • Niels Hendrik David Bohr (geb. 7. Oktober 1885 in Kopenhagen; gest. 18. November 1962 ebenda) war ein Physiker. Er erhielt den Nobelpreis für Physik im Jahr 1922 „für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung”. Der Vater von Niels Bohr, Christian Bohr, war Professor für Physiologie, seine Mutter Ellen (geb. Adler) entstammte einer jüdischen Familie. Niels Bohrs Bruder war der Mathematiker Harald Bohr (1887-1951).
  • Harry Bohrer, eigentlich Hanus Bohrer (geb. 1916 in Prag; gest. 2. Oktober 1985 in London), war ein tschechisch-britischer Journalist. Er gehört zu den vier Gründern der Hamburger Zeitschrift Der Spiegel und war der Chefredakteur von dessen Vorgängermagazin.
  • Curt Bois (geb. 5. April 1901 in Berlin; gest. 25. Dezember 1991 in Berlin) war ein Schauspieler.
  • Marc Bolan (* 30. September 1947 als Mark Feld; † 16. September 1977 in Barnes, London) war ein Sänger, Gitarrist und Liedschreiber in Großbritannien. Bekannt wurde er mit seiner Band T. Rex.
  • Joshua Brewster Bolten (* 16. August 1955) ist ein Politiker in den VSA. Er war unter VS-Präsident George W. Bush vom 14. April 2006 bis zum 20. Januar 2009 Stabschef des Weißen Hauses, zuvor Banker bei Goldman Sachs.
  • Michael Bolton, eigentlich Michael Bolotin (* 26. Februar 1953 in New Haven, Connecticut) ist ein Pop-Musiker in den VSA.
  • François Bondy (1915-2003) war ein Essayist, Literaturkritiker und Journalist. Er war der Vater des Theaterregisseurs Luc Bondy.
  • Luc Bondy (* 17. Juli 1948 in Zürich) ist ein Theater- und Opernregisseur. Er ist der Sohn des Literaturkritikers François Bondy.
Schauspielerin
Helena Bonham Carter
  • Helena Bonham Carter (* 26. Mai 1966 in Golders Green, London, England) ist eine Schauspielerin. Bekanntheit erlangte sie für ihre Rolle als Marla Singer in dem Film Fight Club sowie durch die Mitwirkung an drei Harry-Potter-Filmen.
  • Gerhard Bonnier (1778–1862), Buchhändler
  • Adolf Bonnier (1806–1867), Buchhändler
  • Albert Bonnier (1820–1900), Herausgeber
  • David Felix Bonnier, gab ab 1859 die Tageszeitung Göteborgs-Posten heraus.[32]
  • Eva Bonnier (1855–1907), Malerin
  • Karl Otto Bonnier (1856–1941), Herausgeber
  • Tor Bonnier (1883–1976), Herausgeber
  • Åke Bonnier (1886–1979), Herausgeber
  • Joakim Bonnier (1930–1972), Formel-Eins-Fahrer
  • Lukas Bonnier (1922–2006), Herausgeber
  • Jonas Bonnier (1963–), Schriftsteller
  • Carl-Johan Bonnier (1951-), derzeitiger Chef von Bonnier AB
  • Can Bonomo (* 24. Mai 1987 in Izmir) ist ein sephardischer Sänger in der Türkei. Er vertrat die Türkei beim Eurovision Song Contest 2012.
  • Victor Borge, eigentlich Børge Rosenbaum (* 3. Januar 1909 in Kopenhagen; † 23. Dezember 2000 in Greenwich, Connecticut), war ein Pianist und Komödiant.
  • Max Born (* 11. Dezember 1882 in Breslau; † 5. Januar 1970 in Göttingen) war ein Mathematiker und Physiker (Nobelpreis für Physik 1954). Die Hollywood-Sängerin und -Schauspielerin Olivia Newton-John ist seine Enkelin.
  • Gideon Botsch (geb. 1970 in West-Berlin) ist ein BRD-Politologe und produziert pseudowissenschaftliche Judaika.
  • Michail Botwinnik (* 17. August 1911 in St. Petersburg; † 5. Mai 1995 in Moskau) war ein Schachspieler, langjähriger Schachweltmeister, Stalinist und Wissenschaftler. Er amtierte als Schachweltmeister von 1948 bis 1956, im Jahre 1958 und von 1961 bis 1963. Ab 1955 arbeitete er als Professor am Institut für Energetik in Moskau.
  • Barbara Levy Boxer (* 11. November 1940 in Brooklyn, Neuyork als Barbara Levy) ist eine Politikerin in den VSA. Sie vertritt seit 1993 den VS-Bundesstaat Kalifornien im amerikanischen Senat. (Stand: 2013)
  • Otto Brahm (* 5. Februar 1856 in Hamburg; † 28. November 1912 in Berlin; eigentlich Abrahamsohn, Pseudonym: Otto Anders) war ein Kritiker, Theaterleiter und Regisseur.
  • Joel Brand (* 25. April 1906 in Naszód, Siebenbürgen; † 13. Juli 1964 in Bad Kissingen) lebte zunächst in Deutschland und wurde später als Kommunist aus den VSA ausgewiesen. 1944 betätigte er sich als Vermittler zwischen der SS und dem Jewish Agency (nicht erfolgreich).
  • Henry G. Brandt (* 25. September 1927 in München als Heinz Georg Brandt) ist ein Rabbiner, Freimaurer seit 1962 und Lobbyist im „interreligiösen Dialog“. Als solcher ist er seit 1985 jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der „Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit“. Er ist Mitglied des Vorstandes der Buber-Rosenzweig-Stiftung und Mitglied im Gesprächskreis „Christen und Juden“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken.
  • Louis Brandeis (*13. November 1856; † 5.Oktober 1941) war ein Jurist und von 1916 bis 1939 als erster Jude Richter am Obersten Gerichtshof der VSA.
  • Horst Brasch (* 23. Dezember 1922 in Berlin; † 18. August 1989 in Ost-Berlin) war SED-Parteifunktionär und stellvertretender Minister für Kultur der DDR. Er zählte in England zu den Mitgründern der kommunistischen „Freien Deutschen Jugend“ (FDJ). Sein Stiefvater war der Biologe und Schriftsteller Curt Egon Thesing (* 1879; † 1956), der Werke amerikanischer Autoren, darunter auch solche Henry Fords ins Deutsche übersetzte. Horst Brasch war konvertierter Katholik. Er war verheiratet mit Gerda Brasch (1921-1975), Vater der Schriftsteller Thomas Brasch (1945–2001) und Peter Brasch (1955–2001), des Schauspielers Klaus Brasch (1950–1980) sowie der Journalistin und Radio-Moderatorin Marion Brasch (* 1961).
  • Klaus Brasch (* 23. Februar 1950 in Berlin; † 3. Februar 1980) war ein Schauspieler und Sohn des ehemaligen stellvertretenden Kulturministers der DDR, Horst Brasch. Er war der Bruder der Schriftsteller Thomas Brasch und Peter Brasch, sowie der Radiomoderatorin Marion Brasch.
  • Marion Brasch (* 1961 in Berlin) ist Moderatorin beim RBB-Sender Radio Eins. Ihr Vater war der DDR-Vizekulturminister Horst Brasch, ihr Bruder war der Schriftsteller Thomas Brasch.
  • Peter Brasch (* 18. September 1955 in Cottbus; † 28. Juni 2001 in Berlin) war ein Schriftsteller.
  • Thomas Brasch (* 19. Februar 1945 in Westow/Yorkshire; † 3. November 2001 in Berlin) war ein Schriftsteller und Regisseur. Aus seiner Verbindung mit der Schauspielerin Katharina Thalbach hatte er eine Tochter.
Aguilera & Bratman heirateten nach jüdischem Ritus.
  • Jordan Bratman (* 4. Juni 1977) ist ein Musikproduzent in den VSA und der Ehemann der Sängerin Christina Aguilera. Das Paar heiratete am 19. November 2005 nach jüdischer Tradition. Bratman hielt nach seiner Hochzeit beim gemeinsamen Essen eine kurze Rede und dankte seinen Eltern darin für „sein gutes Aussehen und seinen großen Penis“.[33] Christina Aguilera brachte am 12. Januar 2008 ihren gemeinsamen Sohn, Max Liron Bratman zur Welt. 2010 gab Aguilera die Trennung bekannt.
  • Adolf Braun (* 20. März 1862 in Laag, Steiermark; † 13. Mai 1928 in Nürnberg) war ein sozialdemokratischer Journalist und Politiker. Er war Mitbegründer der SPÖ und gehörte von 1920 bis 1927 dem Parteivorstand der SPD an.
  • Heinrich Braun (* 23. November 1854 in Budapest; † 9. Februar 1927 in Berlin) war ein sozialdemokratischer Publizist und Politiker im Deutschen Reich.
Pinkas Braun
  • Pinkas Braun (geb. 7. Januar 1923 in Zürich; gest. 24. Juni 2008 in München) war ein Theater-, Film- und Fernsehschauspieler, Theaterregisseur sowie Übersetzer und Sprecher in Hörbüchern.
  • Alice Brauner (geb. 12. Januar 1966 in Berlin) betätigt sich im Shoah-Business und ist Filmproduzentin (Geschäftsführerin der CCC Filmkunst-Tochter CCC Television GmbH). Sie ist die Tochter von Artur Brauner.
Abraham Brauner, als Steuerhinterzieher in Millionenhöhe verdächtigt
  • Artur Abraham Brauner (geb. 1. August 1918 in Łódź, Polen) produzierte als langjähriger Geschäftsmann im Shoah Business eine Reihe filmischer Judaika und lebt als Immobilienmagnat und Milliardär in Berlin. Im Februar 2014 geriet er wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung in Höhe von 100 Millionen Euro in die Schlagzeilen.[34] Die Behörden halten sich mit der Aufklärung zurück, die Berliner Finanzverwaltung verzichtete laut „Spiegel“ gegenüber Brauner auf Steuern in zweistelliger Millionenhöhe.[35]
  • Renate Brauner (geb. 23. Oktober 1956 in Wien) ist eine Politikerin der SPÖ.
  • Sammy Brauner (geb. 1964), Immobilienmanager, Sohn des Filmproduzenten Artur Brauner.
  • Sharon Brauner (geb. 1969 in Berlin), Tochter von Wolf Brauner, Pate ist Rolf Eden, ist eine Sängerin und Schauspielerin. 2002 gründete sie mit Vivian Kanner die Musikgruppe Jewels. Sie ist die Nichte des Filmproduzenten Artur Brauner. Sie heiratete im September 2012 in Berlin-Mitte (im Palais am Festungsgraben) Matthias Freiherr Teuffel von Birkensee.
  • Bertha Braunthal (verheirate Clark, auch Berta Braunthal-(Clark); * 1. Februar 1887 in Wien; † 1967 in London) war eine Politikerin der KPD und feministische Funktionärin.
  • Daniel Cil Brecher (* 1951 in Tel Aviv) ist ein israelischer Verfasser von Judaika.
  • Andrew Breitbart (* 1. Februar 1969 in Los Angeles County, Kalifornien; † 1. März 2012 ebenda) war ein Herausgeber und Politikkritiker in den VSA. Er gehörte zu den einflußreichen Figuren des amerikanischen Weltnetz-Journalismus. Gemeinsam mit Arianna Huffington entwickelte er die Weltnetz-Zeitung „Huffington Post“ mit. Breitbart war außerdem ein Unterstützer der „Tea-Party-Bewegung“.
  • Hugo Breitner (* 9. November 1873 in Wien; † 5. März 1946 in Claremont, Kalifornien) war ein sozialdemokratischer Finanzpolitiker in Österreich. Er war der Sohn des jüdischen Börsenspekulanten Moritz Breitner.
  • Harry Bresslau (geb. 22. März 1848 in Dannenberg (Elbe); gest. 27. Oktober 1926 in Heidelberg) war ein Historiker in Deutschland und Schwiegervater von Albert Schweitzer.
  • Robert Breuer, eigentlich Lucian Friedlaender (* 28. Juni 1878 in Rzeki nahe Tschenstochau; † 30. April 1943 auf Martinique) war ein Journalist und Publizist.
  • Sergej Michailowitsch Brin (geb. 21. August 1973 in Moskau) ist ein Informatiker und Geschäftsmann in den VSA. Er entwickelte zusammen mit Larry Page die Such-, Überwachungs- und Zensurmaschine Google. Zudem ist er CTO des Unternehmens Google Inc. Im September 2011 schätzte das Wirtschaftsmagazin Forbes sein Vermögen auf 16,7 Milliarden Dollar.
  • Max Brod (* 27. Mai 1884 in Prag, Österreich-Ungarn; † 20. Dezember 1968 in Tel Aviv) war ein Literat udd Übersetzer, Freund und Nachlaßverwalter von Franz Kafka.
  • Henryk Marcin Broder (Eigenbezeichnung Henryk Modest Broder; geb. 20. August 1946 in Kattowitz, Polen) ist ein politischer Publizist in der BRD.
  • Matthew Broderick (* 21. März 1962 in Neuyork) ist ein Schauspieler und Regisseur in den VSA. Seit Mai 1997 ist er mit der jüdischen Schauspielerin Sarah Jessica Parker verheiratet. Zusammen mit ihr, dem gemeinsamen Sohn und den gemeinsamen Zwillingsmädchen[36] lebt er in Neujork.
  • Patricia Broderick (* 23. Februar 1925 als Patricia Biow in Neuyork Stadt; † 18. November 2003 ebenda) war eine Dramatikerin, Schauspielerin und Malerin in den VSA. Sie war die Mutter des Schauspielers Matthew Broderick und Ehefrau von Schauspieler James Broderick.
  • Harold Roy Brodkey (* 25. Oktober 1930 als Aaron Roy Weintraub in Staunton, Illinois; † 26. Januar 1996 in Neujork) war ein Schriftstellerin den VSA.
  • Uri Brodsky (auch: Uri Brodski) alias Alexander Verin ist ein im Zusammenhang mit dem Mordanschlag auf den Hamas-Führer Mahmud al-Mabhuh in Dubai im Januar 2010 verdächtigter mutmaßlicher Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad. Anfang Juni 2010 auf dem Warschauer Flughafen Okecie verhaftet, am 12. August 2010 in die BRD geschoben, durfte er zwei Tage später nach Israel ausreisen.
Adrien Brody (Der Pianist )
  • Adrien Brody (* 14. April 1973 in Neujork) ist ein Filmschauspieler in den VSA (Der Pianist, King Kong, Die Hollywood-Verschwörung) und „Oscar“-Preisträger.
Ex-Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Edgar M. Bronfman, gest. 2013
  • Samuel Bronfman (* 27. Februar 1891 in Soroca, Moldawien; † 10. Juli 1971 in Montreal) war ein Geschäftsmann (Seagram, der weltweit größte Spirituosenhersteller) und von 1939 bis 1962 Präsident des Canadian Jewish Congress. Bronfman wurde „Rothschild der Neuen Welt” genannt. Er war der Vater von Edgar Miles Bronfman senior.
  • Arnolt Bronnen, eigentlich Arnold Bronner, (* 19. August 1895 in Wien; † 12. Oktober 1959 in Ost-Berlin), mit Pseudonym A. H. Schelle-Noetzel war ein Literat.
  • Ethan Bronner (geb. 1954) ist ein Autor und Journalist in den VSA. Er war seit 1982 führender Nahost-Korrespondent der New York Times und der britischen The Times in Israel. Im Jahr 2011 zog er sich aus der Publizistik zurück.
  • Ferdinand Bronner (Pseud. Franz Adamus) (* 15. Oktober 1867 in Auschwitz, Galizien; † 8. Juni 1948 in Bad Ischl, Oberösterreich) war ein Schriftsteller in Österreich. Er war der Vater von Arnolt Bronnen.
  • Gerhard Bronner (* 23. Oktober 1922 in Wien; † 19. Januar 2007 ebenda) war ein Komponist, Schriftsteller, Musiker und Kabarettist. Er war in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Bruni Löbel verheiratet.
  • Oscar Bronner (* 14. Jänner 1943 in Haifa, Palästina) Sohn des Kabarettisten Gerhard Bronner, ist Gründer der österreichischen Lügenpresse-Erzeugnisse trend und profil, sowie Herausgeber der ebenfalls von ihm gegründeten österreichischen Tageszeitung Der Standard.
Mel Brooks im Februar 1984
  • Mel Brooks (geb. 28. Juni 1926 in Brooklyn, Neujork als Melvin Kaminsky) ist ein Schauspieler, Komiker, Drehbuchautor und Regisseur in den VSA. Bekannt ist er insbesondere für seine filmischen Parodien auf kommerziell erfolgreiche Filme.
  • Hila Bronstein (* 26. Juli 1983 in Tel Aviv) ist eine Popsängerin. Bekannt wurde sie 2001 als Sängerin der transatlantischen Pop-Gruppe Bro’Sis. Sie wurde als Tochter von Amir Bronstein, einem israelischen Schlagzeuger und Liederschreiber und seiner Frau Mary-Christine, einer afrikanischen Sängerin geboren. 1985, im Alter von zwei Jahren, verließ sie mit ihrer Familie Israel. Nach einer einjährigen Zwischenstation in Amsterdam ließ sich die Familie schließlich in Frankfurt am Main nieder.
  • Harold Brown (* 19. September 1927 in Neuyork) ist ein Atomphysiker und Politiker in den VSA (Demokratische Partei). Er war vom 21. Januar 1977 bis zum 20. Januar 1981 unter Präsident Jimmy Carter VS-Verteidigungsminister.
  • Sarah Joy Brown (* 18. Februar 1975) ist eine Schauspielerin in den VSA. Sie ist Darstellerin in TV-Serien wie „Reich und Schön“, „VR Troopers“, „General Hospital“, sowie „Jung und Leidenschaftlich – Wie das Leben so spielt“.
  • Jerry Bruckheimer (geb. 21. September 1945 als Jerome Leon Bruckheimer in Detroit) ist ein Film- und Fernsehproduzent in den VSA. Er ist u. a. Produzent der Filmreihe „Fluch der Karibik“. [2]
  • Carla Bruni-Sarkozy (geb. 23. Dezember 1967) Modell, Sängerin, Ehefrau des ehemaligen jüdischen Präsidenten Frankreichs, Nicolas Sarkozy. Nach eigener Angabe hatte sie einen jüdischen Vater.[37]
  • Micha Brumlik (geb. 1947 in Davos, Schweiz) ist ein Publizist und erforscht die Gefahren freier Rede für jüdische Befindlichkeiten („Antisemitismus-Forscher”). Er wurde in der Schweiz geboren und lebt seit 1952 in der BRD. Er ist Mitglied der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt am Main.
  • Constantin Brunner (* 27. August 1862 in Altona; † 27. August 1937 in Den Haag) war das Pseudonym des Philosophen und Literaten Arjeh Yehuda Wertheimer.
  • Max Brym (geb. 24. September 1957 in Altötting) ist ein kommunistischer Hetzer. Er ist Mitglied der Partei „Die Linke“ und veröffentlicht Beiträge auf der jüdischen Weltnetzseite haGalil Online.
  • Martin Buber (geb. 8. Februar 1878 in Wien; gest. 13. Juni 1965 in Jerusalem) war ein Philosoph und Theologe.
  • Gerd Bucerius (* 19. Mai 1906 in Hamm, Westfalen; † 29. September 1995 in Hamburg) war ein deutschsprachiger Verleger und Politiker (CDU). Er war Gründer des Lügenpresse-Organs ZEIT, jüdischer Abstammung über die Großmutter. Er war verheiratet mit der Jüdin Detta Goldschmidt (1910-1970).
  • Louis Buchalter (* 6. Februar 1897 in Neuyork Stadt; † 4. März 1944 im Gefängnis Sing Sing in Ossining, Neuyork) war ein Mobster in den VSA. Er zählte zur Führung der kriminellen Vereinigung Murder, Inc. und wird heute der „Kosher Nostra“ zugerechnet.
  • Tamara Bunke (1937–1967) genannt Tania la Guerrillera, wurde bekannt als Kämpferin in der Guerilla-Truppe um Che Guevara in Bolivien.
  • Hansi Burg (* 12. Februar 1898 in Wien; † 14. März 1975 in Garatshausen) war eine Schauspielerin und langjährige Lebensgefährtin von Hans Albers.
  • Joseph G. Burg, eigentlich Josef Ginsburg; auch Joseph bzw. Ginzburg geschrieben (* 1908 in Czernowitz; † 1990 in München) war ein antizionistischer Jude und während des Zweiten Weltkriegs in deutschen Konzentrationslagern interniert. Er sagte mehrmals in Prozessen nach dem Krieg aus, daß er nirgendwo Vorrichtungen zur Menschenvernichtung gesehen habe.
  • Hildegard Burjan geborene Freund (* 30. Jänner 1883 in Görlitz, Oberlausitz; † 11. Juni 1933 in Wien) war in Österreich in der Umverteilung von Steuergeldern für eigene Klientel tätig und Gründerin des katholischen Frauenordens Caritas Socialis.
Israelische Schnellimbiss-Kette Burgeranch.
  • Arthur F. Burns, geb. Arthur Bernstein (* 27. April 1904 in Stanislau, Österreich-Ungarn; † 26. Juni 1987 in Baltimore) war ein Ökonom und Diplomat in den VSA. „Die graue Eminenz der US-Politik nach 1945“ war von 1970 bis 1978 Präsident der US-Notenbank.
George Burns, geb. Birnbaum
  • George Burns, geb. Nathan Birnbaum (* 20. Januar 1896 in Neuyork Stadt; † 9. März 1996 in Beverly Hills) war ein Schauspieler und Komiker in den VSA.
  • Amanda Bynes (geb. 3. April 1986 in Thousand Oaks, Kalifornien) ist eine Schauspielerin in den VSA und ehemalige Moderatorin auf dem dortigen Fernsehsender Nickelodeon (She's the Man, Sydney White).
  • Semyon Bychkov (* 30. November 1952 in Leningrad) ist ein Dirigent. 1975 wanderte er in die VSA aus. Von 1980 bis 1985 war er Leiter des Grand-Rapids-Symphonieorchesters und gleichzeitig bis 1989 Gastdirigent bei den Buffalo-Philharmonikern. Von 1989 bis 1998 war er Musikdirektor des Orchestre de Paris. Es folgten Engagements bei den Sankt Petersburger Philharmonikern (1990 bis 1994), beim Maggio Musicale Fiorentino (1992 bis 1998) und als Chefdirigent der Dresdner Semperoper (1998 bis 2003). Von 1997 bis Juni 2010 war er Chefdirigent des WDR Sinfonieorchesters Köln.[2]

C

D

  • Stuart Damon (geb. 5. Februar 1937 in Neuyork als Stuart Michael Zonis) ist ein Schauspieler in den VSA.
  • Daniela Dadieu (geb. 1961) ist eine Schauspielerin in Wien. Sie ist die Tochter vom Imo Moszkowicz.
  • Daniel Dagan (geb. 1944 in Kairo) ist ein israelischer Journalist und Autor. Er wirkt in Berlin für das israelische Staatsfernsehen und schreibt und sendet zudem regelmäßig für andere Medien in mehreren Ländern. Beiträge von Dagan erschienen in The International Herald Tribune, Handelsblatt, Der Tagesspiegel, Die Zeit, Le Monde, El Mundo, sowie in anderen führenden Zeitungen und Zeitschriften. Der OMF-Rundfunk befragt ihn gern zu seinen Ansichten, beispielsweise auf dem Fernsehkanal Phönix.
  • Marcel Dalio, eigentlich Israel Moshe Blauschild (* 17. Juli 1900 in Paris, Frankreich; † 20. November 1983 ebenda) war ein Schauspieler mit französischem Paß. Er spielte Rollen in den Jean-Renoir-Filmen La grande illusion (Die große Illusion) und La règle du jeu (Die Spielregel) .
  • György Dalos (geb. 23. September 1943 in Budapest) ist ein Schriftsteller und Historiker. Er war bis Ende 2011 Mitherausgeber der deutschen Wochenzeitung Freitag. Er lebt als freier Autor in Berlin.
  • Theodore Dalrymple → Anthony Daniels
  • Dana International (geb. 2. Februar 1972 in Tel Aviv; eigentlich Sharon Cohen (geboren als: Yaron Cohen‎)) ist eine transsexuelle israelische Popsängerin. 1998 gewann sie mit dem Song Diva in Birmingham den Eurovision Song Contest. 2011 vertrat sie Israel mit dem Lied Ding Dong bei diesem Gesangswettbewerb in Düsseldorf und schied im zweiten Halbfinale am 12. Mai aus.
  • Mathilde Danegger (geb. 2. August 1903 in Wien; gest. 27. Juli 1988 in Berlin) war eine Kommunistin und Schauspielerin mit Rollen in der DDR.
  • Anthony Daniels (geb. 11. Oktober 1949 in London; Pseudonym Theodore Dalrymple) ist ein Schriftsteller und Essayist im Vereinigten Königreich. Sein Berufsleben verbrachte er als Psychiater und Gefängnisarzt.
  • Helmut Dantine, eigentlich Helmut Guttman (* 7. Oktober 1917 in Wien; † 2. Mai 1982 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein Schauspieler und Produzent mit amerikanischer Staatsangehörigkeit. Er verkörperte in amerikanischen Streifen gern deutsche Personen, darunter wiederum meistenteils Nationalsozialisten.
  • Serge Dassault (* 4. April 1925 in Paris) ist ein Multimilliardär und Politiker in Frankreich. Er gehört zu den vier reichsten Personen in Frankreich (Stand: 2014) und bestimmt über ungezählte Zeitungstitel wie beispielsweise Le Figaro. Dassault und seine Familie herrschen über ein diversifiziertes Imperium von Kampfdrohnen, Kampfflugzeugen, Zivilflugzeugen, Softwareentwicklung, Medien und Immobilien. Dassault ist wegen Bestechung vorbestraft, auch 2014 wurde gegen ihn ermittelt.
  • Joe Dassin, eigentlich Joseph Ira Dassin, (* 5. November 1938 in Neuyork; † 20. August 1980 in Papeete, Tahiti) war ein Chanson-Sänger, der in den VSA und Frankreich lebte. In der BRD war er 1975 erfolgreich mit dem Album "Septemberwind", das auch sein bekanntes Lied "Aux Champs-Élysées" auf deutsch enthält.
  • Fritz David, eigentlich Ilja-David Krugljanskij, war ein bolschewistischer Funktionär.
  • Hal David (* 25. Mai 1921 in Neuyork Stadt; † 1. September 2012 in Los Angeles) war ein VS-amerikanischer Liedtexter. Er hatte zusammen mit seinem Partner, dem jüdischen Komponisten Burt Bacharach, vor allem in den 1960er Jahren zahlreiche Lieder geschrieben, darunter Klassiker wie 'Close To You' und 'That's What Friends Are For'. Für 'Raindrops Keep Fallin' On My Head' erhielten David und Bacharach einen „Oscar“.
  • Larry David (eigentlich: Lawrence Gene David; * 2. Juli 1947 in Brooklyn, Neuyork) ist ein Komiker, Drehbuchautor und Schauspieler in den VSA. Bekannt wurde er durch seine Mitwirkung an den Serien Seinfeld und Lass es, Larry!
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  • Zino Davidoff, Geburtsname Sussele-Meier Davidoff (* 11. März 1906 in Nowgorod-Sewerski, Russisches Reich; † 14. Januar 1994 in Genf) Sohn von Henri Davidoff, war ein Geschäftsmann. Er kam mit Fidel Castro ins Geschäft und ließ seit 1967 auf Kuba seine „Davidoff Nr. 1“ drehen. Zusätzliche Gelder nahm der „Zigarrenkönig“ aus dem Verkauf von Produkten mit seinem Namen, vom Parfüm bis zur Brille, ein. Die unter Marke Davidoff vertriebenen Zigaretten stammen von der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH.
  • Georg Davidsohn (* 20. August 1872 in Gnesen; † 15. Juli 1942 in Berlin) war ein Politiker der SPD und Journalist. Von 1903 bis 1919 war er Schriftleiter der Zeitschrift Der abstinente Arbeiter.
  • Lionel Davidson (* 31. März 1922 in Hull, Yorkshire; † 21. Oktober 2009 in London) war ein Schriftsteller in England. 1994 erschien sein letzter Spionageroman Der Rabe.
  • Uri Davis (* 1943 in Jerusalem) ist ein jüdischer Antizionist, Mitglied der Fatah und des Palästinensischen Nationalrats (PNC).
  • Giacomo Debenedetti (* 25. Juni 1901 in Biella; † 20. Januar 1967 in Rom) war ein Literaturkritiker und Schriftsteller in Italien.
  • Elisabeth Degen (geb 19. Januar 1971 in Berlin) ist eine Schauspielerin. Sie ist die Tochter des Schauspielers Michael Degen und der Malerin Sarah Eckel.
  • Michael Degen (geb. 31. Januar 1932 in Chemnitz) ist ein israelischer Theater- und Filmschauspieler (Babij Jar, Nicht alle waren Mörder).
  • Ida Dehmel (geb. 14. Januar 1870 in Bingen; gest. 29. September 1942 in Hamburg - Selbsttötung) war eine Literatin und Feministin.
  • Paula Dehmel, eigentlich Paula Oppenheimer (* 31. Dezember 1862 in Berlin; † 9. Juli 1918 in Berlin-Steglitz) war eine Literatin. Sie schrieb Gedichte und Märchen für Kinder, war die Schwester von Franz Oppenheimer und von 1889 bis 1898 mit dem Schriftsteller Richard Dehmel verheiratet.
Michael Saul Dell, Gründer des weltweit zweitgrößten PC-Herstellers.
  • Michael Dell (* 23. Februar 1965 in Houston, Texas) ist ein Geschäftsmann in den VSA und Gründer des weltweit drittgrößten PC-Herstellers Dell Inc. Michael Dell ist seit 1989 mit Susan Lieberman verheiratet, einer Modedesignerin, welche die Modemarke Phi gegründet hat. Sein Vermögen betrug laut der Forbes-Liste im März 2012 15,9 Milliarden Fed-Dollar), was Platz 41 der reichsten Personen der Welt entsprach.
  • Cecil Blount DeMille (* 12. August 1881 in Ashfield, Massachusetts; † 21. Januar 1959 in Hollywood) war ein Regisseur und Produzent in den VSA (Die zehn Gebote, 1956).
  • Joseph Derenbourg (ursprünglich Derenburg und später auch Dernburg), (* 21. August 1811 in Mainz; † 29. Juli 1895 in Bad Ems), war ein Orientalist und Sanskritgelehrter.
  • Jacques Derrida (* 15. Juli 1930 in El Biar, Algerien; † 8. Oktober 2004 in Paris, Frankreich) war ein Philosoph (Begründer und Hauptvertreter der Dekonstruktion).
  • Richard Desmond (geb. 8. Dezember 1951) ist ein deutschfeindlicher Unternehmer in Britannien, früher eine Größe im Porno-Geschäft. Er ist Gründer des Medienkonzerns Northern & Shell und Besitzer von Express Newspapers, die die Zeitungen Daily Express, Sunday Express und Daily Star herausbringen.
  • Max Dessoir (* 8. Februar 1867 in Berlin; † 19. Juli 1947 in Königstein im Taunus) war ein Psychologe und Kunsthistoriker, angeblich Urheber des Begriffes Parapsychologie.
  • Felix Deutsch (* 16. Mai 1858 in Breslau; † 19. Mai 1928 in Berlin) war ein Industrieller und Mitbegründer der AEG.
  • Julius Deutsch (* 2. Februar 1884 in Lackenbach, Burgenland; † 17. Januar 1968 in Wien) war ein Literat und Politiker (SDAP) sowie Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat zwischen 1920 und 1933.
  • Karl Wolfgang Deutsch (* 21. Juli 1912 in Prag; † 1. November 1992 in Cambridge, VSA) war ein Politologe.
  • Isaac Deutscher (auch: Isaak Deutscher; * 3. April 1907 in Chrzanów, Galizien, Österreich-Ungarn; † 19. August 1967 in Rom) war ein kommunistischer Schriftsteller und Journalist, Historiker des Kommunismus (Trotzki-Biograph).
  • Inge Deutschkron Inge Deutschkron (geb. 23. August 1922 in Finsterwalde) ist eine israelische Journalistin, die zeitweise in der BRD lebt.
  • Don Diamont, geb. Donald Feinberg (* 31. Dezember 1962 in Neuyork Stadt) ist ein Schauspieler in den VSA. Er ist Darsteller in TV-Serien wie „Reich und Schön“, „Schatten der Leidenschaft“, „Zeit der Sehnsucht“, „Baywatch“ und in Hollywoodfilmen wie „Die Wutprobe“.
  • Neil Diamond (geb. 24. Januar 1941 in Brooklyn, Neuyork) ist ein Sänger und Liedschreiber in den VSA. Er hatte vor allem in den späten 1960er und in den 1970er Jahren zahlreiche Spitzenplazierungen wie mit Sweet Caroline, I Am… I Said, Song Sung Blue und Cracklin' Rosie.
  • Barry Diller (geb. 2. Februar 1942) ist Gründer des Weltnetz-Imperiums InterActiveCorp und des auch in der BRD bekannten Reise-Portals „Expedia“. Er ist seit 2001 mit der in Belgien geborenen jüdischen Modeschöpferin Diane von Fürstenberg verheiratet. Das Magazin Forbes schätzte das Vermögen des Oligarchen auf 1,8 Mrd. Fed-Dollar (September 2012).[40]
Sidney Toledano, Chef des französischen Luxusgüterhersteller Christian Dior S.A.
  • Benjamin Disraeli (geb. 21. Dezember 1804 in London; gest. 19. April 1881 in Mayfair), war ein Politiker im Vereinigten Königreich und Literat. Zweimal, 1868 und 1874 bis 1880 hatte er das Amt des britischen Premierministers inne.
  • Esther Dischereit (geb. 23. April 1952 in Heppenheim, Bergstraße) ist eine Schriftstellerin.
  • Carl Djerassi (geb. 29. Oktober 1923 in Wien; gest. 30. Januar 2015 in San Francisco) war ein Chemiker und Schriftsteller in den Vereinigten Staaten. Er war neben seinem Abstammungsgenossen Gregory Pincus der wahre „Vater der Anti-Baby-Pille“. Djerassi selbst nannte sich in seiner Autobiographie die „Mutter der Pille“.
  • Edgar Lawrence Doctorow (geb. 6. Januar 1931 in Neuyork Stadt; gest. 21. Juli 2015 ebendort) war ein Literat in den VSA.
  • Stefan Doernberg (* 21. Juni 1924 in Berlin; † 3. Mai 2010 ebenda) war ein kommunistischer Journalist und Diplomat der DDR.
  • Rachel Dohme, ist jüdische Gemeinde-Vorsitzende in der niedersächsischen Stadt Hameln.[41]
  • Stanley Donen, Regisseur [2]
  • Richard Donner, eigentlich Richard D. Schwartzberg (geb. 24. April 1930 in Neuyork Stadt) ist ein Regisseur und Schauspieler. Ende der 1970er Jahre führte er bei Filmen wie Superman und Das Omen Regie.
  • Ariel Dorfman (geb. 6. Mai 1942 in Buenos Aires, Argentinien) ist ein in Chile und den VSA lebender Autor, Dramatiker und Essayist. Sein bekanntestes Stück Der Tod und das Mädchen wurde 1994 von Roman Polanski mit Sigourney Weaver und Ben Kingsley verfilmt.
  • Lizzie Doron (geb. 1953 in Tel Aviv), israelische Autorin
  • Michael Kirk Douglas (geb. 25. September 1944 in New Brunswick, New Jersey) ist ein Schauspieler, Filmproduzent und Oscar-Preisträger in den VSA.
  • Robert Downey Jr. (geb. 4. April 1965 in Neuyork Stadt) ist ein Schauspieler und Sänger. Er spielte Charlie Chaplin, Sherlock Holmes und war der „Iron Man“. In den 1980ern war Downey Jr. sieben Jahre lang mit der Schauspielerin Sarah Jessica Parker liiert. Die Ehe mit Kollegin Deborah Falconer scheiterte 2004 nach zwölf Jahren. Seit August 2005 ist Downey mit der jüdischen Produzentin Susan Levin verheiratet. Er stand wiederholt wegen Drogenbesitzes vor Gericht und verbrachte insgesamt 16 Monate im Gefängnis.
  • Susan Downey (geb. 6. November 1973 als Susan Levin [42]) ist eine Filmproduzentin in den VSA. Am 27. August 2005 heiratete sie den jüdischen Schauspieler Robert Downey Jr.
  • Alfred Dreifuss (* 1902 in Stuttgart; † 1993) war ein kommunistischer Literat, Schauspieler und Regisseur. In der DDR war er ein Funktionär der Theaterszene.
  • Ruth Dreifuss (* 9. Januar 1940 in St. Gallen) war von 1999 bis zum 31. Dezember 2002 erste Schweizer Bundespräsidentin.
  • Francine „Fran“ Joy Drescher (* 30. September 1957 in Flushing/Queens, Neuyork Stadt) ist eine Schauspielerin, Produzentin und Autorin in den VSA. Von 1993 bis 1999 spielte sie die Hauptrolle in der CBS-Serie Die Nanny, die sie auch produzierte.
Alfred Dreyfus (1859-1935)
  • Alfred Dreyfus Alfred Dreyfus (* 9. Oktober 1859 in Mülhausen; † 12. Juli 1935 in Paris) war ein Offizier in Frankreich. Seine Verurteilung wegen Landesverrats löste 1898 die Dreyfus-Affäre aus, die Frankreich innenpolitisch erschütterte.
  • Barney Dreyfuss (* 23. Februar 1865 in Freiburg im Breisgau als Bernhard Dreyfuss; † 5. Februar 1932 in Neuyork) war ein Geschäftsmann in den VSA und Baseballpionier.
  • Henry Dreyfuss (* 2. März 1904 in Brooklyn, Neuyork; † 5. Oktober 1972 in South Pasadena, Kalifornien) war ein Produktdesigner in den VSA und Vertreter des Art-Déco-Stils („Streamline-Moderne“).
  • Pierre Dreyfus (* 18. November 1907 in Paris; † 25. Dezember 1994 in Paris) war Präsident des französischen Autoherstellers Renault und in Frankreich Minister für Industrie von 1981 bis 1982.
  • Sabine Simkhovitch-Dreyfus, Vizepräsidentin des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes und Überfremdungsaktivistin (Funktionärin der „Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus“).
  • Minnie Maria Dronke (* 17. Juli 1904 in Berlin als Minnie Kronfeld; † 28. August 1987 in Lower Hutt, Neuseeland; Künstlername: Minnie Korten) war eine Schauspielerin. In Neuseeland arbeitete sie auch als Regisseurin.
  • Simon Dubnow (vollständiger Name: Semjon Markowitsch Dubnow) (* 10. September 1860 in Mstislawl; † 8. Dezember 1941 in Riga) war ein Historiker in Rußland, zeitweise Politiker.
  • David Émile Durkheim (* 15. April 1858 in Epinal, Vogesen; † 15. November 1917 in Paris) war ein Soziologe und Ethnologe.
  • Gerhard Durlacher (* 10. Juli 1928 in Baden-Baden; † 2. Juli 1996 in Haarlem) war ein Schriftsteller und Soziologe. Seine älteste Tochter Jessica Durlacher (* 1961) ist eine Schriftstellerin.
  • Jessica Durlacher (* 1961 in Amsterdam, Niederlande) ist eine Schriftstellerin. Ihr Vater war Gerhard Durlacher. Sie ist mit dem jüdischen Schriftsteller Leon de Winter verheiratet.
  • Andrea Dworkin (* 26. September 1946 in Camden, New Jersey; † 9. April 2005 in Washington, D.C.) war eine radikale homosexuelle Feministin in den VSA, die mit fanatischem Männerhaß von sich reden machte. Die Ursache ihres Todes wurde nicht aufgeklärt.
Bob Dylan
  • Bob Dylan, eigentlich Robert Allen Zimmerman (geb. 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota) ist ein Folk- und Rockmusiker, Maler und Literat in den VSA. Er wird verschiedentlich als Satanist verdächtigt.[43] 2016 gab man ihm den Literaturnobelpreis, ein weiterer Beleg für die starke Einflußnahme jüdischer Interessengruppen in die Auswahlgremien bekannter Preise hinein. Kritiker der Preisverleihung machten unverzüglich geltend, Dylans Dichtungen wirkten nur gesungen.

