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Luftangriffe auf Dresden
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Die Luftangriffe auf Dresden bezeichnen die alliierte Massenbombardierung (→Völkermord) der elbischen Kulturstadt Dresden im Jahre 1945.
Inhaltsverzeichnis |
Der Angriff
Vom 13. zum 14. Februar 1945, wurde von den englischen RAF-Luftstreitkräften vom Flugplatz Morton Hall zwei Angriffswellen auf Dresdens Altstadt gestartet. Es waren in der 1. Angriffswelle 225 viermotorige Lancaster-Bomber und in der 2. Angriffswelle 529 gleiche Bomber beteiligt. Was hier dann passierte, war eine beispiellose Luftkriegstragödie. Die Stadt war als Universitäts-, Bibliotheks- und Kulturstadt ohne nennenswerte Industrieanlagen, weshalb es hier auch keine größere Luftverteidigung gab. In der Stadt drängten sich seinerzeit Hunderttausende von schlesischen Flüchtlingen mit Pferd und Wagen sowie Zehntausende verwundeter Frontsoldaten in den Lazaretten. Deshalb waren auch Tausende Rote Kreuze auf weißen Laken an den provisorischen Unterkünften angebracht. Die Spreng- und darauffolgenden Brandbomben richteten einen bis dahin ungekannten Feuersturm an. Überlebende versuchten sich auf die Elbwiesen zu retten. Sieben Tage und sieben Nächte brannte die Stadt.
Winston Churchill selbst wünschte im Zusammenhang mit der Vernichtung Dresdens: „die Deutschen auf ihrem Rückzug aus Breslau zu braten.“ Hierbei verschwieg er der Weltöffentlichkeit, daß es sich keineswegs um einen Rückzug im militärischen Sinne handelte. Hingegen war es die Flucht mehrerer Millionen ziviler deutscher Flüchtlinge, die auf den winterlichen Straßen unterwegs waren.
Menschenjagd mit Tieffliegern
Besonders auf den Elbwiesen wurden abertausende Zivilpersonen durch Tieffliegerbeschuss getötet. Es kam zu einer regelrechten Menschenjagd. Die US-amerikanischen Terrorflieger griffen auch die im Süden an den Großen Garten grenzende Tiergartenstraße an. Hier hatten die Überlebenden des berühmten Dresdner Kreuzchors Schutz gesucht. Der Kreuzkantor Rudolf Mauerberger erinnert sich: „Ich rannte zurück auf die Johann-Georgen-Allee, wo inzwischen Tiefflieger in die hockende Menge hineingeschossen hatten. Ein grauenvolles Bild […] Auf der Tiergartenstraße schossen Tiefflieger ebenfalls in die Menge.“[1]
Während von offizieller BRD-Seite im Zuge der Politischen Korrektheit besonders seit der Teilvereinigung die Opferzahlen der deutschen Bevölkerung von Jahr zu Jahr weiter heruntergerechnet werden und sich aktuell im Fall Dresden bei 25.000 bewegen (stand 2010), gehen andere Schätzungen von bis zu 350.000 Getöteten aus. Realistisch scheint sich die Opferzahl hingegen bei einer Viertelmillion Toten zu bewegen.[2] Der Spiegel sprach 2003 von bis zu 200.000 Toten nach "örtlichen Schätzungen, da beim Angriff eine große Zahl von Flüchtlingen und Soldaten in der Stadt [waren] und viele Opfer spurlos verbrannten".[3] Bei den Bombardements von London und anderen englischen Industrie- und Rüstungszentren durch die deutsche Luftwaffe wurden im Verlauf des gesamten Krieges insgesamt ca. 32.000 Zivilisten getötet. Ein Zehntel der Opfer, die allein der englische Terrorangriff auf Dresden forderte.
Tagesbefehl Nr. 47
Der Tagesbefehl Nr. 47 vom 23. März 1945 des Befehlshabers der Ordnungspolizei von Dresden:
- „Bis zum 2. 3. 45 abends wurden 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder geborgen. Es ist damit zu rechnen, daß die Zahl auf 250.000 Tote ansteigen wird. […] Für den Befehlshaber der Ordnungspolizei: Der Chef des Stabes Grosse, Oberst der Schutzpolizei.“
In einem weiteren Schreiben der Stadtverwaltung Dresden vom 31. Juli 1992 heißt es wörtlich:
- „Gesicherten Angaben der Dresdener Ordnungspolizei zufolge, wurden bis zum 20.3.1945 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Einschließlich der Vermißten dürfte eine Zahl von 250 000 bis 300 000 Opfern realistisch sein.“
Die „Washington Post“ schrieb am 11. Juli 1999: „Als die Vereinigten Staaten und Britannien Dresden im Jahre 1945 zerstörten, wurde ein Drittel einer Million Menschen getötet. In der gewiß unverdächtigen und über jeden Zweifel erhabenen zusammenfassenden Darstellung des Bombenkrieges des Internationalen Roten Kreuzes – Report of the Joint Refief 1941–1946 – wird die Zahl der Toten mit 275.000 angegeben.
