Lyrik

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Die Lyrik gehört neben der Dramatik und Epik zu den drei Hauptgattungen der Literatur. Ein Oberbegriff ist Gedicht (Poem).

Erläuterung

Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen (λυρική) und bezieht sich dort auf die Lyra (eine Art der Leier) und auf die mit deren Spiel verbundene Dichtung. In einer ähnlichen Bedeutung wie Lyrik wird der mittlerweile weniger gebräuchliche Begriff der Poesie verwendet.

Gedichte

Das Wort „Gedicht“, das häufig mit Lyrik gleichgesetzt wird, stammt von dem althochdeutschen Wort tihton ab, was in seinem Ursprung „alles schriftlich niederlegen" bedeutet. Zu den Gedichten gehören auch Lieder: Vaterländische Lieder, Klagelieder, Heldenlieder, Trinklieder, Kultlieder oder auch Trostgedichte.[1]

Der Begriff „Gedicht“ bezeichnete anfänglich alles, was schriftlich verfaßt (Schriften erstellen) war. Allerdings wurde die Bezeichnung mit Beginn des 18. Jahrhunderts nur noch für den Bereich der Poesie verwendet. Dagegen hat das Wort Dichtung noch immer etwas von seinem ursprünglichen Gebrauch beibehalten; auch heute steht noch es für etwas Erfundenes. Zunächst umfaßte der Begriff alle literarischen Gattungen; heute wird das Gedicht allerdings als eine Form der Lyrik von Drama und Epik abgegrenzt.

Weiterhin verwenden Gedichte ebenso Elemente von Humor und Satire, andererseits aber auch ernsthafte und melancholische Formen, denn sie neigen dazu, über jede vorgegebene Form hinauszugehen.

Siehe auch

Deutsche Literatur

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Nicole Weber: Gedichte-Werkstatt – Materialien für einen handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterricht, 2015, S. 5, ISBN 978-3834438478