E

  • Abba Eban (ursprünglich: Aubrey Solomon Eban, geb. 2. Februar 1915 in Kapstadt, Südafrika; gest. 17. November 2002 in Tel Aviv) war ein israelischer Diplomat und von 1966 bis 1974 Außenminister Israels. In dem 1939 von England entfesselten europäischen Krieg, den die in den VSA tonangebenden Kreise durch Kriegseintritt des Landes zum Weltkrieg machten,, diente er in der britischen Armee.
  • Wolfgang Ebert ist ein Schriftsteller [2]
  • Rolf Eden (geb. 6. Februar 1930 in Berlin-Tempelhof) ist ein Geschäftsmann, ehemaliger Nachtclub-Besitzer, Selbstdarsteller – nennt sich selbst „letzter deutscher Playboy“. Eden prägte, mit Hilfe der Siegermächte, in den 1950er und 1960er Jahren die Nachtclub-Szene in Berlin. Einer seiner Duzbrüder in Berlin ist der jüdische Immobilienmogul Abraham Brauner. Seit 1977 ist Eden in der Immobilienbranche tätig. Er besitzt in Berlin eine Vielzahl von Mietshäusern mit hunderten von Wohnungen.
  • Wolfgang Edelstein (geb. 1929) war von 1954 bis 1961 Lehrer und Studienleiter an der Odenwaldschule in Ober-Hambach und ist auch als Inklusionsaktivist hervorgetreten.
  • Yitzhak Ehrenberg, ist seit 1997 Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.[44]
  • Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg (geb. 26. Januar 1891 in Kiew, damals Russisches Kaiserreich; gest. 31. August 1967 in Moskau) war ein sowjetischer Schriftsteller und Journalist. Der Kommunist und Propagandist in der Roten Armee zeigte sich als niederträchtigster Deutschenhasser und Mordhetzer. Noch heute ist in Rostock eine Straße nach ihm benannt.
  • Albert Ehrenstein (* 23. Dezember 1886 in Ottakring; † 8. April 1950 in Neuyork) war ein deutschsprachiger Lyriker und Erzähler. Nach 1918 unterstützte er die Revolution in Deutschland und unterschrieb das Manifest der antinationalistischen Sozialistenpartei.
  • David Ehrenstein (* 18. Februar 1947) ist ein in den VSA lebender Kritiker mit Obsession bezüglich Homosexualität im Kinofilm.
  • Ernst Ludwig Ehrlich (* 27. März 1921 in Berlin; † 21. Oktober 2007 in Riehen bei Basel) war von 1961 bis 1994 europäischer Chef der jüdischen Organisation B’nai B’rith.
  • Paul Ehrlich (* 14. März 1854 in Strehlen bei Breslau; † 20. August 1915 in Bad Homburg vor der Höhe) war ein Chemiker, Arzt, Serologe und Immunologe. Er gilt mit seinen Forschungen als Begründer der Chemotherapie und entwickelte als erster eine medikamentöse Behandlung gegen Syphilis. Außerdem war er beteiligt an der Entwicklung des Serums gegen Diphtherie. 1908 erhielt er zusammen mit Ilja Iljitsch Metschnikow den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für die Begründung der Immunologie.
  • John Ehrlichman (* 20. März 1925 in Tacoma, Washington; † 14. Februar 1999 in Atlanta, Georgia) war ein Politiker in den VSA und Chefberater des Präsidenten Richard Nixon für innere Angelegenheiten. Er gehörte zum inneren Zirkel des Präsidenten und war eine der Schlüsselfiguren in der Watergate-Affäre. Von 1969 bis 1970 fungierte er als Rechtsberater des Weißen Hauses.
  • Boris Michailowitsch Eichenbaum (auch: Ejchenbaum; * 16. Oktober 1886 in Woronesch; † 24. November 1959 in Leningrad) war ein sowjetischer Literaturwissenschaftler und Vertreter des „russischen Formalismus“.
  • David Einhorn (* 20. November 1968), ist ein Hedgefonds-Manager und Chef der Investmentfirma Greenlight Capital.
  • Alfred Einstein (* 30. Dezember 1880 in München; † 13. Februar 1952 in El Cerrito, Kalifornien, VSA) war ein Musikwissenschaftler - nicht verwandt mit Albert Einstein.
  • Siegfried Einstein (* 30. November 1919 in Laupheim; † 25. April 1983 in Mannheim) war ein Schriftsteller und Essayist.
  • Hallie Kate Eisenberg (* 2. August 1992 in East Brunswick, New Jersey) ist eine Schauspielerin in den VSA.
  • Paul Chaim Eisenberg (* 26. Juni 1950 in Wien) ist Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
  • Peter Eisenman (geb. 11. August 1932 in Newark, New Jersey) ist ein international tätiger Architekt.
  • Alfred Eisenstaedt (* 6. Dezember 1898 in Dirschau; † 24. August 1995 in Neuyork Stadt) „Times“-Fotograf, bekannt durch das Foto „Der Kuß“ vom 14. August 1945.[46][2]
  • Arnold Eisler (* 6. April 1879 in Holleschau/Holešov, Mähren; † 28. Jänner 1947 in Neuyork Stadt) war ein Politiker der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Österreichs (SDAP).
  • Hanns Eisler, eigentlich Johannes Eisler (* 6. Juli 1898 in Leipzig; † 6. September 1962 in Ost-Berlin), war ein kommunistischer Kulturfunktionär in der DDR und Komponist, zu dessen Werk die DDR-Nationalhymne gehört, die Johannes R. Becher getextet hatte. Er verfaßte auch eine Reihe musiktheoretischer und politischer Schriften. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er aus den VSA, wohin er übergesiedelt war, wegen „unamerikanischer Umtriebe“ ausgewiesen.
Kurt Eisner, Anführer der Novemberrevolte 1919
  • Stuart E. Eizenstat (geb. 15. Januar 1943) ist Partner der Anwaltsfirma Covingon & Berling in Washington (VSA). Er war von 1993 bis 1996 VS-Botschafter in der Europäischen Union. Für die Jewish Claims Conference leitete er die Auszahlungsverhandlungen mit der BRD zur Zeit des Bundeskanzlers Gerhard Schröder, als es darum ging, weitere Milliardenzahlungen für jüdische Empfänger zu erpressen. Als Ergebnis wurde im Jahr 2000 eine mit zehn Milliarden D-Mark ausgestattete Stiftung in Berlin erreichtet. Den größten Einzelbetrag erhielt Eizenstats Auftraggeber (1,14 Mrd. DM). Stuart E. Eizenstat bekam das Große Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der BRD.
  • Danny Elfman (* 29. Mai 1953 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein Komponist von Filmmusik in den VSA. Bekannte Werke: Musik zu Batman, Men in Black und Hellboy II, Titelmusiken von Die Simpsons und Desperate Housewives. Er ist seit 2003 verheiratet mit der Schauspielerin Bridget Fonda.
  • Buddy Elias, eigentlich Bernhard Elias (geb. 2. Juni 1925 in Frankfurt am Main; gest. 16. März 2015 in Basel) war ein Schauspieler und stand dem Anne-Frank-Fonds mit Sitz in Basel vor. Dieser verwertet seit dem Tod von Anne Franks Vater Otto die Autorenrechte am fragwürdigen[47] Tagebuch der Anne Frank.
  • Norbert Elias (* 22. Juni 1897 in Breslau; † 1. August 1990 in Amsterdam) war ein Soziologe und Schriftsteller mit zuletzt britischer Staatsbürgerschaft. Er war Person des Zionismus, Träger des an den Theoretiker der Umerziehung erinnernden Theodor-W.-Adorno-Preises der Stadt Frankfurt am Main (1977).
  • George Eliasberg (* 1906 in Wiesbaden, † 1972 in West-Berlin) war ein Kommunist, im Krieg Radiopropagandist für die Voice of America der VSA, zuletzt in Diensten der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD.
  • Marc H. Ellis (* 1952 in North Miami Beach, Florida) ist ein Universitätsprofessor für Amerikanische und Jüdische Studien an der Baylor Universität in Waco, Texas.
  • Lawrence Ellison, genannt Larry Ellison, (* 17. August 1944 in der Bronx, Neuyork Stadt) ist Gründer und Präsident (CEO) des Softwarekonzerns Oracle. Er erhielt 2009 ein Gehalt von insgesamt 1,84 Milliarden Fed-Dollar. Mit einem Vermögen von 36,0 Milliarden Fed-Dollar steht er auf Platz 6 der Forbes-Liste der reichsten Personen der Welt (Stand: April 2012).
  • Daniel „Dan“ Ellsberg (geb. 7. April 1931) ist ein Wirtschaftswissenschaftler und ehemaliger Regierungsmitarbeiter der VSA. Nach seiner Verwendung als Offizier der Marineinfanterie von 1954 bis 1957 übernahm er den Posten eines Analysten bei der RAND Corporation. Während dieser Zeit hatte er Zugang zu geheimsten Papieren des Pentagons. Er kopierte 47 Ordner mit 7000 Seiten umfassenden Dokumenten über den Vietnamkonflikt („Pentagon-Papiere“) und trug sie zunächst der New York Times, dann der Washington Post an, denen nach ersten Veröffentlichungen eine weitere Wiedergabe durch das Bundesgericht untersagt wurde. 15 andere Zeitungen übernahmen daraufhin die Veröffentlichung. Ein Verfahren gegen Ellsberg wegen unerlaubten Besitzes und Diebstahls von Staatsgeheimnissen wurde später wegen Verfahrensfehlern eingestellt.
  • Arthur Eloesser (* 20. März 1870 in Berlin; † 14. Februar 1938 ebenda) war ein Literaturwissenschaftler und Journalist. Nach der Machtergreifung wurde er Mitarbeiter der „Jüdischen Rundschau“. Er war auch einer der Initiatoren und bis 1937 Präsidialmitglied des Jüdischen Kulturbunds. Von 1934 bis 1937 ging er nach Palästina, kehrte dann aber wieder in das nationalsozialistische Deutschland, nach Berlin, zurück.
  • Benjamin Elon (geb. 10. November 1954) ist ein Rabbiner und israelischer Politiker.
  • David Keith Elstein (* 14. November 1944), ist ein Fernsehproduzent und Direktor, der seine Karriere 1964 bei der BBC begann. Er war Mitglied des Aufsichtsrats von zwei deutschen Kabelgesellschaften.
  • Benjamin „Ben“ Charles Elton (* 3. Mai 1959 in London) ist ein Schriftsteller, Bühnenautor und Komiker mit australischer Staatsbürgerschaft. Er schrieb unter anderem das Libretto für das Musical We Will Rock You, in dem die Musik der Gruppe Queen im Mittelpunkt steht.
Rahm Israel Emanuel (im Hintergrund) mit Obama
  • Rahm Emanuel (geb. 29. November 1959 in Chicago, Illinois) ist ein Politiker der Demokratischen Partei der VSA und seit dem 16. Mai 2011 Bürgermeister von Chicago. Zuvor war er von Januar 2009 bis Oktober 2010 Stabschef des Weißen Hauses unter Obama und von 2003 bis 2009 Mitglied des Repräsentantenhauses. In seiner Jugend hatte Emanuel eine Ausbildung zum Ballettänzer absolviert und war vor seiner Berufung ins Repräsentantenhaus auch Investmentbanker gewesen.[48] Sein Vater Binyamin war zur Zeit des israelischen Eroberungskrieges 1947 Mitglied in der zionistischen Untergrundbewegung Irgun.[48] Rahms Bruder Ari Emanuel ist in der Filmbranche in Hollywood tätig.[49][2]
  • Eliot Lance Engel (* 18. Februar 1947 in Neuyork Stadt) ist ein Politiker der Demokratischen Partei in den VSA und seit 1989 Mitglied des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten für den Bundesstaat Neuyork.[50]
Raumschiff Enterprise: William Shatner, Leonard Nimoy. Nicht im Bild, Walter Koenig.
  • Benjamin Veitel Ephraim (* 1742 in Berlin; † 1811 ebenda) war Unternehmer und Lieferant für das preußische Heer. Er wurde später als Parteigänger der Französischen Revolution verdächtigt und als französischer Spion verhaftet. Kurz vor seinem Tod mußte er Konkurs anmelden. Sohn von Veitel Heine Ephraim.
  • Veitel Heine Ephraim (* 1703 in Berlin; † 1775 ebenda) war ein Berliner Hofjude unter Friedrich dem Großen, als Inhaber mehrerer Gold- und Silber-Manufakturen bekannt geblieben durch seine Münzfälschungen und einen Berliner Wohnpalast. Vater von Benjamin Veitel Ephraim.
  • Nora Ephron (* 19. Mai 1941 in Neuyork Stadt; † 26. Juni 2012 ebenda) war eine Drehbuchautorin und Filmregisseurin in den VSA. Erste Erfolge als Drehbuchautorin verzeichnete Ephron in den 1980er Jahren mit dem Politthriller Silkwood (1983) mit Meryl Streep in der Titelrolle sowie der Komödie Harry und Sally (1989) mit Meg Ryan und Billy Crystal erhielt. Ab Anfang der 1990er Jahre begann sie als Regisseurin eigene Drehbücher zu realisieren, darunter Schlaflos in Seattle (1993) oder e-m@il für Dich (1998), jeweils mit Meg Ryan und Tom Hanks in den Hauptrollen.
  • Phoebe Ephron (* 26. Januar 1914 in Neuyork Stadt als Phoebe Wolkind; † 13. Oktober 1971 ebenda) war eine Drehbuchautorin in den VSA. Die älteste Tochter war die Drehbuchautorin und Filmregisseurin Nora Ephron.
  • Brian Samuel Epstein (* 19. September 1934 in Liverpool, England; † 27. August 1967 in London, England) war ein Geschäftsmann in Großbritannien, der als Manager der Musikgruppe The Beatles und weiterer Gruppen aus Liverpool bekannt wurde. Der Fünf-Jahres-Vertrag als Manager der Beatles begann am 1. Februar 1962. 1967 wurde Epstein tot auf seinem Bett aufgefunden, gestorben an einer Überdosis Schlaftabletten.
  • Jakob Epstein auch: Jakow Arkadjewitsch Jakowlew oder Jakowlew-Epstein (geb. 21. Juni 1896 in Grodno; gest. 29. Juli 1938) war ein bolschewistischer Massenmörder. Er war 1922/23 stellvertretender Chef der Agitprop-Abteilung des Russischen Zentralkomitees und von 1929 bis 1934 Volkskommissar für Landwirtschaft. Als solcher war er bei der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft in der Sowjetunion ein Hauptverantwortlicher für die Ausrottungsmaßnahmen gegen die Bauern, besonders in der Ukraine. (→ Holodomor).[51][52] 1937 organisierte er den Großen Terror in Weißrußland.
  • Schachne Epstein (auch Schachno Epstein; † 1945) war ein Kommunist und Generalsekretär des von Stalin geschaffenen „Jüdischen Antifaschistischen Komitees“ in der Sowjetunion und Redakteur beim Jiddischen Presseorgan „Eynikayt“ („Einigkeit“). Er versuchte, den sowjetischen Außenminister Molotow für den Plan zu gewinnen, Juden eine eigene Republik auf der Krim zu errichten oder ihnen die Republik der Wolgadeutschen zu überlassen, aus der die deutschen Siedler 1941 entrechtet nach Sibirien deportiert worden waren.
  • Benjamin „Ben“ Erdreich (geb. 9. Dezember 1938 in Birmingham, Alabama) ist ein Rechtsanwalt und war Politiker der Demokratischen Partei in den VSA. Er war Mitglied des VS-Repräsentantenhaus vom 3. Januar 1983 bis zum 3. Januar 1993; 1992 nicht wiedergewählt.
  • Jimmy Ernst (* 24. Juni 1920 in Köln; † 6. Februar 1984 in Neuyork; eigentlich Hans-Ulrich Ernst) war ein Maler in den VSA.
Gründer und Vorsitzender des Reise-Portals „Expedia“ ist Barry Diller.
  • Helmut Eschwege (* 10. Juli 1913 in Hannover; † 19. Oktober 1992 in Dresden) war ein gelernter Kaufmann, Kommunist und trat in der DDR beruflich als Dokumentarist auf. Er gehörte in den 1980er Jahren zu den wichtigsten Informanten des Ministeriums für Staatssicherheit in den jüdischen Gemeinden und über ihren langjährigen Verbandsvorsitzenden Helmut Aris. Seine Spitzeltätigkeit zieht sich mit Unterbrechungen von Anfang der 1950er Jahre – er war 1946 von Palästina in die Sowjetzone eingewandert – bis in den Herbst 1989.[53] 1984 wurde er von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit der BRD mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.
  • Immanuel Estermann (geb. 31. März 1900 in Berlin; gest. 30. März 1973 in Haifa) war ein Atomphysiker und gehörte zu den Vätern der Atombombe.
  • Hans Jürgen Eysenck (geb. 4. März 1916 in Berlin; gest. 4. September 1997 in London) war ein Persönlichkeits-Psychologe.