Für diesen Terrorangriff bestand keinerlei militärische Notwendigkeit. Ziel war einzig und allein die totale Zerstörung deutschen Kulturguts und die damit erhoffte Auslöschung der deutschen Identität gepaart mit dem absoluten Vernichtungswillen von so vielen deutschen Menschen wie nur irgend möglich. Gefragt, welchen Zweck die Bombardierung Dresdens gehabt habe, gab der englische Bomberchef Arthur Harris lediglich zurück, er wisse nicht, was mit „Dresden“ gemeint sei: „Es gibt keine Stadt Dresden mehr.“ [4]
BRD-Interpretation des Bombenterrors
Die Bombardierung Dresdens wird im Zuge der offiziellen Geschichtsbetrachtung verharmlost und relativiert. So kommt bspw. eine vom System zwecks Bekämpfung unliebsamer Strömungen eingesetzte „Historikerkomission“ „nach fünf Jahren Arbeit“ zu dem politisch-korrekten Ergebnis, daß nur „zehntausende Menschen“ oder „maximal 25.000“ starben und sich für die von Augenzeugen bezeugten Tieffliegerangriffe keine Belege finden ließen.[6][7] Außerdem wird immer wieder behauptet, die Bombardierungen seien die direkte Folge angeblicher deutscher Verbrechen, die zuvor begangen wurden und dadurch sei die Härte zu erklären. Meist werden auch die deutschen Luftangriffe auf Coventry, die darauf abzielten, die britische Rüstung zu schwächen, als schweres Kriegsverbrechen bezeichnet und es sei daher verständlich, daß die Briten sich dafür mit der Bombardierung Dresdens rächten. Auch die deutschen Bombardierungen von Rotterdam und Warschau werden hierbei gerne genannt. Diese Sichtweise wird auch auf der in Sachsen jährlich von offizieller Seite begangenen „Gedenkveranstaltung“ vertreten. Der Nachbau der Dresdner Frauenkirche soll die Erinnerung an das anglo-amerikanische Verbrechen langsam aber stetig verblassen lassen.
Alljährlich werden die Opfer des Bombenterrors vom BRD-Regime verhöhnt und ihr Andenken durch den Dreck gezogen. Da es sich bei den Toten um Deutsche handelt, ist dies ausdrücklich erwünscht.
Mit einer Chuzpe die ihresgleichen sucht, erklärte die Jüdin Esther Schapira den Deutschen, wie sie über Dresden zu denken haben und behauptete, die Bombardierung „kostete bis zu 25.000 Dresdnern das Leben“. Sie seien, „so wie insgesamt 80 Millionen Menschen, Opfer der Nazibarbarei, auch wenn viel zu viele das bis heute nicht wahrhaben wollen“.[8]
Filmbeiträge
Englische Aufnahmen des Feuersturms über Dresden
Die Folgen des anglo-amerikanischen Terrorangriffs
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Gedenken 2009
Verarbeitung
Spielfilme
- 2005: Dresden
Musik
- Death in June - Field (Burial)
- Eisregen - Tod senkt sich herab
- Rahowa - Avenge Dresden
- Skadi - Die Mütter von Dresden
Siehe auch
Verweise
Weltnetz
- http://www.13-februar.net
- Virtuelles Museum: Dokumentation wider das Vergessen
- Dresdens Opfer: Hochgerechnet und heruntergelogen
- Huttenbriefe 1/2005: 500.000 Opfer geschätzt
- National Journal: Die "Befreiung" von Dresden und die Lügen über Opferzahlen
- George Fowler: Holocaust in Dresden (Artikel aus The Barnes Review, Feb. 1995, S. 3-13.)
- Dresden - „Die Nacht des Gemetzels“
- Das war kein Krieg mehr - das war Mord
- Dresden: 13./14. Februar 1945
- Die Welt, Leserbriefe, 11.10.2008, S. 7
- Bomber über Dresden - wie eine ganze Stadt den Tod fand
- SeppDepp über Geschichtslügen
- Der geplante Massenmord
- Junge Freiheit: Der Luftangriff auf Dresden war keine Reaktion auf die Bombardierung Coventrys
- Die Wahrheit über Dresden (konservative.de)
- So starb Dresden (PDF-Datei)
- Augenzeugenberichte: 1, 2, 3, 4
- Dresden: Post für den Bürgermeister… (Paukenschlag, 23. Februar 2011)
Literatur
- Franz Kurowski: Dresden Februar 1945 (Klappentext und Bestellmöglichkeit)
- Wolfgang Hackert: Bombenlügen - Richtigstellung zum Terrorangriff auf Dresden(Bestellmöglichkeit)
- David Irving: Der Untergang Dresdens, Feuersturm 1945 (PDF-Datei, Klappentext und Bestellmöglichkeit)
- Jörg Friedrich: Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945. Propyläen, Berlin/München 2002, ISBN 3-549-07165-5
- Kurt Vonnegut: Slaughterhouse-Five or The Children's Crusade. Delacorte Press, 1969, ISBN 0-385-31208-3; deutsch: Schlachthof 5 oder Der Kinderkreuzzug. Hoffmann & Campe, Hamburg 1970, ISBN 3-455-07955-5; Rowohlt, Reinbek 1972, ISBN 3-499-11524-7
- Wolfgang Schaarschmidt: Dresden 1945 : Daten, Fakten, Opfer (völlig überab. und aktualisierte Neuaufl. von 2010), Ares-Verl., Graz, 2010, ISBN 978-3-902475-76-3
Fußnoten
- ↑ Dresden – wie viele starben wirklich?
- ↑ Die Opferzahlen von Dresden
- ↑ SPIEGEL Special: Als Feuer vom Himmel fiel - Der Bombenkrieg gegen die Deutschen, Ausgabe 1/2003, Seite 9
- ↑ Bombenkrieg: „ausrotten, vergasen, auslöschen“
- ↑ Ein Bündnis gegen Rechts rief die Dresdener auf: „Geh Denken“ ein Zeichen gegen Rechts, tagesspiegel.de, 14. Februar 2009
- ↑
Abgerufen am 17. Februar 2012. Bei WebCite® archivieren.Sueddeutsche.de, 18. März 2010: Mindestens 20.000 Tote, keine Tiefflieger - ↑ dresden-fernsehen.de, 17. März 2010
- ↑ E. Schapira im „Tagesthemen“-Kommentar vom 14.02.2012