F

Laurent Fabius, ehem. Außenminister Frankreichs
  • Laurent Fabius (geb. 20. August 1946 in Paris) ist ein Politiker und war von Mai 2012 bis Februar 2016 Außenminister Frankreichs. Er war unter dem ersten sozialistischen Präsidenten François Mitterrand Premierminister. Zudem verwaltete er das Industrieministerium sowie das Wirtschafts- und Finanzministerium und war zweimal Präsident der französischen Nationalversammlung.
  • Ed Fagan (geb. 20. Oktober 1952 in Harlingen (Texas), VSA) geb. Edward Fagan; ist ein ehemaliger Anwalt und Mitglied des Jüdischen Weltkongresses, der sich auf die Vertretung von „Opfern“ auf der ganzen Welt spezialisiert hatte. Bei gegen die deutschen Steuerzahler gerichteten Forderungen zur „Entschädigung von Zwangsarbeitern“ sprach ihm die BRD Millionenhonorare zu. Nach zehnjährigen Ermittlungen wurde Fagan in den VSA wegen Mandantenbetrugs die Anwaltszulassung entzogen. Seine Konten wurden beschlagnahmt, er schuldet Gläubigern Millionen.[54]
  • Kasimir (Kazimierz) Fajans (* 27. Mai 1887 in Warschau; † 18. Mai 1975 in Ann Arbor, Michigan) war ein Chemiker in den VSA und an der Entdeckung des chemischen Elements Brevium beteiligt.
  • Peter Falk (* 16. September 1927 in Neuyork Stadt; † 23. Juni 2011 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein Schauspieler und Filmproduzent in den VSA, der vor allem durch die Hauptrolle in der Krimiserie Inspector Columbo bekannt wurde.
  • David Farbstein (David Zwi Farbstein, * 12. August 1868 in Warschau; † 18. April 1953 in Zürich) war ein Politiker der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz und zeitweise Mitglied im Nationalrat. Er organisierte den Ort des ersten Zionistenkongresses, Basel.
  • Karl Farkas (* 28. Oktober 1893 in Wien; † 16. Mai 1971 ebenda) war ein Schauspieler und Kabarettist.
  • Louis Farnborough, eigentlich Ludwig Heinrich Farnbacher, (* 1905 Neustadt an der Hardt, † Datum unbekannt) war ein Jurist, der bis 1938 im Deutschen Reich als Rechtsanwalt und Geschäftsmann tätig war, dann in England lebte, seinen Namen änderte und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs für die Engländer als Dolmetscher bei Tribunalen gegen Deutsche tätig war. Er setzte sich stark für gegen Deutschland gerichtete finanzielle Ansprüche zugunsten von Juden ein (bereits als führender Mitarbeiter der britischen Kontrollkommission in den westlichen Zonen, später auch als Verfasser eines „Kommentars zum Wiedergutmachungsgesetz“).
  • Raimund Fastenbauer (geb. 1950 in Wien) ist ein Banker und Multifunktionär in jüdischen Angelegenheiten (u. a. Generalsekretär des Bundesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Österreich). Er setzt sich für die polizeistaatliche Unterdrückung Andersdenkender ein.
Fed Ehemalige Zentralbank-Chefs Alan Greenspan, Ben Bernanke, Marc-Olivier Strauss-Kahn
  • Jekutiel Federmann, Geschäftsmann, Waffenhändler in Palästina, Gründer der internationalen Hotel-Kette Dan Hotels.
  • Giora Feidman (geb. 25. März 1936 in Buenos Aires) ist als Klarinettist und Instrumentalsolist der Klezmermusik häufig auf Tournee durch die BRD. Er hatte auch Auftritte in den BRD-Filmen „Jenseits der Stille“ von Caroline Link und „Die Comedian Harmonists“ von Joseph Vilsmaier.
  • Konrad Feilchenfeldt (geb. 20. April 1944 in Zürich) ist ein Literaturwissenschaftler und Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
  • Arthur Feiler (* 16. September 1879 in Breslau; † 11. Juli 1942 in Neuyork Stadt) war ein Wirtschaftsjournalist und Mitarbeiter der Frankfurter Zeitung.
  • Maria Fein (* 7. April 1892 in Wien; † 15. September 1965 in Zürich) war eine Schauspielerin und Theaterregisseurin. Fein wurde als Jüdin geboren, ließ sich jedoch früh katholisch taufen. Maria Fein war mit dem Schauspielkollegen Theodor Becker verheiratet. Die gemeinsame Tochter ist die Schauspielerin Maria Becker.
  • Douglas J. Feith (geb. 16. Juli 1953) war unter VS-Präsident George W. Bush von Juli 2001 bis August 2005 Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium. Später ging er als Direktor zum Center for National Security Strategies.
  • Moshé Feldenkrais (geb. 6. Mai 1904 in Slawuta, Ukraine; gest. 1. Juli 1984 in Tel Aviv, Israel) war ein Ingenieur und Judolehrer. Er entwickelte die nach ihm benannte Feldenkrais-Methode der körperlichen Betätigung und Entspannung.
Schauspieler Corey Feldman
  • Corey Feldman (geb. 16. Juli 1971 in Chatsworth, Kalifornien) ist ein Schauspieler in den VSA. Seine größten Erfolge hatte er in den 1980er Jahren als Kinderstar. Feldman heiratete 1989 die Schauspielerin Vanessa Marcil, die Ehe wurde jedoch nach vier Jahren wieder geschieden. 2002 heiratete er Susie Sprague, mit der er einen Sohn, Zen Scott Feldman (* 2004), hat. In den späten 1990er Jahren begann Feldman neben der Schauspielerei eine musikalische Laufbahn.
  • Donna Feldman (geb. 1982) ist Modell und Darstellerin in den VSA.
  • Marty Feldman (geb. 8. Juli 1934 in London; gest. 2. Dezember 1982 in Mexiko-Stadt), eigentlich Martin Alan Feldman, war ein Komiker, Schauspieler und Regisseur. Sein Aussehen war die Folge einer Überfunktion der Schilddrüse. Er starb an den Folgen einer Lebensmittelvergiftung.
  • Morton Feldman (geb. 12. Januar 1926 in Neuyork Stadt; gest. 3. September 1987 in Buffalo) war ein Komponist in den VSA.
Peter Feldmann, Oberbürgermeister Frankfurt am Main
  • Walter Felsenstein (geb. 30. Mai 1901 in Wien; gest. 8. Oktober 1975 in Berlin) war ein Schauspieler und Regisseur. Er gründete 1947 die Komische Oper in Berlin und war bis 1975 deren Intendant. 1969 erhielt er den Karl-Marx-Orden der DDR.
  • Moritz Fels-Margulies (geb. 1910 in Czernowitz, gest. 1964 in Wien) war ein Kommunist in Österreich, zuletzt Mitglied im Zentralkomitee der KPÖ.
  • Wladimir Feltsman (geb. 8. Januar 1952 in Moskau) ist ein Pianist. Er bemühte sich seit 1979 um eine Ausreise aus der Sowjetunion und emigrierte 1987 in die VSA.
  • Benjamin Ferencz (geb. 11. März 1920 in Siebenbürgen) ist ein Jurist in den VSA. Er war Chefankläger im einem der Nachfolgetribunale im Rahmen des Nürnberger Tribunals nach dem Zweiten Weltkrieg („Einsatzgruppen-Prozeß“). Er war Direktor der „Jewish Claims Conference“ in der BRD. Diese verlieh ihm 2010 das Große Bundesverdienstkreuz.
  • Sándor Ferenczi (* 7. Juli 1873 in Miskolc; † 22. Mai 1933 in Budapest) war ein Nervenarzt und Psychoanalytiker der Freudschen Schule in Ungarn.
  • Eugene Ferkauf (geb. 1921 in Neuyork, gest. 5. Juni 2012) war ein Geschäftsmann und Warenhauskönig (Marke Korvette) in den VSA.
  • Enrico Fermi (geb. 29. September 1901 in Rom; gest. 28. November 1954 in Chicago), war ein Kernphysiker (Nobelpreis für Physik 1938) sowie Freimaurer.
  • Jean Ferrat (* 26. Dezember 1930 in Vaucresson, Hauts-de-Seine; † 13. März 2010 in Aubenas, Ardèche; eigentlich Jean Tennenbaum) war ein Sänger und Komponist. Im französischen Rundfunk waren seine Lieder zeitweise verboten. Er galt als Idol der „Linken“. Im Laufe seiner Karriere veröffentlichte er mehr als zwei Dutzend Platten. Großen Erfolg hatte Ferrat mit "Ma Mome" und "Nuit et Brouillard", sowie "Potemkine", das nicht gesendet werden durfte. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy würdigte den Musiker nach seinem Tod als einen der Großen des französischen Chansons: „Jean Ferrat hat gezeigt, daß er anspruchsvoll und gleichzeitig populär sein kann.“[57]
  • Lion Feuchtwanger (geb. 7. Juli 1884 in München; gest. 21. Dezember 1958 in Los Angeles) war ein Literat. 1953 erhielt er den „Nationalpreis der DDR 1. Klasse für Kunst und Literatur“. Dort wurde er als „Antifaschist“ und kommunistischer Sympathisant hoch in Ehren gehalten.
Film: Green Lantern
Bill Finger, Gil Kane
DC Comics, Warner Bros.
  • Bill Finger (* 8. Februar 1914 in Denver; † 18. Januar 1974) war ein Comic-Autor in den VSA (Batman). Er schrieb u. a. für Green Lantern, Superman, Wildcat, Challengers of the Unknown, Tomahawk, Blackhawk, Captain America und andere.
  • Arthur Fiedler (geb. 17. Dezember 1894 in Boston; gest. 10. Juli 1979 in Brookline/Massachusetts) war ein Dirigent und Violinist in den VSA. Er leitete seit 1930 über Jahrzehnte das Boston Pops Orchestra.
  • Peter Finkelgruen (geb. 9. März 1942 in Shanghai) ist Rundfunkredakteur, Korrespondent und Autor. Er besuchte die Grundschule in Prag bis 1951 und wanderte nach dem Tod seiner Mutter zusammen mit seiner Großmutter nach Israel aus. Später übersiedelte er in die BRD und studierte Politologie, Soziologie und Geschichte.[58] Er lebt in Köln und arbeitete bisher häufig für öffentliche Auftraggeber (Deutsche Welle, Friedrich-Naumann-Stiftung usw.).
  • Arthur Finkelstein (geb. 1945) ist ein in Neuyork für die Republikanische Partei tätiger Politikmanager und berät international Politiker „konservativer“ Ausrichtung in Wahlkampf- und Strategiefragen.
  • Norman G. Finkelstein (geb. 8. Dezember 1953 in Brooklyn, Neuyork) ist ein in den VSA lebender Politologe. Er hat Judaika zu den Themenkomplexen Zionismus, Nahostkonflikt und zum Gebaren jüdischer Funktionäre bei Geldforderungen für jüdische Zwecke verfaßt. In der BRD wurde er 2000 vor allem mit seinem Buch Die Holocaust-Industrie bekannt.
  • Alain Finkielkraut (geb. 30. Juni 1949 in Paris) ist ein Philosoph und Autor; Ehrendoktor der Universität Tel Aviv.
Shulamith Firestone (gest. 2012), haßte Männer
  • Shulamith Firestone (auch Shulie Firestone, * 7. Januar 1945 in Ottawa, Kanada; † 28. August 2012 in Neuyork Stadt) war eine Feministin. Als Gründungsmitglied der New York Radical Women, Redstockings und New York Radical-Feminists galt sie als eine der zentralen Figuren in der frühen Entwicklung des Radikalhasses auf Männer. 1970 schrieb sie „The Dialectic of Sex: The Case for Feminist Revolution“ (deutsch: „Frauenbefreiung und sexuelle Revolution)“. Die letzten Lebensjahrzehnte litt sie unter einer Geisteskrankheit.[59]
  • Bobby Fischer (* 9. März 1943 in Chicago, Illinois; † 17. Januar 2008 in Reykjavík, Island) war ein Schachspieler, zuletzt mit isländischer Staatsbürgerschaft. Er wurde 1972 in einem Wettkampf gegen Boris Spasski Schachweltmeister und blieb es bis 1975. In verschiedenen Angelegenheiten mit Bezug zum Judentum äußerte er sich kritisch. Mit einem vom 28. Juni 1984 datierten Brief protestierte er energisch dagegen, daß die Encyclopaedia Judaica ihn in einem Personenartikel aufgeführt hatte.
Margit Fischer und Heinz Fischer, ehem. Bundespräsident der BRÖ und Ehefrau
  • Heinz Fischer (geb. 9. Oktober 1938 in Graz, Steiermark) ist ein Jurist und Politiker der SPÖ und war 2004 bis 2016 Bundespräsident der BRÖ. Nach Mitteilung eines jüdischen Funktionärs hat Fischer jüdische Vorfahren[60], Fischer selbst hat dies dem Vernehmen nach aber nicht bestätigt. Laut Presseberichten ist er im Jahr 1995 aus der römisch-katholischen Kirche ausgetreten.[61]
  • Iván Fischer (* 20. Januar 1951 in Budapest) ist ein Dirigent. Sein Bruder Ádám Fischer ist ebenfalls Dirigent. Mit der Spielzeit 2012/13 wurde Fischer Musikdirektor des Konzerthauses am Gendarmenmarkt und Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin.
  • Margit Fischer (geb. 28. Juni 1943 in Stockholm, Schweden als Margit Binder), seit 20. September 1968 Ehefrau des aktuellen österreichischen Bundespräsidenten, Heinz Fischer. Nach Mitteilung eines jüdischen Funktionärs hat Fischer jüdische Vorfahren[62], Fischer selbst hat dies dem Vernehmen nach aber nicht bestätigt.
  • Samuel Fischer (* 24. Dezember 1859 in Lipto Szent Miklos/Ungarn, heute Liptovský Mikuláš/Slowakei; † 15. Oktober 1934 in Berlin) war ein Verleger in Deutschland. 1886 gründete er den S. Fischer Verlag in Berlin, der seinen Sitz heute in Frankfurt am Main hat.
  • Stanley Fischer (geb. 15. Oktober 1943 in Lusaka in Nordrhodesien/Sambia) war von 2005 bis 2013 Gouverneur der israelischen Zentralbank Bank of Israel. Am 28. Mai 2014 stieg er zum stellvertretenden Vorsitzenden der Federal Reserve Bank in den VSA auf.
Carrie Fisher (Krieg der Sterne)
  • Carrie Fisher (geb. 21. Oktober 1956 in Beverly Hills, Kalifornien) ist eine Schauspielerin und Autorin in den VSA. Sie wurde bekannt als „Prinzessin Leia“ in den 1977 bis 1983 produzierten Star-Wars-Episoden 4-6 (Krieg der Sterne). Ihr Vater war der Sänger Eddie Fisher.
  • Eddie Fisher (* 10. August 1928 in Philadelphia, Pennsylvania; † 22. September 2010 in Berkeley, Kalifornien) war ein Sänger und Unterhalter in den VSA. In die Schlagzeilen geriet Fisher, als er sich von seiner ersten Frau Debbie „sehr öffentlich trennte“, um im selben Jahr die Witwe Elizabeth Taylor zu heiraten.
  • Jael Botsch-Fitterling, geb. Schachtel, (geb. 1941 in Jerusalem), war Lehrerin in Berlin und ist seit 1991 jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin.
  • Riven Flamenbaum († 2003) stand lange im Verdacht, ein goldenes Täfelchen aus dem Vorderasiatischen Museum in Berlin an sich gebracht und bei der Auswanderung in die VSA 1949 mitgenommen zu haben. Seine Familie mußte das wertvolle Stück an ein Museum in Berlin zurückgeben, wie ein Gericht in Neuyork (VSA) entschieden hatte.[63]
  • Lea Fleischmann (geb. 1947 in Ulm) ist eine israelische Schriftstellerin. Sie wuchs in der BRD auf, nahm hier eine akademische Ausbildung in Anspruch und unterrichtete von 1973 bis 1979 im hessischen Schuldienst an einer Berufsschule. 1979 gab sie ihre Stellung auf und wanderte, ohne ihren Mann, aber mit zwei Kindern, nach Israel aus. 1980 veröffentlichte sie ihr Buch „Dies ist nicht mein Land“, in welchem sie mit der BRD „abrechnete“ und aufzeigen wollte, warum Juden dort angeblich nicht mehr leben können.
Heidi Fleiss, kriminelle Prostituierte in den VSA
  • Heidi Fleiss (geb. 30. Dezember 1965 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine Prostituierte und Kriminelle in den VSA, die dort in den 1990er Jahren unter dem Spitznamen „Hollywood Madam“ einen bekanntgewordenen „Callgirl“-Ring aufbaute und leitete. 2004 verkaufte sie die Rechte an ihrer Geschichte an die Paramount Studios. Ihre Geschichte wurde unter dem Titel „The Rise and Fall of Heidi Fleiss“ („Ein Hollywood-Callgirl – Aufstieg und Fall der Heidi Fleiss“) verfilmt. Bis 2005 residierte Fleiss in Beverly Hills, arbeitete unter anderem für Fox News. Fleiss nahm an der Reality-TV-Show Celebrity Rehab teil und ließ sich während eines Drogenentzuges begleiten. Sie saß wegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche zwei Jahre im Gefängnis. Im Oktober 2013 wurde Heidi Fleiss wegen Drogenbesitzes erneut festgenommen.
  • Noach Flug, auch Noah Flug (* 1925 in Lodsch; † 11. August 2011 in Jerusalem) war ein israelischer Ökonom und Diplomat, der 1958 von Polen nach Israel auswanderte. Er hatte viele Funktionärsposten inne, u. a. war er Kurator der Jewish Claims Conference und Vorstandsmitglied der World Jewish Restitution Organization. Die BRD verlieh ihm 2006 das Große Bundesverdienstkreuz.
  • Katharina Focke, geborene Friedlaender (geb. 8. Oktober 1922 in Bonn) ist eine ehemalige Politikerin (SPD). Sie verwaltete von 1972 bis 1976 das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit. Sie ist eine Tochter des einstigen „Zeit“-Chefredakteurs und Präsidenten der „Europa-Union“ Ernst Friedländer.
  • Jared Fogle (geb. 23. August 1977) war langjähriger Pressesprecher der amerikanischen Schnellimbißkette Subway und in den Vereinigten Staaten bekannt durch seine Werbeauftritte in den Jahren 2000 bis 2015. 2015 wurde er wegen Kindesmißbrauchs und des Besitzes von Kinderpornographie zu 15 Jahren und 8 Monaten Gefängnis verurteilt.[64]
  • Harrison Ford (geb. 13. Juli 1942 in Chicago) ist ein Hollywood-Schauspieler (Krieg der Sterne, Indiana Jones I-IV, Blade Runner). Seine Mutter Dorothy (gebürtige 'Nidelman') war die Tochter jüdischer Emigranten aus Weißrußland. 2009 stand Ford in der Rangliste der am besten verdienenden männlichen Schauspieler des Forbes-Magazins mit einem Verdienst von 65 Millionen Fed-Dollar (umgerechnet 46 Millionen Euro) auf Platz 1.
  • Carl Foreman (* 23. Juli 1914 in Chicago, Illinois; † 26. Juni 1984 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein Drehbuchautor und Filmproduzent. In den 1930er Jahren wurde er Mitglied der American Communist Party, in den 1950er Jahren ermittelte das „Komitee für unamerikanische Umtriebe“ gegen ihn. 1953 ging er deshalb nach England.
  • Miloš Forman (geb. 18. Februar 1932 in Tschaslau, Böhmen; eigentlich Jan Tomáš Forman) ist ein Regisseur in den VSA, dessen Arbeiten mit zwei Oscars ausgezeichnet wurden.
  • Lukas Foss (* 15. August 1922 als Lukas Fuchs in Berlin; † 1. Februar 2009 in Neuyork Stadt) war ein Komponist und Dirigent in den VSA.
  • Virginia Fox (* 2. April 1902; † 14. Oktober 1982) war eine Schauspielerin in den VSA, die in Stummfilmen der 1910er und 1920er Jahren spielte. Sie war verheiratet mit dem Filmproduzenten Darryl F. Zanuck, mit dem sie drei Kinder hatte, darunter Richard D. Zanuck. Sie war die Tochter des Filmproduzenten William Fox, der 1915 das 20th Century Fox-Unternehmen gründete.
  • William Fox (* 1. Januar 1879 als Wilhelm Fuchs, nach anderen Quellen als Vilmos Fried in Tolcsva in Österreich-Ungarn; † 8. Mai 1952 in Neuyork) war ein Filmproduzent. Er war Gründer der Fox Film Corporation, aus der später das Unternehmen 20th Century Fox hervorging.
Abraham Foxman, Chef der ADL von 1987 bis 2015
  • Abraham Foxman (geb. 1. Mai 1940 als Henryk Stanislas Kurpi in Baranovichi, damals UdSSR; die Vorfahren stammen aus Polen) ist ein in den VSA lebender Aktivist für jüdische Interessen weltweit und führte von 1987 bis 2015 die Anti-Defamation League (ADL). Diese ist eine jüdische politische Kampforganisation mit Hauptsitz in Neuyork. Sie wurde 1913 in Chicago von Mitgliedern der Organisation B’nai B’rith (hebräisch: „Söhne des Bundes“) gegründet. Die ADL setzt in stärkstem Maß auf Diffamierung mißliebiger Personen und wirkt auf Zensur von kritischen Meinungen hin, sofern sie nicht von Juden stammen. Die römisch-katholische Kirche unterstützt die ADL nachhaltig. So luden die drei letzten Päpste nach offizieller Angabe der ADL Foxman in den letzten Jahren elfmal zu Privataudienzen in den Vatikan ein.[65] Foxmans Nachfolger wurde Jonathan Greenblatt.
  • James Franco (geb. 19. April 1978 in Palo Alto, Kalifornien) ist ein Schauspieler (Spider-Man, Flyboys – Helden der Lüfte), Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. 2010 stellte er auf der Berlinale zwei unter eigener Regie entstandene Kurzfilme mit homosexueller Thematik, The Feast of Stephen und Herbert White, vor.
  • Julia Franck (* 20. Februar 1970 in Ost-Berlin) ist eine deutschsprachige Schriftstellerin. Die Eltern sind die Schauspielerin Anna Katharina Franck und der Regisseur Jürgen Sehmisch.
  • Anne Frank (1929-1945) geb. Anneliese Marie Frank; war die Protagonistin einer in Tagebuchform festgehaltenen Erinnerungs-, Gedanken- und Holocaust-Phantasie.
  • John Michael Frankenheimer (* 19. Februar 1930 in Neuyork Stadt; † 6. Juli 2002 in Los Angeles) war ein Regisseur und Produzent in den VSA.
  • David Frankfurter (geb. 9. Juli 1909 in Daruvar, Österreich-Ungarn; gest. 19. Juli 1982 in Tel Aviv) war ein Mörder, der am 4. Februar 1936 den Landesgruppenleiter der NSDAP/AO in der Schweiz, Wilhelm Gustloff, in dessen Wohnung in Davos erschoß. Zu 18 Jahren Gefängnis verurteilt, ließ die Schweiz Frankfurter am 1. Juni 1945 laufen.
  • Richard Otto Frankfurter (auch Richard O. Frankfurter) (* 12. Dezember 1873 in Bielitz; † 2. Februar 1953 in Montevideo) war ein Politiker, der nach dem Ersten Weltkrieg die linksliberale Deutsche Demokratische Partei (DDP) mitbegründete.
  • Stephen Frears (* 20. Juni 1941 in Leicester, Großbritannien) ist ein Regisseur und Filmproduzent.
  • Benjamin Freedman (* 5. Oktober 1890 in Neuyork; † April 1984) war ein einflußreicher jüdischer Bürger Neuyorks, Geschäftsmann und Kenner der amerikanischen Politik sowie verschiedener jüdischer Organisationen. Er war ein kämpferischer Antizionist und konvertierte nach 1945 zum Christentum. 1961 hielt er im Washingtoner Willard Hotel eine warnende Rede, mit der er einer größeren Öffentlichkeit bekannt wurde.[66]
  • Naftali Aronowitsch Frenkel (geb. 1883 in Konstantinopel, Odessa oder Haifa; gest. 1960 in Moskau) war in den 1920er Jahren einer der Hauptverantwortlichen für die Entwicklung der Lagerstrukturen im Solowezki-GULag der Sowjetunion.
  • Clement Freud (* 24 April 1924; † 15. April 2009) war Enkel des Psychoanalytikers Sigmund Freud, Schriftsteller und Politiker in Großbritannien.
  • Lucian Freud (* 8. Dezember 1922 in Berlin; † 20. Juli 2011 in London) war ein Maler und Zeichner im Vereinigten Königreich. Er war ein Enkel des Nervenarztes Sigmund Freud und Bruder von Clement Raphael Freud. Lucian Freud trat als Kommentator in Funk und Fernsehen auf. Zeitweilig war er Parlamentsabgeordneter.
  • Sigmund Freud (geb. 6. Mai 1856 in Freiberg (Mähren); gest. 23. September 1939 in London) war ein Nervenarzt und entwickelte eigene psychologische Theorien.
  • Erich Freund (* 4. April 1902 in Berlin; † 12. Mai 1958 in Schöneiche bei Berlin) war ein Regisseur und Schauspieler. Ab 1938 war er Sprecher deutschsprachiger Programme der BBC und nahm 1946 seinen Wohnsitz in der Sowjetzone.
  • Michail Fridman (geb. 21. April 1964 in Lemberg, Ukraine) ist ein Wirtschaftsoligarch in Rußland sowie Vizevorsitzender des Russischen Jüdischen Kongresses. Fridmans Privatvermögen wurde vom manager magazin (Stand 2006) auf umgerechnet etwa 9,7 Milliarden Fed-Dollar geschätzt (Platz 5 der 100 reichsten Russen).
  • Amelie Fried (geb. 6. September 1958 in Ulm) jüdische Abstammung väterlicherseits; ist eine deutschsprachige Moderatorin und Schriftstellerin. Ihr Vater war Kurt Fried. Seit 1984 moderierte Fried im Fernsehen verschiedene Sendungen, unter anderem Live aus dem Alabama, live und von 1998 bis 2009 gemeinsam mit Giovanni di Lorenzo die Radio-Bremen-Talkshow 3 nach 9.
  • Erich Fried (* 6. Mai 1921 in Wien; † 22. November 1988 in Baden-Baden) war ein Lyriker, Übersetzer (Englisch) und Essayist, aktiv in der 68er-Bewegung.
  • Kurt Fried (* 30. März 1906 in Aschersleben; † 22. März 1981 in Ulm) jüdische Abstammung väterlicherseits; war ein deutschsprachiger Publizist, Kunstsammler und Verleger der „Schwäbischen Donau-Zeitung“, heute „Südwest Presse“. Kurt Frieds Tochter ist Amelie Fried.
  • Oskar Fried (* 10. August 1871 in Berlin; † 5. Juli 1941 in Moskau) war ein Dirigent und Komponist. Als Kommunist ging er 1934 in die Sowjetunion und erhielt dort später auch die Staatsbürgerschaft.
  • Betty Friedan (eigentlich Goldstein; geb. 4. Februar 1921 in Peoria, Illinois; gest. 4. Februar 2006 in Washington, D.C.) war eine Feministin und Publizistin in den VSA.
  • Ernst Friedlaender (* 4. Februar 1895 in Wiesbaden; † 13. Januar 1973 in Köln) war ein Publizist. Friedländer hatte einen Posten als stellvertretender Chefredakteur der Hamburger „Zeit“. Er galt als journalistischer Vertrauter von Konrad Adenauer. Von 1954 bis 1958 stand Ernst Friedländer an der Spitze der Europa-Union in der BRD. Seine Tochter Katharina Focke stand zeitweise dem Bundesfamilienministerium vor.
  • Fritz von Friedlaender-Fuld (* 30. August 1858 in Gleiwitz, Oberschlesien; † 16. Juli 1917 auf Gut Lanke, Mark Brandenburg) war ein Großindustrieller. Er war der Sohn des jüdischen Geschäftsmanns Emanuel Friedlaender, Inhaber der gleichnamigen Kohlengroßhandlung in Gleiwitz, selbst aber zum Protestantismus konvertiert.
  • Henry Friedlander, eigentlich Heinz Friedländer (* 24. September 1930 in Berlin; † 17. Oktober 2012) war ein Hochschullehrer, der in Neuyork viele Jahre lang Judaistik lehrte, zudem Verfasser von Judaika und Aktivist des Shoaismus.
  • Otto Friedlaender (* 1897 in Berlin; † 1954 in Stockholm) war ein Schriftsteller. „Weise von Zion“ nannte Friedlaender sein 1936 Werk über Moses, Marx, Spinoza, Einstein, Disraeli und Rathenau. Friedlaender war 1924 Vorsitzender des Sozialistischen Studentenbundes geworden und hatte von 1926 bis 1932 einen Posten als Sekretär der Sozialistischen Studenten-Internationale. 1933 übersiedelte er nach Prag, 1938 nach Norwegen, 1940 nach Schweden. Von ihm stammen auch „Hammer, Sichel und Mütze“, „Volkscharakter und Umerziehung in Deutschland“ (1947) und die Autobiographie „Zwischen zwei Zeiten“ (1950).
  • Paul Friedländer (* 29. August 1857 in Königsberg; † 4. September 1923 in Darmstadt) war ein Chemiker.
  • Saul Friedländer (* 11. Oktober 1932 in Prag) geb. Pavel Friedländer; auch geschrieben Saul P. Friedlander, Saul Friedlaender; ist ein israelischer Historiker und Autor. In Frankreich lebte er (ca. 1942) auch unter dem Namen Paul-Henri Ferland.
  • Bärbel Schäfer-Friedman (geb. 16. Dezember 1963) ist eine Fernsehmoderatorin und -produzentin. Am 16. Juli 2004 heiratete sie Michel Friedman standesamtlich. Danach konvertierte sie zum Judentum. Am 10. September 2004 schloß das Paar die Ehe nach jüdischem Ritus in der Park East Synagoge in Neuyork Stadt. Das Paar hat zwei gemeinsame Söhne.
  • George Friedman (geb. 1949 in Budapest, Ungarn) ist ein Politologe und Autor, der in den VSA lebt.
Michel Friedman, Fernsehmoderator
  • Michel Friedman (geb. 25. Februar 1956 in Paris) ist ein in der BRD lebender Fernsehmoderator und Rechtsanwalt. Von 2000 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in der BRD, von 2001 bis 2003 stand er dem Europäischen Jüdischen Kongreß vor. Im Jahr 2003 geriet Friedman im Zuge von Ermittlungen wegen Menschenhandels im Rotlichtmilieu in das Blickfeld der Staatsanwaltschaft. Mehrere Prostituierte, die illegal aus der Ukraine in die BRD gebracht und zwangsprostituiert worden waren, sagten aus, er habe mit ihnen mehrmals Sex gehabt, in ihrem Beisein Kokain konsumiert und das Suchtmittel auch ihnen angeboten. Friedman trat im Zuge der Affäre von seinen Posten zurück. Am 8. Juli 2003 erging gegen ihn ein Strafbefehl wegen Kokainbesitzes über 150 Tagessätze in einer Gesamthöhe von 17.400 Euro. Friedman ist seit dem 16. Juli 2004 mit der Fernsehmoderatorin Bärbel Schäfer verheiratet, mit der er auch zwei Söhne hat.
  • Milton Friedman (* 31. Juli 1912 in Brooklyn, Neuyork; † 16. November 2006 in San Francisco) war ein Ökonom in den VSA, der über Makroökonomie, Mikroökonomie, Wirtschaftsgeschichte und Statistik schrieb. Er erhielt 1976 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften für Arbeiten auf dem Gebiet der Analyse des Konsums, der Geschichte und der Theorie des Geldes und für seine Demonstration der Komplexität der Stabilitätspolitik.[67]
  • Moishe Arye Friedman (geb. 17. Februar 1972 in Brooklyn, Neuyork Stadt) ist ein in Österreich lebender antizionistischer Aktivist („Neturei Karta“), der als Oberrabbiner auftritt. Seine „Orthodoxe Jüdische Gemeinde Wien Österreich“ wird von der BRÖ nicht anerkannt.
  • Stephen Friedman (geb. 21. Dezember 1937), ist Aufsichtsratsmitglied bei Goldman Sachs, war Vorsitzender des VS-„National Economic Council“ (2002–2005) und Vorsitzender des „President's Foreign Intelligence Advisory Board“.
  • Thomas Lauren Friedman (* 20. Juli 1953 in St. Louis Park, Minnesota) ist ein Journalist in den VSA. Er ist Korrespondent und Kommentator der New York Times mit dem Schwerpunkt Außenpolitik. In einem Auftritt in einer Fernseh-Gesprächssendung im September 2003 erklärte er, die VSA müßten zuerst „…ins Herz der [arabischen] Welt gehen und deren Schädel einschlagen [und dann] ihre Partner sein, [um] einen anständigen und anderen Irak aufzubauen“.[68]
  • Herbert Fröhlich (* 9. Dezember 1905 in Rexingen, Schwarzwald; † 23. Januar 1991 in Liverpool), Quantenphysiker. Er war 1948 bis 1973 Professor für theoretische Physik an der Universität Liverpool.
  • Erich Fromm (geb. 23. März 1900 in Frankfurt am Main; gest. 18. März 1980 in Muralto, Schweiz) war ein Philosoph und Sozialpsychologe. Ohne medizinische Ausbildung, gründete er 1929 mit seiner Frau Frieda Fromm-Reichmann (1889–1957; Scheidung 1931) ein Frankfurter Institut für Psychoanalyse und betätigte sich fortan auch als Laienpsychologe, was ihm im Westen Ruhm als „Psychoanalytiker“ einbrachte. Er gehörte zu den Umerziehungsideologen und Zersetzern der „Frankfurter Schule“.
  • Julius Fromm, Geburtsname: Israel Fromm (* 4. März 1883 in Konin; † 12. Mai 1945 in London) war ein Gummifabrikant im Deutschen Reich. Er brachte 1916 unter dem Firmennamen Fromms Act das weltweit erste Kondom ohne Naht, genannt Fromms, auf den Markt.
  • Harry Frommermann (* 12. Oktober 1906 in Berlin; † 29. Oktober 1975 in Bremen; zeitweise Harry Frohman) war Gründer, Arrangeur und 3. Tenor der Berliner Musikgruppe Comedian Harmonists.
  • Jonas Martin Frost (geb. 1. Januar 1942 in Glendale, Kalifornien) ist ein Rechtsanwalt und ehemaliger Politiker. Zwischen 1979 und 2005 vertrat er den Bundesstaat Texas im VS-Repräsentantenhaus.
  • Karl Fruchtmann (* 10. Dezember 1915 in Meuselwitz; † 10. Juni 2003 in Bremen) war ein Regisseur, Autor und Filmemacher.
  • David Frum (geb. 1960 in Toronto, Kanada) ist ein politischer Journalist und Buchautor. Er war ökonomischer Redenschreiber des früheren VS-Präsidenten George W. Bush und Mitarbeiter beim American Enterprise Institute. Aus beiden Positionen schied er nach Kontroversen aus und arbeitet seither als Journalist und Publizist für verschiedene Zeitungen und Magazine und seinen Blog. Frum soll der Erfinder der Redewendung „Achse des Bösen“ sein.
  • Stephen Fry (geb. 24. August 1957 in Hampstead, London) ist ein Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur.
  • Myriam Fuks (geb. 1949 in Tel Aviv) ist eine israelische Sängerin.
  • Samuel Michael Fuller (* 12. August 1912 in Worcester, Massachusetts; † 30. Oktober 1997 in Hollywood) war ein Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur in den VSA.
  • Siegfried „Friedl“ Fürnberg (* 16. Mai 1902 in Eggenburg, Niederösterreich; † 27. April 1978 in Moskau) war Generalsekretär der Kommunistischen Partei Österreichs.
  • Heinrich Ruben Chajim Fürst (* 1592 in Kopenhagen, Dänemark; † 26. März 1653 in Altona) war ein Kaufmann und Hofjude in Hamburg. Mit einem Vermögen von 10.000 Reichstalern war er auch das reichste Mitglied der aschkenasischen Gemeinde in Altona. Seine Grabinschrift auf dem jüdischen Friedhof Königstraße in Altona besagt, daß er „von edler Abstammung“ gewesen sei.
  • Max Fürst (* 2. Juni 1905 in Königsberg; † 21. Juni 1978 in Stuttgart) war ein Schriftsteller.
  • Moses Israel Fürst (* 1617; † 1692 in Hamburg) war unter anderem Bankier und Hofjude in Hamburg und Norddeutschland. Im Jahr 1688 kaufte er das Tabakmonopol in Mecklenburg-Schwerin auf, das er bis zu seinem Tode innehatte.
  • Carl Fürstenberg (* 28. August 1850 in Danzig; † 9. Februar 1933 in Berlin) war ein Bankier.
Modegestalterin Diane von Fürstenberg und Unternehmer Barry Diller.
  • Diane von Fürstenberg, auch Diane von Furstenberg oder Diane Prinzessin zu Fürstenberg, geb. Diane Simone Michelle Halfin (geb. 31. Dezember 1946 in Brüssel, Belgien) ist eine Modegestalterin mit VS-Staatsbürgerschaft. Sie ist seit 2001 mit dem Medienoligarchen Barry Diller verheiratet.
  • Richard Severin Fuld, Jr. genannt Gorilla (geb. 26. April 1946 in Neuyork Stadt) ist ein Finanzoligarch in den VSA und war der letzte Vorsitzende und Chief Executive Officer der amerikanischen Investmentbank Lehman Brothers (Konkurs des Unternehmens am 15. September 2008). 2009 gründete er in Neuyork die Beratungsfirma Matrix.

G

Game of Thrones (Fernsehserie): David Benioff, D. B. Weiss
Glee (Fernsehserie): Dianna Agron, Jessalyn Gilsig, Lea Michele
Péter Gábor (Benjamin Eisenberger)
  • Péter Gábor, geb. Benjamin Eisenberger, geb. 14. Mai 1906 in Újfehértó, Budapest; gest. 23. Januar 1993 war ein bolschewistischer Geheimdienstleiter und Massenmörder, tätig 1945 bis 1956 in Ungarn.
  • Zsa Zsa Gabor (geb. 6. Februar 1917 in Budapest, Österreich-Ungarn, als Sari Gábor, auch als Zsuzsanna Gábor Sari angegeben; gest. 18. Dezember 2016 in Los Angeles) war eine Schauspielerin und Boulevard-Berühmtheit in den VSA. Sie wirkte ab 1952 in etwa 50 zumeist kleineren Filmen mit und machte vor allem durch ihre acht Ehen von sich reden, die sie bevorzugt mit Millionären schloß. Letzter Ehemann war (seit 1986) und Witwer ist Frédéric Prinz von Anhalt.
  • Georg Gafron (geb. 13. Mai 1954 in Weimar) ist ein Journalist und seit Juli 2004 Inhaber der GafronMedia GmbH. Zuvor hatte er Positionen im Axel-Springer-Konzern inne.
  • Charlotte Gainsbourg, eigentlich Charlotte Lucy Ginsburg (geb. 21. Juli 1971 in London, England) ist eine Schauspielerin und Popsängerin in Frankreich. Sie ist die Tochter des jüdischen Künstlers Serge Gainsbourg, ihre Mutter ist die Schauspielerin und Sängerin Jane Birkin. Gainsbourg lebt mit dem israelischen Schauspieler und Regisseur Yvan Attal zusammen, mit dem sie drei Kinder hat.
  • Serge Gainsbourg, eigentlich Lucien Ginsburg (geb. 2. April 1928 in Paris; gest. 2. März 1991 ebenda) war ein Chansonnier, Filmschauspieler, Komponist und Schriftsteller. Bekannt wurde er 1969 mit seinem Gesang und dem „Sex“-Stöhnen seiner damaligen Lebensgefährtin Jane Birkin auf der Schallplatte „Je t'aime“.
  • Yoel H. Gamzou (geb. 1986) ist ein israelischer Dirigent, Spezialgebiet Gustav Mahler. Er lebt seit 2007 in Berlin.
  • John Garfield, eigentl. Jacob Julius Garfinkle (* 4. März 1913 in Neuyork Stadt; † 21. Mai 1952 ebenda), war ein Schauspieler in den VSA.
  • Art Garfunkel (geb. 5. November 1941 in Forest Hills, Queens, Neuyork) ist ein Sänger und Schauspieler in den VSA. Zusammen mit seinem Abstammungsgenossen, dem Schlagerkomponisten und -texter Paul Simon, bildete er ein Pop-Duo.
Adam Michnik ist Herausgeber der linksliberalen größten Tageszeitung Polens „Gazeta Wyborcza“.
  • Shlomo Gazit, geboren Shlomo Weinstein (geb. 1926 in Istanbul) ist ein pensionierter Generalmajor der israelischen Armee und ehemaliger Chef des israelischen ,Aman‘-Militärgeheimdienstes (1974-1978). Schlomo Gazit spekulierte über den ehemaligen jüdischen Geheimdienst- und Spionagechef der DDR, Markus Wolf: „Wäre sein Vater Zionist gewesen und 1933 nach Palästina ausgewandert, wäre Wolf vielleicht eines Tages der Chef des israelischen Geheimdienstes Mossad geworden.“
  • Aviv Geffen (geb. 10. Mai 1973 in Ramat Gan) ist ein israelischer Popmusiker, der auch auf Touren in der BRD und in der BRÖ auftritt. Geffen ist der Sohn des israelischen Schriftstellers Jonatan Geffen und Neffe des ehemaligen israelischen Generals und Ministers Moshe Dayan.
  • David Geffen (geb. 21. Februar 1943 in Neuyork) ist ein Musik- und Filmproduzent sowie Regisseur in den VSA. 1994 gründete Geffen gemeinsam mit Steven Spielberg und Jeffrey Katzenberg das Filmstudio DreamWorks SKG. Sein Vermögen wurde im März 2011 von Forbes mit 5,1 Milliarden Fed-Dollar angegeben, er befand sich damit auf Platz 200 der reichsten Personen der Welt.
  • Abraham Geiger (geb. 24. Mai 1810 in Frankfurt am Main; gest. 23. Oktober 1874 in Berlin) war ein Rabbiner. Nach ihm wurde das steuerfinanzierte Rabbinerseminar Abraham-Geiger-Kolleg in Potsdam benannt, das alle zwei Jahre den Abraham-Geiger-Preis verleiht.
Ex-VS-Finanzminister Timothy F. Geithner
  • Timothy Franz Geithner (geb. 18. August 1961 in Brooklyn, Neuyork Stadt) war in der ersten Amtszeit von Obama vom 26. Januar 2009 bis zum 25. Januar 2013 VS-Finanzminister. Schritte seiner Karriere waren Tätigkeiten in der Unternehmensberatung Henry Kissingers in Washington, ab 1988 in der International Affairs Division des VS-Finanzministeriums, 1999 als Under Secretary of the Treasury for International Affairs, ab 2002 Senior Fellow im International Economics Department des Council on Foreign Relations. Anschließend arbeitete er beim Internationalen Währungsfonds, ehe er im Oktober 2003 zum Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York berufen wurde.[69]
  • Samuel Gejdenson (geb. 20. Mai 1948 in Eschwege, Deutschland) ist ein Politiker in den VSA. Zwischen 1981 und 2001 vertrat er den zweiten Wahlbezirk des Bundesstaates Connecticut im VS-Repräsentantenhaus.
  • David Hillel Gelernter (geb. 5. März 1955) ist ein Informatiker und Journalist in den VSA. 1993 wurde er durch eine Briefbombe des Unabombers schwer verletzt. Er ist Kolumnist der „FAZ“.[70]
Zu Weihnachten stellten sie stets einen Baum auf, aber dennoch waren Sarah Michelle Gellars Eltern beide jüdisch.
  • Sarah Michelle Gellar (geb. 14. April 1977 in Neuyork Stadt; bürgerlich Sarah Michelle Prinze), ist eine Schauspielerin in den VSA. Bekanntgeworden ist sie durch die Rolle der Buffy Summers in der Fernsehserie Buffy – Im Bann der Dämonen (1997-2003) sowie durch die Filme Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast (1997), Eiskalte Engel (1999) und The Grudge (2004).
  • Uri Geller, eigentlich György Gellér, (geb. 20. Dezember 1946 in Tel Aviv) ist ein israelischer, in Englan) lebender Bühnenmagier, der von sich behauptet, übersinnliche Kräfte zu besitzen. Er wurde durch Löffelverbiegereien im zwangsfinanzierten Behördenfernsehen der BRD bekannt. Dieser „Geller-Effekt“ mit mehrfach vorgebogenen Löffeln beruht auf einfacher Materialermüdung.
  • Salomea Genin (geb. 1932 Berlin-Wedding) ist eine Kommunistin und war „Stasi-Spitzel“. Sie wanderte mit ihrer Familie nach Australien aus.
  • Manfred George, eigentlich Manfred Georg Cohn, auch Manfred Georg (geb. 22. Oktober 1893 in Berlin; gest. 30. Dezember 1965 in Neuyork) war ein Journalist, Publizist und Übersetzer. Von 1939 an bis zu seinem Tode war er Chefredakteur des jüdischen Emigrantenblattes „Aufbau“ in Neuyork.
  • Bronisław Geremek, eigentlich Benjamin Lewertow (geb. 6. März 1932 in Warschau; gest. 13. Juli 2008 in Lubien bei Neutomischel) war ein Historiker und Politiker, von 1997 bis 2000 Außenminister Polens.
  • Ernő Gerő (eigentl. Ernő Singer; geb. 8. Juli 1898 in Terbegec; gest. 12. März 1980 in Budapest) war ein Politiker in Ungarn. Seit 1945 hatte er für die Kommunistische Partei höchste Funktionärs- sowie Regierungsposten inne. 1956 wurde er Parteichef, gab in dem Jahr den Schießbefehl beim Ungarn-Aufstand und richtete das „Hilfsgesuch“ an die Sowjets, die den Aufstand niederschlugen.
  • Daniel Gerson (geb. 9. Mai 1963 in Zürich) ist seit 2011 Mitarbeiter am Institut für Judaistik der Universität Bern, verfaßt Judaika und ist Aktivist des Shoaismus.
  • Cornelia Irena Gerstenmaier, (geb. 18. April 1943 in Berlin) ist eine Publizistin und Tochter des evangelischen Theologen und Bundestagspräsidenten Eugen Gerstenmaier. Sie konvertierte zum Judentum.
  • Elfriede Gerstl (geb. 16. Juni 1932 in Wien; gest. 9. April 2009 ebenda) war eine Schriftstellerin in Österreich.
  • Alik Gershon (geb. 3. Juni 1980 in Dnipropetrowsk) ist ein israelischer Schachspieler. Am 21. Oktober 2010 erspielte sich Gershon einen Eintrag ins „Guinness-Buch der Rekorde“. Er bestritt 523 Partien im Simultanschach, von denen er 86 Prozent gewinnen konnte, da kaum einer der Gegenspieler die Regeln kannte.[71]
  • Estelle Getty (geb. 25. Juli 1923 als Estelle Scher in Manhattan, Neuyork Stadt; gest. 22. Juli 2008 in Los Angeles) war eine Schauspielerin in den VSA. 1947 heiratete sie Arthur Gettleman, von dessen Nachnamen sie ihren Künstlernamen ableitete. International bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Sophia Petrillo in der VS-Fernsehserie "Golden Girls" (ein Vorläufer von "Sex and the City"), die von 1985 bis 1992 in den USA gedreht und danach weltweit ausgestrahlt wurde. Hierin spielte sie die stets sarkastische und lebenserfahrene Seniorin einer Vier-Frauen-WG. Auch in der Nachfolgeserie „Golden Palace” trat sie in der Rolle der Sophia auf.
  • Stan Getz (geb. 2. Februar 1927 als Stanley Gayetzsky in Philadelphia; gest. 6. Juni 1991 in Malibu) war ein Saxophonist.
  • Josef Gielen (geb. 20. Dezember 1890 in Köln; gest. 19. Oktober 1968 in Wien) war ein Schauspieler, Regisseur und Direktor des Wiener Burgtheaters. Sein Sohn ist der Dirigent und Komponist Michael Gielen.
  • Alexander Ginsburg (geb. 22. Juni 1915 in Dünaburg im heutigen Lettland; gest. 5. Januar 1996 in Köln) war ein Jurist und von 1973 bis 1988 hauptamtlicher Generalsekretär des Zentralrats der Juden in der BRD. 1988 stellte sich nach dem Tod des Zentralratsvorsitzenden Werner Nachmann heraus, daß dieser Wiedergutmachungsgelder veruntreut hatte. Jüdische Gemeindefunktionäre verdächtigten Ginsburg der Mitwisserschaft an den Unregelmäßigkeiten und zwangen ihn zum Rücktritt.
  • Douglas Howard Ginsburg (geb. 25. Mai 1946) ist ein Jurist in den VSA. Er wurde 1987 von Präsident Ronald Reagan für ein Richteramt am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten vorgeschlagen, trat jedoch aufgrund von Vorwürfen in bezug auf früheren beträchtlichen Marihuana-Konsum nur neun Tage nach dem Vorschlag selbst von der Nominierung zurück.
  • Ruth Bader Ginsburg (geb. 15. März 1933 in Neuyork) ist eine Juristin und seit 1993 beisitzende Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten. Das Oberste Gericht setzt sich 2016 aus vier Weißen und fünf Nichtweißen (darunter drei Juden) zusammen.[72] Juden machen zwei Prozent der Bevölkerung der VSA aus.[73] Ginsburgs Mann, der jüdische Steuerfachanwalt Martin David Ginsburg, betätigte sich als Berater des texanischen Milliardärs Ross Perot und starb 2010.
  • Moissei Jakowlewitsch Ginsburg (1892–1946) gehörte zu Stalins Chefarchitekten. Man nennt ihn einen „führenden Vertreter des Konstruktivismus“. Ab 1928 wirkte er als Chef von Stalins „Stroikom“, der „Sektion Typisierung beim Komitee für Bauwesen der Russischen Sowjetrepublik“. Ab 1930 war Ginsburg der führende Stadtbaumeister von Moskau. 1935 übernahm er die Leitung der Errichtung von Repräsentationsbauten auf der Krim.[2]
  • Witali Lasarewitsch Ginsburg (geb. 4. Oktober 1916 in Moskau; gest. 8. November 2009 ebenda) war ein sowjetischer Physiker. Er erhielt 2003 für seine Forschungen über Supraleiter zusammen mit Anthony Leggett und Alexei Abrikosow den Nobelpreis für Physik. 1942 wurde er Leiter der theoretischen Abteilung des Physikalischen Instituts der Akademie der Wissenschaften der Sowjetunion in Moskau, später in Person Mitglied der Akademie der Wissenschaften.[74] Mit seinem Kollegen Lew Dawidowitsch Landau entwickelte er die Ginsburg-Landau-These über die Supraleitung, die von Lew Petrowitsch Gorkow weitergeführt wurde und – nach den Anfangsbuchstaben der Wissenschaftler – „GLAG-Theorie“ genannt wird. Später arbeitete Ginzburg mit dem „Dissidenten“ Andrei Sacharow an der Entwicklung der sowjetischen Wasserstoffbombe.
  • Esti Ginzburg (geb. 6. März 1990 in Tel Aviv, Rechtschreibvarianten Ginsberg, Ginsborg) ist eine israelisches Modell und eine Schauspielerin.
  • Natalia Ginzburg (geb. 14. Juli 1916 in Palermo; gest. 7. Oktober 1991 in Rom) war eine Schriftstellerin in Italien.
  • Ralph Giordano (geb. 20. März 1923 in Hamburg; gest. 10. Dezember 2014) war ein Medienschaffender in der BRD. 2003 erhielt er den Leo-Baeck-Preis, 2009 gab man ihm das Große Bundesverdienstkreuz.
  • Donald A. Glaser (geb. 21. September 1926 in Cleveland, Ohio; gest. 28. Februar 2013 in Berkeley, Kalifornien) war ein Physiker, Molekularbiologe und Neurobiologe in den VSA; Nobelpreis für Physik 1960.
  • Fritz Glaser, war ein jüdischer Kunstsammler aus Dresden. 2009 wurde bekannt, daß dessen Erbin Ute Glaser ein Ölgemälde des Malers Otto Dix aus dem Jahr 1920 einforderte, das die Stadt Freiburg 1959 ersteigert hatte und eine Million Euro Entschädigung an eine Erbin zahlen wollte, damit das Bild weiter im Museum für „Neue Kunst” hängen bleiben darf. Das Werk mit dem Titel „Max John” gehörte früher Fritz Glaser. Laut seinen Erben hatte er es im Zweiten Weltkrieg unter Zwang verkaufen müssen.[75]
  • Paul Michael Glaser (geb. 25. März 1943 in Cambridge, Massachusetts) ist ein Schauspieler und Regisseur in den VSA. Er wurde in den 1970er Jahren bekannt durch die amerikanische Krimiserie Starsky und Hutch, in der er den Starsky spielte.
  • Niko von Glasow (geb. 1960 in Köln als Niko Brücher) ist ein deutschsprachiger Filmproduzent und Regisseur. Am 7. November 2007 strahlte der WDR in der Reihe Menschen hautnah seinen autobiographischen Dokumentarfilm Schau mich an[76] aus, in dem von Glasow sein Leben als Contergan-Geschädigter aufarbeitet.[77] Für das Film-Projekt (und Buch) NoBody's Perfect: „Auf der Suche nach zwölf durch Contergan geschädigte Menschen, die bereit sind, sich nackt fotografieren zu lassen”;[78] wo es darum ging, auch einen Kalender mit Nackfotos Contergangeschädigter zu vermarkten, erhielt Niko von Glasow den Deutschen Filmpreis 2009.
  • André Glucksmann (geb. 19. Juni 1937 in Boulogne-Billancourt; gest. 9. November 2015) war ein Schriftsteller in Frankreich. Er nahm an den Mai-Demonstrationen im Jahre 1968 teil und bezeichnete sich als militanten Maoisten. Danach wurde er Mitglied der Gauche Prolétarienne (GP), die die antiautoritäre Revolte des Pariser Mai in eine proletarische Revolution weiterentwickeln wollte und den Kampf noch bis 1970 fortführte, unterstützt von Jean-Paul Sartre. Glucksmann philosophierte auch über „das Böse“. Als einen erfolgversprechenden Kampf gegen das Böse sah er z. B. den Irakkrieg der VSA an. Bereits 1999 hatte Glucksmann den Krieg der NATO gegen Slobodan Milošević gutgeheißen.
  • Heinrich Anselm Gerd Glücksmann (geb. 31. Juli 1913 in Guben; gest. 8. September 1999 in Berlin) war ein Jurist und kommunistischer Funktionär in der DDR, die ihn mit ihrem Verdienstorden in verschiedenen Stufen auszeichnete. Nach 1990 erteilte man ihm in Berlin eine Anwaltszulassung. 1998 vertrat er die Veranstalter der Love Parade vor Gericht gegen den Senat.
  • Michail Fabianowitsch Gnessin (geb. 2. Februar 1883 in Rostow am Don; gest. 5. Mai 1957 in Moskau) war ein sowjetischer Komponist.
  • Paulette Goddard (geb. 3. Juni 1910 in Whitestone Landing, Neuyork; gest. 23. April 1990 in Ronco, Schweiz; gebürtig Pauline Marion Levy) war eine Schauspielerin. Sie war von 1936 bis 1942 mit dem jüdischen Schauspieler Charlie Chaplin verheiratet.
  • Adrienne Goehler (geb. 13. Oktober 1955 in Lahr im Schwarzwald) ist eine Psychologin und Kulturfunktionärin in Berlin. Vom 16. Juni 2001 bis 17. Januar 2002 war sie Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Berlin.
  • Dore Gold (geb. 1953) ist ein israelischer Diplomat. Von 1996 bis 1997 beriet er den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in außenpolitischen Fragen, sodann war er von 1997 bis 1999 Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen, schließlich war er von 2002 bis 2004 Berater des damaligen israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon.
  • Harry Gold (geb. 12. Dezember 1910 in Philadelphia, Pennsylvania; gest. 28. August 1972) war ein Chemielaborant in den VSA und wurde wegen seiner Kuriertätigkeit für die Sowjetunion, bei der er unter anderem Informationen über das amerikanisch-britisch-kanadische Atomprogramm (Manhattan-Projekt) weitergab, zu 30 Jahren Haft verurteilt, die er auch verbüßen mußte.
  • Adam Goldberg (geb. 25. Oktober 1970 in Santa Monica) ist ein Schauspieler in den VSA, der meistens stereotypische jüdische Personen darstellt. Steven Spielberg gab ihm eine Rolle in Der Soldat James Ryan.
David Ehrenstein und Jeff Goldblum (Die Fliege)
  • Jeffrey Lynn Goldblum (geb. 22. Oktober 1952 in West Homestead, Pennsylvania) ist ein Schauspieler in den VSA (Die Fliege, Jurassic Park).
  • Nora Goldenbogen ist Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Dresden.
  • Daniel Goldhagen (geb. 30. Juni 1959 in Boston, Massachusetts) ist ein Soziologe in den VSA, der politische Beschuldigungs- und Haßliteratur verfaßt und auf diese Weise pauschal Deutsche und alle Nichtjuden verunglimpft.[79] Historiker lehnen seine Methoden und Dämonisierungen überwiegend ab.
  • Emma Goldman (geb. 27. Juni 1869 in Kowno, heute Litauen; gest. 14. Mai 1940 in Toronto, Kanada) war eine Anarchistin, Sozialistin und Feministin. Nach mehreren Gefängnisstrafen wurde sie 1919 von den VSA ins boschewistische Rußland ausgewiesen.
  • Nahum Goldmann (geb. 10. Juli 1895 in Wischnewo, Weißrußland; gest. 29. August 1982 in Bad Reichenhall) war ein jüdischer und zionistischer Lobbyfunktionär. Als Chef des 1936 von ihm gegründeten Jüdischen Weltkongresses (WJC), der Dachorganisation aller jüdischen Verbände außerhalb des Staates Israel, setzte er sich von 1949 bis 1978 im Ausland stets für Israel ein. Ab 1940 bis 1960 hielt er sich als amerikanischer Staatsbürger in den VSA auf. Von 1960 an lebte er in Israel und der Schweiz, deren Staatsbürgerschaft er ab 1969 besaß. Im Lauf seines Lebens hatte er sieben Staatsangehörigkeiten und lebte zuletzt längere Zeit in Paris.
  • Robert B. Goldmann (geb. 1. Mai 1921 in Reinheim (Odenwald)) ist ein Journalist und Publizist in den VSA. Er arbeitete zunächst für das American Jewish Committee, ab 1980 dann für die jüdische Kampf- und Diffamierungsorganisation Anti-Defamation League, deren Europa-Büro in Paris er mehrere Jahre lang leitete. 1996 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
  • Pinchas Goldschmidt, Rabbiner in Moskau, mischte sich auf einer in Köln abgehaltenen Rabbiner-Konferenz 2012 anläßlich des Kölner Beschneidungsurteils in die BRD-Verhältnisse ein und phantasierte von einem „gravierendsten Angriff auf jüdisches Leben in Europa“.[80]
  • Benedikt Moses Baruch Goldschmidt (* um 1575 in Frankfurt am Main; † 1642 in Kassel), als Schutzjude in Witzenhausen (1618–1622) und in Kassel (ab 1620) erwähnt, war Hofbankier dreier hessischer Landgrafen (Moritz, Wilhelm V. und Wilhelm VI.), Hofjuwelier, und Erster Vorsteher der Landesjudenschaft.
  • Berthold Goldschmidt (* 18. Januar 1903 in Hamburg; † 17. Oktober 1996 in London) war ein Komponist und Dirigent.
  • Georges-Arthur Goldschmidt (geb. 2. Mai 1928 in Reinbek bei Hamburg) ist ein Schriftsteller, Essayist und Übersetzer.
  • Harry Goldschmidt (* 17. Juni 1910 in Basel; † 19. November 1986 in Dresden) war ein Musikwissenschaftler und Kommunist, der 1949 von der Schweiz in die DDR übersiedelte, und dort stets im Sinn des Regimes forschte und agierte. In einem Nachruf im SED-Zentralorgan Neues Deutschland würdigte ihn das DDR-Kulturministerium als Nestor der marxistisch-leninistischen Musikwissenschaft in der DDR.
  • Jakob Goldschmidt (* 31. Dezember 1882 in Eldagsen; † 23. September 1955 in Neuyork) war ein Bankier.
  • James Michael "Jimmy" Goldsmith (* 26. Februar 1933 in Paris; † 18. Juli 1997) war ein Milliardär in Großbritannien (Spitzname: „Der Geldmacher“).
  • Adam Goldstein (* 30. März 1973 in Philadelphia; † 28. August 2009 in Neuyork) war ein Musikunterhalter in den VSA, alias DJ AM. Bis 2006 war Goldstein mit Nicole Richie, der Tochter von Lionel Richie, verlobt gewesen und hatte dann bis März 2007 eine kurzzeitige Beziehung mit der VS-amerikanischen Pop-Sängerin und Schauspielerin Mandy Moore. Er verstarb mutmaßlich an seinen Drogenkonsum.[81][82]
Baruch Goldstein, Massenmörder
  • Baruch Goldstein (geb. 9. Dezember 1956 in Brooklyn, Neuyork; gest. 25. Februar 1994 in Hebron) war ein Offizier der israelischen Armee und politischer Aktivist. Am 25. Februar 1994 betrat er um 5 Uhr in seiner Uniform mit einem Galil-Sturmgewehr und vier gefüllten Magazinen in Hebron die „Höhle Machpela“, einen religiösen Ort, an dem Mohammedaner beteten, erschoß 29 Personen und verletzte mindestens 150; unter den Opfern befanden sich zahlreiche Kinder. Nachdem seine Munition aufgebraucht war, wurde Goldstein von Überlebenden des Massakers überwältigt und mit einem Feuerlöscher erschlagen. Der israelische Rabbiner Yitzchak Ginsburgh lobte Goldsteins Tat öffentlich und bezeichnete ihn als Märtyrer. Der israelische Staat duldete fünf Jahre ein in Hebron von Verehrern errichtetes Denkmal mit der Aufschrift: „Hier ruht der Heilige Dr. Baruch Kappel Goldstein, gesegnet sei das Andenken dieses aufrichtigen und heiligen Mannes, möge der Herr sein Blut rächen, der seine Seele den Juden, der jüdischen Religion und dem jüdischen Land geweiht hat. Seine Hände sind unschuldig und sein Herz ist rein.“
  • Bernard Goldstein (* 1889 in Siedlce bei Warschau; † 7. Dezember 1959 in Neuyork Stadt) war ein kommunistischer Politiker in Polen.
  • Kurt Goldstein (* 3. November 1914 in Scharnhorst/Westfalen; † 24. September 2007 in Berlin) war ein Journalist und kommunistischer Funktionär in der DDR. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er politischer Mitarbeiter der Westabteilung des Zentralkomitees der SED und wechselte 1956 zum Rundfunk der DDR, wo er bis zu seiner Pensionierung 1978 als Funktionär in leitender Stellung tätig war.
  • Martin Goldstein (* 1927 in Bielefeld; † 31. August 2012 in Düsseldorf) war ein Arzt und Autor, der einen jüdischen Vater hatte. Er beantwortete unter den Pseudonymen Dr. Jochen Sommer und Dr. Alexander Korff von 1969 bis 1984 in der Zeitschrift Bravo unter der Rubrik „Was Dich bewegt“ die angeblichen Fragen jugendlicher Leser und gab ihnen Sex-Ratschläge.
  • Michael Emmanuilowitsch Goldstein (Pseudonym: Michajlo Michajlovsky) (* 8. November 1917 in Odessa; † 7. September 1989 in Hamburg) war ein israelischer Violinist und Komponist.
  • Moritz Goldstein (* 27. März 1880 in Berlin; † 3. September 1977 in Neuyork) war ein Schriftsteller und Journalist in den VSA.
  • Saul Goldstein ist ein Immobilien-Investor und -Manager aus den VSA. Sein 2007 gegründetes Activum SG Capital Management-Unternehmen hat in Berlin mehrere Büro- und Einzelhandelskomplexe erworben. Das Bürogebäude befindet sich im Stadtteil Prenzlauer Berg. Zuvor war Goldstein für Cerberus-Fonds tätig. Goldstein verantwortete dort den Erwerb und das Management von europäischen Immobilien und Immobilienfirmen im Volumen von insgesamt fünf Milliarden Euro. Goldstein zum deutschen Immobilienmarkt: „Wir glauben, daß Deutschland einer der wenigen Investmentmärkte für Immobilien ist, die attraktive Renditen bieten.”[83] Saul Goldstein ist auch mit am Real Estate- Geschäft beteiligt.[84]
  • Richard Goldstone (* 26. Oktober 1938 in Johannesburg-Boksburg) ist ein Jurist, Völkerrechtler und ehemaliger VN-Chefankläger (1994–1996) aus Südafrika. Er untersuchte 2009 für die VN-Menschenrechtskommission mögliche Menschenrechtsverbrechen während der israelischen Militäroperation Gegossenes Blei im Gazastreifen. Seinen Abschlußbericht dazu, den sogenannten Goldstone-Bericht, veröffentlichte er im September 2009. In ihm werden der israelischen Armee und der Hamas Verstöße gegen das Kriegsvölkerrecht vorgeworfen und diese verurteilt.
  • Eduard Goldstücker (* 30. Mai 1913 in Podbiel, Österreich-Ungarn; † 23. Oktober 2000 in Prag) war ein tschechoslowakischer Literaturhistoriker, Publizist, Germanist und Diplomat. Nach 1931 war er der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei beigetreten.
  • Barry Morris Goldwater (* 2. Januar 1909 in Phoenix; † 29. Mai 1998 in Paradise Valley) war ein Politiker in den VSA und Mitbegründer der dortigen modernen konservativen Bewegung. Er war über fünf Legislaturperioden Senator für den Staat Arizona (1953–1965 und 1969–1987) und Präsidentschaftskandidat der Republikanischen Partei, scheiterte bei der Wahl im Jahr 1964 gegen den damaligen Amtsinhaber Lyndon B. Johnson.
  • Samuel Goldwyn (* 17. August 1879 in Warschau als Schmuel Gelbfisz; † 31. Januar 1974, Los Angeles) war ein Filmproduzent in den VSA. Er war beteiligt an der Gründung bekannter Filmstudios wie den United Artists und der Metro-Goldwyn-Mayer.
  • Tony Goldwyn, eigentlich Anthony Howard Goldwyn (geb. 20. Mai 1960), ist ein Schauspieler, Regisseur und Filmproduzent. Tony Goldwyn ist ein Enkelsohn des Filmproduzenten Samuel Goldwyn. Tony Goldwyn ist seit 1989 mit Jane Musky verheiratet.
  • Daniel Goleman (* 1946 in Stockton, VSA) ist ein Psychologe und Wissenschaftsjournalist in den VSA.
  • Claire Goll (geb. Clara Aischmann) (* 29. Oktober 1890 in Nürnberg; † 30. Mai 1977 in Paris) war eine Schriftstellerin und Journalistin und die Ehefrau des Literaten Yvan Goll. Nach dessen Tod 1950 widmete sich Claire Goll zunehmend dem Werk ihres Mannes – wobei sie Texte manipulierte und Daten fälschte.
  • Victor Gollancz (* 9. April 1893 in London; † 8. Februar 1967 ebenda) war ein Verleger in Großbritannien. Ab Mai 1945 wandte er sich leidenschaftlich gegen die These von der Kollektivschuld der Deutschen, führte Kampagnen gegen den Hunger und verurteilte die Vertreibung der Deutschen aus Ostmitteleuropa. In seinem Buch Our Threatened Values (London, 1946; 1947 in Zürich mit dem Titel Unser bedrohtes Erbe auf deutsch erschienen) beklagte Gollancz die Verbrechen an den besiegten Deutschen: „Sofern das Gewissen der Menschheit jemals wieder empfindlich werden sollte, werden diese Vertreibungen als die unsterbliche Schande all derer im Gedächtnis bleiben, die sie veranlaßt oder sich damit abgefunden haben. Die Deutschen wurden vertrieben ... mit dem denkbar höchsten Maß von Brutalität.“ (→ Hellstorm)
  • Benny Goodman (* 30. Mai 1909 in Chicago, Illinois; † 13. Juni 1986 in Neuyork) war ein Jazzmusiker (Klarinettist) und „Bandleader“ des „Swing“ in den VSA.
  • Arie Goral-Sternheim, auch Arie Goral; geb. Walter Lovis Sternheim (geb. 16. Oktober 1909 in Rheda (Westfalen); gest. 23. April 1996 in Hamburg) war ein Literat und Maler.
  • Nadine Gordimer (geb. 20. November 1923 in Springs, Transvaal; gest. 13. Juli 2014 in Johannesburg) war eine Literatin in Südafrika, die jahrzehntelang für die Errichtung der Herrschaft der Schwarzen in Afrika kämpfte. Für ihren „antirassistischen“ Einsatz gab sie sich gern als Weiße aus („Ich bin nur zufällig weiß...“). 1991 gab man ihr den Nobelpreis für Literatur.
  • Joseph Gordon-Levitt (geb. 17. Februar 1981 in Los Angeles) ist ein Schauspieler in den VSA und bekannt aus „(500) Days of Summer“ (2009) und „Inception“ (2010).
  • Noah Gordon (geb. 11. November 1926 in Worcester/Massachusetts) ist ein Literat in den VSA (Romane Der Medicus, Der Schamane, Die Erben des Medicus).
  • Leonid Gosman (geb. 13. Juli 1950 in Leningrad) ist ein Politiker in Rußland und Mitvorsitzender der 2008 gegründeten Partei „Rechte Sache“.
  • Sophia N. Goudstikker (* 15. Januar 1865 in Amsterdam; † 20. März 1924 in München) war Fotografin, Unternehmerin und eine frühe lesbische Kämpferin gegen die Stellung des Mannes in der Familie.
  • Alexander Jerome Gould (* 4. Mai 1994 in Los Angeles) ist ein Schauspieler und Synchronsprecher in den VSA (Finding Nemo).
  • Harold Gould, gebürtig Harold V. Goldstein (* 10. Dezember 1923 in Schenectady, Neuyork; † 11. September 2010 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein Schauspieler in den VSA. Bekanntheit erlangte er mit Auftritten in Serien wie „Golden Girls“ und „Columbo“. In dem Oscar-prämierten Film „Der Clou“ von 1973 spielte er einen Betrüger.
  • Heinrich Graetz (* 31. Oktober 1817 in Xions, Provinz Posen; † 7. September 1891 in München) war ein Historiker, der eine voluminöse „Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart“ verfaßt hat.
  • Lee Grant (geb. 31. Oktober 1927 in Neuyork Stadt; eigentlich Lyova Haskell Rosenthal) ist eine Schauspielerin und Regisseurin in den VSA.
  • Adam M. Green (geb. 28. Mai 1981 in Mt. Kisco, Neuyork) ist ein Sänger und Liederschreiber in den VSA. Er ist Mitglied der Rock-Gruppe The Moldy Peaches und tritt seit 2002 auch als Einzelsänger auf. Seine Musik gilt als beeinflußt von Bob Dylan, Lou Reed, Scott Walker und Leonard Cohen. Bekannteste Lieder sind die Single-Auskopplungen Jessica, Friends of Mine, Dance with me und Emily.
Jonathan Greenblatt, Chef der jüdischen Kampforganisation ADL
  • David Greenglass (geb. 2. März 1922 in Neuyork) war ein Atomspion für die Sowjetunion, tätig in den VSA. Er wurde von seiner Frau Ruth Greenglass (geb. Printz) auf Betreiben seiner Schwester Ethel Rosenberg und seines Schwagers Julius Rosenberg für die sowjetische Spionage angeworben. Das Ehepaar Rosenberg wurde am 19. Juni 1953 wegen Atom-Spionage für die Sowjetunion im Staatsgefängnis „Sing Sing“ in Neuyork auf dem elektrischen Stuhl hingerichtet.
  • Alan Greenspan (geb. 6. März 1926 in Neuyork) ist ein Finanzoligarch in den VSA. Er war vom 11. August 1987 bis zum 31. Januar 2006 Vorsitzender der VS-Notenbank „Fed“ (Federal Reserve Board). Unter seiner Führung wuchs die Geldmenge M3 von 3,614 Billionen Fed-Dollar zum Zeitpunkt seines Amtsantritts auf 10,250 Billionen zum Ende seiner Amtszeit, d. h. um 283,62 %. VS-Präsident George W. Bush verlieh Greenspan 2005 die Freiheitsmedaille („Presidential Medal of Freedom“), die höchste zivile Auszeichnung in den VSA. Im Januar 2008 begann Greenspan eine Beratungstätigkeit für die Paulson & Co. Hedge-Fonds Gesellschaft. Seine jüdische Frau Andrea Mitchell, war eine NBC-News-Reporterin.
  • Bud Greenspan (* 18. September 1926 in Neuyork; † 25. Dezember 2010 ebenda) war ein Filmregisseur, Autor, Produzent vor allem von Sport-Dokumentationen.
  • Ellie Greenwich (* 23. Oktober 1940 in Brooklyn, Neuyork; † 26. August 2009 ebenda) war eine Musik-Produzentin und Sängerin in den VSA. Sie arbeitete mit Künstlern wie Frank Sinatra und Ella Fitzgerald sowie dem Produzenten Phil Spector zusammen. Zu ihren Kompositionen gehörten unter anderem „Be my Baby“ und „River Deep, Mountain High“.
  • Brad Grey (geb. 29. Dezember 1957) ist der Chairman und CEO von Paramount Pictures, eine Position, die er seit 2005 innehat.
  • Jennifer Grey (geb. 26. März 1960 in Neuyork) ist eine Schauspielerin in den VSA. 1987 spielte sie in dem Tanzfilm Dirty Dancing. Nach einer Nasenoperation durchlebte Grey Anfang der 1990er Jahre ein Karrieretief. Durch diesen Eingriff sollte ihr Aussehen einem konventionellen Schönheitsideal angeglichen werden. Danach war sie aber kaum wiederzuerkennen.
  • Arye Gross (geb. 17. März 1960 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein Schauspieler in den VSA (Big City Blues, Big Eden, Nur noch 60 Sekunden, Minority Report).
  • David Jonathan Gross (geb. 19. Februar 1941 in Washington D. C.) ist ein Physiker in den VSA, Nobelpreis für Physik 2004.
  • Jan Tomasz Gross (geb. 1. August 1947 in Warschau) ist ein Historiker, Autor und Soziologe in den VSA.
  • Raphael Gross (geb. 1966 in Zürich) ist ein Verfasser von Judaika und Multifunktionär im Shoaismus: Direktor des Leo Baeck-Instituts in London (seit 2001), Direktor des Jüdischen Museums Frankfurt (seit 2006) und Direktor des Fritz Bauer-Instituts in Frankfurt am Main (seit 2007).
  • Alfred Grosser (geb. 1. Februar 1925 in Frankfurt am Main) ist ein Publizist und Politikwissenschaftler. Seine Ansichten wurden über Jahrzehnte im BRD-Staatsfernsehen abgefragt, er selbst wurde mit Preisen und Ehrungen überschüttet.
  • David Grossman (geb. 25. Januar 1954 in Jerusalem) ist ein israelischer Schriftsteller und Journalist.
  • Stephan Großmann ist ein Publizist. [2]
  • Wassilij Grossmann (geb. 12. Dezember 1905 in Berdytschiw, Ukraine; gest. 14. September 1964 in Moskau) war ein sowjetischer Schriftsteller und Propagandist.
  • Paul Grosz (* 18. Juli 1925 in Wien; † 29. August 2009 ebenda) war langjähriger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
  • Fritz Grünbaum, auch: Fritz Gruenbaum, eigentlich Franz Friedrich Grünbaum (1880-1941) war ein Kabarettist, Operetten-, Schlagerautor und Conférencier.
  • Sachar Grünberg ist ein Schriftsteller. [2]
  • Ernst Grumbach ist ein Philologe. [2]
  • Lea Grundig (* 23. März 1906 in Dresden als Lea Langer; † 10. Oktober 1977) war eine Kommunistin in der DDR, Malerin und Grafikerin. Sie wurde 1926 Mitglied der KPD, ab 1964 war sie Mitglied des Zentralkomitee der SED.
  • Fritz Grunsfeld ist ein Jurist. [2]
  • Peggy Guggenheim, eigentlich Marguerite Guggenheim (* 26. August 1898 in Neuyork, VSA; † 23. Dezember 1979 in Padua, Italien) war eine Kunstsammlerin.
  • Willy Guggenheim (* 16. März 1900 in Zürich; † 30. Oktober 1977 in Bondo; alias Varlin) war ein Kunstmaler in der Schweiz. Infolge einer Reise nach Venedig wurde er – nach eigenen Angaben – durch das viele Wasser zum Alkoholiker.
  • Emil Guggenheimer (* 21. Januar 1860 in München; † 1925 in Berlin) war ein Großindustrieller.
  • Meyer G. Guggenheim (* 1. Februar 1828 in Lengnau (AG), Schweiz; † 15. März 1905 in St. Augustin, Florida) war ein Industrieller. Er war das Oberhaupt der amerikanischen Linie der Guggenheim-Familie.
  • Solomon R. Guggenheim (geb. 2. Februar 1861 in Philadelphia; gest. 3. November 1949 in Sands Point/Neuyork) war ein Industrieller.
  • Ludwig Gumplowicz (geb. 9. März 1838 in der Republik Krakau (heute Polen); gest. 19. August 1909 in Graz; polnisch Ludwik Gumplowicz) war ein Rechtsprofessor an der Universität Graz.
  • Batya Gur (geb. 20. Januar 1947 in Tel Aviv; gest. 19. Mai 2005 in Jerusalem) war eine israelische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin.
  • Arcadius Rudolf Lang Gurland (auch: Arkadij Gurland) (geb. 1. September 1904 in Moskau; gest. 27. März 1979 in Darmstadt) war ein Politikwissenschaftler. 1940 verlegte Gurland seinen Wohnsitz aus Deutschland in die VSA. Dort war er bis 1945 am Institute of Social Research in Neuyork angestellt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland hatte er in der BRD von 1950 bis 1954 an der „Universitätsfront“ eine Planstelle zur Psychologischen Kriegführung gegen das deutsche Volk inne (Leiter des Instituts für Politische Wissenschaft an der Freien Universität Berlin).
  • Wladimir Gussinski (geb. 6. Oktober 1952 in Moskau) war einer der wenigen Oligarchen, die nicht aus der ehemaligen sowjetischen Führungsschicht stammen. Der ehemalige Taxifahrer gründete Firmen in verschiedenen Branchen, seine Bank stieg zu einer der größten Finanzinstitutionen Rußlands auf und er baute sich ein Medienimperium auf. Im Jahr 2000 saß er einige Tage in Untersuchungshaft und wurde freigelassen, nachdem er einen Vertrag unterschrieb, der es dem russischen Konzern Gazprom ermöglichte, ihm für 300 Mio. VS-Dollar alle Aktien seines Unternehmens Media-Most abzukaufen. In Rußland war Gussinski auch Präsident des Russischen Jüdischen Kongresses (von 1996–2001). Anfang 2001 verließ Gussinski Rußland in Richtung Spanien, um einem Haftbefehl zu entgehen und flüchtete dann nach Israel. Bis 2012 war er dort Mehrheitseigner des russischsprachigen Fernsehsenders RTVi, der in Rußland über Satellit empfangen werden kann.
  • Lars Gustafsson (geb. 17. Mai 1936 in Västerås; gest. 3. April 2016) war ein Schriftsteller in Schweden. Er lebte ab 1972 mit einem DAAD-Stipendium zwei Jahre in West-Berlin. 1981 konvertierte Gustafsson zum Judentum. 1983 bis 2006 lehrte er Germanistische Studien und Philosophie an der University of Texas in Austin/Texas. Das Goethe-Institut in Weimar gab ihm 2009 die Goethe-Medaille.[85]
  • Eugen Gutmann (1840–1925) war ein Bankier, Mitbegründer der Dresdner Bank und von 1872 bis 1920 ihr Vorstandsvorsitzender. Gutmann war 1905 ebenfalls Mitgründer der Deutschen Orientbank und der Deutsch-Südamerikanischen Bank. Er war der Vater des Dresdner-Bank-Vorstandes Herbert M. Gutmann.
  • Herbert M. Gutmann (geb. 15. Oktober 1879 in Dresden; gest. 22. Dezember 1942 in Paignton, England) war Vorstandschef, später Aufsichtsrat der Dresdner Bank.[86] Er war der Sohn des Dresdner-Bank-Mitbegründers Eugen Gutmann.
  • Robert Gutman ist ein Politiker und Jurist. [2]
  • Steve Guttenberg (geb. 24. August 1958 als Steven Robert Guttenberg in Neuyork) ist Schauspieler in den VSA. Er spielte mit in dem Fernsehfilm The Day After – Der Tag danach (The Day After) über die Auswirkungen eines fiktiven Atomkriegs in den VSA.
  • Micha Guttmann (geb. 1947 in Berlin) ist ein in Köln lebender Rechtsanwalt und Journalist. Er arbeitete als Redakteur beim Westdeutschen Rundfunk in Köln und auch für den Springer-Konzern.[87] Von 1988 bis 1992 war Guttmann Generalsekretär des Zentralrats der Juden in der BRD. Guttmann agitiert auch für die polizeistaatliche Unterdrückung Andersdenkender (Vorsitzender des Kuratoriums einer gegen die freie Meinungsäußerung gerichteten Stiftung des Deutschen Anwaltvereins).
  • Robert Guttmann (1939–2009) war Jurist, Journalist und Multifunktionär. 1972 wurde er Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern und gehörte seit 1988 dem Zentralrat der Juden an, dessen stellvertretender Vorsitzender er von 1991 bis 1993 war.[88] Seit 1996 wirkte er zudem als Bundesvorsitzender der Zionistischen Organisation Deutschlands (ZOD). Guttmann gehörte dem Hörfunkrat des Deutschlandradios seit dessen Gründung im Jahre 1994 an, wurde 1997 dessen stellvertretender Vorsitzender und leitete ihn seit 2006.
  • Bernhard Guttmann (geb. 1869 in Breslau; gest. 1959 in Buchenbach bei Freiburg) war ein Journalist (1899 bis 1930 Redaktionsmitglied der Frankfurter Zeitung, heute → Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Schriftsteller.
  • Jake Gyllenhaal (geb. 19. Dezember 1980 in Los Angeles, als Jacob Benjamin Gyllenhaal) ist ein Schauspieler in den VSA. Er ist Sohn des Regisseurs Stephen Gyllenhaal und der jüdischen Produzentin/Autorin Naomi Foner. Jake ist der jüngere Bruder von Maggie Gyllenhaal, die ebenfalls Schauspielerin ist.
  • Maggie Gyllenhaal (geb. 16. November 1977 in Neuyork Stadt) ist eine Schauspielerin in den VSA. Sie ist die Tochter des Regisseurs Stephen Gyllenhaal sowie der Produzentin und Autorin Naomi Foner. Ihr Bruder ist der Schauspieler Jake Gyllenhaal. 2008 spielte sie in der Batman-Fortsetzung The Dark Knight die Rolle der Staatsanwältin Rachel Dawes.
Ex-Stasi-Spitzel Gregor Gysi
  • Gregor Gysi (geb. 16. Januar 1948 in Berlin) ist ein ehemaliger Stasi-Spitzel (Aussage u. a. der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, die diese 2008 tätigte) und deutschenhassender Funktionär der Partei „Die Linke”, der Nachfolgerin der Mauermörderpartei SED. Sein Vater war der hohe DDR-Staatsfunktionär Klaus Gysi, seine Mutter war Irene Lessing. Gysis zweite Ehefrau wurde 1996 die Politikerin Andrea Gysi, von der er seit 2010 getrennt lebte und 2013 geschieden wurde.
  • Irene Gysi, geborene Lessing (geb. 1912 in St. Petersburg; gest. 2007) war eine höhere DDR-Staatsfunktionärin. Sie war in der DDR zunächst Verlagsleiterin, dann Leiterin der Hauptverwaltung Internationale Beziehungen im Kulturministerium (1956–1977) sowie ab 1978 bis zu ihrem Ruhestand 1988 Direktorin des DDR-Zentrums des Internationalen Theaterinstituts (ITI) der UNESCO. Irene Gysi war die erste Frau von Klaus Gysi und Mutter von Gregor Gysi.

H

Haaretz ist eine israelische Tageszeitung.
  • Hugo Haase (geb. 29. September 1863 in Allenstein, Ostpreußen; gest. 7. November 1919 in Berlin) war ein SPD-Funktionär und nach der Novemberrevolte 1918 für zwei Monate stellvertretender Reichskanzler. Von 1897 bis 1907 und von 1912 bis 1918 saß Haase im Reichstag, von 1911 bis 1916 stand er gemeinsam mit Friedrich Ebert der SPD im Reich vor.
  • Hans Habe, eigentlich János Békessy (geb. 12. Februar 1911 in Budapest; gest. 29. September 1977 in Tessin) war ein Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor. Als Schriftsteller benutzte er verschiedene Pseudonyme. Habe fiel eine Schlüsselrolle bei der Neuformierung der westdeutschen Presselandschaft nach 1945 zu. Er lizenzierte insgesamt 18 Zeitungen und leitete das Besatzerblatt „Neue Zeitung“.[2] Habe gab an, aus seiner Redaktion seien 16 Chefredakteure und über 30 Redakteure in leitenden Stellungen hervorgegangen, u. a. Egon Bahr, Hildegard Hamm-Brücher, Ernst Cramer und Peter Boenisch.[89]
  • Fritz Haber (* 9. Dezember 1868 in Breslau; † 29. Januar 1934 in Basel) war ein Chemiker in Deutschland. Er erhielt 1918 den Nobelpreis für Chemie „für die Synthese von Ammoniak aus dessen Elementen“.
  • Hans Hagen (1922–1992) auch Hans Oliva, John Ryder war ein Journalist und Drehbuchautor, Vater von Nina Hagen.
Nina Hagen und Cosma Shiva Hagen
  • Nina Hagen (geb. 11. März 1955 in Berlin) ist eine Sängerin. Ihre Eltern sind Hans Hagen und die Schauspielerin Eva-Maria Hagen; Stiefvater ist Wolf Biermann. Nina Hagen wollte in der DDR ursprünglich Schauspielerin werden. Ihr Antrag wurde seitens der Schauspielschule abgelehnt. Dies beruhte auf dem Vermerk „Verhindern!“ des zuständigen Offiziers der Staatssicherheit auf dem Aufnahmeantrag. Sie ließ sich im August 2009 in Schüttorf von Pastor Karl-Wilhelm ter Horst evangelisch-reformiert taufen. Tochter von Nina Hagen ist die Schauspielerin Cosma Shiva Hagen (geb. 1981).
  • Achad Ha'am (* 18. August 1856 in Skwyra bei Kiew, Ukraine; † 2. Januar 1927 in Tel Aviv, geb. als Ascher Ginsberg) war ein zionistischer Aktivist, Hauptvertreter und „Erfinder” des später so genannten Kultur-Zionismus.
  • Shane Haboucha (geb. 1990) ist ein Schauspieler in den VSA (Desperation, Stacy's Mom).
  • Albert Viljam Hagelin (geb. 24. April 1881 in Bergen; gest. 25. Mai 1946 in Oslo) war ein Geschäftsmann, Opernsänger und Politiker. Er war Sohn eines Goldschmieds und einer aus Schweden stammenden Jüdin. 1940 wurde er Minister in der von Vidkun Quisling geführten Regierung, stand verschiedenen Ressorts vor und trat 1944 zurück. 1946 wurde er in Norwegen unter der Bezichtigung des Landesverrats hingerichtet.
  • Ludwig Albert Hahn (* 12. Oktober 1889 in Frankfurt am Main; † 4. Oktober 1968 in Zürich) war ein Bankier. Er war lange Jahre Vorstand der Deutschen Effecten- und Wechsel-Bank AG in Frankfurt am Main und zudem Professor an der dortigen Universität.
  • Corey Haim (* 23. Dezember 1971 in Toronto, Ontario; † 10. März 2010 in Los Angeles, Kalifornien) war ein drogensüchtiger Schauspieler. Er hatte Auftritte in Werbesendungen, als Kinderstar in der Fernsehserie The Edison Twins, in Filmkomödien wie "Daddy's Cadillac" und in dem Vampirfilm "Lost Boys".
  • Roman Haller (geb. 10. Mai 1944 in Tarnopol) ist ein Geschäftsmann und stand der B’nai B’rith der BRD und der BRÖ sowie stellvertretend der jüdischen Sammelorganisation Keren Hajessod vor. Seit 2006 ist er Chef der Nachfolgeorganisation der Claims Conference, die sich um „unbeanspruchtes und erbenloses jüdisches Vermögen in 'Ostdeutschland'“ kümmert. Die BRD zeichnete ihn 2004 mit dem Verdienstorden aus.
  • Arno Hamburger (geb. 15. Februar 1923 in Nürnberg; gest. 26. September 2013) war ein kommunaler SPD-Funktionär und langjähriger Vorsteher der israelitischen Kultusgemeinde (IKG) in Nürnberg.
  • Ruth Handler (geb. 4. November 1916 in Denver, Colorado; gest. 27. April 2002) war gemeinsam mit ihrem Mann Elliot Handler und Harold Matson die Gründerin der amerikanischen Spielwarenfirma Mattel. Auf einer Europareise entdeckte Ruth Handler in der Schweiz in einem Schaufenster eine deutsche Mannequinpuppe namens Lilli, die sie für ihre Tochter Barbara kaufte. Diese Puppe wurde das Vorbild für die Barbie-Puppe, die Mattel ab 1959 verkaufte.
  • Max Hansen, eigentl. Max Haller, (* 22. Dezember 1897 in Mannheim; † 13. November 1961 in Kopenhagen) war ein in Deutschland aufgewachsener deutschsprachiger Kabarettist, Filmschauspieler und Sänger dänischer Staatsangehörigkeit. Er war im Berlin der Weimarer Republik ein bekannter Musiker und Schauspieler. Hansen war unehelicher Sohn der dänischen Schauspielerin Eva Haller und eines Juden.
  • Erik Jan Hanussen (* 2. Juni 1889 in Wien; † 25. März 1933 in Berlin; eigentlich Hermann Chajm Steinschneider) war ein unter anderem als „Hellseher” bekannter Trickkünstler.
  • Maximilian Harden, eigentlich Felix Ernst Witkowski; Pseudonym Apostata (geb. 20. Oktober 1861 in Berlin; gest. 30. Oktober 1927 in Montana, Schweiz) war ein Kritiker und Schriftenverfasser.
  • Sidney Harman (* 4. August 1918 in Montreal, Kanada; † 12. April 2011 in Washington, D.C.) ist bekannt als Gründer des Hi-Fi-Komponenten-Konzerns „Harman International Industries“. 2010 kaufte er das Wochenmagazin „Newsweek“.
  • Serge Haroche (* 11. September 1944 in Casablanca) ist ein in Frankreich tätiger Physiker. Er erhielt gemeinsam mit dem in den VSA forschenden Physiker David Wineland für Grundlagenarbeiten über die Wechselwirkung zwischen Licht und Materie den Nobelpreis für Physik des Jahres 2012.[90]
  • David Harris (geb. 2. Juni 1949) ist Jurist und hat einen Chefposten bei der jüdischen Lobbyorganisation American Jewish Committee.
  • Goldie Hawn (geb. 21. November 1945 in Washington D.C.) ist eine Filmschauspielerin und -produzentin in den VSA. Sie war bis jetzt zweimal verheiratet; mit ihrem jetzigen Lebensgefährten Kurt Russell hat sie einen Sohn.
  • Ofra Haza (* 19. November 1957 in Tel Aviv; † 23. Februar 2000 ebenda) war eine Sängerin aus Israel.
  • Evelyn Hecht-Galinski (geb. 1949 in Berlin) ist eine Publizistin. Sie bezeichnet sich als Antizionistin und dem liberalen Judentum zugehörig. Bekannt wurde sie seit 2007 wegen öffentlicher Kritik an der Politik Israels. Ihre Auseinandersetzungen mit dem Zentralrat der Juden in der BRD – sie ist die Tochter des früheren Verwaltungschefs Heinz Galinski – gelangten in die Medien. 2012 veröffentlichte sie das Buch „Das elfte Gebot: Israel darf alles“. Klartexte über Antisemitismus und Israel-Kritik.[91]
  • Zvi Hecker (geb. 31. Mai 1931 in Krakau, Polen) ist ein israelischer Architekt, der auch in der BRD Aufträge erhielt.
  • Berthold Heckscher (geb. 17. März 1917 in Saalfeld; gest. 21. Februar 1996 in Deggendorf) war ein Blockparteifunktionär (SPD) in Bayern, zeitweilig Oberbürgermeister von Deggendorf.
  • Jakob Hegner (* 25. Februar 1882 in Wien; † 24. September 1962 in Lugano, Schweiz) war ein Verleger und Übersetzer.
  • Konrad Heiden (Pseudonym: Klaus Bredow; * 7. August 1901 in München; † 18. Juni 1966 in Neuyork Stadt) war ein Journalist und von Anti-Hitler-Fanatismus getriebener Schriftenverfasser. 1937 wurde ihm die deutsche Staatsangehörigkeit entzogen.
  • Jascha Heifetz (ursprünglich Jossif Ruwimowitsch Heifetz; * 2. Februar 1901 in Vilnius; † 10. Dezember 1987 in Los Angeles), war ein Violinist.
  • Felicitas Heimann-Jelinek war bis 2011 Chef-Kuratorin des Jüdischen Museums Wien.
  • Siegfried Heimberg (* 9. September 1898 in Madfeld; † 21. Oktober 1965 in Dortmund) war Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Westfalen-Lippe und der Jüdischen Gemeinde Dortmund.
  • Heinrich Heine, gebürtig Harry Heine (geb. 13. Dezember 1797 in Düsseldorf; gest. 17. Februar 1856 in Paris) war ein Schriftsteller und Journalist.
  • Sabine Heinrich (* 27. Dezember 1976 in Unna) ist eine Radio- und Fernsehmoderatorin (Radiosender 1Live).[92]
  • David Heiser ist ein Politiker. [2]
  • David Helfgott (* 19. Mai 1947 in Melbourne) ist ein Pianist in Australien.
  • Ágnes Heller (geb. 12. Mai 1929 in Budapest, Ungarn) ist eine Philosophin. 1955 promovierte sie bei Georg Lukács. Von 1978 bis 1983 hatte sie in Australien eine Soziologie-Professur inne. 1986 wurde sie Inhaberin des Lehrstuhls für Philosophie an der New School for Social Research in Neuyork Stadt.
  • André Heller (geb. 22. März 1947 in Wien als Francis Charles Georges Jean André Heller-Hueart) ist ein Chansonnier, Aktionsveranstalter, Ereignismanager und Autor. Von 1970 bis 1984 war er mit der Schauspielerin, Sängerin und Autorin Erika Pluhar verheiratet. Er lebt in Wien und hat einen Sohn namens Ferdinand Sarnitz, der unter dem Künstlernamen Left Boy Musik macht.
  • Rafael Herlich (geb. 18. Februar 1954 in Tel Aviv) ist ein Fotograf und verfertigt fotografische Judaika. Er lebt seit 1975 in Frankfurt am Main und arbeitet auch für die Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“.
Andrej Hermlin und sein "Swing Dance Orchestra". Er ist Sohn von Stephan Hermlin
  • Stephan Hermlin (geb. 13. April 1915 in Chemnitz; gest. 6. April 1997 in Berlin; eigentlich Rudolf Leder) war ein deutschsprachiger Literat und Übersetzer (aus dem Französischen). Er war Kommunist und DDR-Funktionär, dreimaliger Träger des „Nationalpreises“ der DDR. Im August 1961 rechtfertigte Hermlin in einem Offenen Brief den Bau der Berliner Mauer. Stephan Hermlin war Vater von Andrej Hermlin.
  • Bernard Herrmann (* 29. Juni 1911 in Neuyork Stadt; † 24. Dezember 1975 in Los Angeles) war ein Dirigent und Komponist in den VSA. Er schrieb die Musik zu dem Film Psycho von Alfred Hitchcock.
  • Jeanne Hersch (* 13. Juli 1910 in Genf; † 5. Juni 2000 ebenda) war eine Philosophin, Pädagogin und Schriftstellerin in der Schweiz.
  • Seymour Hersh (geb. 8. April 1937 in Chicago), Spitzname „Sy“, ist ein sog. Investigativjournalist in den VSA. Der Autor der jüdischen „New York Times“ wurde 1969 bekannt, als er während des Vietnamkriegs das Massaker von My Lai aufdeckte. 2004 sorgte er erneut für Aufsehen, als er maßgeblich den Folter-Skandal im irakischen Abu-Ghuraib-Gefängnis bekanntmachte.[94]
  • Barbara Hershey (geb. 5. Februar 1948 in Hollywood, Kalifornien, eigentlich Barbara Herzstein) ist eine Schauspielerin in den VSA.
  • Frederick Hertz (bis 1946 Friedrich (Otto) Hertz, Pseudonym auch: Germanus Liber; * 26. März 1878 in Wien; † 20. November 1964 in London) war ein sozialdemokratischer Ökonom und Soziologe. Seit 11. März 1906 war er Mitglied der Wiener Freimaurerloge Zukunft. Das Deutsche Reich entzog ihm 1939 die Staatsbürgerschaft.
  • Juraj Herz, auch Georg Herz (* 4. September 1934 in Käsmark) ist ein Filmregisseur, der Märchen verfilmte.
  • Manuel Herz (geb. 1969 in Düsseldorf) ist ein Architekt (Basel, Köln) und Schüler von Daniel Libeskind. Er entwarf die 2010 in Betrieb genommene Synagoge in Mainz. Für den Bau wurden von der Stadt Mainz und dem Land Rheinland-Pfalz zehn Millionen Euro zweckentfremdet.
  • Ruth Herz (geb. 27. Oktober 1944 in Jerusalem) ist eine Juristin und Schauspielerin. Von September 2001 bis September 2005 war sie Hauptdarstellerin (Vorsitzende Richterin Dr. Ruth Herz) in der RTL-Gerichtsshow Das Jugendgericht. Sie ist mit Gabriel Gorodetsky, einem israelischen Historiker, verheiratet.
  • André Herzberg (* 28. Dezember 1955 in Ost-Berlin) ist ein Musiker, Sänger und Schauspieler. Seine größten Erfolge feierte er mit der Musikgruppe Pankow. Er ist der Bruder von Wolfgang Herzberg.
  • Wolfgang Herzberg (* 1944 in Leicester) ist ein Publizist von biographischen Interviewbüchern, Autor von Rocktexten, Liedern und Gedichten. Er ist der Bruder von André Herzberg.
  • Salomon Herzfeld (auch: Ernst Herzfeld) (* 14. Februar 1875 in Graetz, Provinz Posen; † 1948 in Buenos Aires) war ein Rechtsanwalt und Funktionär.[95]
  • Theodor Herzl (geb. 2. Mai 1860 in Pest; gest. 3. Juli 1904 in Edlach, Gemeinde Reichenau an der Rax, Niederösterreich) war ein Schriftsteller, Publizist und Journalist und der Begründer des modernen politischen Zionismus. Er gilt deshalb als der zentrale Vordenker und zugleich als Wegbereiter eines Judenstaats, der später in Form des Staates Israel Realität wurde. 1896 veröffentlichte er das Buch „Der Judenstaat“.
  • Moses Hess (auch Moses Heß; geb. 21. Januar 1812 in Bonn; gest. 6. April 1875 in Paris) war ein Philosoph und Schriftsteller. Er gehörte zu den Frühsozialisten und war ein Vorläufer der Zionisten.
  • Franz Hessel (* 21. November 1880 in Stettin; † 6. Januar 1941 in Sanary-sur-Mer) war ein Schriftsteller, Übersetzer und Lektor.[96] Sein Bruder war der Historiker Alfred Hessel. 1913 heiratete er die Malerin Helen Grund, aus der Ehe entstammte der Diplomat Stéphane Hessel.
  • Stéphane Hessel (geb. 20. Oktober 1917 in Berlin; gest. 27. Februar 2013 in Paris) war ein Literat und früherer Diplomat in Frankreich, Sohn des Schriftstellers Franz Hessel. Er arbeitete in dem 1939 von England entfesselten Krieg, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg wurde, gegen die Deutschen.
  • Donald Shepard „Don“ Hewitt (* 14. Dezember 1922 in Neuyork Stadt; † 19. August 2009 in Bridgehampton, Neuyork) war ein Journalist, Regisseur und Fernsehproduzent in den VSA. Er war Chef und Produzent des Nachrichtenmagazins 60 Minutes.
Literat Stefan Heym
  • Stefan Heym (geb. 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; gest. 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein kommunistischer Literat in der DDR und kurzzeitig Bundestagsabgeordneter der PDS, der Nachfolgerin der Mauermörderpartei SED.
Rabbiner Marvin Hier, Chef des Simon Wiesenthal Center
  • Marvin Hier (geb. 1939 in Neuyork) ist ein Rabbiner sowie Multifunktionär des Shoaismus mit internationalem Wirkungskreis, u. a. Gründer des Simon Wiesenthal Center und von Moriah Films, der Filmgesellschaft der Organisation.
  • Raul Hilberg (* 2. Juni 1926 in Wien; † 4. August 2007 in Williston, Vermont) war ein Historiker in den VSA.
  • Jonah Hill (geb. 20. Dezember 1983 in Los Angeles; gebürtig Jonah Hill Feldstein) ist ein Schauspieler und Drehbuchautor in den VSA.
  • Kurt Hiller (geb. 17. August 1885 in Berlin; gest. 1. Oktober 1972 in Hamburg), Pseudonyme Keith Llurr und Klirr (Thule), war ein Homosexuellen-Aktivist und Schriftsteller.
  • Edgar Hilsenrath (* 2. April 1926 in Leipzig) ist ein Literat.
  • Christopher Eric Hitchens (* 13. April 1949 in Portsmouth, England; † 15. Dezember 2011 in Houston, Texas) war ein Autor, Journalist und radikaler Religionskritiker. Im Jahr 2010 wollte er mit Richard Dawkins sowie auch Geoffrey Robertson den Papst Benedikt XVI. verhaften lassen.
  • Ernst Eduard Hirsch (* 20. Januar 1902 in Friedberg (Hessen); † 29. März 1985 in Königsfeld im Schwarzwald) war ein Jurist und Rechtssoziologe.
  • Helmut Hirsch (* 2. September 1907 in Barmen; † 21. Januar 2009 in Düsseldorf) war ein Historiker und Autor. Er schrieb Bücher über kommunistische Prominente.
  • Judd Hirsch (geb. 15. März 1935 in Bronx, Neuyork) ist ein Schauspieler in den VSA.
  • Georg Hirschfeld (* 11. Februar 1873 in Berlin; † 17. Januar 1942 in München) war ein Schriftsteller.
  • Avraham Hirschson (* 11. Februar 1941 in Tel Mond, Israel) war vom 4. Mai 2006 bis zum 1. Juli 2007 israelischer Finanzminister. Er gehört der Kadima-Partei an und war früher Likud-Abgeordneter. Hirschson wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil er gemeinnützige Gelder in Höhe von fast einer halben Million Dollar für sich abgezweigt hatte.[97][98]
Eric J. Hobsbawm, billigte kommunistische Massenmorde
  • Eric Hobsbawm (geb. 9. Juni 1917 in Alexandria, Ägypten; gest. 1. Oktober 2012 in London) war ein kommunistischer Sozialhistoriker im Vereinigten Königreich. Anläßlich seines Ablebens berichtete die Daily Mail, daß Hobsbawm die mit dem Aufbau des Sozialismus verbundenen bolschewistischen Massenmorde in der Sowjetunion gebilligt habe: „The historian was asked how he felt about his earlier support for the Soviet Union. If Communism had achieved its aims, but at the cost of, say, 15 to 20 million people — as opposed to the 100 million it actually killed in Russia and China — would Hobsbawm have supported it? His answer was ‘yes’.”[99]
  • Dustin Lee Hoffman (geb. 8. August 1937 in Los Angeles) ist ein Schauspieler in den VSA. 1967 wurde er durch den Film „Die Reifeprüfung” bekannt. Unter anderem spielte er in „Kramer gegen Kramer”, „Papillon“ und „Rain Man”. Hoffman ist in zweiter Ehe mit Lisa Gottsegen verheiratet.
  • Roald Hoffmann (geb. 18. Juli 1937 in Złoczów, Polen) ist ein Chemiker in den Vereinigten Staaten, der zusammen mit dem Japaner Kenichi Fukui im Jahre 1981 den Nobelpreis für Chemie für die von beiden unabhängig voneinander entwickelten Theorien zum Verlauf chemischer Reaktionen erhielt.
  • Susanna Hoffs (geb. 17. Januar 1959 in Newport Beach, Kalifornien) ist eine Musikerin. Sie ist die Tochter der Regisseurin Tamar Simon-Hoffs, die auch ein Teil ihrer Musik-Videos produzierte. Ihre Karriere startete Hoffs als Sängerin und Gitarristin der VS-amerikanischen Musikgruppe „The Bangles” (Walk Like An Egyptian). 1993 heiratete Hoffs den jüdischen Filmproduzenten und Regisseur Jay Roach.
  • Hugo von Hofmannsthal (geb. 1. Februar 1874 in Wien; gest. 15. Juli 1929 in Rodaun bei Wien) war ein Schriftsteller sowie Mitbegründer der Salzburger Festspiele.
  • Robert Hofstadter (* 5. Februar 1915 in Neuyork Stadt; † 17. November 1990 in Stanford/Kalifornien) war ein Physiker in den VSA. 1961 erhielt er den Nobelpreis für Physik.
  • Richard Holbrooke (geb. 24. April 1941 in Neuyork Stadt; gest. 13. Dezember 2010 in Washington, D.C.) war ein Diplomat und Geschäftsmann. 1993 war Holbrooke neun Monate Botschafter der VSA in der BRD, von 1999 bis 2001 VS-Botschafter bei der UNO. Von 2009 bis zu seinem Tod war er als VS-Sondergesandter für Afghanistan und Pakistan eingesetzt.
  • Ioan Holender (geb. 18. Juli 1935 in Temeschburg) ist ein Sänger und Kulturmanager; bis 31. August 2010 leitete er die Wiener Staatsoper.
  • Felix Hollaender (* 1. November 1867 in Leobschütz/Schlesien; † 29. Mai 1931 in Berlin) war ein Schriftsteller, Dramaturg und Regisseur.
  • Friedrich Hollaender (* 18. Oktober 1896 in London; † 18. Januar 1976 in München) war ein Schlager-, Revue- und Filmkomponist.
  • Agnieszka Holland (geb. 28. November 1948 in Warschau) ist eine Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Sie wurde vor allem durch den Film "Hitlerjunge Salomon" bekannt. Als die Jury, die die deutsche Nominierung zum Oscar vornimmt, sich weigerte, den Film zu nominieren, wurde sie vom Produzenten Artur Brauner des Antisemitismus bezichtigt. Ihr jüdischer Vater Henryk Holland war ein sozialistischer Soziologe und Publizist.
  • Judy Holliday, geb. Judith Tuvim (* 21. Juni 1921 in Neuyork; † 7. Juni 1965 gleichen Ortes) war eine Schauspielerin und Sängerin in den VSA. Anfang der 1950er Jahre führte das Komitee für unamerikanische Aktivitäten|Komitee des Repräsentantenhauses für unamerikanische Umtriebe eine Untersuchung gegen sie. Sie erhielt eine Zeitlang Berufsverbot, später bekam sie beim Film keine größeren Rollen mehr.
  • Michael Holzmann ist ein Germanist. [2]
  • Walter Homolka (geb. 21. Mai 1964 in Landau an der Isar) ist ein Rabbiner und steht dem Abraham-Geiger-Kolleg vor, ebenso der Leo Baeck Foundation und ist Multifunktionär in Stiftungen und Vereinigungen. Berufliche Stationen waren u. a. Bertelsmann, Greenpeace, die Alfred-Herrhausen-Gesellschaft für internationalen Dialog und die Kultur-Stiftung der Deutschen Bank AG. Homolka war 1982 zum Judentum übergetreten. In einem Interview mit Spiegel Online vom 20. März 2008 meinte er, Gott habe die Juden zum „Licht unter den Völkern“ berufen.
  • Maurice de Hond (* 8 Oktober 1947 in Amsterdam) ist ein „Meinungsforscher“, „Wahlforscher“ und Unternehmer in Holland. Ab Mitte der 1980er Jahre war er Berater (Marktforschung) für verschiedene Firmen, darunter Vendex, ITT und Wegener. Bekannt wurde de Hond durch eine 120.000 Euro teure Verleumdungsklage gegen ihn, im „Deventer Mordfall“, in der er nur 45.000 Euro an die Geschädigten zahlte.
  • Barbara Honigmann (geb. 12. Februar 1949 in Ost-Berlin) ist eine Malerin und seit 1975 freie Schriftstellerin. 1984 verließ sie die DDR und ging nach Straßburg. 2011 sprach man ihr den Max-Frisch-Preis der Stadt Zürich zu.[100]
  • Georg Honigmann (* 6. Oktober 1903 in Wiesbaden; † 4. November 1984 in Weimar) war ein Journalist.
Isaac Leslie Hore-Belisha, wurde 1937 Kriegsminister Englands
  • Isaac Leslie Hore-Belisha (* 7. September 1893 in Plymouth; † 16. Februar 1957 in Reims, Frankreich) wurde 1937 Kriegsminister Großbritanniens. Ein wiederkehrender Vorwurf in der britischen Öffentlichkeit besagte, Hore-Belisha erstrebe einen Krieg, obwohl dieser dem britischen Volk schaden würde, um die Interessen der Juden des europäischen Kontinents zu fördern. Adolf Hitler benannte „den jüdischen Kriegsminister Hore-Belisha” in seinen „Monologen im Führerhauptquartier“ neben Winston Churchill, Anthony Eden und Robert Vansittart als den Hauptverantwortlichen für die britische Kriegserklärung an Deutschland 1939.[101]
  • Nina Horaczek (geb. 1977 in Wien) ist eine politische Journalistin des linken Wiener Wochenblattes Falter und eine Aktivistin für die polizeistaatliche Unterdrückung Andersdenkender.
  • Daniel Horowitz (geb. 14. Dezember 1954) ist ein bekannter Strafverteidiger in den VSA. 2008 verteidigte er den jüdischen Bankier Bernard L. Madoff, der wegen Betrugs, Diebstahls, Geldwäsche und Urkundenfälschung angeklagt war. Dies war der größte Betrugsfall der Geschichte. An der Wall Street war ein gigantisches „Schneeball-System“ im Volumen von 50 Milliarden Fed-Dollar aufgeflogen. Seine Opfer bezifferten den Betrug auf 177 Milliarden Fed-Dollar.
Dominique Horwitz, Schauspieler
  • Dominique Horwitz (geb. 23. April 1957 in Paris) ist ein Schauspieler (Stalingrad), Sänger und Produzent. Er sagt: „Ich hatte nie Stress damit, daß ich Jude bin und nie Stress damit, daß ich abstehende Ohren habe.“
  • Edward Mandell House (geb. 26. Juli 1858 in Houston, Texas; gest. 28. März 1938 in Neuyork) war ein Diplomat, Politiker und wichtigster außenpolitischer Berater von VS-Präsident Woodrow Wilson. Allgemein bekannt wurde er unter der Bezeichnung Colonel House, obwohl er keinerlei militärische Erfahrung hatte.
  • Leslie Howard, eigentlich Leslie Howard Steiner (* 3. April 1893 in London; † 1. Juni 1943 im Golf von Biscaya) war ein Schauspieler in England.
  • Lotti Huber, geborene Charlotte Goldmann (* 16. Oktober 1912 in Kiel; † 31. Mai 1998 in Berlin) war eine Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin.
Jüdin Kate Hudson und Nichtjude Owen Wilson
  • Kate Garry Hudson (geb. 19. April 1979 in Los Angeles) ist eine Schauspielerin in den VSA. Von 2000 bis 2006 war sie mit dem Rocksänger Chris Robinson verheiratet, von 2006 bis 2007 war sie mit Owen Wilson liiert, seit 2010 ist ihr Partner Matthew Bellamy.
  • Friedensreich Hundertwasser, eigentlich Friedrich Stowasser (geb. 15. Dezember 1928 in Wien; gest. 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 bei Neuseeland), war ein Künstler in Österreich.
  • Ingeborg Hunzinger, geborene Franck (* 3. Februar 1915 in Berlin; † 19. Juli 2009 ebenda) war eine Bildhauerin.
  • Edmund Husserl (geb. 8. April 1859 in Proßnitz, Mähren; gest. 27. April 1938 in Freiburg im Breisgau) war ein Philosoph und Mathematiker. Er gilt als Begründer der Phänomenologie, mit deren Hilfe er die Philosophie als strenge Wissenschaft zu begründen suchte.

I

Das erste Instant-Messaging-Programm mit über 50 Prozent Marktanteil. 1996 in Israel entwickelt.
  • Carl Icahn (geb. 16. Februar 1936) ist ein Wirtschaftsoligarch und Multimilliardär in den VSA. 1985 übernahm er beispielsweise die VS-Fluggesellschaft TWA. Zu einem TWA-Mitarbeiter soll er den berühmt gewordenen Satz gesagt haben: „Wenn du einen Freund brauchst, kauf dir einen Hund”. Im Jahr 2013 stieg Icahn als Aktionär bei Apple ein. Das Magazin Forbes schätzte Carl Icahns Vermögen im März 2013 auf 20 Milliarden Fed-Dollar (Rang 26 weltweit).[104]
  • Ion Iliescu (geb. 3. März 1930 in Oltenita) ist ein ehemaliger Politiker in Rumänien mit jüdischen Vorfahren väterlicherseits. Er war im Dezember 1989 maßgeblich an der Revolution gegen Nicolae Ceaușescu beteiligt und seitdem bis 1996 sowie von 2000 bis 2004 Staatspräsident. Im Ermittlungsbericht des Europarats zu illegalen Aktivitäten des VS-Geheimdienstes CIA in Europa wird er namentlich genannt als eine der Personen, die geheime Foltergefängnisse auf dem Militärstützpunkt Mihail Kogălniceanu autorisierten oder zumindest davon wußten und zu verantworten haben.[105]
  • Toomas Hendrik Ilves (geb. 26. Dezember 1953 in Stockholm) ist seit 2006 der nicht vom Volk gewählte, sondern vom Parlament bestimmte Präsident der Staatsrepublik Estland. Von 2004–2006 war er Mitglied der Trilateralen Kommission und des Europäischen Parlamentes.
  • Arthur Imhausen (geb. 8. Januar 1885 in Gelsenkirchen; gest. 19. Juli 1951 in Witten) war ein Chemiker, Geschäftsmann und Erfinder (synthetische Speisefette).
Martin Indyk (rechts), mit Israels Ministerpräsident Ehud Olmert (2007)
  • Martin Indyk (geb. 1. Juli 1951 in London) ist ein Diplomat im Dienst der VSA. Ende Juli 2013 wurde er vom jüdischen Außenminister der VSA John Kerry als „US-Sonderbotschafter für israelisch-palästinensische Verhandlungen“ ernannt. Indyk war bereits 1995–1997 und 2000–2001 VS-Botschafter in Israel gewesen. Die gelenkten Medien schrieben nichts zu möglichen Interessenverquickungen bezüglich Israel, sondern präsentierten Indyk schlicht als Experten.[106][107] Am 27. Juni 2014 gab er den Posten wieder auf.
  • Hans-Heinrich Isenbart (geb. 5. Februar 1923 in Wien; gest. 25. Dezember 2011 in Hamburg) war ein Moderator, Journalist und Pferdefachmann.
  • Israel ben Elieser (geb. um 1700 in Okop (Ukraine); gest. 22. Mai 1760 in Międzyborz; genannt Baal Schem Tov) gilt als Begründer der chassidischen Bewegung innerhalb des religiösen Judentums.
  • Daniel Itzig (geb.* 18. März 1723 in Berlin; gest. 17. Mai 1799 in Potsdam), war Hofjude in Preußen.
  • Franziska Itzig, bekannt als Fanny von Arnstein, geb. Vögele Itzig (* 29. November 1758 in Berlin; † 8. Juni 1818 bei Wien), war eine Gesellschaftsdame. Ihr Vater Daniel Itzig (1723–1799) war Hofjude.
  • Isaak Daniel Itzig (* 20. Dezember 1750 in Berlin; † 7. Juli 1806 ebenda) war Oberhofbankier und Hofbaurat in Preußen. Er war der Sohn von Daniel Itzig (1723–1799).

J

  • Mosche Jaalon (geb. 24. Juni 1950 in Kirjat Chaim in Nord-Israel) ist ein israelischer Politiker. Vom 18. März 2013 bis zum Mai 2016 war er Verteidigungsminister des Landes, zuvor Minister für strategische Angelegenheiten. Der ehemalige General fungierte vom 9. Juli 2002 bis zum 1. Juni 2005 als Generalstabschef der israelischen Streitkräfte.
  • Wladimir Zeev Jabotinsky (geb. 17. Oktober 1880 in Odessa; gest. 4. August 1940 in Hunter, VSA) war ein radikaler Zionist sowie Schriftsteller, Redner und Gründer der Jüdischen Legion im Ersten Weltkrieg.
  • Peter Jackson (geb. 31. Oktober 1961 in Pukerua Bay, Neuseeland) ist ein Filmregisseur, Filmproduzent und Autor. Er führte Regie bei der Trilogie „Der Herr der Ringe“.
  • Berthold Jacob (eigentlich: Berthold Jacob Salomon) (* 12. Dezember 1898 in Berlin; † 26. Februar 1944 ebenda) war ein sozialistischer Journalist, der sich besonders um die Aufdeckung von Rüstungsmaßnahmen des Deutschen Reiches bemühte.
  • Ludwig Jacobowski (* 21. Januar 1868 in Strelno, Provinz Posen; † 2. Dezember 1900 in Berlin) war ein Schriftsteller und Lyriker.
Modemarke Marc Jacobs
  • Marc Jacobs (geb. 9. April 1963 in Neuyork) ist ein Modegestalter in den VSA. Seit 1997 ist er für Louis Vuitton tätig und betreibt gleichzeitig seine eigene Modemarke. Im Jahr 2009 war er mit Lorenzo Martone „verlobt“, im Jahr 2010 dann nicht mehr.
Howard Jacobson
  • Howard Jacobson (geb. 25. August 1942 in Manchester) ist ein Schriftsteller und Journalist, der auch Fernsehsendungen präsentiert, u. a. für Channel 4, und als Kolumnist für The Independent tätig ist. In seinen Veröffentlichungen tritt er offensiv für jede Art sexueller Perversion ein.[108]
  • Israel Jacobson (geb. 17. Oktober 1768 in Halberstadt; gest. 14. September 1828 in Berlin) war ein Bankier. Nach der Gründung des Königreichs Westphalen unter Jérôme Bonaparte, dem jüngsten Bruder des Kaisers Napoleon I., gewährte er diesem Kredite, die dieser nicht zurückzahlen konnte. Daraufhin wurde Jacobson mit Gütern aufgelöster Klöster und Niederlassungen des Deutschen Ordens entschädigt.
  • Siegfried Jacobsohn (geb. 28. Januar 1881 in Berlin; gest. 3. Dezember 1926 ebenda) war ein Journalist und Theaterkritiker.
  • Jigael Jadin (geb. 20. März 1917 in Jerusalem; gest. 28. Juni 1984 in Hadera, Israel) war ein israelischer Soldat und Archäologe, von 1949 bis 1952 Generalstabschef der israelischen Streitkräfte. Mit 35 Jahren verließ er den Militärdienst und betätigte sich als Archäologe sowie als Politiker und gelegentlicher Militärberater.
David-Maria Jaeger, Richter am Päpstlichen Gerichtshof
  • David-Maria Jaeger (geb. 1955 in Tel Aviv) ist Richter am Päpstlichen Gerichtshof, dem in Rom ansässigen ordentlichen Appellationsgerichtshof der katholischen Kirche. Er wurde im Juni 2011 von Papst Benedikt XVI. in dieses Amt berufen; die Amtszeit endet im Jahr 2030. Seit 1992 ist er Rechtsberater der Päpste. Jaeger hatte die Zeitlin Religious High School in Tel Aviv besucht, war nach Presseberichten dann sechs Jahre verschwunden gewesen und im Alter von 22 Jahren wieder aufgetaucht mit der Erklärung, er sei nun Mitglied der Kirche.[109][110][111]
Genrich Jagoda (1930), Chef der sowjetischen Geheimpolizei NKWD
  • Genrich Grigorjewitsch Jagoda (geb. 7. November 1891 in Rybinsk; gest. 15. März 1938 in Moskau) war als Chef der sowjetischen Geheimpolizei einer der brutalsten bolschewistischen Führer und in den 1930er Jahren über Jahre der eigentliche Kopf des Massenterrors in der Sowjetunion. Er ist ein Hauptverantwortlicher für den Tod von Millionen Bauern, speziell für die Vernichtung durch Verhungernlassen in der Ukraine (→ Holodomor). Er war verheiratet mit einer Nichte des jüdischen Staatsoberhaupts des postrevolutionären Rußlands, Jakob Swerdlow.
  • Lin Jaldati (* 13. Dezember 1912 in Amsterdam; † 31. August 1988 in Ost-Berlin; eigentlich Rebekka Brilleslijper) war eine Kommunistin. Die Sängerin, Schauspielerin und Tänzerin siedelte 1952 von den Niederlanden in die DDR über und wurde u. a. Mitglied des „Komitees für Menschenrechte der DDR“.
  • Hans Janowitz (* 2. Dezember 1890 in Podiebrad/Böhmen, Österreich-Ungarn; † 25. Mai 1954 in Neuyork) war ein Autor, Mitverfasser des Drehbuchs zu Das Cabinet des Dr. Caligari, das 1919/20 verfilmt wurde.
  • Agnès Jaoui (* 19. Oktober 1964 in Antony bei Paris) ist eine französischsprachige Schauspielerin, Autorin und Regisseurin.
  • Elfriede Jelinek (geb. 20. Oktober 1946 in Mürzzuschlag, Steiermark) ist eine Schriftstellerin; 2004 gab man ihr den Nobelpreis für Literatur. Sie benutzt einen sarkastischen, provokanten Stil, der von ihren Gegnern, aber auch von ihr selbst mitunter als obszön, blasphemisch, vulgär oder höhnisch beschrieben wird. Jelinek unterstützt zionistische Kampagnen, wie „Stop the bomb”. Sie lebt in Wien und München.
  • Georg Jellinek (geb. 16. Juni 1851 in Leipzig; gest. 12. Januar 1911 in Heidelberg) war ein Staatsrechtler. Er schrieb u. a. das Werk „Allgemeine Staatslehre“ (1900).
  • Henrik Jellinek (geb. 1853 in Budapest; gest. 1919 ebenda), katholisch getauft, war ein Volkswirtschaftler und Unternehmer in Ungarn. Er finanzierte die Wochenschrift (später Tageszeitung) ,Uj Nemzedek‘ (Neue Generation).[112]
  • Ron Jeremy (geb. 12. März 1953 in Flushing, Neuyork; eigentlich Ronald Jeremy Hyatt) ist ein Pornodarsteller in den VSA. Er hält mit 1.750 Filmen den Guinness-Rekord für die größte Anzahl Auftritte in pornographischen Filmen. (→ Pornographie)
  • Alexa Ray Joel (geb. 29. Dezember 1985 in Manhattan, Neuyork) ist eine Sängerin, Liedschreiberin und Pianistin in den VSA. Sie ist die Tochter von Sänger Billy Joel.
  • Billy Joel (geb. 9. Mai 1949 als William Martin Joel in der Bronx, Neuyork Stadt) ist ein Sänger, Pianist und Liedermacher in den VSA. Seine Mutter wurde als Rosalind Nyman in Großbritannien geboren. Sein Vater kam als Helmut Joel in Nürnberg zur Welt. Joel hat einen Halbbruder, Alexander Joel, der 2007 zum Generalmusikdirektor des Staatstheaters Braunschweig berufen wurde. Nach elf Jahren Ehe ließ Joel sich 1982 von seiner Frau Elizabeth Weber scheiden. Die Sängerin Alexa Ray (* 1985) ist seine Tochter. Am 2. Oktober 2004 heiratete der damals 55-jährige Joel die 23-jährige Restaurantkritikerin Katie Lee. Im Juni 2009 gab das Paar seine Trennung bekannt.
  • Richard M. Joel (geb. 1950) leitet die jüdische Yeshiva University in Neuyork (etwa 7.000 Studenten).
  • Abram Fjodorowitsch Joffé (geb. 17. Oktober 1880 Romny bei Poltawa; gest. 14. Oktober 1960 Leningrad) war ein Physiker und Schüler von Wilhelm Conrad Röntgen, ab 1918 Professor in Leningrad, später Direktor des Instituts für Halbleiterphysik. Er war mitbeteiligt an der Entwicklung der ersten sowjetischen Wasserstoffbombe. Unter dem Joffé-Effekt (1924) versteht man die Steigerung der Plastizität und Reißfestigkeit von Ionenkristallen bei Einwirkung eines Lösungsmittels.
  • Adolf Abramowitsch Joffe (geb. 22. Oktober 1883 in Simferopol; gest. 16. November 1927 in Moskau (Selbsttötung)) war ein kommunistischer Revolutionär in Rußland/in der Sowjetunion und Weggefährte Leo Trotzkis. Nach der Machtübernahme der Bolschewisten 1917 bekleidete er verschiedene Posten. So wurde er im April 1918 zum Botschafter in Deutschland ernannt, von wo er bereits wieder Anfang November gemeinsam mit dem ganzen sowjetrussischen Botschaftspersonal wegen subversiver Tätigkeit ausgewiesen wurde. Er blieb ein loyaler Anhänger Trotzkis und verübte nach dessen Machtverlust und Ausschluß aus der KPdSU als Zeichen des Protestes Suizid.
Josef Joffe, Einflußagent jüdischer Netzwerke
  • Josef Joffe (geb. 15. März 1944 in Litzmannstadt, Deutsches Reich) ist ein in der BRD für jüdische Netzwerke tätiger Einflußagent. Er schreibt für das antideutsche Lügenpresse-Blatt „Zeit“ und ist sein Herausgeber. Als Multifunktionär wirkt er u. a. beim Aspen Institute Berlin, dem American Institute for Contemporary German Studies, der Jacobs University Bremen, der Atlantik-Brücke, der American Academy in Berlin, beim Leo Baeck Institute New York, bei der Ben-Gurion-Universität des Negev. 2006 lud man ihn zu einer Bilderberg-Konferenz ein.
  • Ud Joffe (geb. 17. Oktober 1967 in Israel) ist ein israelischer Dirigent.
  • Scarlett Johansson (geb. 22. November 1984 in Neuyork Stadt) ist eine Filmschauspielerin in den VSA. Sie war vom 27. September 2008 bis zum 1. Juli 2011 mit dem Schauspieler Ryan Reynolds verheiratet.
  • George Jonas (geb. 15. Juni 1935 in Budapest) ist ein Schriftsteller in Kanada. Er schrieb unter anderem 1984 die Novelle „Die Rache ist unser – Ein israelisches Geheimkommando im Einsatz“ (Vengeance. The True Story of an Israeli Counter-Terrorist Team). Es ist die Geschichte einer israelischen Operation zu Ermordung von Palästinensern, die für die Massaker 1972 in München verantwortlich gemacht werden. Anhand des Buches wurden zwei Aktionsfilme, die Gesetz des Terrors (1986) und München (2005), gedreht. Von 1974 bis 1979 war er mit der jüdischen Journalistin und Schriftstellerin Barbara Amiel verheiratet.
  • Leah Rashida Jones (geb. 25. Februar 1976 in Los Angeles) ist eine Hollywood-Schauspielerin (Die Ex-Freundinnen meines Freundes, Trauzeuge gesucht!; VS-Fernsehserie: Boston Public), Model und Musikerin. Sie ist Tochter des Musikproduzenten Quincy Jones, war Geliebte des jüdischen Musikproduzenten Mark Ronson und auch mit Barack Obamas Redenschreiber Jon Favreau liiert.
  • Ovadja Josef, auch Obadja Joseph (geb. 1920 in Bagdad; gest. 7. Oktober 2013 in Jerusalem) war ein israelischer Rabbiner. Er war ehemaliger sephardischer Großrabbiner des Staates Israel und spirituelles Oberhaupt der Schas-Bewegung. Am 16. Oktober 2010 verkündete er in einer über israelisches Radio (Kanal 10) gesendeten Sabbat-Predigt, alle Nichtjuden (Gojim) seien nur geboren, um Juden zu dienen. Gott habe ihnen ausschließlich zu diesem Zweck ein Leben auf der Welt geschenkt. Die Aussagen wurden auch unkritisch von der israelischen Presse verbreitet.[113]
  • Hans Josephsohn (geb. 20. Mai 1920 in Königsberg; † 21. August 2012 in Zürich) war ein Bildhauer in der Schweiz, der auch in der BRD ausstellte.
  • Tony Judt (geb. 1948 in London; gest. 6. August 2010 in Neuyork Stadt) war ein Historiker mit Schwerpunkt osteuropäische Geschichte. In Aufsätzen und Vorträgen kritisierte er den Zionismus und meinte, Israel müsse sich in einen säkularen Staat umwandeln.
  • Otto Juliusburger (geb. 26. September 1867 in Breslau; gest. 7. Juni 1952 in Neuyork) war ein Psychiater.
Jakow Jurowski, bolschewistischer Mörder des letzten Zaren Nikolaus II.
  • Jakow Michailowitsch Jurowski, ursprünglich Jankel Chaimowitsch Jurowski, (geb. 19. Juni 1878 in Tomsk; gest. 2. August 1938 in Moskau), war ein Tschekist und sowjetischer Parteifunktionär. Als Sohn eines Rabbiners wuchs er in einem jüdisch-orthodoxen Umfeld auf. Er führte die Ermordung des Zaren Nikolaus II. und seiner Familie an. Am 4. Juli 1918 wurde er Kommandant des Ipatjew-Hauses in Jekaterinburg, in dem die Zarenfamilie nach der bolschewistischen Oktoberrevolution 1917 arretiert war, und sammelte am selben Tag deren Juwelen ein, die er später unterschlug. In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli ermordete er im Keller des Hauses persönlich[114] den Zaren und brachte mit dem Tscheka-Kommando die gesamte Familie um. Dem Kommando gehörten gemäß dem von Jurowski gefertigten Vollzugsbericht überwiegend Juden an. Mit der Tat qualifizierte sich Jurowski für höhere Ämter in der Sowjethierarchie.

K

  • Franz Kafka (geb. 3. Juli 1883 in Prag, Österreich-Ungarn; gest. 3. Juni 1924 in Kierling) war ein deutschsprachiger Schriftsteller.
  • Elena Kagan (geb. 1. April 1960 in Neuyork) ist eine Juristin in den VSA. Sie war unter Präsident Clinton Rechtsberaterin des Weißen Hauses. Seit August 2010 ist sie Richterin am Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten, auf Lebenszeit. Kagan war vor ihrer Berufung nie als Richterin an einem Gericht tätig gewesen. Dem neunköpfigen Obersten Gericht gehören mit ihr drei Juden an[115], wobei der jüdische Bevölkerungsanteil in den VSA zwei Prozent ausmacht.[116]
  • Lasar Moissejewitsch Kaganowitsch, eigentlich Lazar Mossjewitsch Kogan, (geb. 22. November 1893 in Kabany bei Radomyschl, Russisches Reich; gest. 25. Juli 1991 in Moskau) war ein bolschewistischer Funktionär in der Sowjetunion. Bis zum Tode Stalins 1953 war er einer der mächtigsten Parteiführer. Der Organisator Lasar Kaganowitsch gilt als ein Hauptverantwortlicher für den Völkermord an den Kulaken der Ukraine 1932/33, der Millionen Menschen das Leben kostete, des → Holodomor (Tötung durch Verhungernlassen). Auch der Befehl zum → Massaker von Katyn 1940, bei dem zwischen 20.000 und 30.000 Polen vom NKWD massakriert wurden, trägt seine Unterschrift.
Langjähriger Stasi-Spitzel Anetta Kahane, jetzt Auftragnehmerin von Heiko Maas
  • Karl Kahane (geb. 20. März 1920 in Wien; gest. 28. Juni 1993 in Venedig) war ein einflußreicher Geschäftsmann und Multimillionär, wirtschaftspolitischer Berater und enger Freund des BRÖ-Bundeskanzlers Bruno Kreisky.
  • Meir Kahane (geb. 1. August 1932 in Brooklyn; gest. 5. November 1990 in Manhattan) war Rabbiner, Gründer der „Kach“-Bewegung und der Jüdischen Verteidigungsliga (JDL) in den VSA, sowie ein radikaler Zionist. Von Ende der 1950er bis Anfang der 1960er Jahre war Kahane als FBI-Informant tätig. Als dieser unterwanderte er zeitweise die John Birch Society. Kahane operierte zu dieser Zeit unter dem Decknamen Michael King und gab sich als Christ aus.
  • Peter Kahane (geb. 30. Mai 1949 in Prag; gebürtig Peter Klement Kahane) ist ein deutschsprachiger Filmregisseur. Er ist Sohn des Kommunisten Max Kahane. Seine Schwester ist der ehemalige Stasi-Spitzel Anetta Kahane.
  • Peter P. Kahane (geb. 18. Februar 1904 in Berlin; gest. 12. Februar 1974 in Basel) war ein israelischer klassischer Archäologe. Sein Vater war Arthur Kahane, ein aus Wien stammender Dramaturg.
  • Alfred Kahn (geb. 17. Oktober 1917 in Paterson; gest. 27. Dezember 2010) war ein Wirtschaftswissenschaftler und Politiker in den VSA.
  • Fritz Kahn (geb. 29. September 1888 in Halle (Saale); gest. 14. Januar 1968 in Locarno, Schweiz) war ein Gynäkologe, Gründer einer Loge und Autor populärwissenschaftlicher Bücher. Kahns Bücher kamen 1938 auf die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“. Das Buch „Unser Geschlechtsleben“ wurde außerdem polizeilich verboten, alle auffindbaren Exemplare wurden vernichtet.
  • Herman Kahn (* 15. Februar 1922 in Bayonne, New Jersey; † 7. Juli 1983 in Chappaqua, Neuyork) war ein Stratege, Kybernetiker und Futurologe in den VSA.
  • Siegbert Kahn (* 1909 in Berlin; † 15. Oktober 1976) war ein kommunistischer Funktionär. Seit 1946 Mitglied der SED, hatte er verschiedene Ämter in der DDR inne, von 1949 bis 1965 war er Direktor des Deutschen Wirtschaftsinstitutes der DDR.
  • Otto Hermann Kahn (* 21. Februar 1867 in Mannheim; † 29. März 1934 in Neuyork Stadt) war ein Bankier und Geschäftsmann in den VSA. Um das russische Kaisertum zu beseitigen, half er mit, den bolschewistischen Umsturz 1917 zu finanzieren. Er stachelte auch zum Eintritt der VSA in den Krieg gegen Deutschland 1917 an.[117]
  • Otto Kahn-Freund (* 17. November 1900 in Frankfurt am Main; † 16. August 1979 in Oxford) war ein Jurist. 1933 ausgewandert, stellte er sich den Briten zur Verfügung (1940 Mitbegründer des „Senders der europäischen Revolution“'). Ab 1943 beteiligte er sich an der „German Education Reconstruction“ (GER).
  • Daniel-Henry Kahnweiler (* 25. Juni 1884 in Mannheim; † 11. Januar 1979 in Paris) war ein Galerist, Kunsthistoriker und wissenschaftlicher Autor.
  • Mascha Kaléko, gebürtig Golda Malka Aufen (* 7. Juni 1907 in Krenau, Österreich-Ungarn; † 21. Januar 1975 in Zürich) war eine Schriftstellerin.
Michail Iwanowitsch Kalinin, langjähriges Staatsoberhaupt der Sowjetunion, bolschewistischer Massenmörder
  • Michail Iwanowitsch Kalinin (geb. 19. November 1875 in Werchnjaja Troiza, Russisches Reich; gest. 3. Juni 1946 in Moskau) gehörte zu den Terroristen und Massenmördern des Bolschewismus. Er unterzeichnete die Verfügung für das Massaker von Katyn und andere Hinrichtungen. Von 1923 bis 1946 war Kalinin formelles Staatsoberhaupt der Sowjetunion; zuvor von März 1919 bis Dezember 1922 formelles Staatsoberhaupt Sowjetrußlands. Die seit dem Jahr 1945 von der Sowjetunion besetzte und als annektiert betrachtete deutsche Stadt Königsberg in Ostpreußen wurde 1946 nach Michail Kalinin in Kaliningrad umbenannt, ohne daß es einen Zusammenhang zwischen ihm und dieser Stadt gab, und sie trägt diesen Namen bis zum heutigen Tage. Die Benennung ähnelt dem Zynismus der Umbenennung von „Zarskoje Selo” in „Swerdlowsk”, nach dem jüdischen Befehlsgeber des Mordes an dem letzten Zaren Nikolaus II. und seiner Familie, Jakow Swerdlow.
  • Schabbatai Kalmanowitsch (1949–2009) Geschäftsmann aus Litauen; war 1988 in Israel wegen Spionage für den damaligen sowjetischen Geheimdienst KGB zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden und hatte später als Informant für den israelischen Geheimdienst Shin Bet gearbeitet. Er war 1971 nach Israel emigriert und arbeitete dort als Regierungsberater für die Eingliederung von Juden aus der Sowjetunion. Nach fünfjähriger Haft kehrte Kalmanowitsch nach Moskau zurück und war seit 1994 als Generaldirektor eines großen Einkaufszentrums tätig. Im Jahr 2008 wurde er zum Vorstandschef des Frauen-Basketballmannschaft von Spartak Moskau berufen, im November 2009 in Moskau ermordet.[118]
  • Lew Borissowitsch Kamenew, eigentlich Leo Rosenfeld (geb. 18. Juli 1883 in Moskau; gest. 25. August 1936 ebenda) war ein Bolschewist und hatte im nachrevolutionären Rußland höchste Funktionärsposten inne, u. a. war er Mitglied des Politbüros der Kommunistischen Partei. 1917 kurzzeitig Staatsoberhaupt, förderte er ab 1922 die Berufung Stalins auf das neu geschaffene Amt des Generalsekretärs. Mit Stalins Aufstieg begann ab 1925 sein eigener Abstieg, schließlich wurde er 1936 in einem Prozeß verurteilt und hingerichtet.
  • Franklin Kameny (geb. 21. Mai 1925 in Neuyork Stadt; gest. 11. Oktober 2011 in Washington) war ein Astronom in den VSA und bekannter Aktivist für „Lesben, Schwule und Bisexuelle“.
  • Wladimir Kaminer (geb. 19. Juli 1967 in Moskau) ist ein deutschsprachiger, in Berlin lebender Schriftsteller und Kolumnist.
  • Adolfo Kaminsky (geb. 1. Oktober 1925 in Argentinien) ist ein Fotograf und Fälscher. 30 Jahre lang soll er falsche Pässe, Ausweise und Dokumente in Umlauf gebracht haben. Er will fast alle „Widerstandsbewegungen des 20. Jahrhunderts“ mit falschen Papieren und Identitäten versorgt haben. Seine Tochter Sarah Kaminsky hatte 2011 ein Buch über das Leben ihres Vaters geschrieben: „Adolfo Kaminsky. Ein Fälscherleben“.
  • André Kaminski (geb. 19. Mai 1923 als Andrzei Henrik Kaminski in Genf; gest. 12. Januar 1991 in Zürich) war ein Schriftsteller in der Schweiz.
  • Eric Richard Kandel (geb. 7. November 1929 in Wien) ist ein Neurowissenschaftler aus Österreich, der in den VSA geforscht hat und im Jahr 2000 den Nobelpreis für Medizin erhielt.[119]
Moshe Kantor will die Redefreiheit der Nichtjuden beseitigen
  • Moshe Kantor (geb. 8. September 1953 in Moskau) ist ein Milliardär mit Geschäftssitz in Rußland. Er ist ein Multifunktionär im internationalen Shoaismus und steht u. a. dem Europäischen Jüdischen Kongreß vor. Den von ihm ins Leben gerufenen und mit Honoratioren besetzten (→ „Europäischen Rat für Toleranz und Versöhnung“) hat er ein totalitäres Mustergesetz erarbeiten lassen, das er an europäische Länder mit dem Ziel der Übernahme heranträgt, um „Toleranz“ nach seinem Geschmack zu erzwingen, Zuwiderhandlungen zu bestrafen und ein Gehirnwäsche-, Überwachungs- und Umerziehungssystem mit weiteren Sanktionen einzuführen. Das umfangreiche Vorschriftenwerk richtet sich primär auf die vollständige Beseitigung der Redefreiheit bei den Nichtjuden.[120]
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  • Donna Karan (geborene Donna Ivy Faske, geb. 2. Oktober 1948 in Forest Hills) ist eine Modedesignerin und Geschäftsfrau in den VSA. Weltweit existieren im Juli 2006 16 Donna Karan New York Stores und 47 DKNY Stores.[121]
  • Nathanael Kapner (geb. ca. 1950) wurde in den VSA geboren und wuchs als Jude auf. Enttäuscht vom Jahwe-Glauben, konvertierte er zum Christentum und war eine Zeitlang orthodoxer Mönch (Austritt). Er versteht sich als Glaubenskämpfer auch in politischen Angelegenheiten und betreibt eine eigene Netzpräsenz. Dort tritt er auch nach Jahren noch als Mönch verkleidet auf.[122]
  • Daniel Kapp (geb. 28. April 1968 in Kigali, Ruanda) ist ein selbständiger Berater in Österreich. Zwischen 2000 und 2011 war er Pressesprecher verschiedener österreichischer Regierungsmitglieder, zuletzt für den ehemaligen ÖVP-Finanzminister Josef Pröll. Kapp ist auch Vorstandsmitglied der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft.
  • Dani Karavan (geb. 7. Dezember 1930 in Tel Aviv) ist ein israelischer Bildhauer und Gestalter von großformatigen, begehbaren Objekten. Er erhielt den Auftrag zur Gestaltung eines Denkmals für Zigeuner in Berlin, das mit Millionen aus Bundesmitteln finanziert und im Oktober 2012 in Betrieb genommen wurde. Wie alle öffentlich beauftragten Bauten war auch dieser Bau „unvorhergesehen“ wesentlich teurer geworden als zunächst von den Behörden den Medien mitgeteilt.[123]
  • Georg Kareski (geb. 21. Oktober 1878 in Posen; gest. 2. August 1947 in Ramat Gan) war ein Bankier und Politiker. Kareski war u. a. Chef der Berliner Schultheiß-Brauerei und saß im Vorstand des Reichsverbandes der Deutschen Industrie. Früh schloß er sich der zionistischen Bewegung an.
  • Josef ben Ephraim Karo (* 1488; † 24. März 1575 in Safed) war ein Rabbiner und Kabbalist. Er ist der Verfasser des Schulchan Aruch, einer Zusammenfassung religiöser Vorschriften des Judentums.
  • Garri Kasparow (geb. 13. April 1963 als Garik Weinstein in Baku) ist ein ehemaliger Schachweltmeister in Rußland, der sich als vom Westen umfänglich unterstützter Anti-Putin-Aktivist betätigt. Ursprünglich KPdSU-Mitglied (1984 bis 1990), trat er nach dem Untergang der Sowjetunion über die Jahrzehnte als Gründer und Mitglied verschiedener erfolgloser Parteien und Organisationen in Erscheinung. Im Mai 2012 nahm Kasparow an einer Bilderberg-Konferenz teil, die in Chantilly, Virginia stattfand. Im gleichen Jahr brachte er ein Buch heraus, das er gemeinsam mit dem jüdischen Milliardär, Bilderberger-Funktionär und Ron Paul-Förderer Peter Thiel (→ siehe Buchstabe T) verfaßt hat. Zeitweilig hatte er eine Beraterfirma (Kasparov Consultancy). Zum Schutz vor der Anwendung russicher Rechtsvorschriften auf ihn, beantragte Kasparow im November 2013 die lettische Staatsbürgerschaft. Im Februar 2014 führten seine Verbindungen dazu, daß er einen kroatischen Paß erhielt.
  • Lani Kass[124] ist eine Computerexpertin, sie war Direktorin für digitale Kriegsführung bei der VS-Luftwaffe – Cyberarbeitsgruppe. Zitat: „Die erste Schlacht eines jeden künftigen Krieges wird um die Vorherrschaft in der Luft, im Weltraum und im Cyberspace gehen.“ Das Spezialgebiet Kass' ist die Psychologische Kriegführung, zu der auch absichernde „Informations-Blockaden“ gehören, wie sie von der israelischen Regierung bei dem Angriff auf die angebliche Nuklearanlage Syriens über die israelischen Medien verhängt wurden. Sie arbeitete am „Projekt Schachmatt“, einem Plan für einen Angriff auf den Iran, der von einer Abteilung der Air Force seit Juni 2007 erarbeitet wurde.[125]
  • Mathieu Kassovitz (geb. 3. August 1967 in Paris) ist ein Schauspieler und Drehbuchautor in Frankreich. Bekannt wurde er auch als Regisseur der Filme Die purpurnen Flüsse mit Jean Reno und Gothika mit Halle Berry und Penélope Cruz. Als Schauspieler ist Kassovitz vor allem in den Filmen Die fabelhafte Welt der Amélie sowie als Pater Riccardo in Constantin Costa-Gavras' Der Stellvertreter aufgetreten. Er ist der Sohn des Regisseurs Peter Kassovitz.
  • Peter Kassovitz (geb. 17. November 1938 in Budapest) ist ein Filmregisseur, Drehbuchautor und Filmschauspieler in Frankreich. Sein Sohn ist der als Schauspieler und Regisseur tätige Mathieu Kassovitz.
  • Rudolf (Rezső) Kasztner (* 1906 in Kolozsvár, Ungarn, heute Cluj-Napoca, Rumänien; † 15. März 1957 in Tel Aviv) war ein zionistischer Gemeindeführer in Ungarn, Journalist und Jurist.
  • Israel Katz (geb. 21. September 1955 in Aschkelon) ist ein israelischer Politiker, wurde 2009 Israels Verkehrsminister. Er ließ auf israelischen Straßenschildern 2009 die arabischen oder englischen Namen tilgen, sie bekamen nur noch die hebräische Ortsbezeichnung. Mit seiner Entscheidung rief er den Zorn von arabischen Abgeordneten hervor. So sagte Ahmed Tibi, der Minister irre, wenn er glaube, durch Wortklauberei die Existenz der Araber in Israel auslöschen zu können.[126]
  • Rudolf Katz (geb. 30. September 1895 in Falkenburg/Pommern; gest. 23. Juli 1961 in Baden-Baden) war ein Jurist und Politiker (SPD). Nach dem Krieg zunächst Mitglied im Parlamentarischen Rat, war er von 1947 bis 1950 Justizminister und daneben von 1948 bis 1949 Bildungsminister des Landes Schleswig-Holstein, ab 1951 Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts.
Israels Ex-Staatspräsident, Moshe Katsav
  • Mosche Katzav (geb. 5. Dezember 1945 in Yazd, Iran) war von 2000 bis 2007 israelischer Staatspräsident. Er wurde am 30. Dezember 2010 wegen mehrfacher Vergewaltigung und sexueller Belästigung in weiteren Fällen sowie wegen Behinderung der Justiz schuldig gesprochen. Das Strafmaß betrug sieben Jahre Haft sowie zwei Jahre Bewährungsstrafe und 20.000 Euro als Entschädigungszahlung. Katzav mußte nach Bestätigung des Urteilsspruchs durch das Oberste Gericht Israels am 7. Dezember 2011 die Strafe antreten. Er teilte zeitweilig seine Zelle mit dem wegen Korruption einsitzenden früheren Minister für Wohlfahrt und Soziale Dienste Schlomo Benizri.[127] Am 21. Dezember 2016 ließ man ihn vorzeitig frei.
  • Jeffrey Katzenberg (geb. 21. Dezember 1950 in Neuyork Stadt) ist ein Filmproduzent in den VSA. 1994 gründete er zusammen mit dem Filmoligarchen Steven Spielberg und David Geffen DreamWorks SKG und leitete die Trickfilmsparte der Firma. Jeffrey Katzenberg unterstützte im Jahr 2008 mit mehr als 1,7 Millionen Fed-Dollar den Präsidentschaftswahlkampf von Obama; 2016 überwies er Hillary Clinton eine Million Fed-Dolar für den gleichen Zweck (Kampagne 2016).
  • Leo Katzenberger (* 25. November 1873 in Maßbach; † 3. Juni 1942 in München) gründete mit zwei Brüdern in Nürnberg ein Schuhgeschäft, das schließlich zum „Springmann-Schuhwarenhaus“ mit mehreren Filialen in Süddeutschland wurde.
  • Ephraim Katzir (eigentlich Ephraim Katchalski; * 16. Mai 1916 in Kiew; † 30. Mai 2009 in Rechowot) war ein israelischer Naturwissenschaftler (Biophysiker) und Politiker der Mapai („Israelische Arbeitspartei“). Vom 24. Mai 1973 bis zum 19. April 1978 war Katzir Staatspräsident Israels.
Theodore Newman Kaufman, Völkermordplaner gegen das deutsche Volk
  • Uri Robert Kaufmann (geb. 3. Juli 1957 in Zofingen, Schweiz) ist ein Funktionär des Shoaismus. Er verwaltet die „Alte Synagoge in Essen" und verfaßt Judaika.
  • Walter Kaufmann (eigentlich Jizchak Schmeidler; geb. 19. Januar 1924 in Berlin) ist ein kommunistischer Schriftsteller (Romane, Rundfunkstücke und Drehbücher für Fernsehfilme) mit australischer Staatsangehörigkeit. Er übersiedelte 1957 von Australien in die DDR und hatte dort verschiedene Posten als Kulturfunktionär inne.
  • Friedrich Karl Kaul (geb. 21. Februar 1906 in Posen; gest. 16. April 1981 in Ost-Berlin) war ein kommunistischer Jurist in der DDR, erhielt 1981 den Karl-Marx-Orden.
  • Karl Kautsky (geb. 16. Oktober 1854 in Prag; gest. 17. Oktober 1938 in Amsterdam) war ein sozialdemokratischer Politiker und Publizist. Von 1885 bis 1890 war er Privatsekretär von Friedrich Engels in London. 1890 kehrte er nach Deutschland zurück, wurde SPD-Mitglied und lebte bis 1897 in Stuttgart. Kautsky war Mitverfasser des sozialdemokratischen Erfurter Programmes und galt als Chefideologe der Sozialdemokratie in Deutschland. Auf der Grundlage der marxistischen Theorie strebte es eine sozialistische Gesellschaft in Deutschland an. 1914 schrieb er das Buch „Rasse und Judentum“.
  • Jan Kavan (geb. 17. Oktober 1946 in London) ist ein sozialdemokratischer Politiker (Partei ČSSD) in der Tschechischen Republik und Diplomat. 1998 wurde er Außenminister unter Miloš Zeman und 1999 auch Stellvertretender Ministerpräsident.
  • Danny Kaye (geb. 18. Januar 1913 in Brooklyn, Neuyork; gest. 3. März 1987 in Los Angeles; eigentlich Daniel David Kaminsky) war ein Schauspieler, Komiker und Sänger in den VSA.
  • Siegmund Kaznelson (geb. 17. Mai 1893 in Warschau; gest. 20. März 1959 in Jerusalem; auch Siegmund Katznelson) war ein Redakteur und Verleger, der als zionistischer Aktivist hervortrat.
  • Daniel Kehlmann (geb. 13. Januar 1975 in München) ist ein deutschsprachiger Schriftsteller (Die Vermessung der Welt).[128]
  • Hans Keilson (geb. 12. Dezember 1909 in Bad Freienwalde an der Oder; gest. 31. Mai 2011 in Hilversum) war ein Literat und Psychoanalytiker.
  • Max Keilson (geb. 7. September 1900 in Halle (Saale); gest. 9. November 1953 in Berlin) war ein Grafiker und Journalist. Während der Weimarer Republik verantwortete er die Plakat-Propaganda der KPD. In der Sowjetischen Besatzungszone betätigte er sich als Politiker und hatte später Funktionärsposten in der DDR inne.
  • Harvey Keitel (geb. 13. Mai 1939 in Brooklyn, Neuyork) ist ein Schauspieler in den VSA (U-571, Das Vermächtnis der Tempelritter).
  • Leon Kellner (geb. 17. April 1859 in Tarnów, Galizien; gest. 5. Dezember 1928 in Wien; Pseudonym: Leo Rafaels) war ein Anglist und Literaturhistoriker. Als Zionist war er nach dem Lexikon des Judentums engster Mitarbeiter Theodor Herzls, des Begründers des Zionismus.
Alexander Kerenski
  • Alexander Fjodorowitsch Kerenski (geb. 22. April 1881 in Simbirsk; gest. 11. Juni 1970 in Neuyork) war ein Politiker in Rußland. Von Juli bis September 1917 amtierte er als letzter kaiserlicher Ministerpräsident und von September bis November 1917 als Staatspräsident der Russischen Republik.
  • Alfred Kerr, eigentlich Alfred Kempner (geb. 25. Dezember 1867 in Breslau; gest. 12. Oktober 1948 in Hamburg) war ein Literat.
  • Judith Kerr (geb. 14. Juni 1923 in Berlin) ist eine in London lebende Literatin, Tochter von Alfred Kerr.
John F. Kerry, ehem. Außenminister der VSA (2013–17)
  • John Kerry (geb. 11. Dezember 1943 in Aurora, Colorado) ist ein Politiker in den VSA und war vom 1. Februar 2013 bis zum 20. Januar 2017 Außenminister für die zweite Amtsperiode Obamas.[129] Seit 1985 war er VS-Senator von Massachusetts gewesen. Als Kandidat der Demokraten bei den VS-Präsidentschaftswahlen 2004 unterlag er dem damaligen Amtsinhaber George W. Bush. Kerrys aus dem schlesischen Benisch stammender Großvater Fritz Kohn war 1901 vom Judentum zum Katholizismus übergetreten, hatte den irisch klingenden Namen Frederick Kerry angenommen und war 1904 in die VSA ausgewandert, wo er 1921 Selbstmord beging.
  • Irvin Kershner (geb. 29. April 1923 in Philadelphia, Pennsylvania; gest. 27. November 2010 in Los Angeles) war ein Filmemacher, Drehbuchautor, Kameramann und Gelegenheitsschauspieler. Neben „Das Imperium schlägt zurück“ (Star Wars) drehte Kershner unter anderem den inoffiziellen James-Bond-Film „Sag niemals nie“ mit Sean Connery sowie den zweiten Teil des Westerndramas „Der Mann, den sie Pferd nannten“ mit Richard Harris.
  • Imre Kertész (geb. 9. November 1929 in Budapest; gest. 31. März 2016) war ein Schriftsteller in Ungarn. 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis.
  • Dawit Keseraschwili (geb. 22. September 1978 in Georgien) ist ein Politiker in Georgien (Vereinte Nationale Bewegung). Von November 2006 bis Dezember 2008 war er Verteidigungsminister des Landes.
  • Hermann Kesten (geb. 28. Januar 1900 in Podwoloczyska, Österreich-Ungarn; gest. 3. Mai 1996 in Basel) war ein Schriftsteller.
John Key, ehem. Premierminister Neuseelands
  • John Key (geb. 9. August 1961 in Auckland) war von November 2008 bis Dezember 2016 Premierminister von Neuseeland. Er gehört der konservativen New Zealand National Party an.
Unterhalter Larry King
  • Larry King (geboren als Lawrence Harvey Zeiger ; geb. 19. November 1933 in Brooklyn, Neuyork) ist ein Journalist. Von 1985 bis 2010 war er mit seiner Talkshow Larry King Live beim VS-amerikanischen Nachrichtensender CNN beinahe täglich auf Sendung.
Ben Kingsley beim Tribeca Film Festival 2008
  • Ben Kingsley (geb. 31. Dezember 1943 in Scarborough, Vereinigtes Königreich; eigentlich Krishna Bhanji) ist ein Schauspieler. Er hatte u. a. Rollen als Mahatma Gandhi, Simon Wiesenthal, Lenin.
  • Jack Kirby, eigentlich Jacob Kurtzberg (geb. 28. August 1917 in Neuyork; gest. 6. Februar 1994 in Thousand Oaks, Kalifornien) war ein Zeichner jüdischer Bildergeschichten (Captain America).
  • Sergei Kirijenko (geb. 26. Juli 1962 in Suchumi, Georgien) ist ein Politiker und Staatsfunktionär in Rußland. Seit 1986 war er Mitglied der KPdSU, von April bis August 1998 Ministerpräsident von Rußland unter Präsident Boris Jelzin. Seit November 2005 leitet er die Atomenergiebehörde Föderale Agentur für Atomenergie Rußlands.
  • Don Kirshner (geb. 17. April 1934 in Neuyork Stadt; gest. 17. Januar 2011 in Boca Raton, Florida) war ein Musikverleger und -Produzent in den VSA.
  • Mia Kirshner (geb. 25. Januar 1975 in Toronto, Ontario) ist eine Schauspielerin in Kanada.
  • Egon Erwin Kisch, eigentlich Egon Kisch (geb. 29. April 1885 in Prag; gest. 31. März 1948 ebenda) war ein Schriftsteller, Journalist und Reporter. Nach dem Titel eines seiner Reportagebände gab er sich als „der rasende Reporter“.
  • Sergei Kischilov, Sunimex-Eigentümer, Generalimporteur für alles Öl, das durch die „Druschba-Trasse” von Rußland nach Deutschland fließt.[130]
Der in Deutschland geborene Henry Kissinger, war US-Geheimdienstoffizier im besetzten Deutschland.
  • Henry Alfred Kissinger (geb. 27. Mai 1923 in Fürth/Bayern als Heinz Alfred Kissinger) ist ein ehemaliger Politiker in den VSA. Von 1969 bis 1973 war er Nationaler Sicherheitsberater, von 1973 bis 1977 VS-Außenminister. 1973 erhielt er gemeinsam mit dem Vietnamesen Le Duc Tho den Friedensnobelpreis für das Friedensabkommen in Vietnam. Von 1977 bis 1981 war Kissinger Direktor der NWO-Organisation Council on Foreign Relations, er war Teilnehmer von Bilderberg-Konferenzen und ist Mitglied in Rockefellers Trilateraler Kommission.
  • Ronald Brooks Kitaj, eigentl. Ronald Brooks (geb. 29. Oktober 1932 in Chagrin Falls bei Cleveland, Ohio; gest. 21. Oktober 2007 in Los Angeles) war ein Maler und Grafiker in den VSA.
  • Eri Klas (geb. 7. Juni 1939 in Tallinn) ist ein in Estland lebender Dirigent.
  • Alfred Klee (geb. 25. Januar 1875; gest. 10. November 1943) war ein Rechtsanwalt in Berlin und Zionistenführer in Deutschland.
Modegestalter Calvin Klein
  • Calvin Klein (geb. 19. November 1942 in Neuyork Stadt) ist ein Modegestalter und Geschäftsmann in den VSA. Das von ihm 1968 gegründete, international tätige Bekleidungsunternehmen Calvin Klein verkaufte er im Jahr 2002 für 430 Millionen Fed-Dollar an die Phillips-Van Heusen Corporation, einen amerikanischen Hemdenhersteller. Klein ist seit 2003 nicht mehr für die Gestaltung der Modekollektionen verantwortlich.
  • Hans-Joachim Klein (geb. 21. Dezember 1947 in Frankfurt am Main) ist ein ehemaliger Terrorist der „Revolutionären Zellen“ (RZ). Klein beteiligte sich 1975 an der OPEC-Geiselnahme in Wien. Er wurde 1998 verhaftet und 2000 in Deutschland vor Gericht gestellt. Neben seinem langjährigen Weggefährten aus der gemeinsamen Frankfurter Zeit, Daniel Cohn-Bendit, trat für ihn auch Joschka Fischer als Entlastungszeuge auf. Am 15. Februar 2001 wurde er wegen dreifachen vollendeten Mordes, Mordversuchs und Geiselnahme zu neun Jahren Haft verurteilt und 2003 wegen guter Führung aus dem Gefängnis entlassen. Er ist mit einer Französin verheiratet.
  • Henry H. Klein (* 1879; † 1955 Freitod) war ein antikommunistischer Rechtsanwalt.
  • Joel Irwin Klein (geb. 25. Oktober 1946) war bis Januar 2011 als Schulsenator für Erziehung von Neuyork Stadt verantwortlich für das größte Schulsystem in den VSA (1,1 Millionen Schüler in über 1.600 Schulen).
  • Robert Klein (geb. 8. Februar 1942 in Neuyork) ist ein Komiker und Schauspieler in den VSA.
  • Yair Klein (* 1948) ist ein international agierender israelischer Terroristenchef und ehemaliger hochrangiger Offizier der „Zahal“. Er saß mehrfach im Gefängnis. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ermöglichte ihm nach Verhaftung in Rußland statt Auslieferung nach Kolumbien eine Ausreise nach Israel (2010), wo er Bücher schreiben wollte.
  • Towje Kleiner (* 4. April 1948 in Föhrenwald, Bayern; † 9. Januar 2012 in München) war ein Schauspieler und Drehbuchautor.
  • Otto Klemperer (gebürtig Otto Nossan Klemperer; geb. 14. Mai 1885 in Breslau; gest. 6. Juli 1973 in Zürich) war ein Dirigent und Komponist. (→ Entartete Musik)
  • Victor Klemperer (geb. 9. Oktober 1881 in Landsberg an der Warthe; gest. 11. Februar 1960 in Dresden) war ein Romanist. 1952 heiratete er die Germanistin und Romanistin Hadwig Klemperer (gest. 2010). Sie gab seine Tagebücher heraus.[131]
  • Kevin Delaney Kline (geb. 24. Oktober 1947 in St. Louis, Missouri) ist ein Schauspieler in den VSA.
  • Owen Kline (geb. 1991) ist ein Filmschauspieler in den VSA (The Squid and the Whale).
  • Susanne Klingenstein ist eine Literaturwissenschaftlerin am Massachusetts Institute of Technology und Autorin.[132]
  • Vitali Klitschko (geb. 19. Juli 1971 in Belowodskoje bei Frunse, heute Bischkek, Kirgisistan) ist ein ehemaliger Berufsboxer und gehört heute zum Politpersonal der Ukraine (Partei UDAR). Nach dem Putsch gegen den demokratisch gewählten Staatspräsidenten Viktor Janukowitsch (Februar 2014) konnte Klitschko sein amerikanisch-jüdisches Netzwerk nutzen, um sich am 25. Mai 2014 zum Bürgermeister von Kiew wählen zu lassen. Vitali Klitschkos jüngerer Bruder ist Wladimir Klitschko.
  • Ruth Klüger (geb. 30. Oktober 1931 in Wien als Susanne Klüger; früher auch Ruth K. Angress) ist eine Literaturwissenschaftlerin und Schriftstellerin mit amerikanischer Staatsangehörigkeit.
  • Jack Klugman, geboren als Jacob Joachim Klugman (geb. 27. April 1922 in Philadelphia, Pennsylvania; gest. 24. Dezember 2012 in Northridge, Kalifornien), war ein Film- und Fernsehschauspieler in den VSA, bekannt aus der TV-Gerichtsmedizin-Seifenoper „Quincy“.
  • Bernd Knobloch (geb. 20. November 1951 in München) ist ein Manager und Sohn der früheren Vorsteherin des ZdJ Charlotte Knobloch. Er war Vorstandsmitglied der wegen ihrer Geldprobleme teilverstaatlichten Commerzbank, 2008/2009 saß er im Aufsichtsrat der Bank Hypo Real Estate, die als erstes Geldinstitut Garantiezusagen in dreistelliger Milliardenhöhe durch die BRD erhielt. Knobloch gehört dem Vorstand der vorwiegend auf ideologischem Gebiet tätigen NWO-Organisation Hertie-Stiftung an.
  • David Knopfler (geb. 27. Dezember 1952 in Glasgow) ist ein Musiker und gemeinsam mit seinem Bruder Mark Knopfler eines der Gründungsmitglieder der Rock- und Popgruppe Dire Straits.
  • Mark Knopfler (geb. 12. August 1949 in Glasgow) ist ein Musiker. Er war Kopf und Mitbegründer der Rock- und Popgruppe Dire Straits.
  • Edward I. Koch (geb. 12. Dezember 1924 in Neuyork Stadt; gest. 1. Februar 2013) war ein Politiker in den VSA und von 1978 bis 1989 Bürgermeister von Neuyork Stadt.
  • Walter Koenig (geb. 14. September 1936 in Chicago, Illinois) ist ein Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor in den VSA. Seine Eltern waren Juden in Litauen und trugen ursprünglich den Nachnamen Königsberg. Seit den frühen 1960er Jahren spielte er in verschiedenen Fernsehproduktionen mit, unter anderem in der Science-Fiction-Serie „Star Trek“. In den 1990er Jahren erschien er wiederholt als „Alfred Bester“ in der Serie „Babylon 5“. Sein Sohn Josh Andrew Koenig beging im Februar 2010 Selbstmord.
  • Arthur Koestler (geb. 5. September 1905 in Budapest; gest. 3. März 1983 in London) war ein Schriftsteller. Er schrieb vorwiegend auf deutsch und englisch.
  • Eugen Kogon (geb. 2. Februar 1903 in München; gest. 24. Dezember 1987 in Königstein im Taunus) war ein Kollaborateur der Westalliierten und publizistischer Umerzieher.
Die Eigentümer von KKR kauften ProSiebenSat.1 Media: Jerome Kohlberg, Henry Kravis, George R. Roberts
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  • Jerome Kohlberg, Jr. (geb. 1926; gest. 30. Juli 2015) war ein Geschäftsmann und Milliardär in den VSA. Kohlberg war Mitgründer der Private Equity Gesellschaft Kohlberg Kravis Roberts & Co., seit 2006 Miteigentümerin der ProSiebenSat.1 Media AG, erworben von Haim Saban, zu der die Fernsehsender Sat.1, kabel eins und sixx gehören.
  • György Konrád (geb. 2. April 1933 in Debrecen, Ungarn) ist ein Autor in Ungarn.
Großrabbiner Abraham Kook
  • Abraham Isaac Kook (geb. 8. September 1865 in Daugavpils, Russisches Kaiserreich; gest. 1. September 1935 in Jerusalem) war ein Großrabbiner und wird im religiösen Zionismus und in der messianistischen Siedlerbewegung Gusch Emunim verehrt.
  • Lew Sinowjewitsch Kopelew (geb. 9. April 1912 in Kiew; gest. 18. Juni 1997 in Köln) war ein 1981 aus der Sowjetunion ausgebürgerter und danach in der BRD ansässiger und in deren Literaturbetrieb und Medien bewunderter Germanist und Schriftsteller. Kopelew war als Kommunist Zeuge des ukrainischen Holodomor, den er als „historische Notwendigkeit“ beschrieb: „Man darf entkräftendes Jammern nicht zulassen. Wir sind die Agenten der geschichtlichen Notwendigkeit. Wir erfüllen unsere revolutionäre Pflicht.“[133] Kopelew erhielt 1983 in Hof/Saale den „Kulturpreis der deutschen Freimaurer“, eine der Auszeichnungen, welche die Großloge der Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland vergibt.[134]
  • Elisabeth Kopp (geb. 16. Dezember 1936 in Zürich) ist eine Juristin und war eine Politikerin in der Schweiz (Bundesrätin von 1984–1989); 1989 trat sie wegen eines Skandals zurück.
  • Salomon Korn (geb. 4. Juni 1943 in Lublin) ist ein Architekt. Er steht der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main vor sowie stellvertretend dem Zentralrat der Juden.
  • John C. Kornblum (geb. 6. Februar 1943 in Detroit, VSA) ist ein pensionierter Diplomat, Investmentbanker und Manager. Er war von 1997 bis 2001 Botschafter der Vereinigten Staaten in der BRD. Seit 2009 ist er Berater in einer Anwaltskanzlei und gehört verschiedenen Aufsichtsräten an, unter anderem dem der ThyssenKrupp Technologies AG. Seit Februar 2015 ist Kornblum als Senior Berater für den Berliner Immobilienentwickler BEWOCON tätig.
  • Fritz Kortner (geb. 12. Mai 1892 in Wien; gest. 22. Juli 1970 in München; eigentlich Fritz Nathan Kohn) war ein Schauspieler, Film- und Theaterregisseur. Kortner wurde von den jüdischen Theaterchefs Holländer, Viertel, Barnowsky, Jessner und Reinhardt gefördert und machte auch als Veranstalter von Theaterskandalen von sich reden.
  • Barrie Kosky (geb. 1967 in Melbourne, Australien) ist ein Opern- und Theaterregisseur. Von 2001 bis 2005 war er Direktor des Wiener Schauspielhauses, danach Intendant der Komischen Oper in Berlin. Er wollte die Jazz-Operette wiederbeleben — Opern von Komponisten wie Richard Wagner oder Giuseppe Verdi dagegen solle es an der Komischen Oper ab 2012 nicht mehr geben.
  • André Kostolany (geb. 9. Februar 1906 in Budapest; gest. 14. September 1999 in Paris) war ein Börsen- und Finanzexperte, Spekulant und Journalist.
Bernard Kouchner, ehemaliger Außenminister Frankreichs
  • Bernard Kouchner (geb. 1. November 1939 in Avignon) ist ein Mediziner und Politiker in Frankreich. Er war vom 18. Mai 2007 bis 14. November 2010 Außenminister und Minister für Europäische Angelegenheiten. Zudem ist er Mitgründer von Médecins sans Frontières (MSF, Ärzte ohne Grenzen).
  • Abba Kowner (auch Abba Kovner; geb. 14. März 1918 in Sewastopol; gest. 25. September 1987 in Israel) war ein Partisanenführer gegen die Deutschen im Zweiten Weltkrieg und produzierte Judaika. 1945 reiste er nach Tel Aviv, um Giftstoffe zur massenhaften Tötung von Deutschen zu beschaffen. Er wurde bei seiner versuchten Rückkehr nach Europa vom britischen Geheimdienst verhaftet und zu einer Gefängnisstrafe in Ägypten verurteilt. Israel-Preis 1970.
Siegfried Kracauer
  • Siegfried Kracauer (geb. 8. Februar 1889 in Frankfurt am Main; gest. 26. November 1966 in Neuyork) war ein Journalist, Soziologe und Filmkenner. Er pflegte engen Kontakt zu dem Deutschenhasser und Umerziehungsideologen Theodor W. Adorno.
  • Victor Kraft (geb. 4. Juli 1880 in Wien; gest. 3. Januar 1975 ebenda) war ein Wissenschaftstheoretiker, Philosoph und Generalstaatsbibliothekar in Österreich. Er galt seinerzeit als „jüdisch Versippter” (halbjüdische Ehefrau). Zu seinen direkten Schülern zählen Paul Feyerabend, Ernst Topitsch und Ingeborg Bachmann.
  • Toni Krahl (geb. 3. Oktober 1949 in Berlin) ist ein Musiker und Sänger der Musikgruppe City. Die Familie lebte in Prag und in England.
  • Hanna Krall (geb. 20. Mai 1937 in Warschau) ist eine Journalistin und Schriftstellerin in Polen.
  • Stanley Kramer (geb. 29. September 1913 in Brooklyn, Neuyork; gest. 19. Februar 2001 in Woodland Hills, VSA) war ein Regisseur und Filmproduzent in den VSA. Er erhielt 1962 den Golden Globe Award als bester Regisseur für seinen Propagandafilm Das Urteil von Nürnberg.
  • Stephan Kramer (geb. 1968 in Siegen) schloß sich als Nichtjude im Erwachsenenalter dem Judaismus an. Von 2004 bis Januar 2014 hatte er einen führenden Posten beim Zentralrat der Juden und im Berliner Büro des European Jewish Congress. Er schied wegen „Differenzen“ aus, war dann „Antisemitismus-Beauftragter“ des American Jewish Committee und konnte seine Verbindungen in der Politik nutzen, um mit fraglicher Qualifikation 2015 Geheimdienstchef des kommunistisch regierten Thüringen zu werden.
  • Karl Kraus (geb. 28. April 1874 in Gitschin, Böhmen; gest. 12. Juni 1936 in Wien) war ein Literat und Polemiker.
  • Oskar Kraus (geb. 24. Juli 1872 in Prag; gest. 26. September 1942 in Oxford) war ein Philosoph.
  • Henry R. Kravis (geb. 6. Januar 1944 in Tulsa) ist ein Investor in den VSA. Er ist Mitbesitzer der großen Beteiligungsgesellschaft (Private Equity Investment) Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR), die 2006 in Deutschland durch die gemeinschaftliche Übernahme (mit Permira) der ProSiebenSat.1 Media bekannt wurde. In der Forbes-Liste der reichsten Personen wird sein Vermögen mit vier Milliarden Fed-Dollar angegeben (Stand: September 2012).[135]
Lenny Kravitz (2005)
  • Lenny Kravitz (geb. 26. Mai 1964 in Brooklyn, Neuyork Stadt; eigentlich Leonard Albert Kravitz; früher Musiker unter dem Pseudonym Romeo Blue) ist ein Rocksänger, Liederschreiber und Musikproduzent in den VSA.
  • Bruno Kreisky (geb. 22. Jänner 1911 in Wien; gest. 29. Juli 1990 ebenda) war ein Politiker in Österreich (SPÖ), Bundeskanzler von 1970 bis 1983.
  • Georg Kreisler (geb. 18. Juli 1922 in Wien; gest. 22. November 2011 in Salzburg) war ein Kabarettist, Komponist und Schriftsteller, seit 1943 VS-Staatsbürger.
  • Yakov Kreizberg (geb. 24. Oktober 1959 in Leningrad ; gest. 15. März 2011 in Monte Carlo) war ein Dirigent. Jakov Kreizberg war von 1994 bis 2001 Generalmusikdirektor der Komischen Oper Berlin. Zuletzt leitete er die Netherlands Philharmonic and Netherlands Chamber Orchestras. Seit 2009 war Kreizberg auch künstlerischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Monte Carlo.
  • Gidon Kremer (geb. 1947) lett. Gidons Krēmers; ist ein in Lettland geborener Violinist. Er hält den ehemaligen Oligarchen Michail Chodorkowski für einen „Patrioten“, der mit der herrschenden Politik in Konflikt geraten sei.[136]
  • Jonathan Kreutner ist Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG). [137]
  • William „Bill“ Kristol (geb. 23. Dezember 1952 in Neuyork Stadt), Sohn von Irving Kristol, ist ein politischer Kommentator und „neokonservativer“ Politiker in den VSA.
  • Arthur Kronfeld (* 9. Januar 1886 in Berlin; † 16. Oktober 1941 in Moskau) war ein Psychiater. Er war Mitbegründer und Organisator des Instituts für Sexualwissenschaft von Magnus Hirschfeld, an dem er sieben Jahre tätig war.
  • Paul Krugman (geb. 28. Februar 1953 in Albany, Neuyork) ist ein Ökonom und Autor in den VSA, 2008 gab man ihm den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften.
  • Stanley Kubrick (geb. 26. Juli 1928 in Neuyork Stadt; gest. 7. März 1999 in Childwickbury Manor bei London) war ein Regisseur, Produzent und Drehbuchautor in den VSA.
  • Jürgen Kuczynski (geb. 17. September 1904 in Elberfeld; gest. 6. August 1997 in Berlin) war ein Politökonom. Seit 1930 KPD-Mitglied, arbeitete er ab 1936 für den VS-Geheimdienst und hatte nach dem Zweiten Weltkrieg Funktionärsposten in der DDR inne.
Béla Kun, Führender Bolschewist der Ungarischen Räterepublik 1919
  • Béla Kun (geb. 20. Februar 1886 in Böhmischdorf, Siebenbürgen; gest. 29. August 1938 in Moskau) als Béla Kohn, war ein Bolschewist (Gründer der ungarischen kommunistischen Partei), terroristischer Beherrscher der von ihm ausgerufenen Ungarischen Räterepublik 1919 und Massenmörder.
  • Mila Kunis (geb. 14. August 1983 in Tschernowitz, Ukraine) ist eine Schauspielerin und Synchronsprecherin in den Vereinigten Staaten. Bekannt wurde sie durch ihre Rolle als Jackie in „Die wilden Siebziger“.
  • Tuli Kupferberg (geb. 28. September 1923 in Neuyork Stadt; gest. 12. Juli 2010 ebenda) war ein Rockmusiker, Autor und Cartoonist in den VSA. Daneben war er Mitbegründer der Rockgruppe „The Fugs“. Er gehörte zu den Pionieren der „Beat“-Generation in den VSA der 1950er Jahre.
  • Daniel Charles Kurtzer (geb. 1949 in Elizabeth, New Jersey) ist ein pensionierter Diplomat in den VSA. Er vertrat das Land als Botschafter in Israel von 2001 bis 2005, zuvor in Ägypten.
  • Diane Kurys (geb. 3. Dezember 1948 in Lyon) ist eine Filmemacherin und Schauspielerin in Frankreich.
  • Dan Kurzman (geb. 27. März 1922 in San Francisco; gest. 12. Dezember 2010 in Manhattan, Neuyork) war ein Journalist und Verfasser militärhistorischer Bücher in den VSA.
Tony Kushner, Hollywood-Drehbuchautor
  • Tony Kushner (geb. 16. Juli 1956 in Neuyork Stadt) ist ein Verfasser von Drehbüchern und Bühnenstücken in den VSA. Der jüdische Filmoligarch Steven Spielberg beauftragte Kushner 2005, für den Film München das Drehbuch zu schreiben, ebenso für den 2012 veröffentlichten tendenziös antiweißen Spielberg-Streifen Lincoln. Eine Kurzfassung seines Stückes Intellectual Homosexual's Guide wurde im Januar 2012 am Nationaltheater in Mannheim mit dem Titel Ratgeber für den intelligenten Homosexuellen gespielt.[138] Im Jahre 2003 „heiratete“ Kushner seinen Freund Mark Harris, Redakteur bei „Entertainment Weekly“.

L

M

Fußnoten

  1. Forbes-Profil S. Daniel Abraham Abgerufen am 1. Dezember 2012
  2. 2,00 2,01 2,02 2,03 2,04 2,05 2,06 2,07 2,08 2,09 2,10 2,11 2,12 2,13 2,14 2,15 2,16 2,17 David Korn: Wer ist wer im Judentum? – FZ-Verlag ISBN 3-924309-63-9
  3. Hans Jansen: Mohammed. Eine Biographie. München 2008, S. 334
  4. „Ackermann gesteht falsche Aussage im Kirch-Prozess ein“, FAZ (faz.net), 7. September 2014
  5. Joseph Wulf (1912-1974 - Selbsttötung in Berlin) machte in Krakau eine Ausbildung zum Rabbiner, übersiedelte 1952 in die BRD und veröffentlichte hier bei geneigten Verlagen, als „Historiker“ auftretend, obwohl er nie Geschichte studiert hatte, eine große Zahl von tendenziös zusammengestückelten „Dokumentationen“ zu Themenbereichen aus dem Dritten Reich.
  6. „Warum ist die Nazi-Kunst obszön, Mister Adam?“, FAZ-Magazin, 12. Februar 1993
  7. Sheldon Adelson: Israel and Immigration Artikel von Kevin MacDonald vom 21. Juni 2012
  8. Sheldon Adelson Pledges $100 Million to Elect Trump President, breitbart.com, 14. Mai 2016; abgerufen am 23. Mai 2016
  9. Siehe Artikel Theodor W. Adorno, dort unter „Deutschfeindliche Äußerungen“
  10. [Schulamit Aloni über „Antisemitismus“.
  11. Nach Presseberichten trug er am 28. August 2012 eine jüdische Kippa (runde Kopfbedeckung), als er im Berliner Stadtteil Schöneberg mit seiner kleinen Tochter unterwegs war. Von vermutlich arabischen Jugendlichen wurde er gefragt, ob er Jude sei und – als er es bejahte – verprügelt. Er sei von dem Angriff auf seine Person nicht überrascht gewesen, sagt er – sehe er doch ein generelles Erstarken des Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft. Antisemitische Provokationen und Anpöbeleien gehörten zum Alltag jedes Menschen, der sich in Deutschland in der Öffentlichkeit als jüdisch identifizieren lasse, so Alter. Der Antisemitismus aber sei kein Problem, das sich auf die muslimische Minderheit beschränken lasse. Er habe den Eindruck, daß in Deutschland zusehends ein Klima entstanden sei, in dem Antisemitismus eine höhere Akzeptanz gewinne. Die BRD schaltete zur Ermittlung umgehend den „Staatsschutz“ ein.
  12. vgl. Darge, Fabienne: Jeanne Balibar, la belle echappee. In: Le Monde, 25. September 2003, Culture
  13. Deutschlandradio Kultur, 1. Mai 2010: Israelischer Künstler Avigdor Arikha im Alter von 81 Jahren gestorben
  14. Europas rivalisierende Erinnerungen: Aleida Assmann erhält 750.000 Euro für ihre Forschung zum kollektiven Gedächtnis, tagesspiegel.de, 13. Februar 2009
  15. Gilad Atzmon: Der wandernde - Wer? Eine Studie jüdischer Identitätspolitik, Zambon Verlag, 2012, ISBN 978-3889751997
  16. ZU neueren Entwicklungen bei Atzmon siehe Gilad Atzmon has found his rabbi
  17. Vgl. Der ewige Jude (Film)
  18. US-Schauspieler Gene Barry mit 90 Jahren gestorben, Deutschlandradio Kultur, 11. Dezember 2009
  19. Israel – Mit einem Bein im Gefängnis – Haftantritte, Prozeßbeginn und Anklageerhebung, tagesspiegel.de, 01. September 2009
  20. Charakterisierung im Lexikon „Prominente ohne Maske DDR”
  21. Neuer Präsident für britisches Parlament, euronews.net, 23. Juni 2009
  22. [http://articles.cnn.com/2005-09-08/politics/berger.sentenced_1_sandy-berger-documents-terror-threats?_s=PM:POLITICS CNN: Geldstrafe von 50.000 Fed-Dollar
  23. „Berggruen hat mit Karstadt bisher 40 bis 50 Millionen Euro verdient“, sagte Karstadt-Aufsichtsrat und Verdi-Vertreter Arno Peukes gegenüber der „Wirtschaftswoche“.„Berggruen hat bis zu 50 Millionen Euro verdient“ Wirtschaftswoche (wiwo.de), 16. August 2014
  24. Forbes-Profil Nicolas Berggruen
  25. schreibt das „Neue Lexikon des Judentums“ über Eduard Bernstein
  26. Autobiografie – Maxim Biller und das Leben als „gebrauchter Jude“, morgenpost.de, 4. Dezember 2009
  27. Bekannte Medienaktionen waren: David Blaine unter einem 3,5-Tonnen-Wassertank, David Blaine auf der Säule, David Blaine in der Zelle, und David Blaine drei Tage und Nächte ohne Schlaf und Essen inmitten von einer Million Volt auf einer Säule stehend umgeben von zuckenden Blitzen.
  28. imdb.com: Débora Bloch (29. Mai 1963 in Belo Horizonte, Minas Gerais, Brasilien) ist ein Schauspielerin in Brasilien.
  29. Forbes Magazine: Weltrangliste der Milliardäre
  30. Näheres unter Suchmaschine; siehe auch Eintrag zu David Bodnick in der englischsprachigen Metapedia
  31. Aage Niels Bohr – Dänischer Atomphysiker Aage Bohr mit 87 gestorben, Deutschlandradio Kultur, 11. September 2009
  32. Bonnier Group: chronology, ketupa.net
  33. Zur Person – Christina Aguilera, forum.thiazi.net, Meldung vom fan-lexikon.de, 22. November 2005
  34. „Steuer-Ärger: Justiz durchleuchtet das System Brauner“, Berliner Kurier (berliner-kurier.de), 2. Februar 2014
  35. „Verdacht der Steuerhinterziehung: Ermittlungen gegen Filmproduzenten Artur Brauner“, Der Spiegel (spiegel.de), 1. Februar 2014
  36. Familienzuwachs - Leihmutter beschert Sarah Jessica Parker Zwillinge, morgenpost.de, 17. August 2009
  37. „The Italian-born Bruni, 46, told the newspaper that her father was Jewish and that while Sarkozy had a Jewish grandfather he also has a Jewish grandson, Solal, through his son Jean’s 2008 marriage to Jewish heiress Jessica Sebaoun.“ „Carla Bruni ‘crazy about Israel’“, The Times of Israel (timesofisrael.com), 13. April 2014; abgerufen am 17. August 2014
  38. Siehe Artikel Theodor W. Adorno, dort unter „Deutschfeindliche Äußerungen“
  39. The Irish Times: “Day-Lewis, Coens win Guild awards”, 28. Januar 2008
  40. Forbes-Profil Barry Diller Abgerufen am 1. Dezember 2012
  41. zentralratdjuden.de: Rachel Dohme, Jüdische Gemeinde Hameln
  42. Die Namensform Susan E. Levin verwandte sie seit Ende der 1990er Jahre nicht mehr, wohl um Verwechslungen mit der gleichnamigen Pixar-Mitarbeiterin zu vermeiden.
  43. „Does Bob Dylan Worship Satan?“
  44. welt.de, 1. September 2012: Kippa-Flashmob in Berlin – Yitzhak Ehrenberg: „Ich bin ein Israeli, ohne Angst, ohne Komplexe. Ich bin schon sechzehn Jahre in Berlin, vorher war ich sieben Jahre in München. Ich fahre mit der U-Bahn, ich trage eine Kippa, ich bin noch nie bedroht oder angegriffen worden.“ „Ich habe allen gesagt, hier in Deutschland ist es für Juden nicht gefährlich. Baruch Haschem! Gelobt sei der Herr!“
  45. Zum Plagiarismus Einsteins siehe den entsprechenden Abschnitt des Artikels → Albert Einstein.
  46. Foto von Alfred Eisenstaedt im August 1945 am Times Square unmittelbar nach der Kapitulation der Japaner
  47. David Sims: Anne Frank Hoax: Finally, an Admission, National Vanguard, 28. Februar 2016
  48. 48,0 48,1 USA: Obamas Stabschef schätzt Politik im Rambo-Stil, 6. November 2008
  49. Susan Baer: „Brothers: Rahm Emanuel and His Family” In: The Washingtonian Mai 2008
  50. Offizielle Netzpräsenz Eliot Lance Engel
  51. Johannes Rogalla von Bieberstein: „Jüdischer Bolschewismus“ – Mythos und Realität. Mit einem Vorwort von Ernst Nolte. Ares-Verlag, Graz 2010, ISBN 978-3902475756, Seite 212
  52. Anatoli Michailowitsch Iwanow: Logik des Alptraums Verlag der Freunde, 1995 (Russisch 1993), ISBN 3-9803896-4-2
  53. Dossier über Stasi-Mitarbeiter Helmut Eschwege Abgerufen am 5. September 2012
  54. Mandantenbetrüger Ed Fagan verliert Anwaltslizenz Bericht der Neuen Zürcher Zeitung vom 25. Juni 2009, abgerufen am 5. September 2012
  55. Bericht fr-online.de, 1. Mai 2013 [1]
  56. Feldmanns Pläne für die Frankfurter Verwaltung, journal-frankfurt.de, abgerufen am 31. Oktober 2013 [2]
  57. Deutschlandradio Kultur, 14. März 2010: Französischer Chansonnier Jean Ferrat gestorben
  58. Hungerstreik für Entschädigung, 3sat.de, 03. November 2009
  59. Shulamith Firestone: Death of a Feminist Artikel von Henry Makow (4. September 2012)
  60. Offener Brief von Victor E. Wagner, Präsident B’NAI B’RITH Österreich „...Gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, daß sowohl Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, als auch Ihre Gattin Familien mit jüdischen Vorfahren entstammen...“; abgerufen am 6. September 2012
  61. Bericht DiePresse.com vom 26.11.2009
  62. Offener Brief von Victor E. Wagner, Präsident B’NAI B’RITH Österreich „...Gerade unter Berücksichtigung der Tatsache, daß sowohl Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident, als auch Ihre Gattin Familien mit jüdischen Vorfahren entstammen...“; abgerufen am 6. September 2012
  63. Bericht der Welt vom 2. Juni 2012
  64. FAZ, 20. November 2015 [3]
  65. Über Foxman heißt es auf der Netzpräsenz der ADL „He has had six audiences with Pope John Paul II, four with Pope Benedict XVI, and recently met with the newly installed Pope Francis.“
  66. Rede Benjamin Freedman, Washington 1961
  67. The Sveriges Riksbank Prize in Economic Sciences in Memory of Alfred Nobel 1976
  68. Tim Russert Show, CNBC, 13. September 2003, zit. nach Greg Grandin: „Your Americanism and Mine: Americanism and Anti-Americanism in the Americas“, in: American Historical Review, Bd. 111, Nr. 4 (Oktober 2006), S. 1066
  69. Kurt F. Stone: „The Jews of Capitol Hill. A Compendium of Jewish Congressional Members“, S. 406: Geithner, Timothy (Voransicht)
  70. tagesspiegel.de, 27. Juni 2010: Selbstbewußtsein ist ein Fluch
  71. Deutschlandradio Kultur, 10. November 2010: „Bei einem Simultan-Schachturnier ... in Israel sollen viele Gegner des Großmeisters Alik Gershon noch nicht einmal gewusst haben, wie man den Springer richtig setzt. Gershon hatte 523 Partien gleichzeitig gespielt, 86 Prozent davon gewonnen und war damit ins Guiness-Buch der Rekorde gekommen. Die Guinness-Verantwortlichen erklärten ..., man überlege, die Regeln zu ändern und das Niveau der Schach-Gegner zu überprüfen.“
  72. Die ZEIT: „Amerika ist nicht mehr, was es war“ „Sechs Katholiken und drei Juden teilen sich künftig die Macht am Obersten Gericht.“ - Bericht vom 28. Juni 2010
  73. Bevölkerung der USA Angabe des Statistikunternehmens Statista (Hamburg)
  74. Vitaly Ginzburg ist tot, euronews.net, 09. November 2009
  75. Freiburg zahlt eine Million Entschädigung für NS-Raubkunst, Deutschlandradio Kultur, 18. September 2009
  76. Niko von Glasow – „Schau mich an”, wdr.de, 07. November 2007
  77. Niko von Glasow – Schau mich an, Artikel über den Dokumentarfilm, wdr.de, 07. November 2007
  78. Niko von Glasow – Aus dem Info zum Film
  79. Daniel Jonah Goldhagen: Peddler of Hate Artikel von Edmund Connelly vom 18. Dezember 2009
  80. Pinchas Goldschmidt war Präsident der Rabbiner-Konferenz 2012. Europäische Rabbiner beraten noch bis zum 12. Juli 2012 auf einer Dringlichkeitssitzung in Berlin über Schritte gegen das Beschneidungsurteil.
  81. DJ AM – New Yorker Promi-DJ tot aufgefunden, 20min.ch, 29. August 2009
  82. Ex-Freund von Nicole Richie wurde nur 36 Jahre alt: New Yorker Promi-DJ stirbt neben Crack-Pfeife, netzeitung.de, 31. August 2009
  83. Saul Goldstein – Activum SG: Erste Akquisition für immobilienbasierten Restrukturierungsfonds, fondsprofessionell.de, 01. Oktober 2008
  84. Cerberus Deutschland Beteiligungsberatung GmbH: Dr. Michael Hermesneuer Managing Director Real Estate – Immobilienteam von Cerberus wieder komplett, presseportal.de, 24. Mai 2006
  85. Goethe-Medaille an Lars Gustafsson, 3sat.de, 28. August 2009
  86. Bundestag restituiert Lenbach-Gemälde, 3sat.de, 10. November 2009
  87. Juden in Deutschland heute Juden in Deutschland heute, erlangen.de, 8. März 2005
  88. Der Vorsitzende des Hörfunkrates von Deutschlandradio, Dr. Robert Guttmann, ist tot – 2, Deutschlandradio Nachrichten, 07. Januar 2009
  89. Quelle: Helmuth Mosberg: Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland, Universitas Verlag, München, 1991, S. 118
  90. "French Jew wins 2012 Nobel Prize in Physics along with American colleague" European Jewish Press, 10. Oktober 2012
  91. Evelyn Hecht-Galinski: »Das elfte Gebot: Israel darf alles«. Klartexte über Antisemitismus und Israel-Kritik, Palmyra, 2012, ISBN 978-3930378869
  92. [4] „Sie berichtet darüber, wie sie gerade eine Doku über ihre jüdische Oma und deren Freundin Bella über neue Wege im Internet finanziert.“ (20. März 2012)
  93. Andrej Hermlin „Swing Dance Orchestra” – MünchenMusik GmbH & Co. KG
  94. Deutschlandradio Kultur, 12. Oktober 2010: Pulitzerpreisträger fordert weiter freies Internet - Hersh befürchtet, daß Regierungen, aber auch große Konzerne wie Google immer stärker versuchen werden, Teile des Netzes zu kontrollieren.
  95. Wolfgang Herzfeld: Herzfeld – Familienchronik
  96. tagesspiegel.de, 25. Juli 2010: „Stéphanes Vater, den Berliner jüdischen Schriftsteller und Großstadtflaneur Franz Hessel“
  97. Der Spiegel, 26. April 2012
  98. Die Welt, 10. Juli 2012
  99. „He hated Britain and excused Stalin's genocide. But was hero of the BBC and the Guardian, Eric Hobsbawm a TRAITOR too?“ Daily Mail (dailymail.co.uk), 2. Oktober 2012
  100. 3sat, 28. Oktober 2010: Barbara Honigmann erhält Max-Frisch-Preis 2011
  101. Werner Jochmann: Monologe im Führerhauptquartier, Hamburg 1980, S. 93
  102. Siehe Max Horkheimer: Traditionelle und kritische Theorie, in: Gesammelte Schriften, Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 208.
  103. Max Horkheimer: Die Juden und Europa, in: Gesammelte Werke, Band 4, Frankfurt am Main 1988, S. 308 f. Erstveröffentlichung in: Zeitschrift für Sozialforschung, Jg. VIII/1939.
  104. Magazin Forbes: Profil Carl Icahn
  105. Ermittlungsbericht Dick Marty vom 7. Juni 2007
  106. „Kerry ernennt Sondergesandten“, nzz.ch, 1. August 2013 [5]
  107. „Porträt: US-Emissär Martin Indyk gilt als Nahost-Experte“, thueringer-allgemeine.de, 30. Juli 2013 [6]
  108. Lasha Darkmoon: Masters of Porn - The Systematic Promotion of Sexual Deviance Artikel vom 6. Juni 2012, abgerufen am 26. September 2012
  109. The Jewish Chronicle online Bericht vom 7. Juli 2011, abgerufen am 25. August 2014
  110. Haaretz: Israeli Jew turned Catholic priest named head of papal court Bericht vom 3. Juni 2011
  111. Siehe auch Kevin MacDonald: Crypto-Judaism in the Catholic Church Artikel vom 7. Juni 2011
  112. „Lexikon des Judentums“ über Henrik Jellinek
  113. Yosef: Gentiles exist only to serve Jews, Jerusalem Post, 18. Oktober 2010 - Bericht von Jonah Mandel
  114. Johannes Rogalla von Bieberstein: „Jüdischer Bolschewismus“ – Mythos und Realität (Ausgabe 2010), Seite 93
  115. Die ZEIT: „Amerika ist nicht mehr, was es war“ „Sechs Katholiken und drei Juden teilen sich künftig die Macht am Obersten Gericht.“ - Bericht vom 28. Juni 2010, abgerufen am 12. September 2012
  116. Bevölkerung der USA Angabe des Statistikunternehmens Statista (Hamburg), abgerufen am 12. September 2012
  117. David Korn: Wer ist wer im Judentum, Band 2, S. 156
  118. Russland – Geschäftsmann in Moskau erschossen, 20min.ch, 2. November 2009
  119. Gedächtnisforscher Eric Kandel im Porträt, 3sat, 23. Juni 2009
  120. Tobias Langdon: Moshe Kantor’s Campaign to Stalinize Europe, The Occidental Observer, 5. März 2015
  121. [7] Bericht Zeitschrift moment, Juli/Aug. 2009] Abgerufen am 2. Oktober 2012
  122. “Why I left Judaism”
  123. Artikel Berliner Morgenpost vom 4. März 2012 Abgerufen am 4. Oktober 2012
  124. http://en.metapedia.org/wiki/Dr._Lani_Kass
  125. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_07/LP20607_011007.pdf
  126. Israel macht Schilder einsprachig Bericht n-tv 13. Juli 2009, abgerufen am 4. Oktober 2012
  127. - Katsav im Gefängnis Bericht der FAZ vom 7. Dezember 2011
  128. „Schreiberhack I: Daniel Kehlmann - vermessen“ (Rezension)
  129. John Kerry soll neuer US-Außenminister werden Bericht RP-online vom 16. Dezember 2012
  130. Globale Gier und Unvernunft Artikel Hans Jörg Müllenmeister (goldseiten.de) vom 17. Februar 2009
  131. Deutschlandradio Kultur, 29. September 2010: Hadwig Klemperer gestorben
  132. Jewish Women's Archive Abgerufen am 12. Oktober 2012
  133. Quelle: Kevin MacDonald: „Stalins willige Vollstrecker - Juden als feindliche Elite in der UdSSR“, Kap. 2 seines Werks: Kulturumsturz, S. 82, unter Berufung auf Y. Slezkine: The Jewish Century, 2004)
  134. A.a.O., S. 82 (Fn. 181)
  135. Forbes-Profil Henry Kravis
  136. Gidon Kremer: Michail Chodorkowski ist kein Verbrecher, sondern ein Patriot, Deutschlandradio Kultur, 25. Oktober 2009
  137. [8] Abgerufen am 28. August 2014
  138. Mach mir den harten Kommunisten! in: FAZ vom 25. Januar 2012, Seite 32
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